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Gute Nachricht des Tages: Kampagne „Antidiskriminierung“ weist in Osnabrück auf Missstände in der Gesellschaft hin

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Beteiligte der Kampagne „Antidiskriminierung“ vor der Stadtbibliothek Osnabrück

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

Mit der Kampagne „Antidiskriminierung“ soll in Osnabrück auf die Missstände und Diskriminierung in der Gesellschaft aufmerksam gemacht werden. In Kooperation mit dem Berufsschulzentrum Westerberg ist das Projekt nun visualisiert worden.

Diskriminierung findet tagtäglich in der Gesellschaft statt und viele Menschen leiden darunter. Auch in der Pandemie ist dies stark zum Ausdruck gekommen. Die Kampagne „Antidiskriminierung“ soll nun mithilfe von Plakaten in der ganzen Stadt Osnabrück auf die Missstände und die Antidiskriminierungsarbeit in Osnabrück aufmerksam machen. „Hiermit wird ein Zeichen gesetzt! Für Osnabrück als Friedensstadt ist es sehr wichtig, dieses Thema anzusprechen und die Gesellschaft dafür zu sensibilisieren“, so der Erste Stadtrat Wolfgang Beckermann. Zudem betont er, dass Diversity und Vielfalt ein Teil unserer Gesellschaft sind und wer das nicht wertschätzt, grenze Menschen dadurch aus.

Die Plakate der Kampagne weisen auf Unterstützungsangebote sowie auf ein Meldeportal für Diskriminierungsfälle hin. Die QR-Codes, die sich darauf befinden und gescannt werden können, leiten zu Ansprechpersonen, dem Online-Meldeformular und weiteren Informationen weiter.

Gestaltung von Auszubildenden des Berufsschulzentrums Westerberg

Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Ausbildungsgang „Gestaltungstechnische:r Assistent:in“ mit dem Schwerpunkt „Grafikdesign“ des Berufsschulzentrums Westerberg in Osnabrück. Die Auszubildenden visualisierten ihre Ideen nach einer ausführlichen und tiefgehenden Auseinandersetzung mit dem Thema Diskriminierung und zeigten viel Interesse sowie Engagement. Zustande kamen beeindruckende Ergebnisse für die Umsetzung auf Plakaten, die die Vielfalt der Menschen veranschaulichen. „Da es so viele gute Ideen gibt und die Entscheidung schwierig ist, werden sie alle in insgesamt drei aufeinanderfolgenden Kampagnen ausgestellt. Die Plakate sollen an verschiedenen Stellen in der Stadt und im Umland aufgehängt werden, zum Beispiel an Litfaßsäulen, in der Stadtbibliothek und in der OsnabrückHalle“, erklärt Heba Najdi, Beraterin im Antidiskriminierungsbüro der Stadt Osnabrück. Die Motive der aktuellen Kampagne stellen abstrahierte, bunt gestaltete Gesichter dar, die keine Stereotypen aufweisen und somit darauf aufmerksam machen sollen, dass alle Menschen gleich aber vielfältig sind.

Netzwerk „ados – Antidiskriminierung Osnabrück“ als Austauschplattform

Das Antidiskriminierungsbüro Osnabrück entstand bereits im Jahr 2016, doch erst seit dem letzten Jahr sei die personelle Besetzung besser aufgestellt worden. „Im März diesen Jahres haben wir das Netzwerk „Antidiskriminierung Osnabrück“ oder kurz „ados“ geschaffen. Darin werden verschiedene Organisationen miteinander vernetzt, wodurch sie im Austausch stehen und sich gegenseitig unterstützen können. Davon profitieren alle Beteiligten und es ist für den guten Zweck“, so die Gleichstellungsbeauftragte Katja Weber-Khan. Die Expertise des Netzwerks ergänze so die Arbeit des Antidiskriminierungsbüros.

Die Auszubildenden des Berufsschulzentrums Westerberg kreierten das Logo für dieses Netzwerk, welches mit dem Einsatz bunter Farben die Vielfalt der Menschen widerspiegelt.

 

Carla Obrock
Carla Obrock
Carla Obrock ist seit dem Sommer 2021 im Team der HASEPOST und unterstützt uns als Praktikantin.
 

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