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In Berlin vermisste 4-Jährige tot aufgefunden

Blaulicht (Symbolbild)
Blaulicht (Symbolbild) via dts Nachrichtenagentur

Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In Berlin ist ein als vermisst gemeldetes 4-jähriges Mädchen am Dienstag tot aufgefunden worden. Das teilte die Polizei am Abend mit.

Eine Passantin habe das Mädchen im Bürgerpark des Bezirks Pankow leblos aufgefunden. „Ihre Verletzungen deuten auf ein Tötungsdelikt hin“, hieß es von der Polizei. Ein 19-jähriger Tatverdächtiger sei bereits festgenommen worden. Weitere Angaben machten die Beamten nicht. Das Mädchen war erst am Dienstag vermisst gemeldet worden. Die Ermittlungen soll jetzt eine Mordkommission führen.

AFP

Lindner fordert mehr Abschiebungen von Migranten

Foto: Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) fordert mehr Abschiebungen von Migranten. Er sagte dem Nachrichtenportal T-Online auf die Frage, ob es mehr Konsequenz bei Abschiebungen brauche: „Ja.“

Die Migration werde aktuell nicht ausreichend gesteuert: „Weil wir irreguläre Migration nicht ausreichend unterbinden. Das sieht neuerdings sogar mancher von den Grünen so.“ Lindner erklärte weiter: „Was wir nicht brauchen ist irreguläre Migration, die zwar illegal ist, aber dennoch zu dauerhaftem Aufenthalt und Bezug von Sozialleistungen führt.“ Sein Vorschlag: „Einwanderern, die hier arbeiten wollen, den Weg zu ebnen, indem unter anderem vorhandene Ausbildungen schneller anerkannt werden. Andererseits braucht es mehr Konsequenz im Umgang mit Migranten, die kein Aufenthaltsrecht haben.“

Zudem skizzierte Lindner die Pläne für den neu eingesetzten Migrationsbeauftraten Joachim Stamp (FDP). Dieser solle „mit Herkunftsländern Abkommen über die Rückführung illegal eingewanderter Menschen abschließen“. Lindner sagte dazu: „Da ist ein Geben und Nehmen denkbar. Erleichterungen bei Visa für Studierende und in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, dafür aber auch Partnerschaft bei der Unterbindung illegaler Migration.“

AFP

Biden bekräftigt in Polen Unterstützung der Ukraine

Foto: Joe Biden, über dts Nachrichtenagentur

Warschau (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Joe Biden hat bei seinem Besuch in Polen unterstrichen, weiter hinter der Ukraine zu stehen. „Es steht außer Zweifel: Unsere Unterstützung der Ukraine bleibt unerschütterlich“, sagte Biden vor jubelnden Zuhörern.

Putin werde damit scheitern, die Ukraine zu unterwerfen und wieder ein Großreich zu errichten. Die Ukraine bleibe frei, so der US-Präsident. Der russische Präsident habe bei Kriegsbeginn vor einem Jahr gedacht, er könne das Land einfach überrollen. „Aber die Ukrainer waren zu mutig“, sagte Biden.

Auch die Nato und alle demokratischen Länder stünden zusammen – anders als Putin dies erwartet habe. Am 24. Februar hatte der Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine begonnen. Obwohl die militärische Unterstützung des Westens für die Ukraine zunächst überschaubar war, steckte der Vormarsch der Russen bereits nach wenigen Tagen fest. Nach unterschiedlichen Angaben forderte der Krieg bislang zwischen etwa 30.000 und über 60.000 zivile und militärische Todesopfer – die genaue Zahl ist unbekannt.

AFP

Wall Street zieht Dax nach unten

Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.398 Punkten berechnet, 0,5 Prozent unter Vortagesschluss.

