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Bund der Steuerzahler kritisiert Steuerverschwendung für Baumwipfelpfad Bad Iburg

Das Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler deckt jährlich Fälle von Steuerverschwendung auf und sorgt füf Bangen in den kommunalen Verwaltungen, ob nicht vielleicht auch das eigene Versagen öffentlich gemacht wird.

In der aktuellen an diesem Dienstag vorgestellten Ausgabe wird der Baumwipfelpfad in Bad Iburg als Beispiel angeführt. Ursprünglich als Attraktion für die Landesgartenschau 2018 gebaut, entwickelte sich das Projekt zu einem finanziellen Desaster. Bis Ende 2024 summierten sich die Verluste auf über eine Million Euro.

Vom Landesgartenschau-Highlight zur finanziellen Belastung für Iburg

Bad Iburg investierte nach Rechnung des Steuerzahlerbunds 5,2 Millionen Euro in den Bau das Baumwipfelpfades für die Landesgartenschau 2018. Ursprünglich war geplant, dass der Pfad privat betrieben werden sollte. Doch mangels Investoren sprang die Stadt ein, unterstützt durch eine Förderung von zwei Millionen Euro des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums. Nach der Schau übernahm eine städtische Tochtergesellschaft den Betrieb, die jedoch Jahr für Jahr Verluste einfuhr.

Erst in diesem Jahr verkauft an einen privaten Unternehmer

Jan Vermöhlen, Vorstand beim Bund der Steuerzahler Niedersachsen und Bremen, kritisierte die Ausrichtung auf „fragwürdige ‚Leuchtturmprojekte‘ oder teure Symbolpolitik“. Um die Attraktivität des Pfades zu steigern, wurde 2021 ein benachbartes städtisches Restaurant, die „Försterei“, in den Betrieb integriert. Doch auch dieses Vorhaben scheiterte und führte zu weiteren Verlusten.

Im Jahr 2021 betrug das Defizit der Betreiberfirma etwa 215.000 Euro, 2022 wuchs es auf rund 322.000 Euro an. Anfang 2023 wurde das Gastronomieprojekt aufgegeben. Der Baumwipfelpfad bleibt bis Ende 2024 in öffentlicher Hand, bevor er 2025 an einen privaten Betreiber verpachtet wird. Trotz Pachteinnahmen wird das Projekt den Stadthaushalt weiterhin belasten, da Abschreibungen und Finanzierungskosten bestehen bleiben.

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Heiko Pohlmann
Heiko Pohlmann
Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11
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