HASEPOST
 
HASEPOST

Geschäftsstelle statt Fußballplatz: „Fußballgott“ Marc Heider beendet nach der Saison seine Fußballkarriere

Marc Heider beendet zum Saisonende seine Karriere, bleibt dem VfL Osnabrück aber in anderer Funktion erhalten. / Foto: Marc Niemeyer (Archivbild)
Marc Heider beendet zum Saisonende seine Karriere, bleibt dem VfL Osnabrück aber in anderer Funktion erhalten. / Foto: Marc Niemeyer (Archivbild)

Marc Heider beendet im Sommer seine Karriere als Fußballprofi beim VfL. Dem VfL Osnabrück bleibt der dann 37-Jährige über den 30. Juni hinaus in vielfältiger Weise erhalten. Ab Juli heißt es: Geschäftsstelle statt Fußballplatz und Sneaker statt Stollenschuhe.

Von 2003 bis 2006 stand Marc Heider erstmals in Diensten des VfL, wurde über das Nachwuchsleistungszentrum zum Profi. 2016 kehrte er nach zwischenzeitlichen Stationen beim SV Werder Bremen und Holstein Kiel zu den Lila-Weißen zurück. Seinen großen Traum konnte er sich mit dem Wechsel an die Brücke erfüllen: Zweitligaluft schnuppern. 2019 gelang unter dem damaligen Trainer Daniel Thioune der Aufstieg ins Fußballunterhaus. 54 Spiele absolvierte Heider in der 2. Bundesliga und erzielte neun Treffer. Hinzu kommen über 300 Spiele (67 Tore) in der 3. Liga, rund 260 davon für den VfL.

Der „Fußballgott“ bleibt dem VfL treu

Marc Heider, von den Fans als „Fußballgott“ tituliert, lebt den VfL und die Farben Lila-Weiß. Er wird deshalb auch nach seinem Karierende als Fußballprofi dem Klub erhalten bleiben. Im Juli 2023 beginnt er ein Traineeprogramm in der Geschäftsstelle, hier vornehmlich in den Bereichen Marketing und Vertrieb.

„Meine Entscheidung ist in den letzten Wochen gereift. Ich hatte zunächst einen sehr offenen Austausch mit Amir Shapourzadeh zu meiner aktuellen Situation und etwaigen Perspektive. Gleichzeitig habe ich in mich hineingehört und mich mit meiner Familie besprochen. Es war keine leichte Entscheidung, sie ist mir extrem schwergefallen. Hauptberuflich werde ich die Fußballschuhe zukünftig nicht mehr schnüren. Ob ich sie auf anderem Niveau nochmal anziehen werde, das wird sich zeigen. Unabhängig vom Ausgang der laufenden Saison blicke ich dankbar und zufrieden auf meine Laufbahn zurück, gemeinsam mit unserer tollen Truppe und unseren Fans wollen wir die starke Saison aber noch maximal erfolgreich gestalten. Dann wird der Moment kommen, bei dem ich mich unter anderem bei den Fans verabschieden und mich für dies unfassbare Unterstützung bedanken werden, die sie mir über so viele Jahre entgegengebracht haben. Das ist alles andere als selbstverständlich“, erklärt Marc Heider. „Ab Sommer beginnt für mich dann ein neues Kapitel in meiner VfL-Geschichte, auf die neue Perspektive, die mir der VfL Osnabrück eröffnet hat, bin ich sehr gespannt.“

Einstieg in neue Karriere

VfL-Sportdirektor Amir Shapourzadeh sagt: „Marc ist ein verdienter Spieler und hat die Geschichte des VfL mit seiner Spielweise und seiner Persönlichkeit über viele Jahre maßgeblich mitgeprägt. Er ist auch jetzt ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft und hat auf vielen Ebenen entscheidenden Anteil an der erfreulichen sportlichen Entwicklung in dieser Saison. Die persönlichen Gespräche mit ihm zu seiner Zukunft waren geprägt von großem gegenseitigem Vertrauen und extrem hoher Wertschätzung. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Entscheidung nicht leicht ist, sich vom aktiven Fußball auf diesem Niveau zu verabschieden. Umso mehr freue ich mich, dass eine neue spannende berufliche Tür für Marc beim VfL aufgeht und er dem Klub auch weiterhin erhalten bleibt.“

So geht der aktuelle Kapitän im Sommer vorn Bord, bleibt aber ein Stück VfL Osnabrück. In seiner neuen Rolle als Trainee im Bereich Marketing und Vertrieb wird Marc Heider ab Juli für den VfL aktiv sein. „Wir sind sehr froh, dass wir gemeinsam mit Heidi einen Weg finden konnten, die Zusammenarbeit über den Sommer fortsetzen zu können. Er ist eine absolute Identifikationsfigur und wird die Geschäftsstelle bereichern. Gleichzeitig bieten wir ihm einen Einstieg in die berufliche Zeit nach der aktiven Fußballkarriere“, sagt VfL-Geschäftsführer Dr. Michael Welling.