Fallende Kurse an der Wall Street wurden als Hauptursache genannt, nachdem es am Vortag wegen eines Feiertags in den USA keinen Handel gegeben hatte. „Die aktuelle Schwäche in New York ist dem Stimmungswechsel in Sachen Geldpolitik zu verdanken“, kommentierte Konstantin Oldenburger von CMC Markets den Handelsverlauf. „Glaubten die Investoren nach der letzten Sitzung nicht an weitere Zinserhöhungen, müssen sie sich nach den jüngsten Daten eingestehen, dass der Zyklus doch nicht so bald enden wird und auch in Sachen Tempo der Erhöhungen nicht das letzte Wort gesprochen sein dürfte“, sagte er. Damit könnte das Wirtschaftswachstum am Ende stärker beeinträchtigt werden als es bislang den Anschein hatte. „Nach den aggressiven Kommentaren der Fed-Gouverneure in den vergangenen Tagen rechnen mittlerweile bereits 21 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinserhöhung um 50 Basispunkte auf der nächsten Fed-Sitzung im März, gegenüber neun Prozent noch eine Woche zuvor“, so Oldenburger. Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 83,05 US-Dollar, das waren 102 Cent oder 1,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags; Gas war rund zwei Prozent günstiger als am Vortag und kostete rund 48 Euro pro Megawattstunde. Das impliziert weiter einen Verbraucherpreis von rund 9 bis 11 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0665 US-Dollar (-0,19 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9377 Euro zu haben.

AFP

Baerbock droht nach Todesurteil im Iran mit „deutlicher Reaktion“

Foto: Annalena Baerbock, über dts Nachrichtenagentur

Berlin/Teheran (dts Nachrichtenagentur) – Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat das Todesurteil gegen einen 67-jährigen Deutsch-Iraner in Teheran als „absolut inakzeptabel“ kritisiert und eine „deutliche Reaktion“ in Aussicht gestellt. Die Todesstrafe sei „grausam, unmenschlich und erniedrigend“, sagte Baerbock am Dienstag.

Der Verurteilte habe zudem auch zu keinem Zeitpunkt „nur den Ansatz eines fairen Prozesses“ gehabt. Er habe keinen Zugang zu einem frei gewählten Rechtsbeistand gehabt und die „öffentliche Zurschaustellung“ des Mannes sei einer „Vorverurteilung“ gleichgekommen. Deutschland habe sich seit der „unter höchst fragwürdigen Umständen“ zustande gekommenen Festnahme des heute 67-Jährigen „immer wieder und hochrangig“ für ihn eingesetzt, fügte Baerbock hinzu. „Diese intensiven Bemühungen wurden von Iran missachtet, der konsularische Zugang und auch der Zugang zu den Prozessterminen wurden uns immer wieder verweigert.“

Die Grünen-Politikerin forderte den Iran dazu auf, diese „Mängel“ im Berufungsverfahren abzustellen, das Urteil „entsprechend zu korrigieren“ und von der Todesstrafe abzusehen. Die Verhängung der Todesstrafe gegen den Deutsch-Iraner werde eine „deutliche Reaktion“ zur Folge haben, kündigte die Ministerin an. Der 67-Jährige war zuvor in einem international umstrittenen Prozess von einem Revolutionsgericht in Teheran zum Tode verurteilt worden. Dem Mann wird unter anderem vorgeworfen, für einen Terroranschlag verantwortlich zu sein, wie die örtlichen Justizbehörden mitteilten.

Eine Berufung gegen das Urteil ist noch möglich. Der 67-Jährige befindet sich seit Juli 2020 im Iran in Haft. Zuvor hatte er sich mehrere Jahre legal in den Vereinigten Staaten aufgehalten. Im Jahr 2020 hatte der Geheimdienst des islamischen Regimes den Mann in Dubai festgenommen und in den Iran gebracht.

Die iranische Regierung behauptet, dass er für einen Anschlag auf eine Moschee im Jahr 2008 verantwortlich sein soll, bei dem 14 Menschen getötet und 200 Personen verletzt wurden. Zudem soll er angeblich ein Spion für einen westlichen Geheimdienst sein. Seine Familie sowie mehrere Menschenrechtsorganisationen wiesen alle Vorwürfe zurück.

