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Thomas de Maiziére lobt Nachfolger Pistorius

Foto: Boris Pistorius, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Thomas de Maizière, langjähriger Bundesminister und CDU-Grande, beklagt aktuelle Stillosigkeiten seiner Partei. „Die CDU darf als Oppositionspartei zwar durchaus den Rücktritt einer Ministerin fordern. Aber im Fall des Wechsels von Frau Lambrecht zu Boris Pistorius fehlte es manchen auch meiner Parteikollegen leider an Stil“, sagte de Maizière dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

„Der Ton war schlicht unangemessen, wenn man ihm vorwarf, er sei ja quasi nur die dritte Garde.“ De Maizière beklagt generell zu harsche Reaktionen seiner Partei rund um den Personalwechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums: „Wenn an einem Freitag selbst aus Regierungs- oder SPD-Kreisen in der Lage durchgestochen wird, dass am Montag die Verteidigungsministerin zurücktritt, muss man ohnehin keine Häme ausschütten.“ Und wenn der Bundeskanzler „schon am Dienstag einen Nachfolger präsentiert nach dem montäglichen Rücktritt, dann sollte die Union Olaf Scholz nicht Zögerlichkeit vorwerfen“. De Maizière erinnerte daran, dass auch zwischen dem Rücktritt seines Vorgängers als Verteidigungsminister und seiner Ernennung zwei Tage lagen. Der Unions-Mann hält die Pistorius-Wahl ohnehin für richtig: „Ich persönlich halte die Entscheidung für Boris Pistorius für sehr gut“, sagte de Maizière dem „Focus“. „Er ist ein Mann mit geradem Charakter, Herz und Verstand und wird sich blitzschnell einarbeiten können.“ Unter anderem hatte Unions-Fraktionsvize Johann Wadephul die Entscheidung für Pistorius vorher via Twitter als „Besetzung aus der B-Mannschaft“ bezeichnet.

AFP

Grüne und FDP kritisieren Wahlrechtsvorschläge der Union

Foto: Wahllokal, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Grüne und FDP haben die Vorschläge der Union für ein neues Bundestagswahlrecht kritisiert. Till Steffen, Berichterstatter der Grünen zu dem Thema, warf CDU und CSU vor, die Probleme auf Kosten der anderen Parteien zu lösen.

Der Wegfall der Ausgleichsmandate führe „zu einer krassen Verfälschung der Mehrheitsverhältnisse“, sagte Steffen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagsausgabe). Konstantin Kuhle, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion, wertete es zwar als „gutes Zeichen“, dass die Union gesprächsbereit sei. Auch er monierte aber, dass neue Regeln für die Zusammensetzung des Bundestags nicht dazu führen dürften, „dass eine Partei einseitig bevorzugt“ werde. Eine Annäherung zwischen Ampel und Union bei der Debatte über die künftige Ausgestaltung des Wahlrechts rückt so in immer weitere Ferne. Am Donnerstag hatte es Treffen auf Ebene der Fraktionsvorsitzenden von Union und Ampel gegeben, später auf Ebene der Berichterstatter. „Nach den ersten Gesprächen habe ich nicht den Eindruck, dass auf Seiten der Ampel große Verhandlungsbereitschaft über unser Modell besteht“, sagte Thorsten Frei, parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion. „Gleichwohl werden wir weiter nach einer Lösung suchen, die von allen Parteien mitgetragen werden kann, so wie das in der Vergangenheit stets gute parlamentarische Übung war.“ Der Vorschlag der Union gebe den Grundsatz der personalisierten Verhältniswahl nicht auf und verkleinere zugleich den Umfang des Bundestages deutlich. Die Union hatte vorgeschlagen, die Anzahl der Wahlkreise von 299 auf 270 zu reduzieren, außerdem sollen 15 Überhangmandate nicht ausgeglichen werden und die Grundmandatsklausel von drei auf fünf Direktmandate angehoben werden. Diese sieht bislang vor, dass eine Partei, die an der Fünf-Prozent-Klausel scheitert, dennoch entsprechend ihrem Zweitstimmenergebnis Abgeordnete in den Bundestag entsenden kann, wenn sie mindestens drei Direktmandate gewonnen hat. Außerdem sollen Ausgleichsmandate für bis zu 15 Überhangmandate wegfallen. Bereits jetzt gilt, dass bis zu drei Überhangmandate nicht ausgeglichen werden.

