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Tödlicher Verkehrsunfall auf der A 30 bei Osnabrück

Gestern Abend, am 28. April 2020, kam es auf der A 30 bei Osnabrück zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Eine 44-jährige Frau erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Am Dienstagabend kam es auf der A30 bei Osnabrück zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Autofahrerin tödlich verletzt wurde. Der Fahrer eines rumänischen Sattelzuges war gegen 19:15 Uhr in Richtung Hannover unterwegs, als er im Bereich der Anschlussstelle Nahne wegen eines vor ihm einscherenden schwarzen Pkw stark abbremsen musste. Eine nachfolgende 44-jährige Frau reagierte entsprechend und verzögerte ihren Dacia Sandero ebenfalls. In der Folge fuhr ein 21-jähriger Mann aus dem Kreis Gütersloh aus noch ungeklärter Ursache mit einem Skoda Octavia auf den Dacia der Detmolderin auf, wodurch der Kleinwagen gegen den Sattelzug geschleudert wurde.

Verstorben an Folgen der Verletzungen

Ersthelfer befreiten die Frau aus dem Auto und führten Reanimationsmaßnahmen durch. Trotz der sofortigen Hilfe verstarb die 44-Jährige später im Krankenhaus an den Folgen ihrer Verletzungen. Der Lkw-Fahrer und der Fahrer des Skoda blieben unverletzt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurden beide Auto beschlagnahmt und ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Die Autobahn musste für die Dauer der Unfallaufnahme bis etwa 00:40 Uhr in Richtung Hannover voll gesperrt werden. Die Beamten nahmen zudem die Ermittlungen gegen eine noch unbekannte Person auf. Der Mann hatte als Beifahrer aus einem Auto heraus Handyaufnahmen der Ersthelfer bei Reanimation der Unfallbeteiligten gemacht. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Unfallflucht und sucht den Fahrer des unbekannten schwarzen Pkw. Wer Hinweise zum Unfallgeschehen machen kann, meldet sich bitte bei der Osnabrücker Autobahnpolizei unter der Telefonnummer 0541/327-2415.

Polizei Pressestelle
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Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: Diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht durch uns gekürzt. Wir halten ungefilterte Berichterstattung für wichtiger als politische Korrektheit.

  

   

 

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