AFP

Große Mehrheit glaubt nicht an Ende des Ukraine-Krieges 2023

Foto: Russisches Kriegsgerät, MOD, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine große Mehrheit (79 Prozent) der Deutschen glaubt nicht an ein Ende des Ukraine-Krieges in diesem Jahr. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Nur 18 Prozent der Bundesbürger glauben demnach, dass der Krieg in diesem Jahr beendet wird. 74 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der russische Präsident Wladimir Putin „ausschließlich auf einen militärischen Sieg“ setzt. Wie bereits im März 2022 glaubt nur eine Minderheit (22 Prozent), dass Putin prinzipiell an einer Beendigung des Krieges durch eine Verhandlungslösung interessiert ist. Nur 14 Prozent der Bundesbürger gehen davon aus, dass die Krim nach einem Ende des Krieges irgendwann wieder zur Ukraine gehören wird.

80 Prozent glauben das nicht. Russland hatte die Halbinsel bereits im Jahr 2014 eingenommen. Wie in der vergangenen Woche spricht sich auch nur eine Minderheit der Befragten (23 Prozent) für eine Lieferung von Kampfflugzeugen an die Ukraine aus. Die große Mehrheit (71 Prozent) lehnt dies weiterhin ab.

Die Daten für die Umfrage wurden vom 17. bis 20. Februar 2023 erhoben. Datenbasis: 1.007 Befragte.

AFP

Mit Smoothie-Special: Frischkönig eröffnet neu in der Osnabrücker Hafenstraße

Das Team des Frischkönigs: (von links) Aziz Sawwan, Mohammad Al-Asmar, Dominik Werwein, Mahmoud Nakeer und Fidane Trepca /Foto: Emrich
Das Team des Frischkönigs: (von links) Aziz Sawwan, Mohammad Al-Asmar, Dominik Werwein, Mahmoud Nakeer und Fidane Trepca /Foto: Emrich

Der Frischkönig eröffnet in der Hafenstraße in Osnabrück. Gratis wird es an diesem Tag zu jeder Bestellung einen frischen Smoothie geben.

Das künftige Franchisekonzept Frischkönig, das bereits ein Lokal in Münster hat, eröffnet Mittwoch (22. Februar) ab 11 Uhr in der Hafenstraße 4B in Osnabrück. Von Suppen, Bowls bis zu Salaten und Smoothies: Beim Frischkönig ist für jeden etwas dabei – egal ob vegan, vegetarisch oder mit Fleisch.

Das Konzept des Restaurants ist ganz einfach: „Wir haben 100 Prozent frische Speisen. Im Vergleich zu anderen ist es hier deutlich frischer und gesünder“, erklärt Mohamad Al-Asmar, Inhaber des Frischkönigs in Münster. Es werde ausschließlich mit Kokosnussmilch gekocht. Zwischen 60 Toppings kann man dort für sein Wunschgericht (Salat, Bowl und Rolle) wählen. Hierbei könne beispielsweise zwischen gebratenen Pilzen, Garnelen oder auch veganem Schawarma gewählt werden.

In der Hafenstraße 4B eröffnet morgen (22. Februar) das Restaurant Frischkönig. / Foto: Pohlmann
In der Hafenstraße 4B eröffnet morgen (22. Februar) das Restaurant Frischkönig. / Foto: Pohlmann

Montags bis freitags hat das Restaurant von 11 bis 14:30 Uhr sowie von 17 bis 21:30 Uhr geöffnet. Samstags kann beim Frischkönig von 16 bis 22 Uhr und sonntags sowie an den Feiertagen von 12 bis 22 Uhr bestellt werden. Special zur Eröffnung: „Morgen gibt es für jeden Abholer und zu jeder Lieferung einen selbstgemachten Smoothie aufs Haus“, sagt Al-Asmar.

