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Wohnung brennt im Nikolaizentrum Osnabrück

📍Ort des Geschehens: Osnabrück - Innenstadt

Kurz vor 23 Uhr kam es am späten Donnerstagabend zu einem Wohnungsbrand im Nikolaizentrum in der Hakenstraße – direkt über der Einfahrt zur Tiefgarage. Die Rettung eines Brandopfers gestaltete sich schwierig.

Vor Ort verschaffte sich HASEPOST-Blaulichtreporter Heiko Westermann einen Überblick über die Lage und führte ein Interview mit Einsatzleiter Michael Heinze von der Feuerwehr Osnabrück.

Auf dem Weg wird es konkret: Es geht um ein Menschenleben!

Die Feuerwehr war zunächst zu einem gemeldeten Wohnungsbrand alarmiert worden. Bereits auf der Anfahrt wurde das Einsatzstichwort erhöht.
„Wir sind alarmiert worden zu einem Wohnungsbrand. Auf der Anfahrt hat die Leitstelle vermittelt gehabt, dass eine Person im Gebäude eingeschlossen ist und das Stichwort entsprechend auf ein Feuer mit Menschenleben in Gefahr erhöht“, schilderte Einsatzleiter Michael Heinze im Gespräch mit Heiko Westermann für die HASEPOST den Einsatz.

Über ein Treppenhaus gelangte die Feuerwehr ins Nikolaizentrum
Über ein Treppenhaus gelangte die Feuerwehr ins Nikolaizentrum / Foto: Heiko Westermann

Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurden diese von anderen Hausbewohnern empfangen und zur Brandwohnung geleitet. „Uns wurde gezeigt, dass es im Hintergrund im zweiten Obergeschoss brennt, da war auch Feuerschein zu sehen“, so Heinze.

Bewohner stand am Fenster – Rauch drang aus der Wohnung

Der Zugang zur Wohnung gestaltete sich aufgrund der Größe und Struktur des verschachtelten Gebäudekomplexes schwierig. Die Einsatzkräfte erreichten die Brandwohnung schließlich über mehrere Treppenhäuser und eine Außenterrasse. Beim Öffnen der Tür bot sich eine dramatische Situation.

„Die Wohnung war verraucht und der Wohnungsbewohner stand schon an einem Fenster und hinter ihm drückte der Rauch aus dem Fenster“, berichtete Heinze. Der Mann habe sich mit einem Kleidungsstück vor den Rauchgasen geschützt.

„Das war durchaus eine echte Menschenrettung“

Um den Bewohner zu erreichen, musste zunächst eine Brandbekämpfung eingeleitet werden. Erst danach konnte die Rettung erfolgen. „Das war diesmal durchaus eine echte Menschenrettung“, sagte der Einsatzleiter. „Wir mussten mit einem Angriffstrupp erst ein bisschen Brandbekämpfung machen, um ihn erreichen zu können, und danach haben wir ihn mit einer Fluchthaube aus der Wohnung herausgeführt.“

Die Rettung über die Drehleiter war wegen der besonderen Verhältnisse am Nikolaizentrum nicht möglich
Die Rettung über die Drehleiter war wegen der besonderen Verhältnisse am Nikolaizentrum nicht möglich / Foto: Heiko Westermann

Der Bewohner wurde anschließend vom Rettungsdienst und einem Notarzt versorgt und in eine Osnabrücker Klinik gebracht.

Architektur machte Rettung über Leiter von außen unmöglich

Eine Rettung über eine Leiter kam laut Feuerwehr aufgrund der baulichen Situation nicht infrage. „Die bauliche Situation hier ist spannend“, erklärte Heinze. Das Gebäude verfüge über mehrere Ebenen, Vordächer und versetzte Zugänge. Eine tragbare Leiter sei vorsorglich bereitgestellt worden, habe aber nicht eingesetzt werden müssen.

Rund 50 Einsatzkräfte im Einsatz in der Osnabrücker Innenstadt

Im Einsatz waren beide Wachen der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Neustadt. Unterstützt wurden sie von zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte vor Ort.

Die betroffene Wohnung ist nach ersten Einschätzungen nicht mehr bewohnbar. Die Nachbarwohnungen blieben nach Angaben der Feuerwehr unbeschädigt und weiterhin nutzbar. Eine Evakuierung weiterer Bewohner war nicht erforderlich, da sich viele Anwohner bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte ins Freie begeben hatten.


 
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