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Verfolgungsjagd in Melle: 24-Jähriger ohne Führerschein rammt alkoholisiert Streifenwagen

Ein 24-Jähriger flüchtete am Freitagabend (12. Mai) vor der Polizei. Bevor die Beamten den Wagen stoppen konnten, rammte er einen Streifenwagen. Dann zeigte sich der Grund für die Flucht: Der Peugeot-Fahrer war alkoholisiert und ohne Führerschein unterwegs.

Gegen 21 Uhr forderten Polizisten den Fahrer eines roten Peugeots an der Nachtigallenstraße auf, anzuhalten. Anstatt dieser Aufforderung nachzukommen, trat der Peugeot-Fahrer auf das Gaspedal und flüchtete vor dem Streifenwagen.

22-jährige Beamtin verletzt

Die Verfolgungsjagd erstreckte sich über den südlichen Bereich von Melle. Weitere Streifenwagen wurden zur Unterstützung hinzugezogen. An der Europastraße konnte ein Streifenwagen zu dem flüchtigen Peugeot aufschließen. Als der 49-jährige Polizeibeamte bei geradem Streckenverlauf zum Überholvorgang ansetzte, zog der Fahrer des Peugeot nach links auf die Gegenfahrbahn und rammte den Polizeiwagen. Die Beifahrerin, eine 22-jährige Polizeibeamtin, wurde dabei leicht verletzt und war nicht mehr dienstfähig.

Mehrere Strafverfahren gegen den Fahrer

Am Streifenwagen entstand erheblicher Sachschaden. Dieser war zudem nicht mehr fahrbereit. Der Fahrer des roten Kleinwagens setzte seine Fahrt nach dem Unfall fort, hielt jedoch schließlich in der Violenstraße an. Bei der Kontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass der 24-jährige Fahrer über keine Fahrerlaubnis verfügte und unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 2 Promille. Für den jungen Mann aus Melle folgte daraufhin eine Blutentnahme und eine Übernachtung in der Gewahrsamszelle. Gegen den 24-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, Unfallfucht, fahrlässige Körperverletzung, Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Polizei Pressestelle
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Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: Diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht durch uns gekürzt. Wir halten ungefilterte Berichterstattung für wichtiger als politische Korrektheit.

  

   

 

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