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Wiedervernässung des Venner Moores geht weiter: Ab Ende August schwere Maschinen im Einsatz

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Bei einem Ortstermin im Venner Moor ließen sich bereits vor zwei Monaten Landrätin Anna Kebschull, Vertreter verschiedener Kreistagfraktionen und Naturschutzverbänden sowie der Abbaufirma über den Stand der Dinge bei der Wiedervernässung informieren. / Foto: Landkreis Osnabrück (Uwe Lewandowski)

Die Wiedervernässung des Venner Moores geht weiter: Ende August starten vorbereitende Erd- und Modellierungsarbeiten für die Abdichtung eines historischen Entwässerungssystems im Bereich des Naturschutzgebietes (NSG) Venner Moor, bei denen auch schweres Gerät zum Einsatz kommt.

Die Arbeiten werden durch die Fachfirma R.-P. Meyer-Luhdorf aus Winsen an der Luhe im Auftrag des Vereins Haseniederung durchgeführt. Die Firma Meyer ist ein Spezialunternehmen für Moorsanierung, das deutschlandweit Renaturierungsprojekte von Mooren für öffentliche und private Auftragnehmer durchführt. Bei den Arbeiten kommen schwere, aber auf das Moor spezialisierte Maschinen zum Einsatz. Sobald sich die Brandgefahr deutlich reduziert hat, kann der Einsatz starten. Währenddessen wird weiterhin auf mögliche Brandherde geachtet und entsprechend präventiv gehandelt.

Wiedervernässung soll noch in diesem Jahr geschafft werden

Die Arbeiten sind notwendig, um eine nachhaltige Wiedervernässung von etwa 65 Hektar im NSG noch in diesem Jahr zu schaffen. Dabei werden Torfmengen umgelagert, die sich bisher in ungünstiger Höhenlage befinden. Sie werden vor Ort in wassergefüllte Gräben und Senken wieder eingebaut, um so eine weitere CO2-Freisetzung zu verhindern.

Venner Moor
Wiedervernässung des Venner Moores geht weiter: Mit schweren, aber für den Einsatz im Moor spezialisierten Maschinen werden ab Ende August große Torfmengen umgelagert, um ein historisches Entwässerungssystem abzudichten. / Foto: Terra Vita

Diese Arbeiten sind der Auftakt für zahlreiche weitere Maßnahmen für die nachhaltige Wiedervernässung der restlichen Hochmoorflächen im NSG Venner Moor. Diese Maßnahmen sind nicht nur wichtig für den Klimaschutz, sondern sie erweitern auch den Lebensraum für eine Vielzahl von mittlerweile seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Die Maßnahmen erfolgen in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Umweltforum (NABU), der Firma Schweger Moor GmbH, der Gemeinde Ostercappeln und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Osnabrück.

PM
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