HASEPOST
 
HASEPOST

USA kapern sanktionierten russischen Schattenflotten-Tanker im Nordatlantik

Bojen
Bojen im Meer / Foto: dts

Die USA haben im Nordatlantik eine Operation zur Beschlagnahmung eines russischen Öltankers mit Verbindungen zu Venezuela gestartet. Der unter russischer Flagge fahrende Tanker war zuvor wochenlang auf hoher See verfolgt worden und steht seit 2024 unter US-Sanktionen. Laut übereinstimmenden US-Medienberichten beriefen sich die Behörden dabei auf hochrangige US-Beamte als Quellen.

Beschlagnahme nach Verfolgungsjagd auf hoher See

Der Tanker, der unter russischer Flagge fährt und seinen Namen von Bella 1 in Marinera geändert hatte, wurde nach einer wochenlangen Verfolgungsjagd auf hoher See gesichert. Er war 2024 von den USA sanktioniert worden, weil er Teil der russischen „Schattenflotte“ von Tankern sein soll, die illegal Öl transportieren.

Mehrere US-Medien berichteten am Mittwoch übereinstimmend unter Berufung auf hochrangige US-Beamte, dass die USA eine entsprechende Operation zur Beschlagnahmung des Schiffes im Nordatlantik gestartet hätten.

Früherer Beschlagnahmeversuch vor Venezuela gescheitert

Im vergangenen Monat versuchte die US-Küstenwache, den Tanker in der Nähe von Venezuela zu beschlagnahmen. Die US-Streitkräfte konnten das Schiff jedoch nicht betreten, da es umkehrte und floh.

US-Heimatschutzministerium führt aktuelle Operation

Die neue Operation wurde vom US-Heimatschutzministerium mit Unterstützung des US-Militärs geleitet. US-Strafverfolgungsbeamte sollen sich derzeit an Bord des Schiffes befinden. Hinweise darauf, dass während des Enterns Schüsse abgegeben sein könnten, gebe es nicht, schreiben US-Medien.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Warner Bros. Discovery lehnt Paramount-Übernahme ab, setzt auf Netflix

Guthaben-Karten für
Guthaben-Karten für Streaming-Dienste (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Warner Bros. Discovery bleibt beim geplanten Zusammenschluss mit Netflix und hat ein überarbeitetes Übernahmeangebot von Paramount abgelehnt. Der Vorstand des US-Unternehmens sieht in dem Angebot keinen ausreichenden Wert und hält an der im Dezember vereinbarten Transaktion mit Netflix im Volumen von 82,7 Milliarden Dollar fest.

Vorstand entscheidet einstimmig gegen Paramount

Die US-Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft Warner Bros. Discovery (WBD) hat das geänderte Übernahmeangebot von Paramount abgelehnt. Nach Unternehmensangaben beschloss der Vorstand einstimmig, dass das neue Angebot nicht im besten Interesse von WBD und seinen Aktionären liege und nicht die Kriterien eines „überlegeneren Angebots“ erfülle. Demnach bleibt Warner Bros. Discovery dem im Dezember vereinbarten 82,7-Milliarden-Dollar-Deal mit Netflix treu.

Kritik an Finanzierung und Aktionärsschutz

Vorsitzender Samuel Di Piazza begründete die Entscheidung mit erheblichen Bedenken gegenüber dem Vorschlag von Paramount. „Das Angebot von Paramount bietet weiterhin einen unzureichenden Wert, einschließlich Bedingungen wie einer außerordentlich hohen Fremdfinanzierung, die Risiken für den Abschluss der Transaktion mit sich bringt, und mangelnden Schutzmaßnahmen für unsere Aktionäre, falls die Transaktion nicht abgeschlossen wird“, sagte Di Piazza laut Warner-Mitteilung am Mittwoch. Weiter erklärte er: „Unsere verbindliche Vereinbarung mit Netflix bietet einen höheren Wert bei größerer Sicherheit, ohne die erheblichen Risiken und Kosten, die das Angebot von Paramount für unsere Aktionäre mit sich bringen würde.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Handgiftenreden der Fraktionen: Von Klima-Alarmismus bis zur AfD-Fixierung

Handgiftentag 2026
Handgiftentag 2026 / Foto: Stadt Osnabrück/Hermann Pentermann

Neben der programmatischen Rede der Oberbürgermeisterin, nutzten auch die Fraktionen im Osnabrücker Rat den Handgiftentag, die traditionelle erste Sitzung des Jahres, um politische Schwerpunkte zu setzen und sich für den Kommunalwahlkampf zu positionieren.

