Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Der Historische Weihnachtsmarkt in Osnabrück steuert auf das große Finale zu. Der Markt ist noch bis einschließlich morgen, 22. Dezember, täglich von 12 bis 21 Uhr geöffnet. Einen Tag länger, also bis Sonntag, 23. Dezember, 12 bis 20 Uhr, bleibt das Winterdorf am Schloss noch zugänglich. Die Kunsteisbahn beim Eiszauber am Ledenhof lädt noch bis einschließlich Sonntag, 30. Dezember, zum Schlittschuhlaufen ein. An Heiligabend und dem ersten Weihnachtstag pausiert die Veranstaltung jedoch.

Bernhard Kracke junior, der Vorsitzende des Schaustellerverbands Weser-Ems, rechnet damit, dass es noch einmal voll wird auf dem Weihnachtsmarkt. „Zum Schluss kommen immer viele Besucher, die zum letzten Mal vor dem Ende des Weihnachtsmarkts ein Heißgetränk oder ein Speiseangebot genießen wollen. Da wird noch einmal so richtig Weihnachtsmarkt-Stimmung aufgetankt“, sagt Kracke.
Der Schaustellerchef weist darauf hin, dass die Stände und Buden des Historischen Weihnachtsmarktes am Samstagabend bereits pünktlich um 21 Uhr schließen. „Wir beginnen noch am Samstagabend mit dem Abbau. Besonders wichtig ist das auf dem Domhof, weil wir diesen Platz bereits am Sonntagmorgen wieder komplett geräumt übergeben müssen. Damit es keine unnötigen Lärmbelästigungen für die Anwohner gibt, haben wir am Samstagabend nur bis Mitternacht Zeit – wir müssen uns also ganz schön ranhalten“, so Kracke.

Positives Fazit trotz Regen

Nach Meinung des Schaustellerchefs ist der Historische Weihnachtsmarkt in Osnabrück gut gelaufen. „Die Umsätze werden zwar insgesamt etwas niedriger als im Vorjahr ausfallen, weil wir verregnete Wochenenden hatten und der Markt diesmal einen Tag kürzer ist – aber insgesamt können wir zufrieden sein“, meint Kracke. „Bisher ist alles friedlich verlaufen – das ist aus meiner Sicht sehr erfreulich“, sagt der Schaustellerchef. Kracke wertet auch die überregionale Resonanz als großen Erfolg: „Genaue Zahlen bekommen wir erst im Januar, aber nach meinem Eindruck sind dieses Jahr besonders viele auswärtige Besucher in Bussen auf den Weihnachtsmarkt gekommen, vor allem aus den Niederlanden. Gerade von diesen Besuchern hören wir ganz viel Lob für unseren schönen Markt.“ Kracke ist überzeugt, dass auch der Einzelhandel von den Weihnachtsmarktbesuchern profitiert.“


Weihnachtsgeschäft lief gut

Petra Rosenbach, Geschäftsführerin der Osnabrück – Marketing und Tourismus GmbH (OMT) bestätigt das: „Die Einkaufsstraßen waren in der Adventszeit sehr gut besucht, die Daten unserer laserbasierten Passantenfrequenzmessung zeigen für die ersten drei Adventswochen ein Plus von knapp sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, so die OMT-Chefin. „Je näher Weihnachten rückt, desto mehr Menschen sind in der Stadt unterwegs“, macht Rosenbach deutlich: In der dritten Adventswoche (KW 50) seien 17 Prozent mehr Besucher gezählt worden als in der ersten Adventswoche (KW 48).