Aktuell Erstochen im Straßengraben: Tötungsdelikt bei Landesaufnahmebehörde Bramsche / Hesepe

Erstochen im Straßengraben: Tötungsdelikt bei Landesaufnahmebehörde Bramsche / Hesepe

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Polizei und Rettungskräfte wurden am Montag gegen 16:20 Uhr in die nach Hesepe gerufen. Auslöser für den Notruf war eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen die in dem Lager der Landesaufnahmebehörde untergebracht sind. Eine Frau verlor dabei ihr Leben.

Beim Eintreffen der ersten Funkstreifen vor Ort in der Hauptstraße von Hesepe wurden in einem Straßengraben zwei Personen mit Stichverletzungen angetroffen. Die beiden Verletzten, ein Mann und eine Frau, wurden sofort durch den Rettungsdienst und einen Notarzt versorgt.

Trotz Reanimation kam die Hilfe für eine 43-jährige Bewohnerin der nahegelegenen Landesaufnahmebehörde Hesepe zu spät, sie verstarb nach Polizeiangaben noch vor Ort an ihren schweren Verletzungen.

Mutmaßlicher Täter war mit Opfer verwandt

Ebenfalls schwere Verletzungen erlitt ein 48-jähriger Bewohner der Landesaufnahmebehörde. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen stach der Mann zunächst mit einem Messer auf die Frau ein und verletzte sich anschließend selbst. Der 48-Jährige wurde festgenommen, musste aufgrund seiner Verletzungen aber in ein Krankenhaus gebracht werden.

Zwischen Täter und Opfer bestand nach ersten Erkenntnissen der Polizei eine verwandtschaftliche Beziehung.

Junger Mann (20) ebenfalls in Tat verwickelt?

Die Polizei nahm weiterhin einen 20-jährigen Mann fest, ebenfalls Bewohner der LAB Hesepe. Seine Rolle bei der Tat ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Hauptstraße ist im Bereich der Straßenunterführung (B68) großräumig für die Arbeit der Polizei abgesperrt. Zwischenzeitlich war ein Polizeihubschrauber über Hesepe eingesetzt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.


Polizei Pressestelle
Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: Diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht durch uns gekürzt. Wir halten ungefilterte Berichterstattung für wichtiger als politische Korrektheit.

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