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Girolive-Panthers feiern ihren fünften Sieg in der Basketball-Bundesliga gegen Heidelberg

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Die GiroLive-Panthers Osnabrück empfingen am Sonntag (20.12.2020) die SNP BasCats USC Heidelberg und konnten von Spielbeginn an punkten.

Während die Girolive Panthers am vergangenen Wochenende aussetzen mussten, war der Gegner aus Heidelberg im Spielrhythmus. Die Panthers zeigten gleich zu Beginn eine selbstbewusste Körpersprache, die am Ende mit einem deutlichen Sieg (104:79) belohnt wurde. Das fünfte gewonnene Spiel in bislang sieben Bundesligabegegnungen der OSC Damen.

Foto: Dieter Reinhard
Foto: Dieter Reinhard

Heidelberg verlor zwar am Wochenende 75:91 gegen den ungeschlagenen TSV Wasserburg, feierte aber am Mittwoch den zweiten Saisonsieg (69:56 in Saarlouis). Auch gegen Göttingen (69:63) war das Team von Dennis Czygan erfolgreich.

Die Amerikanerin Madison Nelson ist mit 14,3 Punkten im Schnitt Heidelbergs Topscorerin, ihre 11,7 Rebounds sind in der Toyota-DBBL sogar Bestwert. Franziska Worthmann hat den Sprung von Neuss (2. DBBL Nord) in die 1. Liga hervorragend gemeistert. Die 33-Jährige erzielt 12,2 Zähler und ist vor allem aus der Distanz eine permanente Gefahr. Zweistellig punkten auch Ieva Bagdanaviciene (12) aus Litauen sowie Inja Butina (10) aus Kroatien. Mit der 21-jährigen Britta Daub liefert eine junge deutsche Spielerin ein starkes Gesamtpaket (8,2 Punkte, 5,4 Rebounds, 4,4 Assists). Alica Moravcikova (6,7 Rebounds), Michaela Palenickova (2,3 Steals), Melina Karavassilis und Marie Kleinert geben dem Kader Tiefe und Vielseitigkeit.

Während die BasCats (2:4) den Anschluss an die vorderen Plätze herstellen möchten, steht Osnabrück mittlerweile bei einer 4:2-Bilanz. Zu den jüngsten Siegen in Herne und gegen Halle kommt die 20:0-Wertung des Spiels gegen den BC Marburg. Diese Entscheidung hat die Spielleitung der 1. Toyota-DBBL getroffen. Die Gäste hatten die Partie (Termin 22. November) kurzfristig abgesagt und die Absage mit zu vielen kranken sowie verletzten Spielerinnen begründet.

Aleksandar Cuic, der vorerst das Coaching des Teams verantwortet, hatte also seit dem Sieg gegen Halle zwei Wochen Zeit, um dem Team seine Vorstellungen und Werte zu vermitteln. Die vier Spielerinnen, die in der 2. Liga gegen den ASC Göttingen auf dem Platz standen, durften nach mehreren negativen Corona-Tests vorzeitig aus der Quarantäne. Eine Spielerin des ASC war nach der Partie positiv getestet worden.

1. Viertel

  • Spielzug Druck von Osnabrück
  • Ersten 2 Punkte an die Bascats
  • Nächster Spielzug 2:2 Ausgleich
  • Wieder nächster Spielzug 4:2 Führung Panthers
  • Ausgleich 4:4 Bascats ; bislang sehr ausgeglichenes Spiel im ersten Viertel
  • Stark umkämpfe Mitte des ersten Viertels; saubere Spielzüge auf beiden Seiten. Panthers erarbeiten leichten Vorsprung
  • Erster Wechsel bei den OS Panthers
  • Freiwurf Panthers
  • Erstes Viertel schließen die OS Panthers mit einem 6 Punkte Vorsprung ab (26:20)

2. Viertel

  • Osnabrück und Heidelberg spielen ein starkes 2tes Viertel, jedoch ist Osnabrück hier die bessere Mannschaft
  • Die Bascats schaffen es nicht ihre Angriffschancen in Punkte zu wandeln, die Panthers hingegen bringen ihre Punkte souverän ins Netz
  • Die bauen eine stabile Führung aus, die Bascats finden in der Defense der Panthers nur wenige lücken
  • Die Bascats holen auf, bei einem Punktestand von 50:43 nimmt Osnabrück eine Auszeit
  • Mit dem Schlusston der ersten Hälfte erzielt Osnabrück weitere 3 Punkte und hinterlässt zur Halbzeit eine Führung von 61:47 Punkten

3. Viertel

  • Das 3. Viertel startet schleppend.
  • Die heidelberger Bascats bauen zunehmend Druck auf und erreichen in der Mitte des 3ten Viertels eine Verkürzung des Rückstands auf 65:52
  • Die Antwort der Osnabrück Panthers heißt Powerplay, nach weiteren 3 Minuten steht es 72:56
  • Zum Ende des 3ten Viertels finden auch die Bascats zu neuer Energie gegen die die Panthers allerdings standzuhalten wissen.
  • Das 3te Viertel schließt mit 78:59

4. Viertel

  • Die Panthers dominieren weiterhin auch das letzte Viertel.
  • Heidelberg versucht erfolglos Wege durch die Defense der Osnabrücker zu finden
  • Ballsuche eines nicht durch Corona verseuchten Spielballes. 😀
  • Auch die Versuche 3-Punkte Würfe zu platzieren haben nur selten Erfolg.
  • 3 Minuten vor Schluss nimmt Heidelberg noch ein Timeout. Punktestand 95:72
  • Das Timeout hat Heidelberg neue Energie eingeflößt
  • Osnabrück hält weiterhin stark dagegen und beendet das Spiel mit einem SIEG 104:79

Topscorerin war heute Samantha Jean Fuehring (3) mit 24 Punkten.

 



Dieter Reinhard
Dieter Reinhard ist freier Autor und Fotograf der HASEPOST.

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