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EIB schlägt neuen Fonds zur Abwehr von US-Subventionen vor

Foto: Europäische Investitionsbank (EIB), über dts Nachrichtenagentur

Luxemburg (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte über eine europäische Antwort auf die Subventionsprogramme von US-Präsident Joe Biden schlägt die Europäische Investitionsbank (EIB) die Gründung eines neuen Fonds vor. „Während der Coronakrise haben wir einen Garantiefonds aufgelegt, der das Überleben von Unternehmen in 22 EU-Mitgliedstaaten gewährleistet hat“, sagte EIB-Präsident Werner Hoyer dem „Spiegel“.

Das könnte das Modell für einen „ähnlichen Garantiefonds“ zur Sicherung der europäischen Industrie sein. Eine Kapitalerhöhung für die Bank sei dafür nicht erforderlich, sagte Hoyer weiter. Nötig seien vielmehr Finanzgarantien, die entweder aus der EU oder den Mitgliedstaaten kommen müssten. Aufgabe des Fonds wäre es, „gezielt Technologien und Branchen zu fördern, die Europa einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil bescheren“. Das gelte etwa für Zukunftsindustrien wie Batterien, Wasserstoff oder Solarzellen. Dafür seien „erhebliche Investitionen notwendig, die nicht allein der Staat stemmen kann“. Der EIB-Präsident fürchtet, dass die US-Subventionen in erheblichem Umfang grüne Investitionen aus Europa in die USA lenken könnten. „Wir hören von vielen unserer Unternehmenskunden, dass sie unter hohem Druck stehen, ihre Produktion und vor allem ihre Entwicklungsabteilungen in die USA zu verlegen“, sagte Hoyer. „Im Prinzip wird jedes Investitionsprojekt, das noch nicht endgültig genehmigt ist, derzeit auf den Prüfstand gestellt“.

AFP

Wo man ein Wochenende in Deutschland verbringen kann

Schloss Neuschwanstein im Allgäu / Bayern
Schloss Neuschwanstein im Allgäu / Bayern

Deutschland hat viele schöne Orte zu bieten, die sich perfekt für einen Wochenendtrip eignen. Egal, ob man kulturelle Highlights entdecken oder sich in der Natur erholen möchte, es gibt für jeden Geschmack das passende Reiseziel. In diesem Text stellen wir einige Regionen und Reiseziele in Deutschland vor und geben Tipps für Freizeitaktivitäten.

Westdeutschland

Westdeutschland umfasst die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen und bietet seinen Besuchern eine Vielzahl an Städten mit historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten sowie einer reizvollen Natur.

Köln, die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen, ist bekannt für den Kölner Dom und die Altstadt mit ihren vielen Bars und Restaurants. In Düsseldorf kann man die berühmte Königsallee besuchen oder im Kunstmuseum Kunstwerke bewundern. Aber auch in einem Wellnesshotel in NRW kann man es sich gutgehen lassen.

Die Stadt Aachen in Nordrhein-Westfalen ist bekannt für ihre Altstadt und den Aachener Dom, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. In Bonn, der ehemaligen Hauptstadt von Deutschland, gibt es viele Museen und Galerien sowie das Beethovenhaus, das dem berühmten Komponisten gewidmet ist. Koblenz, das am Zusammenfluss von Rhein und Mosel liegt, hat eine beeindruckende Festung und ein sehenswertes Schloss.

Norddeutschland

Norddeutschland bietet eine einzigartige Mischung aus historischen Städten, wunderschönen Küstenabschnitten und idyllischen Inseln. Besonders die Nordseeküste ist bekannt für ihre breiten Strände und die charakteristischen Fischereihäfen. Hier kann man herrliche Spaziergänge am Meer machen oder sich bei einer Wattwanderung in der Natur erholen.

Eine der bekanntesten Städte Norddeutschlands ist Hamburg. Die Hansestadt beeindruckt mit ihrem historischen Hafen, der Elbphilharmonie und vielen Museen und Galerien. Durch den Ausbau des Fernverkehrs lässt sich auch dieses „Tor zur Welt“ schneller erreichen.

Auch die Ostseeküste hat viel zu bieten. In Lübeck, der historischen Hansestadt, gibt es viele wunderschöne alte Gebäude zu bewundern. In Rostock kann man einen der größten Häfen Deutschlands besuchen und sich im Stadtzentrum von der mittelalterlichen Architektur begeistern lassen. Die Insel Rügen ist ebenfalls ein beliebtes Reiseziel. Hier kann man entlang der Kreidefelsen wandern, den Leuchtturm von Kap Arkona besuchen oder einfach am Strand entspannen.