Die Bandbreite reichte dabei von globaler Klimapolitik über kommunalpolitisches Miteinander bis hin zur Frage, wie widerstandsfähig die Demokratie vor Ort ist – nicht ohne Seitenheibe auf die AfD, insbesondere von der Vertreterin der Linkspartei. Im folgenden eine Auswahl von Statements aus den Handgiftenreden, die allerdings bei jedem Redner und jeder Rednerin auch noch weitere Aspekte enthielten.

Grünen-Politiker setzt auf das Thema Klimawandel

Jens Meier (Grüne) stellte den Klimaschutz in den Mittelpunkt seiner Rede – mit deutlichem Blick auf internationale Abkommen und deren lokale Umsetzung. Der „Geist von Rio“ sei verflogen, mahnte Meier, während der Earth Overshoot Day immer früher im Jahr liege. „Wenn auf der Ebene der Staaten nicht oder zu wenig gehandelt wird, müssen wir es vor Ort richten“, sagte er und verwies auf Osnabrücks Rolle als Vorreiterkommune. *

„Osnabrück funktioniert“ … meint CDU-Politiker Keite

Marius Keite (CDU) betonte das politische Miteinander und die Funktionsfähigkeit der Stadt. Der Handgiftentag sei „ein starkes Zeichen der Verbundenheit“, sagte Keite, der sich die demokratischen Prozesse zum Schwerpunkt wählte. Osnabrück funktioniere, betonte er mehrfach: „Es ist schädlicher Populismus, wenn behauptet wird, diese Stadt funktioniere nicht.“ Als Beispiele nannte er breite Haushaltsmehrheiten und den lange umstrittenen, nun beschlossenen Umbau des Neumarkts.

SPD-Chefin spricht über ihren Aufsichtsratsposten und die Gratis-Krippen

Susanne Hambürger dos Reis (SPD) rückte den gesellschaftlichen Zusammenhalt und soziale Fragen in den Fokus. Steigende Mieten, Pflege, Gesundheitsversorgung und Unsicherheiten prägten viele Menschen, sagte sie. Die Antwort der SPD laute: Verlässlichkeit. „Wohnen darf kein Luxus sein, es ist ein Grundbedürfnis“, so Hamburger dos Reis mit Blick auf den kommunalen Wohnungsbau. Die SPD-Fraktionsvorsitzende kennt sich aus, denn sie ist auch Aufsichtsratsvorsitzende der städtischen Wohnungsgesellschaft WiO. Die beitragsfreie Krippe, für die SPD und Grüne jüngst zur Gegenfinanzierung die „Döner-Steuer“ auf den Weg gebracht haben, bezeichnete sie als zentrales Signal für Bildungsgerechtigkeit.

Osnabrücker FDP gegen Pessimismus und Überregulierung

Dr. Thomas Thiele (FDP/UWG) warnte vor Pessimismus und Überregulierung. Sorgen über Inflation, Energiepreise und internationale Krisen dürften nicht in Resignation umschlagen. „Optimismus entsteht dort, wo Menschen erleben, dass sie selbst etwas bewegen können“, sagte Thiele. Zugleich mahnte er finanzielle Ehrlichkeit an: Steigende Schulden und fehlende Spielräume verlangten mehr Mut zu Prioritäten und weniger „Augen zu und durch“.

Linken-Politikerin will gegen Rechtsextremismus „boostern“

Nicole Emektas (Die Linke) stellte die Abwehr von Rechtsextremismus und soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt ihrer Rede. Osnabrücks demokratisches „Immunsystem“ brauche weitere „Booster“, etwa durch mehr kommunalen Wohnungsbau, besseren ÖPNV und Investitionen in Bildung. Ohne die AfD beim Namen zu nennen sagte sie: „Demokratiefeinde bekämpft man nicht, indem man ihre Sprache oder Agenda übernimmt“, sagte Emektas und warnte vor einer Normalisierung rechter Positionen.

Noch zu klein für Handgiftentag: AfD-Ratsmitglied durfte nicht reden

Einen Redebeitrag von Alexander Garder (AfD) gab es wie in den Vorjahren nicht. Hintergrund: In der Handgiftenrunde erhalten ausschließlich Fraktionen Rederecht, die mindestens zwei Ratsmitglieder vorweisen können – eine Voraussetzung, die die AfD im Osnabrücker Rat derzeit nicht erfüllt.

__
* Korrekturhinweis: Hier stand ursprünglich, dass der Klimawandel in der Rede der Oberbürgermeisterin unerwähnt geblieben sei. Das war falsch, er wurde in der Einleitung zu Ihrer Handgiftenrede deutlich erwähnt.