Bei der vergangenen Wahl waren 34 Überhangmandate angefallen (darunter zwölf für die CDU und elf für die CSU), die zu 104 Ausgleichsmandaten führten.

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Schlager-Duo „Fantasy“ auf Platz eins der deutschen Album-Charts

Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Das Schlager-Duo „Fantasy“ steht an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit.

Martin Hein und Fredi Malinowski führen mit „Mitten im Feuer“ bereits zum sechsten Mal die Hitliste an. Auf Platz zwei folgen „Beyond The Black“ mit ihrem gleichnamigen Album. Die „Fantastischen Vier“ erreichen mit „The Liechtenstein Tapes“, einer Zusammenstellung von 15 Studio-Neuaufnahmen, den dritten Rang. Die Single-Charts führen weiterhin Ayliva und Mero mit „Sie weiß“ an.

Dahinter folgt Miley Cyrus mit „Flowers“ an zweiter Stelle. Raye und „070 Shake“ erreichen mit „Escapism“ Platz drei. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

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Umfrage: Große Mehrheit findet Pistorius besser als Lambrecht

Foto: Verteidigungsministerium am 19.01.2023, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die große Mehrheit der Bundesbürger (74 Prozent) quer durch alle parteipolitischen Lager glaubt, dass der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius das Amt besser ausüben wird als die zurückgetretene Christine Lambrecht (beide SPD). Eine noch größere Mehrheit aller Bundesbürger (88 Prozent) und auch der Frauen (84 Prozent) hält es nicht für wichtig, dass es im Bundeskabinett gleich viele Männer und Frauen gibt, so eine Erhebung von Forsa für RTL/ntv, die am Freitag veröffentlicht wurde.

Nur 10 Prozent waren der Meinung, dass durch eine schnelle Umbildung des Bundeskabinetts wieder für die Wiederherstellung der Geschlechterparität gesorgt werden sollte. Weitere Ergebnisse der Umfrage: 54 Prozent der Bundesbürger würden für richtig halten, wenn Deutschland anderen Ländern wie Polen die erforderliche Zustimmung erteilen würde, Kampfpanzer an die Ukraine zu liefern. Von den Anhängern der Grünen befürworten das sogar 81 Prozent. Allerdings gab die Mehrheit der Bundesbürger (58 Prozent) an, dass Kampfpanzer wie der Leopard von der Ukraine nicht dazu genutzt werden sollten, um die Krim zurückzuerobern. Doch um die von Russland nach Ausbruch des Krieges besetzten Gebiete wieder zurück erobern zu können, sollte die Ukraine nach Meinung von 53 Prozent aller Bundesbürger mit allen dazu erforderlichen Mitteln und Waffen in die Lage versetzt werden. 80 Prozent der Bundesbürger sind demnach der Meinung, dass der Krieg in der Ukraine rasch durch Verhandlungen beendet werden solle. Nur 18 Prozent gaben an, dass es wichtiger sei, dass die Ukraine den Krieg gegen Russland gewinnt.
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Frank Thelen glaubt trotz persönlicher Verluste weiter an Musk

Foto: Tesla-Supercharger, über dts Nachrichtenagentur

Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Promi-Investor Frank Thelen hält trotz herber Verluste mit Tesla-Aktien weiter an Elon Musk fest. „Für unseren Fonds war der Twitter-Kauf zumindest kurzfristig ziemlich schlecht“, sagte Thelen dem „Spiegel“.

