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Osnabrücker Klinikum und Niels-Stensen-Kliniken planen gemeinsame Zukunft

Das Klinikum Osnabrück und die Niels-Stensen-Kliniken mit dem Marienhospital Osnabrück sowie dem Franziskus-Hospital auf dem Harderberg planen eine enge Kooperation einzugehen – am Vormittag wurden die Mitarbeiter an den drei Standorten informiert.

Ziel ist es, die medizinische Versorgung in Stadt und Landkreis Osnabrück langfristig auf dem Niveau der Maximalversorgung zu sichern und die Standorte zukunftsfähig aufzustellen. Vorgesehen ist, Doppelstrukturen abzubauen und die Leistungsangebote standortbezogen zu bündeln.

Osnabrücker Stadtrat gab am Vorabend sein OK – Mitarbeiter am Vormittag informiert

Bereits im Laufe des Mittwochvormittags waren die Beschäftigten im Klinikum, im Marienhospital und auf dem Harderberg über die Pläne informiert worden. Zuvor wurden am Dienstagabend, in einer nicht-öffentlichen Sitzung des Stadtrats Osnabrück, die Pläne für das im Besitz der Stadt Osnabrück befindliche Klinikum auch politisch befürwortet.

Gemeinsame Absichtserklärung: Onkologie im MHO, Unfälle im Klinikum

Die Gesellschafter und Aufsichtsräte der beteiligten Häuser haben das Zielbild in einem „Letter of Intent“ festgehalten. Danach soll das Klinikum Osnabrück die umfassende Notfallversorgung übernehmen, während das Marienhospital Osnabrück auf die onkologische Schwerpunktversorgung spezialisiert wird.
Das Franziskus-Hospital auf dem Harderberg soll u.a. sein orthopädisches Profil weiter ausbauen.

Ohne Geld aus Hannover wird es nicht gehen

Umgesetzt werden kann das Vorhaben nur mit gezielten Fördermitteln, da umfangreiche bauliche Maßnahmen an den Standorten erforderlich sind. Ohne finanzielle Unterstützung sei die Kooperation nicht realisierbar, so die Träger.
Bis Mitte 2026 sollen zentrale Fragen wie Finanzierung, gesellschaftsrechtliche Ausgestaltung und Investitionen geklärt werden. Auch kulturelle Unterschiede zwischen den Trägern sollen in diesem Prozess berücksichtigt werden. Das niedersächsische Sozialministerium sowie die Kostenträger sind nach Angaben einer am Mittwochvormittag an die lokale Presse versendeten gemeinsamen Erklärung eng eingebunden.

Oberbürgermeisterin und Weihbischof geben erste Erklärung ab

„Der ´Letter of Intent` ist ein wichtiger Schritt, um die Kräfte zu bündeln und den nachteiligen Wettbewerb zwischen den Krankenhäusern in der Region zu beenden. Oberstes Ziel ist es, die medizinische Versorgung auf höchstem Niveau abzusichern und eine verlässliche Grundlage für die Zukunft der Gesundheitsversorgung zu schaffen. Gleichzeitig verbessern wir damit die Wirtschaftlichkeit der beteiligten Häuser deutlich“, erklärte Oberbürgermeisterin Katharina Pötter in einer ersten Erklärung.
„Wenn Krankenhäuser gemeinsam handeln, profitieren die Menschen in der Region: Wir erhoffen uns durch unsere Kooperation eine verbesserte Versorgung für die Patientinnen und Patienten in Stadt und Landkreis Osnabrück“, ergänzte Weihbischof Johannes Wübbe, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Niels-Stensen-Kliniken.


 
Heiko Pohlmann
Heiko Pohlmann
Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11
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