Mitteldeutschland

Mitteldeutschland erstreckt sich über die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und bietet seinen Besuchern eine Fülle an kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten sowie atemberaubenden Landschaften. Die sächsische Landeshauptstadt Dresden ist ein Muss für jeden Besucher. Die historische Altstadt mit der Frauenkirche und dem Zwinger sowie das Grüne Gewölbe im Residenzschloss sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten. In Leipzig gibt es viele kulturelle Angebote wie das Bachfest, das Gewandhausorchester oder die Oper.

In Sachsen-Anhalt liegt die Welterbestadt Quedlinburg, deren Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Stadt beherbergt mehr als 2000 Fachwerkhäuser, enge Gassen und romantische Plätze. Magdeburg, die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt, hat eine lange Geschichte und ist eine moderne Stadt. Es gibt hier viele Veranstaltungen, Ausstellungen und Konzerte. Die Lutherstadt Wittenberg ist ein weiteres Highlight der Region und ist bekannt als der Ort, an dem Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche schlug.

Süddeutschland

Süddeutschland ist bekannt für seine malerischen Landschaften, seine historischen Städte und seine kulinarischen Köstlichkeiten. Eine der bekanntesten Städte in der Region ist München, die Hauptstadt von Bayern. Hier kann man das berühmte Oktoberfest besuchen, den Marienplatz mit dem Glockenspiel bewundern oder sich im Englischen Garten entspannen. Auch das Schloss Neuschwanstein ist ein beliebtes Reiseziel, das als Inspiration für das Märchenschloss von Walt Disney diente.

Stuttgart ist die Hauptstadt von Baden-Württemberg und hat viele Sehenswürdigkeiten wie das Mercedes-Benz-Museum oder das Staatstheater. Die Stadt ist auch bekannt für ihre Weingüter und ihre kulinarischen Köstlichkeiten wie Maultaschen und Spätzle. In Heidelberg gibt es eine der ältesten Universitäten Deutschlands sowie die berühmte Schlossruine hoch über der Altstadt.

Fazit

Ein Wochenendtrip durch Deutschland bietet viele Möglichkeiten, um neue Orte und Kulturen kennenzulernen. Von historischen Städten über idyllische Landschaften bis hin zu pulsierenden Metropolen und atemberaubenden architektonischen Highlights wie die Elbphilharmonie ist alles dabei.

AFP

Lebensgefahr: 81-Jähriger schießt in Bramsche auf 16-Jährigen

Polizeieinsatz nach Schießerei in Bramsche / Foto: Pohlmann
Polizeieinsatz nach Schießerei in Bramsche / Foto: Pohlmann

Am Dienstagmorgen (28. Februar) kam es in Bramsche im Osnabrücker Landkreis zu einer Schießerei unweit der Martinusschule. Zwei Personen wurden dabei lebensgefährlich verletzt: ein 16-Jähriger sowie ein 81-Jähriger, der nach Angaben der Staatsanwaltschaft Osnabrück auch der Schütze gewesen sein soll.

Wie die Staatsanwaltschaft auf Anfrage unserer Redaktion mitteilte, habe der 81-Jährige zunächst mehrfach auf den 16-Jährigen geschossen, im Anschuss soll er versucht haben, sich selbst zu töten. Beide Personen wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Täter und Opfer haben sich laut Staatsanwaltschaft „wahrscheinlich“ gekannt.

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Beim Tatort handelt es sich um eine ruhige Nebenstraße im Zentrum von Bramsche in direkter Nähe zum Bahnhof. Mit der umliegenden Grundschule habe die Tat nichts zu tun. Die Polizei ist vor Ort, die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen.

AFP

14,5 Jahre Haft für Angeklagten im Missbrauchsfall Wermelskirchen

Foto: Justicia, über dts Nachrichtenagentur

Köln (dts Nachrichtenagentur) – Im sogenannten Missbrauchskomplex Wermelskirchen ist der 45-jährige Hauptangeklagte zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Laut eines Urteils des Landgerichts Köln vom Dienstag beträgt das Strafmaß 14 Jahre und sechs Monate.