AFP

CDU Rheinland-Pfalz unterstützt CSU-Forderung nach schnellerer Unternehmenssteuersenkung

Finanzamt (Archiv)
Finanzamt (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die rheinland-pfälzische CDU unterstützt die Forderung der CSU, die geplante Senkung der Unternehmenssteuern angesichts der wirtschaftlichen Lage vorzuziehen. Spitzenkandidat Gordon Schnieder fordert einen schnelleren Kurswechsel in der Steuerpolitik, um einen „spürbaren Aufschwung“ zu erreichen. Er sieht die bisherigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen als unzureichend an.

CDU-Spitzenkandidat fordert schnelleres Handeln bei Unternehmenssteuern

Der rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl im März, Gordon Schnieder, spricht sich für ein schnelleres Absenken der Unternehmenssteuern aus und stellt sich damit hinter eine Forderung der CSU. Schnieder sagte der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe), dass man einen „spürbaren Aufschwung“ brauche. „Deswegen müssen wir auch schneller mit den Unternehmenssteuern runter“, sagte Schnieder der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Unterstützung für CSU-Forderung

Schnieder ergänzte laut „Rheinischer Post“ (Donnerstagsausgabe): „Ein Vorziehen der Reform wäre richtig. Ich unterstütze Markus Söder. Darüber müssen wir jetzt sprechen.“ Der CDU-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz sagte weiter, anderen Ländern gehe es wirtschaftlich deutlich besser. „Deswegen muss überlegt werden, wie man mehr Wachstum in Deutschland hinbekommt. Dafür reichen die Maßnahmen des Koalitionsvertrages augenscheinlich nicht aus“, so Schnieder laut „Rheinischer Post“ (Donnerstagsausgabe).

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Berlin stuft Stromausfall weiter als terroristische Großschadenslage ein

Senatsmitglieder bei
Senatsmitglieder bei der Pressekonferenz am 07.01.2026 / via dts Nachrichtenagentur

Auch nach der Wiederherstellung der Stromversorgung im Südwesten Berlins bleibt die Hauptstadt in einer von den Behörden ausgerufenen „Großschadenslage“. Die Berliner Innensenatorin betonte, diese Lage dauere an, bis sie offiziell aufgehoben werde, während Ermittlungen zum Hintergrund eines als terroristisch eingestuften Vorfalls laufen.

Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) erklärte am Mittwoch, die Hauptstadt befinde sich weiterhin in einer „Großschadenslage“. „Sie ist erst beendet, wenn ich das bekannt gebe“, sagte Spranger. „Ich habe diese Lage ausgerufen, ich werde sie auch beenden“, so die Innensenatorin weiter.

„Menschenverachtendes“ Vorgehen der Täter

Mit Blick auf die Täter äußerte sich Iris Spranger (SPD) mit deutlicher Kritik. Deren Vorgehen sei „menschenverachtend“. „Sie haben es in Kauf genommen, dass insbesondere ältere Menschen in Lebensgefahr geraten“, sagte Spranger. Nach ihren Angaben liegen die Ermittlungen mittlerweile bei der Bundesanwaltschaft. Sie stehe zudem mit dem Verfassungsschutz in Kontakt, so Spranger.

Regierender Bürgermeister spricht von „terroristischem Anschlag“

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) stellte klar, dass es sich bei dem Vorfall nicht lediglich um einen „kleinen Brandanschlag“ gehandelt habe. Sondern es sei „ein terroristischer Anschlag einer linksextremen Organisation“, sagte Wegner.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Bundesregierung erwartet kurz bevorstehende Einigung auf Mercosur-Abkommen

Hafen von
Hafen von Rio de Janeiro (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Bundesregierung rechnet in den kommenden Tagen mit der Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens. Regierungssprecher Stefan Kornelius sprach in Berlin von einem kurz bevorstehenden Abschluss und zeigte sich zuversichtlich, dass Italien seine Zustimmung geben wird. Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und mehreren südamerikanischen Staaten war nach jahrzehntelangen Verhandlungen zuletzt auf Betreiben Italiens verschoben worden.

Die Bundesregierung ist nach eigenen Angaben optimistisch, dass es in den kommenden Tagen tatsächlich zur Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens kommen wird. „Das Thema Mercosur steht jetzt kurz vor dem Abschluss“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Mittwoch in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.

Signal aus Rom sorgt für Zuversicht

Man vernehme das Signal aus Rom, dass das Abkommen bald unterzeichnet werden könne. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass Italien jetzt diesem Mercosur-Abkommen zustimmen wird.“ Der „Entscheidungsmoment“ werde vermutlich am Freitag sein. Sollte es klappen, sei das Abkommen ein „Meilenstein für die europäische Partnerschaft zur Handelspolitik“, so Kornelius laut dts Nachrichtenagentur.

