Der Februar steht im Zeichen des fairen Handels: Die Stadt Osnabrück beteiligt sich an der Kampagne „Fairbruary“ von Fairtrade Deutschland e.V., die bundesweit für faire Konsumentscheidungen wirbt.
Kooperationen mit lokalen Akteuren
Als Fairtrade-Town kooperiert Osnabrück dabei mit verschiedenen lokalen Akteuren, die im Februar passende Veranstaltungen anbieten, darunter ein Seminartag mit fairem Frühstück für Freiwilligendienstleistende (FSJ und BFD) oder eine Kita-Fortbildung namens „Alles Banane?!“. Ziel ist es, das Bewusstsein für faire Produktions- und Handelsbedingungen zu schärfen und Verbraucherinnen und Verbraucher für nachhaltige Alternativen zu sensibilisieren.
Bewerbung für „Hauptstadt des fairen Handels“
Langjährige Partner wie das Aktionszentrum 3. Welt e.V., der Weltladen Osnabrück und der Verein zur Förderung entwicklungspolitischer Bildungsarbeit e.V. (VEB) leisten kontinuierliche Arbeit für den fairen Handel. Auch Einzelhändler, Gastronomiebetriebe und Bildungseinrichtungen tragen dazu bei, faire Produkte anzubieten und Verbraucherinnen und Verbraucher zu informieren. Mit vielseitigen Aktionen engagieren sich auch Fairtrade Schools, Faire Gemeinden und faire Kitas in Osnabrück das ganze Jahr über für globale Gerechtigkeit. Angesichts dieses vielfältigen Engagements in der Stadtgesellschaft möchte sich Osnabrück in diesem Jahr für den Preis „Hauptstadt des fairen Handels“ bewerben.
Fairer Handel verbessert Leben vieler Menschen weltweit
Die Stadt lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich am „Fairbruary“ zu beteiligen. Wer fairen Handel unterstützt, hilft das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und Familien weltweit zu verbessern. Ansprechpartnerin vor Ort ist Lucy Büsing, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik (KEpol) der Stadt Osnabrück. Weitere Informationen und Kontaktdaten finden sich auf www.osnabrueck.de/kepol. In Deutschland gibt es mehr als 600 Fairtrade-Partner mit über 8.500 zertifizierten Produkten. Neben dem Fairtrade-Siegel gibt es viele weitere Zertifizierungen, die für sozial-ökologische Standards stehen; einen Überblick bietet der Labelchecker der Romero Initiative.