Nein, auch wenn in unserer Grafik zu diesem Artikel “bye bye” steht, wir werden uns wohl kaum wirklich von WhatsApp verabschieden. Zu praktisch sind die Möglichkeiten, die dieser Dienst in der Kommunikation – vor allem innerhalb von Gruppen – bietet.

ABER, die HASEPOST wird nun auch offiziell den von uns im Februar 2015 (als erster lokaler Osnabrücker Newsanbieter) gestarteten WhatsApp Service “ruhen” lassen.
Bereits in den vergangenen Wochen und Monaten haben wir diesen Service nur noch selten genutzt. Anders als im Winter 2015 vermutet, hat WhatsApp nicht die Chance genutzt und Medienunternehmen eine bequeme Schnittstelle zur Verbreitung von Inhalten geschaffen. Ohne teure Zusatzdienste von Dritten oder sehr sehr viel Handarbeit ist es nicht möglich mehrere tausend Leser über WhatsApp mit Inhalten zu versorgen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung ist jedoch, dass aktuell vollkommen unklar ist, ob die Nutzung von WhatsApp durch Unternehmen überhaupt noch mit dem deutschen Datenschutz vereinbar ist.

Die Frist läuft ab: Datenweitergabe jetzt unterbinden

Wie wenig sich WhatsApp nach der Übernahme durch Facebook um hiesige Gesetze und Befindlichkeiten kümmert, zeigt nach Auffassung unserer Redaktion die per AGB-Update den Nutzern untergeschobene Einverständnis zur Datenweitergabe an den Mutterkonzern Facebook.
Heute, am Sonntag 25. September 2015, ist für einen Großteil der WhatsApp-Nutzer die letzte Gelegenheit der Datenweitergabe des Messengers an Facebook zu widersprechen.

Video erklärt einfach wie es geht

Wir haben bei YouTube ein Video gefunden, das die notwendigen Einstellungen in den WhatsApp-Einstellungen (innerhalb der App) recht gut erklärt.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Vielen Dank an den Münchner Merkur für das Onlinestellen dieses Videos bei YouTube. Für speziellere Fragen (wie genau funktioniert das bei Android, iOS etc.) bitte Google befragen – wir können leider keinen technischen Support bieten.

Das Einbinden des Videos erfolgt unter Beachtung der EuGH-Entscheidung zur Einbindung bei YouTube öffentlich gestellter Videos.