Osnabrück Autobahnpolizei Osnabrück zieht Amphetamin im Wert von über 50.000...

Autobahnpolizei Osnabrück zieht Amphetamin im Wert von über 50.000 Euro aus dem Verkehr

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Der Autobahnpolizei Osnabrück gingen am späten Montagabend (29. Juni 2020) zwei Männer ins Netz, die eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel aus den Niederlanden in die Bundesrepublik einführten. Bei einer Hausdurchsuchung konnte darüber hinaus eine geladene Schusswaffe sichergestellt werden.

Gegen 21:55 Uhr wählten die Beamten auf der A30 bei Bissendorf einen silbernen VW Passat mit Hamelner Kennzeichen für eine Kontrolle aus. Zuvor war das Fahrzeug durch überhöhte Geschwindigkeit aufgefallen. Im Rahmen der Verkehrskontrolle fielen den Beamten Ungereimtheiten zwischen den Aussagen der beiden Insassen und Hinweisen im Fahrzeuginnenraum auf. Auf den zweiten Blick fanden die Polizisten eine Plastikschale mit einem pulvrigen Inhalt. Nach Aussage der Fahrzeuginsassen sollte es sich dabei um Käse handeln, den sie für einen Freund aus den Niederlanden einführten. Der auffällig chemische Geruch sprach dagegen. Die Beamten forderten Verstärkung in Form eines Rauschgiftspürhundes an. Der vierbeinige Helfer schlug sofort an und machte noch weitere Plastikbehälter in der Ersatzradmulde ausfindig.

Schusswaffe bei Hausdurchsuchung sichergestellt

Insgesamt fanden die Beamten rund fünf Kilogramm von dem chemisch duftenden “Käse”. Ein Substanztest zeigte dann ein eindeutiges Ergebnis an: Es handelte sich um Amphetamine. Die beiden Männer aus Hameln, 24 und 73 Jahre alt, zeigten sich sehr überrascht, bei beiden klickten die Handfesseln. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ordnete noch in der Nacht eine Durchsuchung der Wohnungen in Hameln an. Dort konnten zwar keine weiteren Betäubungsmittel aufgefunden werden, dafür eine geladene Schusswaffe. Einer der Männer führte bei der Kontrolle ein Springmesser mit. Neben den Betäubungsmitteln wurden umfangreiche Beweismittel wie Datenträger und Mobiltelefone beschlagnahmt. Der Straßenverkaufswert der beschlagnahmten Drogen beläuft sich auf circa 50.000 Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück werden die Männer am Dienstagnachmittag einem Haftrichter am Amtsgericht Osnabrück vorgeführt. Der silberne Passat entstammte dem ehemaligen Fahrzeugbestand der Landespolizei Niedersachsen, er war in seiner aktiven Zeit unter anderem an der Polizeiakademie für Ausbildungszwecke eingesetzt worden.

Polizei Pressestelle
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