HASEPOST
 

Oldenburger suchen Sex – Osnabrücker haben ihn!

Unter dem Titel “Was ist los mit Oldenburg?” stellt das Onlinemagazin Telepolis fest, das unsere nordwestlichen Nachbarn eine Spitzenstellung bei der Suche nach “Sex” einnehmen, festgemacht an den von Google veröffentlichten Suchstatistiken.

Suchstatistik für Sex, regional, Niedersachsen.

Und tatsächlich, auch bei regionaler Betrachtung (Niedersachsen) liegen die Oldenburger bei ihrer (hoffentlich nicht vergeblichen) Suche ganz weit vorne, während Osnabrück einen Platz im Mittelfeld einnimmt.

Auffallend ist noch, dass vor allem die Begriffskombination “free” + “sex” besonders häufig gesucht wurde.
Da für jede (vergebliche) Suche auch ein Markt da ist (there is nothing like free sex!) hat sich offenbar auch für die such- und lustfreudigen Oldenburger ein solcher entwickelt! Bei einer zusätzlichen Recherche in einem Portal für käuflichen Sex (kaufmich.***; aus Haftungsgründen nicht verlinkt) konnte ich feststellen, dass die Oldenburger die vergeblich nach der freien Variante mit einem Verhältnis von 44 zu 49 (OS vs. OL) eine Alternative im ältesten Gewerbe finden.

Osnabrücker suchen Glück

Und noch was, als Bewohner der Glückshauptstadt, suchen die Osnabrücker auch besonders häufig nach dem “Glück”; hoffentlich ist uns das nicht inzwischen an der Hase abhanden gekommen (Stichwort VfL in der Saison 2010/2011), und wird deshalb so häufig gesucht?

HP

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HRK aus OS

Mit dem Lied kennt Ihn jeder: Heinz Rudolf Kunze “Dein ist mein ganzes Herz” von 1985. Gebürtig stammt er zwar aus Espelkamp bei Minden, und inzwischen ist er irgendwo bei Hannover verschollen. Seine prägenden Jahre erlebte er aber bei uns in Osnabrück – wo er inzwischen auch wieder an der FH als Dozent tätig ist.

Eine tolle Doku von 1983, rund um ein Konzert in der Lagerhalle, hat Wolfgang Meisinger hier veröffentlicht – sehr sehenswert! Jüngere Osnabrücker finden in der Doku vielleicht ihre Eltern unter den Zuschauern 😉
In dem oben verlinkten Video sieht man einen leicht depressiven, verkopften und zornigen jungen Mann, der sich allerdings nicht als Osnabrücker verstehen will und in seinem Konzert in der Lagerhalle “kein Heimspiel” sieht.
Wer hätte damals gedacht, dass “HRK” gut zwanzig Jahre später – und nicht nur in diesem Interview – seine Sympathie zu Christian Wulff und der CDU bekundet und sich gegen das “Gejammer” in Deutschland ausspricht.

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Sonntags einkaufen in OS: JA / NEIN / Vielleicht

So richtig klar scheint es keinem zu sein, welche Regeln für den kleinen Einkauf am Sonntag aktuell gelten – oder auch nicht.

Nach einem längeren hin und her war es seit Ende Mai ausgemachte Sache, das zumindest für die grossen Gartencenter Pottblume, Gartencenter Münsterland und Blumen Risse eine zeitweise Öffnung von lediglich drei Stunden am Sonntag nicht mehr möglich ist. Also kein frischer Grabschmuck, keine schöne Tischdekoration zum Sonntagsbraten und auch kein Nachschub für kleine Gartenarbeiten mehr, jedenfalls nicht mehr zwischen Samstag Abend und Montag Morgen.

Zuvor hatte die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Osnabrück bei Testkäufen die Sonntagsöffnung “festgestellt”, die nach ihrer Auffassung einen Verstoß gegen das Ladenöffnungsgesetz darstellt (die NOZ berichtete). Versuche der Ladeninhaber durch Absperren von Sortimenten, die nicht zum “Kleinbedarf” zählen, dem Gesetz genüge zu tun, blieben erfolglos. Ab Juni mussten die Gartencenter geschlossen bleiben.
Für viele überraschend meldet die NOZ heute, das nach Entschluss des niedersächsischen Landtags die Gartencenter nun wieder am Sonntag öffnen dürfen.

