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Absage: Kein Platz für Elefanten aus Botswana im Zoo Osnabrück

Nachdem die grüne Bundesumweltministerin Steffi Lemke für einen diplomatischen Eklat mit dem Staatspräsidenten von Botswana gesorgt hat, wird ernsthaft über eine Aufnahme von bis zu 20.000 Elefanten in Deutschland nachgedacht.

Bei den 20.000 zur Verhandlungsmasse gewordenen Elefanten handelt es sich nur um eine Teilmenge der insgesamt deutlich größeren Elefanten-Population in Botswana, die keinesfalls vom Aussterben bedroht ist.

Erfolgreicher Artenschutz in Botswana schützt Elefanten vorm Aussterben

Das Land verfügt durch erfolgreichen Artenschutz inzwischen über mehr als 130.000 Elefanten, „so viele wie kein anderes afrikanisches Land“, nach Angaben des durch Äußerungen der deutschen Ministerin brüskierten botswanischen Präsidenten Mokgweetsi Masisi.

Die Lufthansa teilte inzwischen bereits mit, dass sie über die notwendigen technischen Möglichkeiten für einen Transport der Dickhäuter verfügt. Allerdings kann selbst ein Fracht-Jumbo nicht mehrt als 18 echte Jumbos pro Flug transportieren.

Auswilderung wäre auch bei europäischem Klima denkbar

Neben einer Auswilderung, bei unserem gemäßigten Klima geeignete Gebiete wurden bereits Teile Ostdeutschlands und der Lüneburger Heide ausgemacht, könnten auch Zoos und Tiergärten den aus Afrika vertriebenen Großsäugern tierisches Asyl bieten.

Zoo in Osnabrück konzentriert sich auf asiatische Elefanten

Der Zoo am Schölerberg winkt auf Nachfrage unserer Redaktion jedoch ab: „Bei uns leben Asiatische Elefanten. Eine Gemeinschaftshaltung dieser beiden Arten (Asiatische Elefanten und Afrikanische Elefanten) entspricht nicht der gängigen fachlichen Praxis. Eine separate Haltung einer zweiten Elefanten-Art wäre aufgrund der Beschaffenheit unserer aktuellen Anlage nicht möglich. Diese soll ja mittelfristig vergrößert werden, ist dann aber auch nur auf die Haltung von einer Elefanten-Art ausgelegt“, erklärt Hanna Räckers, Pressesprecherin vom Zoo Osnabrück.


 
Heiko Pohlmann
Heiko Pohlmann
Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2014, basierend auf dem unter dem Titel "I-love-OS" seit 2011 erschienenen Tumbler-Blog. Die Ursprungsidee reicht auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11
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