Der VfL Osnabrück hat auch das zweite Testspiel der Woche gewonnen. Beim 2:1-Auswärtssieg gegen den SV Werder Bremen sorgten die eingewechselten Tony Lesueur und Bernd Riesselmann in der zweiten Halbzeit für die entscheidenden Treffer.
Chancen auf beiden Seiten vor der Pause
Trainer Timo Schultz stellte seine Anfangsformation im Vergleich zum Test in Bersenbrück auf fast allen Positionen um. Nur Schumacher, Jacobsen und Fabinski blieben in der Startelf.
Die erste Möglichkeit hatte Bremens Topp, der aus kurzer Distanz an VfL-Keeper Jonsson scheiterte (8.). Auf der Gegenseite verpassten Fabinski und Kammerbauer eine Flanke von Schumacher, der anschließende Klärungsversuch flog knapp über das Bremer Tor (12.).
Im weiteren Verlauf erhöhte Werder den Druck. Opitz lief frei auf das Tor zu, fand aber keinen Abnehmer (30.), kurz darauf traf er die Latte (31.). Osnabrück blieb bei Standards gefährlich, doch Jacobsen setzte einen Kopfball nach Ecke deutlich über das Tor (32.). Weitere Bremer Angriffe vereitelte die VfL-Abwehr, sodass es torlos in die Pause ging.
Opitz trifft – Lesueur gleicht sofort aus
Zur zweiten Hälfte brachte Schultz fünf neue Spieler. Direkt nach Wiederbeginn prüfte Kammerbauer Torwart Backhaus (49.), ehe die Gastgeber in Führung gingen: Nach einem schnellen Konter traf Opitz zum 1:0 (64.).
Die Antwort des VfL folgte umgehend. Zwei Minuten später nutzte Lesueur einen Abpraller im Strafraum und traf wuchtig ins rechte obere Eck zum Ausgleich (66.).
Riesselmann entscheidet die Partie
In der Schlussphase drängten beide Teams auf den Sieg. Musah und M’Bock vergaben für Bremen gute Möglichkeiten (77., 83.). Kurz vor dem Ende war dann Osnabrück erfolgreich: Riesselmann schob den Ball mit dem Außenrist ins rechte Eck und stellte auf 2:1 (89.). Jonsson verhinderte in der Nachspielzeit den möglichen Ausgleich, als M’Bock frei vor ihm auftauchte.
Zweiter Testspielsieg in Folge
Der VfL Osnabrück entschied damit auch das zweite Testspiel der Woche für sich. Besonders die Joker sorgten für den Unterschied und unterstrichen die Offensivoptionen von der Bank. Bereits am kommenden Samstag empfängt der VfL zum 3. Spieltag der Saison den 1. FC Saarbrücken an der Bremer Brücke (Anpfiff: 14:00 Uhr).