Was aber wird nun aus den beiden Lebensmittelhändlern Schrage (Edeka) und Wellmann (Allfrisch) an der Natruper Straße bzw. Lotter Straße? Aufgrund einer zu großen Ladenfläche wurde ihnen erst kürzlich von der Stadt die zeitweise Öffnung am Sonntag verboten (auch dazu berichtete die NOZ).
Dennoch hatte zumindest der Schrage Markt vergangenen Sonntag (09.10.) am Vormittag geöffnet. Kurz vor Ladenschluss (11:30) – als das untenstehende Foto entstand – war dann auch die Polizei vor Ort, aber wohl “nur” wegen eines Ladendiebstahls, so eine Mitarbeiterin.
Ob die Polizei bald auch auf dem Plan steht um Bürger daran zu hindern sich zum Sonntagsbrötchen noch die Butter und den Käse zu kaufen, ist fraglich – jedoch denkbar. Die Kassenkräfte werden es sicher auch nicht unbedingt als “Gewinn” verbuchen, wenn durch eine Verschärfung des Ladenschlusses eine Kollegin gehen muss.
Vielleicht ist der heutige Entschluss zu Gunsten der Gartencenter auch ein positives Signal für die Lebensmittelhändler? Angesichts der langen Schlangen an der Kasse kann man sich jeden Sonntag davon überzeugen, dass die Bürger dieses Angebot gerne annehmen!

Polizei vor Schrage Markt

HP

Update 16.10.: heute blieb der Lebensmittelmarkt Schrage geschlossen – schade, ein Stück sonntägliche Lebensqualität weniger!

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In Osnabrück „zum Stillen Willkommen“!

Man kommt aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus, wenn man liest, dass es doch tatsächlich noch Mitmenschen gibt, die ein Problem mit der natürlichsten Nahrungsaufnahme für Säuglinge haben.
Oder glauben diese Gegner des öffentlichen Stillens etwa, ihnen würde wertvoller Umsatz entgehen, wenn so ein kleiner Erdenbürger “bei Mutti an der Dockingstation” hängt? Im aktuellen Fall aus Krefeld, über den die Bild heute berichtet, wurde damit argumentiert, dass andere Gäste sich belästigt fühlen könnten… Was meint Ihr? Ist Stillen in der Öffentlichkeit ein Problem?

Ausschnitt aus BILD-Artikel über öffentliches Stillen

Das es auch anders geht zeigt eine schon etwas ältere Initiative aus Osnabrück: Zum Stillen Willkommen, organisiert u.a. von der Hebammenzentrale Osnabrück e.V.. Die Liste der teilnehmenden Gaststätten, aber auch Ärzte, Apotheken und sogar Friseure, bei denen stillende Mütter in Osnabrück willkommen sind, gibt es hier als PDF zum Download.

HP

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Christian Steiffen in der Lagerhalle

Aus der Reihe “Künstler aus Osnabrück”: Christian Steiffen mit “Ich hab die ganze Nacht von mir geträumt”, von seinem schon legendären Auftritt 2010 bei den Schulkindern in der Lagerhalle.

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Impressionen von der Mahnwache an der Iburger Straße

Mahnwache an der Iburger Straße, 21.09.2011

Am kommenden Montag organisieren die Mitschüler des Opfers eine Anti-Gewalt-Kundgebung. Start ist um 12.30 Uhr am Ledenhof.

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Smart vs. Elektromobilität – ein Wochenende unterwegs mit dem E-Auto der Stadtwerke Osnabrück

Smart gegen Mitsubishi i-MiEV - Kopf an Kopf?

Immer häufiger sieht man sie durch die Stadt flitzen, die auffallend grün-weiss lackierten Elektroflitzer der Stadtwerke. Als Gewinner einer Facebook-Aktion von “ich fahr Strom” hatte ich die Gelegenheit ein Wochenende testweise Platz zu nehmen und einen Elektro-Mitsubishi mit dem Familien-Smart zu vergleichen.

