Auch mehr als dreieinhalb Stunden nach dem für 7:00 Uhr angesetzten Evakuierungstermin kann der Krisenstab in Osnabrück noch keine vollständige ‚Sicherheit‘ melden.
Dennoch sind Polizei und Stadtverwaltung optimistisch, dass die lange angekündigte reguläre Entschärfung von vier Weltkriegsbomben schneller abgeschlossen sein wird als frühere Maßnahmen.
Freiwillige Feuerwehr unterstützt die Polizei bei der Evakuierung
Derweil sind Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Eversburg, die wir in der Möserstraße getroffen haben, gemeinsam mit Polizeibeamten damit beschäftigt, Hinweise auf sogenannte „Evakuierungsmuffel“ zu verfolgen.
Neben Polizisten der Bereitschaftspolizei sind auch Mitglieder der Fahrradstaffel sowie Polizeibeamte auf Motorrädern in den Straßen rund um das Lok-Viertel unterwegs, um nach möglicherweise noch bewohnten Wohnungen zu suchen und das Eindringen Unbefugter in die Sicherheitszone zu verhindern.
Anwohner und Rettungskräfte hoffen auf Einsicht der Uneinsichtigen
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hoffen sowohl die Einsatzkräfte als auch die evakuierten Anwohner aus dem Fledder, dem Schinkel und der Neustadt auf ein baldiges Ende der Maßnahme – und darauf, dass diejenigen, die sich immer wieder den Anweisungen der Polizei widersetzen, endlich Einsicht zeigen.