Lieferando-Award in Münster

Die Produkte kämen dabei alle aus der Region, erklärt der Inhaber. Täglich werde frisches Obst und Gemüse von lokalen Händlern geliefert. Osnabrückerinnen und Osnabrücker können vor Ort in der Hafenstraße essen, die Speisen selber abholen oder sich das Essen für zwei Euro und einem Mindestbestellwert von 15 Euro nach Hause liefern lassen. Der Lieferservice des Restaurants liefert in einem Umkreis von fünf Kilometern und überwiegend mit Elektroautos.

Eines der Elektroautos, das künftig das Essen des Frischkönigs ausliefern wird. / Foto: Pohlmann
Eines der Elektroautos, das künftig das Essen des Frischkönigs ausliefern wird. / Foto: Pohlmann

Das Franchise in Osnabrück wird von Mahmoud Bakeer und Aziz Sawwan betrieben. Bakeer arbeitet bereits seit einem Jahr für das Restaurant in Münster, habe das Konzept dann so gut gefunden, dass der 26-Jährige das Franchise selber umsetzen wollte. Im Dezember 2022 haben sie die Räumlichkeiten in Osnabrück auf ebay-Kleinanzeigen entdeckt. Rund zwei Monaten werkelten sie vor Ort, nun ist es geschafft.

Von Rollen über Bowls, bei Frischkönig ist für jeden etwas dabei. / Foto: Pohlmann
Von Rollen über Bowls, bei Frischkönig ist für jeden etwas dabei. / Foto: Pohlmann

In Münster komme das Konzept bereits gut an. 2019 und 2020 gewann der Frischkönig den Lieferando-Award für das beste Restaurant.

Demnächst auch in Oldenburg?

Doch Osnabrück und Münster sollen nicht die einzigen Standorte des Frischkönigs bleiben. „Unser Ziel ist es, nach Oldenburg zu expandieren“, erklärt Al-Asmar. Dafür würden sie Leute suchen, die Lust hätten, bei der Expansion des Franchise mitzuwirken. „Andere Leute sollen sich auch trauen“, sagt der 28-Jährige. Sie würden Unternehmer, die auch einen Standort eröffnen wollen, von Anfang bis Ende beim Aufbau unterstützen.

AFP

Neues Angebot der Freiwilligen-Agentur: Passendes Ehrenamt in Osnabrück mit dem „Mitwirk-O-Mat“ finden

Ehrenamtlich Helfen (Symbolbild)
Ehrenamtlich Helfen (Symbolbild)

Die Freiwilligen-Agentur Osnabrück bietet als eine der ersten Einrichtungen in Niedersachsen das digitale Engagement-Matching-Tool „Mitwirk-O-Mat“ an, damit Personen das passende Ehrenamt finden. Unsere Redaktion hat den Selbstversuch gemacht. Für Redakteurin Alina Hirsch geht es in den Bereich Bildung und soziale Teilhabe.

Der Mitwirk-O-Mat ist Teil des Projekts „Finde dein Ehrenamt vor Ort – mit einem digitalen Matching-Tool“, das durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) gefördert und durch den Dachverband für freiwilliges Engagement (LAGFA Niedersachsen) umgesetzt wird. Mit dem spielerischen Matching soll eine Verbindung zwischen einer Organisation oder einem Verein mit einem Ehrenamt-Interessierten geschaffen werden. Wer sich also in Osnabrück ehrenamtlich engagieren will, kann hier sein „Perfect Match“ finden.

Selbsttest – so geht’s

Online konnte ich 22 thematische Bereiche wie etwa Gesundheitswesen, Umwelt, Gesellschaft, Kultur etc. in Form von Thesen mithilfe einer Skala bewerten. So konnte ich schnell herausfinden, wo meine Interessen liegen und wie meine Einstellung dazu ist, in dem jeweiligen Bereich ehrenamtlich auszuhelfen. Spielerisch konnte ich herausfinden, welche Osnabrücker Organisation zu mir passt. Das Prinzip ist ganz einfach und funktioniert wie der Wahl-O-Mat, der bei landes- und bundesweiten Wahlen helfen soll – nur für ehrenamtliche Tätigkeiten im Raum Osnabrück.

