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Verkehrsclub warnt: Osnabrück darf nicht beim Nachtbus sparen

Der Kreisverband Osnabrück des ökologisch ausgerichteten Verkehrsclubs Deutschland (VCD) warnt vor Einsparungen im Nachtbusverkehr. Laut dem Verband fehlen in Osnabrück und den umliegenden Orten dringend notwendige ÖPNV-Verbindungen in den späten Nacht- und frühen Morgenstunden – insbesondere für Zugreisende, Schichtarbeiterinnen und -arbeiter sowie Menschen ohne eigenes Auto.

So sieht es aktuell aus

Derzeit verkehren Nachtbusse lediglich in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag. Für Fahrgäste, die nach Mitternacht am Osnabrücker Hauptbahnhof ankommen, gibt es unter der Woche keine Möglichkeit, mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterzukommen. Ebenso besteht keine Anbindung aus den Stadtteilen oder dem Umland an frühmorgendliche Züge, die wochentags zwischen 4 und 5 Uhr oder sonntags zwischen 7 und 7:50 Uhr den Hauptbahnhof verlassen.

Wer besonders betroffen ist

Besonders betroffen seien laut VCD Menschen in Schichtarbeit, etwa in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen, bei denen der Dienst oft schon um 6 Uhr beginnt. Für sie fehle eine verlässliche, frühzeitige Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr.

„Ob es immer klassische Buslinien sein müssen oder ob auch flexible Angebote wie Rufbusse oder Anruf-Sammeltaxen zum Bustarif sinnvoll wären, möchten wir offenlassen“, sagt Tobias Demircioglu, 1. Vorsitzender des VCD Osnabrück. Wichtig sei jedoch, dass grundsätzlich eine bessere Erreichbarkeit auch in den Randzeiten geschaffen werde.

Der VCD appelliert deshalb an Politik und Verkehrsbetriebe, beim Nachtbusverkehr nicht zu sparen und stattdessen bedarfsgerechte Lösungen für alle Menschen in der Region zu schaffen.


 
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