Jahrzehntelange Verhandlungen und jüngste Verschiebung

Ursprünglich sollte das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und mehreren südamerikanischen Staaten nach über 25 Jahren Verhandlungen bereits im Dezember unterzeichnet werden. Dies war aber vor allem auf Betreiben von Italien kurzfristig auf 2026 verschoben worden.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Brandenburgs Ex-BSW-Minister Crumbach rechnet hart mit Wagenknecht-Partei

Robert Crumbach
Robert Crumbach (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Ende der Regierungskoalition in Brandenburg und seinem Austritt aus dem BSW geht Vizeministerpräsident und Finanzminister Robert Crumbach in scharfer Form mit seiner früheren Partei ins Gericht. In einem Interview wirft er dem BSW vor, Gestaltungswillen verloren zu haben und Grenzen im politischen Streit zu überschreiten.

„Das BSW taugt zu gar nichts mehr“

Vizeministerpräsident und Finanzminister Robert Crumbach hat seine frühere Partei BSW scharf kritisiert. „Das BSW taugt zu gar nichts mehr“, sagte er dem „Spiegel“. „Nicht mal zur Opposition. Es gibt keinen Gestaltungswillen mehr in der Partei. Nur zu kritisieren reicht auch in der Opposition nicht.“

Die Partei habe sich grundlegend verändert, führte Crumbach weiter aus. „Das BSW hat begonnen als Partei, die den Menschen, die von Politik enttäuscht sind, ein besseres Angebot macht und nach konkreten Lösungen sucht. Damit haben wir in unserem Gründungsjahr in den Landeswahlkämpfen geworben: für bessere Gesundheitsversorgung und bessere Bildung. Wir haben nicht nur kritisiert. Das ist vorbei: Jetzt geht es nur noch ums Draufhauen“, sagte er dem „Spiegel“.

Kritik an Wortwahl von Sahra Wagenknecht

Besondere Kritik richtet Crumbach an der Parteigründerin Sahra Wagenknecht. „Mir gefällt Frau Wagenknechts Wortwahl nicht“, sagte er dem „Spiegel“. Als Beispiel nannte Crumbach Wagenknechts Reaktion auf die Ablehnung des Bundestags einer Neuauszählung des Ergebnisses der Bundestagswahl, bei der das BSW knapp gescheitert war. „Ich finde auch, dass man deshalb das Wahlergebnis neu auszählen sollte. Dass Frau Wagenknecht aber die Bundestagsabgeordneten, die gegen eine Neuauszählung gestimmt haben, als `Demokratieverächter` bezeichnet, geht nicht. Das überschreitet eine Grenze“, sagte Crumbach dem „Spiegel“.

„Das Bundesverfassungsgericht überprüft die Entscheidung des Bundestags, und damit ist es dann gut. Wir leben in einem Rechtsstaat, und so zu tun, als täten wir das nicht, verbietet sich“, erklärte Crumbach weiter gegenüber dem „Spiegel“. Er sei Mitglied einer Landesregierung, er vertrete diesen Staat. „Das BSW hat diese Regierung gestützt, das BSW vertritt diesen Staat. Man darf nicht in einer solchen Art über den Staat herziehen“, sagte er dem „Spiegel“.

Vorwürfe aus der Partei

Zu den scharfen Reaktionen seiner früheren Parteikollegen, die ihm nun Verrat und Erpressung vorwerfen, äußerte sich Crumbach ebenfalls gegenüber dem „Spiegel“. Über den harschen Ton sei er nicht überrascht. „Das ist im Vergleich zu internen Angriffen noch harmlos.“ Seine persönliche Erklärung dafür laute, dass diese Kollegen davon ausgingen, dass alle anderen Menschen genauso tickten wie sie selbst. „Also nehmen sie von jedem immer nur das Schlimmste und Böse an“, sagte Crumbach dem „Spiegel“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

CDU verlangt nach Stromnetz-Anschlag mehr Schutz kritischer Infrastruktur

Marc Henrichmann
Marc Henrichmann (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz fordert der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages (PKGr), Marc Henrichmann (CDU), eine Stärkung der Sicherheitsbehörden. Diese müssten in die Lage versetzt werden, ähnliche Angriffe frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, mahnte er in einem Interview mit der „Rheinischen Post“.