Zudem wurde die anschließende Sicherheitsverwahrung angeordnet. Das Gericht folgte damit zum Großteil der Forderung der Staatsanwaltschaft. Der Mann soll sich über Online-Plattformen als „Babysitter“ angeboten haben und so Zugang zu seinen Opfern bekommen haben. Dabei handelte es sich sowohl um Kleinkinder als auch um Jugendliche. Der heute 45-Jährige war im Dezember 2021 von Spezialkräften festgenommen worden. Bei ihm wurde umfangreiches Bild- und Videomaterial gefunden, welches sexuellem Missbrauch an Jugendlichen, Kindern und Babys zeigt. Im Prozess hatte der Angeklagte die Taten gestanden.

AFP

Umfrage: Mehrheit gegen längere Arbeitszeiten für Lehrer

Foto: Klassenraum in einer Schule, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Eine Mehrheit der Deutschen ist dagegen, dass Lehrer länger arbeiten müssen, um den anhaltenden Lehrkräftemangel zu kompensieren. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins „Stern“.

Dabei gaben 61 Prozent der Befragten an, in einer Ausweitung der Unterrichtsverpflichtung für die meisten Lehrer eine zu große Belastung zu sehen. 34 Prozent halten dagegen eine Erhöhung der Stundenzahl für verkraftbar. Unterschiede zeigt die Aufgliederung nach Parteianhängern: Obwohl die Wähler von Grünen und AfD sonst viel trennt, haben doch beide Gruppen das größte Verständnis für Lehrer (71 bzw. 69 Prozent). Dagegen sind die Anhänger der FDP die einzigen, die mehrheitlich eine höhere Belastung von Lehrkräften für zumutbar halten. 52 Prozent von ihnen sagen, dass eine Erhöhung der Zahl der Unterrichtsstunden für die meisten Lehrer verkraftbar wäre. Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa am 23. und 24. Februar erhoben. Datenbasis: 1.012 Befragte. Wie viele Lehrer in Deutschland insgesamt fehlen, um einen funktionierenden Regelbetrieb garantieren zu können, ist unklar. Die Schätzungen reichen von 12.000 bis 40.000. Die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz hatte deswegen unter anderem vorgeschlagen, dass Lehrkräfte ihre Zahl an Unterrichtsstunden erhöhen sollten. Im Gegenzug würde es eine höhere Vergütung oder einen späteren Zeitausgleich geben.

AFP

Carsharing-Markt in 2022 weiter deutlich gewachsen

Foto: Sixt Share, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Carsharing-Markt ist im Jahr 2022 weiter deutlich gewachsen. Nach Angaben des Bundesverbandes Carsharing (BCS) legte die Zahl der Nutzer um knapp 32 Prozent auf 4,4 Millionen zu.

Davon nutzen 3,6 Millionen Menschen das stationsunabhängige Carsharing, ein Jahresplus von 37 Prozent. Stationsbasiertes Carsharing legte um 15 Prozent auf 908.000 Nutzer zu. Darunter gebe es allerdings Nutzer, die mehrfach gezählt werden, weil sie bei verschiedenen Anbietern angemeldet sind, hieß es vom BCS. Die Anzahl der Carsharing-Fahrzeuge wuchs im stationsbasierten Bereich um 7 Prozent auf 15.360 Stück, bei den „Free-Floating“-Systemen um 17 Prozent auf 18.570 Autos. Einen überraschenden Rückgang gab es beim Anteil der E-Autos von 23,3 auf 20,5 Prozent. Größer Anbieter ist mittlerweile „Miles“, das „Share Now“ überholt hat. Dahinter folgen „Stadtmobil“, „Cambio“ und „Sixt Share“.

AFP

Schießerei in Bramsche: Das ist bislang bekannt

Der Tatort in Bramsche. / Foto: Pohlmann
Der Tatort in Bramsche. / Foto: Pohlmann

In Bramsche im Landkreis Osnabrück kam es am Dienstagmorgen (28. Februar) zu einer Schießerei, nach der zwei Menschen in Lebensgefahr schweben. Das ist bisher bekannt. 

In einer ersten Eilmeldung via Twitter informierte die Polizei Osnabrück über einen Großeinsatz in Bramsche. Der Einsatzort sei von der Polizei gesichert worden, die Moltkestraße unweit der Martinusschule weiterhin gesperrt. 

Beim Schusswechsel nahe der Grundschule wurden laut Polizei zwei Männer im Alter von 17 und 82 Jahren schwer verletzt. Beide Männer schweben in Lebensgefahr. Weitere Personen seien nicht involviert. Für die Öffentlichkeit bestehe keine Gefahr.

Auch ein Reporter unserer Redaktion ist vor Ort. Derzeit befragen Polizeikräfte Schülerinnen und Schüler, die sich nach wie vor in der Schule befinden. Seelsorger sind vor Ort und betreuen die Grundschülerinnen und Schüler. Eltern werden nun von der Schulleitung informiert.