Langfristig aber glaube er unverdrossen an die Pläne des Unternehmers. „Musk denkt die Dinge neu. Er ist eine Maschine, wenn es darum geht, Dinge neu zu erfinden.“ Thelen hatte Musk in der Vergangenheit als „eine Art modernen Aristoteles“ und den „größten Architekt der Menschheitsgeschichte“ bezeichnet. Als der Wert der Tesla-Aktie unter 100 Dollar sank, nutzte er laut eigenen Angaben die Gelegenheit, um neue Anteile nachzukaufen. Musks Unternehmen stehen spätestens seit seiner Übernahme des Kurznachrichtendiensts Twitter erheblich unter Druck. Der Tesla-Aktienkurs, bislang Hauptquelle seines Wohlstandes, ist abgestürzt. „Guinness World Records“ führt Musk inzwischen als größten Verlierer aller Zeiten: Keinem Menschen zuvor ist es gelungen, bis zu 200 Milliarden Dollar eines selbst verdienten Vermögens zu verbrennen. Auch Thelen wünscht sich deshalb, dass Musk seine Aufgaben als Unternehmensmanager stark zurückfährt und sich auf seine Rolle als Visionär konzentriert: So solle er etwa „sehr schnell“ als Twitter-Chef abtreten, so Thelen – und nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden für Tesla suchen: „Ich würde mich zum Beispiel freuen, wenn Ex-VW-Chef Herbert Diess ihm diese Arbeit abnehmen könnte“. Musks politische Äußerungen der vergangenen Monate stören den Start-up-Investor hingegen weniger, auch wenn sie manchmal „echt bescheuert“ seien. Der Tesla-Eigentümer hatte unter anderem zur Wahl der Republikaner aufgerufen und den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem Faustkampf um die Ukraine aufgefordert. „Das zeigt ja nur, dass er den Krieg um jeden Preis beenden will“, so Thelen.

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Cobie Smulders freut sich über Sichtungen durch Fans

Foto: Frau mit Smartphone, über dts Nachrichtenagentur

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Schauspielerin Cobie Smulders freut sich auch Jahre nach Veröffentlichung der Serie „How I Met Your Mother“ noch, als Figur Robin erkannt zu werden. „Jedes Mal, wenn ich irgendwie als Robin erkannt werde, macht mich das glücklich, weil wir so lange und hart daran gearbeitet haben“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben).

„Ich finde es auch faszinierend, wenn Leute mich erkennen, die jünger als 20 sind.“ Die seien schließlich noch Babys gewesen, als die Sendung startete. Auch ihr selbst habe die Show viel gebracht: „Die anderen Schauspieler waren alle so talentiert und anfangs auch einschüchternd. Es war wirklich wunderbar, ein Umfeld zu haben, in dem ich von allen lernen konnte“, sagte sie dem RND. „Es war eine wunderbare, magische Zeit.“ Aktuell ist Smulders in der Amazon-Freevee-Serie „High School“ zu sehen, in der sie die Mutter von Zwillingen spielt. Smulders hat selbst zwei Kinder, für sie war es immer klar, dass sie Nachwuchs wollte. „Ich wollte immer Mutter sein. Ich wollte auf jeden Fall Kinder haben“, sagte sie. Auch wenn das nicht immer einfach sei. „Es ist erstaunlich, zu was man in dieser Beziehung zwischen Mutter und Kind gezwungen wird. Du bist immer wieder gezwungen, diese Beziehung zu überdenken.“ Am wichtigsten ist ihr dabei eine offene Kommunikation: „Ich möchte, dass meine Kinder mit mir über alles reden können. Oder wenn nicht mit mir, dann können sie mich zumindest um Hilfe bitten, um mit jemand anderem zu sprechen. Ich weiß nicht, ob mich das cool macht oder nicht, aber hoffentlich fühlen sie sich dadurch gehört.“

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EU-Parlament legt sich im Wasserstoff-Streit mit Kommission an

Foto: EU-Parlament in Brüssel, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um die Regeln für die zukunftsträchtige Wasserstoffwirtschaft erhöhen die EU-Abgeordneten den Druck. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe.