Forderung nach mehr Kompetenzen und Ressourcen

Marc Henrichmann</em), Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages (PKGr) zur Kontrolle der Geheimdienste, sieht nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz Verbesserungsbedarf bei den Sicherheitsbehörden. "Sicherheitsbehörden und Verfassungsschutz brauchen die nötigen Kompetenzen und Ressourcen, um zukünftig solche Angriffe frühzeitig aufzuklären und zu verhindern", sagte Henrichmann der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe).

Henrichmann betonte gegenüber der „Rheinischen Post“, derartige Taten müssten ein „Weckruf“ sein. „Die Politik, Behörden und Betreiber kritischer Infrastruktur müssen jetzt handeln: Wir brauchen redundante Systeme, schnelle Entscheidungen und eine vernetzte Sicherheitsarchitektur.“

Parlamentarische Kontrolle und weitere Beratungen

Dabei müsse auch das Parlamentarische Kontrollgremium alle Arten von Sabotage im Blick behalten, „um die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen“, sagte der Vorsitzende der „Rheinischen Post“.

Aus Unionskreisen hieß es zudem, neben dem Innenausschuss werde sich in der nächsten Woche wahrscheinlich auch das geheim tagende PKGr mit dem Anschlag beschäftigen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Rauchmelder in Quakenbrück schlägt Alarm – und enttarnt Cannabis-Plantage

Cannabis-Plantage / Foto: Polizeiinspektion Osnabrück
Cannabis-Plantage / Foto: Polizeiinspektion Osnabrück

Ein eigentlich alltäglicher Feuerwehreinsatz hat am späten Dienstagabend (6. Januar) in Quakenbrück eine überraschende Wendung genommen. Gegen 22:00 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Wohnhaus an der Straße Am Tannenwald gerufen, nachdem dort eine Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Der Verdacht: ein Küchenbrand.

Rauch, aber kein Feuer

Vor Ort verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zur Wohnung und stellten eine starke Rauchentwicklung fest. Schnell war klar: Gebrannt hatte es nicht. Ursache war offenbar vergessenes Essen im Backofen. Der Bewohner war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Nachdem das angebrannte Essen entfernt und die Wohnung gelüftet worden war, schien der Einsatz zunächst beendet. Doch dann machten die Einsatzkräfte einen Fund, der mit verbranntem Essen nichts mehr zu tun hatte.

Unerwarteter Fund in der Wohnung

In den Räumen stießen Feuerwehr und Polizei auf mehrere große Cannabis-Pflanzen sowie spezielle Aufzuchtzelte. Der ungewöhnliche Anblick ließ keinen Zweifel daran, dass hier mehr betrieben wurde als ein harmloser Hobbygarten. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde eingeschaltet und ordnete noch am selben Abend eine Durchsuchung der Wohnung an.

Professioneller Anbau im Obergeschoss

Bei der Durchsuchung entdeckten die Polizisten im Obergeschoss des Hauses einen Raum, der vollständig als Indoor-Plantage genutzt wurde. Mehrere Zelte mit Cannabis-Pflanzen, umfangreiche Beleuchtungs- und Wärmetechnik sowie mit Alufolie verkleidete Wände deuteten auf einen professionell organisierten Anbau hin.

Drogen und Technik sichergestellt

Die Einsatzkräfte stellten die Cannabis-Pflanzen, bereits geerntetes Material sowie die komplette Aufzuchttechnik sicher. Gegen den Bewohner des Hauses wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

AFP

Dax setzt Rekordjagd fort – Anleger greifen weiter zu

Börse
Foto: dts

Der Dax hat am Mittwoch seine Rekordjagd nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag fortgesetzt. Gegen 12:30 Uhr lag der Leitindex bei rund 25.055 Punkten und damit 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. Anleger griffen vor allem bei deutschen Standardwerten zu, während Euro und Ölpreis leicht nachgaben.

Gegen Mittag wurde der Dax bei rund 25.055 Punkten berechnet, was einem Aufschlag von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste rangierten Zalando, Heidelberg Materials und MTU, am Ende Scout24, die Commerzbank und Beiersdorf.

Investoren setzen Strategien um

„Die Investoren kaufen weiterhin bei den deutschen Standardwerten zu“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Die Marktteilnehmer setzten in der ersten Handelswoche im noch jungen Handelsjahr ihre jeweilige Anlagestrategie um und seien weniger nachrichtengetrieben. Am Nachmittag stünden zudem noch wichtige US-Makrodaten an, so Lipkow.

Leichter Rückgang beim Euro

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Mittwochmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1687 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8557 Euro zu haben.

Ölpreis gibt leicht nach

Der Ölpreis sank unterdessen leicht. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 60,59 US-Dollar; das waren 11 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP