Die US-Börsen haben sich zum Wochenbeginn uneinheitlich entwickelt, mit dem Dow bei 39.807 Punkten, einem Rückgang von 0,5 Prozent, während der S&P 500 und die Nasdaq leichte Gewinne verzeichneten. Analysten sehen dies als Indikation für ein „Goldlöckchen-Szenario“, in dem kontrollierte Inflation und moderates Wachstum den Weg für Zinssenkungen ebnen.
Uneinheitliche Performance der US-Börsen
Der Dow Jones Industrial Average schloss zum Wochenbeginn mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 39.807 Punkten. Derweil präsentierten sich die breiter gefassten Indexe positiv: Der S&P 500 schloss 0,1 Prozent im Plus bei rund 5.308 Punkten, und die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete ein Wachstum von 0,7 Prozent mit dem Nasdaq 100 bei rund 18.674 Punkten.
Analystenprognose: „Goldlöckchen-Szenario“
Konstantin Oldenburger, Analyst bei CMC Markets, äußerte sich positiv zur aktuellen Marktsituation: „Grundsätzlich lassen die Daten dieser Woche weiterhin den Schluss zu, dass sich die Investoren in einem `Goldlöckchen-Szenario` befinden. Eine kontrollierte Inflation und ein leichtes Wachstum machen den Weg frei für Zinssenkungen in den kommenden Monaten und damit einer in Zukunft nicht mehr restriktiven, sondern lockeren Geldpolitik.“
Entwicklungen auf dem Devisen- und Rohstoffmarkt
Auf dem Devisenmarkt war die europäische Gemeinschaftswährung am Montagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0859 US-Dollar, umgekehrt war ein Dollar für 0,9209 Euro zu haben. Der Goldpreis konnte von dieser Situation profitieren, für eine Feinunze wurden am Abend 2.428 US-Dollar gezahlt, was einem Anstieg von 0,5 Prozent entspricht. Das entspricht einem Preis von 71,88 Euro pro Gramm.
Im Zusammenhang mit den Ölpreisen sank der Preis für ein Fass der Nordsee-Sorte Brent unterdessen auf 83,69 US-Dollar, das waren 29 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .