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Acht Wochen nach Handtaschenraub im Katharinenviertel: Tatverdächtiger in U-Haft

Ende September war eine 77-Jährige im Katharinenviertel brutal die Handtasche gestohlen worden. Bei dem Überfall erlitt sie Verletzungen. Nach etwa acht Wochen intensiver Ermittlungen und der ausschlaggebenden Hilfe eines Zeugen konnte nun ein Tatverdächtiger dem Haftrichter vorgeführt werden.

Handtaschenraub endete mit Verletzungen

Ende September berichtete die HASEPOST über einen schweren Raub zum Nachteil einer 77-jährigen Frau im Katharinenviertel. Die Seniorin war am Nachmittag des 29. September gegen 14:45 Uhr zu Fuß auf der Auguststraße unterwegs, als sich ihr ein unbekannter Mann von hinten näherte und versuchte, ihr die Handtasche zu entreißen. Die Frau wehrte sich, wurde jedoch vom Täter mit erheblicher Kraft zu Boden gestoßen. Sie erlitt schwere Verletzungen an beiden Armen sowie an der Schulter. Der Täter flüchtete anschließend zu Fuß in Richtung Martinistraße und ließ die Verletzte am Boden liegen.

Die Handtasche wurde später – offenbar ohne das Bargeld – im Außenbereich der Studentenwohnanlage „Alte Fabrik“ in einem Gebäudedurchgang aufgefunden.

Mann in Untersuchungshaft

Die intensiven Ermittlungen der Polizei, insbesondere durch Auswertung von Videoaufzeichnungen, haben nun zu einem Tatverdächtigen geführt. Am Montag, 17. November, wurde ein 43-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz in Deutschland dem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn wurde Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen dauern an.

Tatverdächtiger konnte durch Zeugen ermittelt werden

Eine zentrale Rolle spielte dabei ein Zeuge, der den Ermittlern den entscheidenden Hinweis auf den 43-Jährigen gab. „Der Hinweis des Zeugen war für unsere Ermittlungen entscheidend. Sein aufmerksames und schnelles Handeln hat dazu beigetragen, den Tatverdächtigen zu identifizieren. Dieses Engagement zeigt, wie wichtig Zivilcourage und die Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung und Polizei sind“, so Natalia de Vries, Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Osnabrück.


 
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