Ein bisschen kryptisch sieht sie ja aus, die Beschriftung des Elektroautos, das mir die Stadtwerke für ein Wochenende zur Verfügung gestellt hat. An der Seite des Autos finden sich drei seltsame Symbole, die entfernt an die drei Affen erinnern (“nichts hören, nichts sehen, nichts sagen”?), verbunden mit dem in Klammern eingesperrten Schriftzug “[Ich] [fahr] [Strom!]“. Nicht viel aufschlussreicher ist die weitere Beschriftung mit den Buchstaben “KUK” an der Fahrzeugseite und am Heck, die weitere Rätsel aufgibt. Aber auch dazu findet sich quasi im “Kleingedruckten” der Fahrzeugbeschriftung eine Auflösung, es bedeutet “Kompetenz Umwelt Klima” – was ein wenig darauf hinweist welchen Zweck die Stadtwerke Osnabrück mit diesem Automobil verfolgen. Einerseits setzen die Stadtwerke bereits eine kleine Flotte elektrischer Flitzer für die zahlreichen Dienstfahrten der eigenen Mitarbeiter ein, andererseits kann der lokale Energieversorger auf diesem Weg Kompetenzen erwerben, die ihn fit machen für den schon bald erwarteten Markt der Elektromobilität.

Hier geht´s weiter – kann der elektrifizierte Japaner überzeugen?

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Karte der Gewaltverbrechen in Osnabrück

Karte der Gewaltverbrechen in OsnabrückWeil die Gewalt endlich sichtbar gemacht werden muss: Karte der Gewaltverbrechen in Osnabrück 2011 ab sofort online unter www.os-kriminell.de!

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I-love-OS gibt´s auch auf Facebook … (I-like-OS)

Wer Osnabrück liebt, der kann das ab sofort auch auf Facebook seinen Freunden mitteilen (“Gefällt mir”-Button drücken nicht vergessen)!

Alle neuen Blogeinträge werden selbstverständlich auch via Facebook weiterverbreitet, allerdings nur die ersten Zeilen – von da geht es dann über den Tumblr-Link wieder direkt auf diesen Blog.

Bis bald – auch auf Facebook!

Nachtrag vom 17.01.2012:  Facebook hat recht strenge Regeln was das Nutzen einiger Symbole und Wörter angeht; daher mussten wir heute den Namen unserer Facebook-Präsenz von “I-like…” auf “I-love…” ändern. Positiver Nebeneffekt: Blog und Facebook-Seite erscheinen nun unter gleichem Namen.

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Mord auf offener Straße wird schnell zur Randnotiz

Guten Morgen Osnabrück,
ein paar Stunden später, die Nachricht vom gewaltsamen Tod eines Mitbürgers ist nur noch eine Randnotiz.

NOZ.de zum Mord auf der Iburger Straße

Der neue Aufmacher der NOZ Online-Ausgabe berichtet vom “Fest der Kulturen”, begleitet durch ein Bild von bunt verhüllten Frauen die ein lustiges Tänzchen aufführen.
Im Text dann eine Aussage, die mir das Brötchen im Halse steckenbleiben lässt :
> Oberbürgermeister Boris Pistorius. Er rief allen, die „es noch
> nicht gemerkt haben“, zu: „Osnabrück ist die Stadt, in der 140
> Nationen friedlich miteinander feiern.“

Nein Herr Oberbürgermeister! Egal welcher Kultur die Mörder von Sonntagmorgen angehören, spätestens seit den Prügel-Orgien rund um den Güterbahnhof, dem Mord auf offener Straße im Schinkel vor ein paar Wochen, und nun dieser sinnlosen Gewaltattacke auf der Iburger Straße… ist hier gar nichts mehr mit “friedlich miteinander feiern”!
Es wird Zeit das die Polizei an gewissen Brennpunkten permanent sichtbar ist (Streifen, Streifen, Streifen!) und auch sonst in der Nacht regelmässig angetroffen werden kann (das geht auch nur über vermehrten Streifendienst).
Eine “Null-Toleranz”-Politik funktioniert allerdings nur, wenn Staatsanwälte und Richter diese nicht zu einer Farce machen.

Mehr zu dem Mord auf NOZ.de.

*** UPDATE 20.09. ***

Unter der URL www.os-kriminell.de (auch über den Link rechts oben auf diesem Blog erreichbar) habe ich eine Karte der Gewaltverbrechen 2011 eingerichtet.

HP

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