Weil Energiekommissarin Kadri Simson entgegen ihren Ankündigungen noch immer keine entsprechende Direktive vorgelegt hat, droht der zuständige Parlamentsberichterstatter, der CDU-Abgeordnete Markus Pieper, nun mit einem Alleingang. Er schlage vor, die Frage in den parallel laufenden Verhandlungen über eine Erneuerbare-Energien-Richtlinie mit dem Rat der Mitgliedstaaten zu behandeln, heißt es in einem Schreiben Piepers an seine Kollegen aus den Fraktionen. Hintergrund ist ein seit Langem ungelöster Streit um die Definition von grünem Wasserstoff, wie er künftig etwa in der Petrochemie verwendet werden soll. Die Kommission will den Energieträger nur dann als nachhaltig einstufen, wenn der dafür notwendige Strom beständig aus Wind- und Solarparks kommt, die zusätzlich errichtet werden. Das Parlament dagegen hatte sich im vergangenen Jahr für eine weniger restriktive Regelung ausgesprochen, um das Wachstum der jungen Branche zu beschleunigen. „Wegen der ungeklärten Regulierung liegen aktuell viele wichtige Projekte auf Eis“, klagt Pieper. „Das bringt zahlreiche Unternehmen in eine verzweifelte Lage und wirft die grüne Wirtschaft Europas im internationalen Wettbewerb zurück“.

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Weiter keine Entscheidung zu Leopard-Panzern – Verteidigungsminister trifft trotzdem Vorbereitungen

Hasepost Breaking
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Ramstein (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Ramstein: Weiter keine Entscheidung zu Leopard-Panzern – Verteidigungsminister trifft trotzdem Vorbereitungen. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

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Deutschland bleibt bei Leopard-Panzern hart

Foto: Bundeswehr-Panzer „Leopard 2“, über dts Nachrichtenagentur

Ramstein (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland bleibt in der Frage der von der Ukraine geforderten Kampfpanzerlieferungen hart. Eine Entscheidung dazu sei noch nicht getroffen worden und es sei auch nicht klar, wann eine solche Entscheidung fallen könnte, sagte der neue Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Freitag am Rande eines Gipfels von Verteidigungspolitikern aus NATO und EU zur Unterstützung der Ukraine auf dem US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz.

Um vorbereitet zu sein, habe er am Freitagmorgen seinem Haus den Auftrag erteilt, die Bestände sowohl innerhalb der Bundeswehr als auch in der Industrie prüfen zu lassen, auch im Hinblick auf Kompatibilität der System, Verfügbarkeit und Stückzahl. „Das alles ist kein Präjudiz, das ist schlicht und ergreifend Vorbereitung auf einen Tag der möglicherweise kommen mag. Dann wären wir sofort handlungsfähig und könnten innerhalb kürzester Zeit die Unterstützung liefern, wenn denn diese Entscheidung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den transatlantischen Partnern und den NATO-Partnern insgesamt so getroffen wird“, sagte Pistorius. Das sei eine Frage, die er nicht beantworten könne, so der deutsche Verteidigungsminister.

Es sei keinesfalls so wie in der Öffentlichkeit teilweise diskutiert, dass Deutschland in der Frage von Kampfpanzerlieferungen isoliert sei. Es gebe durchaus auch Partner, die Deutschland in seiner Haltung unterstützten, so Pistorius. „Das Ziel muss am konkreten Bedarf der Ukraine ausgerichtet sein“, sagte der Minister bereits zuvor. Priorität habe vorerst die Luftverteidigung der Ukraine und Munition.

Deutschland werde allein mit dem „Frühjahrs-Paket“ Unterstützung im Gegenwert von einer Milliarde Euro zur Verfügung stellen, darunter sieben weitere Gepard-Panzer, womit die Gesamtzahl auf 37 Stück steige. Insgesamt summiere sich die militärische Unterstützung Deutschlands für die Ukraine auf 3,3 Milliarden Euro.

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DAX freundlich – Investoren treiben Index kurz über 15.000 Punkte

Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der DAX hat sich am Freitag für die meisten Anleger von seiner freundlichen Seite gezeigt. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 14.980 Punkten berechnet, rund 0,4 Prozent höher als am Vortag.

Für wenige Momente wurde der DAX über die Marke von 15.000 Punkten getrieben, was sprunghaft die Zahl der Orders erhöhte. Das dürfte damit zusammenhängen, dass am Freitag diverse Optionen verfallen, darunter als größte auslaufende DAX-Position ein Call mit einem Basispreis bei eben genau 15.000 Punkten. In einer solchen Situation können verschiedene Marktakteure mit dem nötigen Kleingeld versuchen, den Index in die jeweils gewünschte Richtung zu drücken. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0834 US-Dollar (+0,05 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9230 Euro zu haben.

AFP