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Weitere Infos folgen.
AFP

Bramsche: Schüsse gegenüber der Grundschule – Polizeieinsatz läuft

Symbolbild: Polizeiabsperrung
Symbolbild: Polizeiabsperrung

In Bramsche bei Osnabrück (Nordkreis) kam es am Dienstagmorgen (28. Februar) zu einer Schießerei, mindestens zwei Menschen sollen dabei mit Schussverletzungen verletzt worden sein.

Nach ersten Angaben sollen dabei zwei Menschen verletzt worden sein. Nach derzeitigem Stand soll ein mutmaßlicher Täter bereits in Polizeigewahrsam sein.

Der Tatort soll sich in unmittelbarer Nähe der Martinusschule und der Moltkestraße befinden.

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Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, folgen weitere Infos aus der Redaktion.

AFP

Dax lässt zum Start nach – Bayer rechnet mit geringerem Wachstum

Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der Dax mit rund 15.300 Punkten berechnet.

Das entspricht einem Minus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. An der Spitze der Kursliste standen die Aktien von Adidas, BASF und der Münchener Rück entgegen dem Trend im Plus. Die größten Abschläge gab es bei den Papieren von Bayer. Das Unternehmen hatte am Morgen neue Geschäftszahlen vorgelegt, die bei den Anlegern nicht gut ankamen.

Nachdem der Agrarkonzern zuletzt zwei Jahre lang ein beträchtliches Wachstum verbuchen konnte, rechnet er jetzt mit einem verhältnismäßig geringeren Umsatzzuwachs im laufenden Jahr. Das bereinigte Ergebnis dürfte zurückgehen. Am Montag hatte sich der Dax von seinem Einbruch am Freitag erholen können. Spannend bleibt somit, ob der deutsche Leitindex im Laufe des Tages doch noch an seine Gewinne vom Vortag anknüpfen kann.

„Gestern haben sicherlich einige nachgekauft, die bislang in Aktien zu stark untergewichtet waren“, kommentierte Thomas Altmann von QC Partners das Marktgeschehen. Das höhere Kursniveau könne jedoch für ein nachlassendes Kaufinteresse sorgen. „Im besten Fall läuft der Dax jetzt wieder in seiner alten Handelsspanne seitwärts“, so Altmann. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmorgen etwas schwächer.

Ein Euro kostete 1,0599 US-Dollar (-0,07 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9435 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 83,08 US-Dollar. Das waren 63 Cent oder 0,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Umweltbundesamt kontert Tempolimit-Gutachten der FDP

Foto: Umweltbundesamt, über dts Nachrichtenagentur

Dessau-Roßlau (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Dirk Messner, hat gelassen auf ein von der FDP-Bundestagsfraktion in Auftrag gegebenes Gutachten zu einem generellen Tempolimit auf Autobahnen reagiert. „Ich sehe das ganz entspannt“, sagte Messner dem „Handelsblatt“.

Ein eigenes Gutachten seiner Behörde sei von Experten angefertigt worden, „die nicht aus der Grünen- oder der Umweltecke kommen“. Laut dem FDP-Gutachten der Verkehrsökonomen Alexander Eisenkopf (Zeppelin Universität Friedrichshafen) und Andreas Knorr (Uni Speyer) würde ein Tempolimit deutlich weniger CO2 einsparen als bislang angenommen. Darin heißt es, „realistischerweise“ seien bei einer Beschränkung auf 120 Stundenkilometer CO2-Einsparungen von „maximal 1,1 Millionen Tonnen zu erwarten“. Die UBA-Studie hatte hingegen eine Einsparung in Höhe von 6,7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten errechnet. Messner sagte, führe man zusätzlich eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Stundenkilometern auf Bundesstraßen ein, könnten bis 2030 insgesamt knapp 50 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. „Das Tempolimit hätte zudem einen wichtigen Symbolwert: nämlich zu zeigen, dass man die Dinge angeht.“ Messner rief Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) zum Einlenken bei dem Thema auf. „Das Tempolimit nicht umzusetzen, obwohl es nahezu nichts kostet, finde ich sehr irritierend“, sagte er. Zumal der Minister die im Klimaschutzgesetz festgelegten Ziele nicht erreiche. „Er sollte Maßnahmen auf den Weg bringen, die uns den Zielen näherbringen“, sagte er. „Da gehört ein Tempolimit dazu – auch wenn das nicht die ganze Lösung ist.“

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