Ergebnis Mitwirk-O-Mat / Foto: Hasepost
Ergebnis Mitwirk-O-Mat / Foto: Hasepost

Nach der Befragung wurde mir in einem Ranking angezeigt, welche Organisationen oder Vereine für mich infrage kommen. Außerdem konnte ich sehen, angegeben in Prozent, wie gut eines der vorgeschlagenen ehrenamtlichen Projekte zu mir passt. Aufgelistet wurde außerdem, welche Aufgaben auf mich zukommen und was die Einrichtung umsetzt.

Direkt Kontakt mit dem passenden Ehrenamt aufnehmen

Wenn ich mich für eine Organisation oder einen Verein entschieden habe, kann ich direkt mit einem Ansprechpartner oder einer Ansprechpartnerin Kontakt aufnehmen. Bei dem „Mitwirk-O-Mat“ habe ich herausgefunden, dass meine Stärken und Interessen darin liegen, Menschen zu helfen, die von der Bildungs- und Chancenungleichheit betroffen sind. Die Übereinstimmung mit meinen Antworten lagen beim Familientreff Süd bei ganzen 81 Prozent. Jetzt weiß ich, wo ich für ein Ehrenamt gut aufgehoben wäre.

Hier kann der Mitwirk-O-Mat der Freiwilligen-Agentur selbst ausprobiert werden.

AFP

Habeck will Produktionskapazitäten für Erneuerbare ausbauen

Foto: Windräder, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will die Produktionskapazitäten für Erneuerbare Energien in Deutschland und Europa ausbauen. Am Dienstag stellte er dazu nach einem virtuellen „Produktionsgipfel“ mehrere Eckpunkte vor.

Unter anderem sind demnach Änderungen im Bereich der Finanzierung geplant. „Hier brauchen wir sowohl Investitionskostenförderung sowie zeitlich befristet auch Betriebskostenzuschüsse“, sagte Habeck. Unter anderem soll laut Wirtschaftsministerium ein „Transformationsfonds“ eingeführt werden. Auch wird derzeit ein Konzept für einen nationalen bzw. europäischen Industriestrompreis erarbeitet.

Entsprechende Vorschläge wolle man im ersten Halbjahr 2023 vorlegen, so das Ministerium. Die Eckpunkte sehen unterdessen auch neue Absicherungsinstrumente vor. Ziel sei es, die Risiken für Hersteller von Windenergieanlagen oder beim Stromnetzausbau abzufedern, sagte Habeck. Auch eine stärkere Innovationsförderung ist geplant.

Der Grünen-Politiker bezeichnete Innovationen als „strategischen Schlüssel für die Energiewende“. Einen genauen Zeitplan zur Umsetzung der Maßnahmen gibt es allerdings nicht. Das Bundeswirtschaftsministerium teilte lediglich mit, dass die Maßnahmen „zügig“ vorangetrieben und „unter der Voraussetzung des Vorliegens entsprechender Finanzmittel“ umgesetzt werden sollen.

AFP

Forsa: Union klettert über 30-Prozent-Marke

Foto: Friedrich Merz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Union hat in der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa deutlich in der Wählergunst zugelegt. In der Erhebung für die Sender RTL und ntv verbesserte sie sich um drei Prozentpunkte und erreicht damit aktuell 31 Prozent.

Das ist ihr bester von Forsa gemessener Wert seit März 2021. Die SPD verlor dagegen zwei Prozentpunkte und liegt mit 19 Prozent wieder unter der 20-Prozent-Marke. Auch die Grünen büßten einen Prozentpunkt ein und kommen nur noch auf 17 Prozent. Die Werte für FDP (sechs Prozent), Linke (fünf Prozent), AfD (13 Prozent) und die sonstigen Parteien (neun Prozent) blieben im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Die Daten für die Umfrage wurden vom 14. bis 20. Februar erhoben. Datenbasis: 2.510 Befragte.

AFP