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Sieben Leben auf der Bühne: Persönliche Geschichten laden zum Zuhören in Osnabrück ein

📍Ort des Geschehens: Osnabrück - Wüste

Am 7. Februar startet in Osnabrück eine neue Veranstaltungsreihe, die ganz bewusst auf Nähe, persönliche Geschichten und echtes Zuhören setzt. „Leben×7“ heißt das Format, bei dem sieben Menschen in kurzer Zeit erzählen, was sie bewegt – ehrlich, persönlich und ohne große Bühne.

Auftakt mit Herz und Haltung

Der erste Abend am 7. Februar steht unter dem Titel „HerzTöne – was leidenschaftlich leben lässt“ und beginnt um 19:30 Uhr. Veranstaltungsort ist die Landeskirchliche Gemeinschaft Osnabrück in der Langen Straße 19a. Der Eintritt ist frei. Sieben Teilnehmende geben jeweils genau 500 Sekunden Einblick in ihr Leben. Es geht um das, wofür sie brennen, was ihnen wichtig ist und was sie antreibt. Vorträge oder Diskussionen gibt es bewusst nicht – im Mittelpunkt stehen persönliche Erfahrungen und individuelle Perspektiven.

Sieben Menschen, sieben Blickwinkel

Die Mitwirkenden könnten unterschiedlicher kaum sein. Tina Schick, Grundschullehrerin und Schriftstellerin aus Osnabrück-Wüste, spricht über das Spannungsfeld zwischen Engagement für andere und dem Bei-sich-selbst-Bleiben. Kurt Dombek, 74-jähriger Geigenbauer, Chorleiter und aktiver Gestalter der Wüsteninitiative, blickt auf sein vielseitiges Engagement in der Osnabrücker Wüste.

Der 17-jährige Schüler Kiyan Bönkendorf lädt dazu ein, die Welt mit anderen Augen zu sehen und einen Perspektivwechsel zu wagen. Ralf Schüttendiebel, leidenschaftlicher Seekajakfahrer aus Hellern, erzählt von Abenteuern zwischen Küsten und Horizont. Hannah Bublies, Ingenieurin und Pfadfinderleiterin, berichtet davon, wie Gemeinschaft und Persönlichkeitsentwicklung draußen wachsen.

Patrick Hehmann, Lehrer, Komponist und Mitbegründer von „Bühnenersatzverkehr Theaterlinie 49 e.V.“, gibt Einblicke in seine Leidenschaft für Musiktheater. Thomas Achenbach, Dozent, Buchautor und Trauerbegleiter, spricht darüber, wie ein angstfreier Umgang mit Trauer gelingen kann.

Raum für Begegnung statt Polarisierung

Der Abend richtet sich bewusst an ein breites Publikum. Ziel ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und gegenseitiges Verständnis zu fördern. „Unser Wunsch ist es, Menschen neugierig aufeinander zu machen“, sagt Andreas Dergham, einer der Initiatoren. „Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten oft polarisieren, wollen wir Räume schaffen, in denen Zuhören, Verstehen und persönliche Begegnung möglich werden.“

Musikalisch begleitet wird der Abend von Christian Pradel am Klavier. Seine Musik rahmt die Geschichten ein und schafft eine Atmosphäre, in der Zuhören leichtfällt.


 
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