AFP

Lauterbach beklagt sinkendes Vertrauen in Wissenschaft und Behörden

Lauterbach beklagt sinkendes Vertrauen in Wissenschaft und Behörden
Lauterbach beklagt sinkendes Vertrauen in Wissenschaft und Behörden

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) beklagt eine sinkende Bereitschaft in der Bevölkerung, Wissenschaft und Behörden ernst zu nehmen. „Wissenschaft wird zunehmend als Waffe der Politik gesehen“, sagte er „Zeit-Online“.

Das sei eine „Katastrophe“. Jede Aussage werde auf „vermeintliche Hintergedanken oder Verschwörungen abgeklopft“. Diese Mentalität vergifte den Diskurs und erschwere die Erreichbarkeit der Menschen durch die Politik. Auch „intelligente und gebildete Leute“ überraschten mit „kruden Gedankengewölben“, so der Gesundheitsminister.

„Eine meiner Aufgaben ist es, uns besser auf die nächsten Pandemien vorzubereiten“, fügte er hinzu. Doch trotz der technisch besseren Ausrüstung für Ernstfälle frage er sich, wie man diese Menschen künftig überhaupt erreichen könne. „Wie kann dieser Weg in multiple Scheinwahrheiten umgekehrt werden? Das müssen wir lösen“, so Lauterbach.


Foto: Karl Lauterbach, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Linnemann sieht Wohlstand in Deutschland gefährdet

Gfk: Konsumklima setzt Erholung mit nachlassender Dynamik fort
Gfk: Konsumklima setzt Erholung mit nachlassender Dynamik fort

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Carsten Linnemann sieht den Wohlstand in Deutschland gefährdet. „Ein Drittel aller Unternehmen investiert mittlerweile im Ausland – nicht um irgendwelche Märkte zu erobern, sondern allein aus Kostengründen“, sagte er dem Fernsehsender „Welt“.

Frankreich habe Deutschland mittlerweile bei den Direktinvestitionen überholt. „Die Welt glaubt mehr an den Standort Frankreich als an Deutschland“, so Linnemann. Es brauche jetzt einen „Befreiungsschlag für den Wirtschaftsstandort Deutschland“. Über die Regierung urteilte der CDU-Politiker: „Die Ampel wird es nicht packen. Man spürt es täglich: Die streiten sich ja nur noch.“ Als Oppositionspolitiker könne er es sich leicht machen und draufhauen, aber: „Das Schlimme ist, mehr als 50 Prozent der Bürger sagen aufgrund der Arbeit dieser Ampel: Sie glauben der Politik im Allgemeinen nicht mehr, dass sie ihre Probleme löst.“ Einen Schaden für die Politik insgesamt sieht Linnemann auch wegen der Vetternwirtschaft-Affäre im Bundeswirtschaftsministerium. „Die Politik macht sich lächerlich in diesen Tagen.“

Er bekräftigte die Forderung der Union an Minister Robert Habeck, seinen umstrittenen Staatssekretär Patrick Graichen zu entlassen: „Gerade wenn es um unklare Geldflüsse geht, Intransparenz – das ist nicht haltbar. Deswegen sollte Habeck durchgreifen und Herrn Graichen entlassen.“


Foto: Menschen in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Pkw-Absatz im April deutlich gestiegen

Autos, über dts Nachrichtenagentur
Autos, über dts Nachrichtenagentur

Flensburg (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Fahrzeugzulassungen in Deutschland ist im April erneut deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 202.947 Pkw neu zugelassen und damit 12,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Donnerstag mit.

Die Anzahl der gewerblichen Neuzulassungen nahm um 17,8 Prozent zu, ihr Anteil betrug 67,1 Prozent, private Neuzulassungen stiegen um 3,2 Prozent. Bei der Betrachtung der Segmente war die positive Entwicklung bei den Großraum-Vans mit +41,6 Prozent besonders deutlich, ihr Anteil betrug 2,0 Prozent. Das mit 28,5 Prozent anteilsstärkste Segment der SUVs erreichte ein Plus von +15,1 Prozent, die Mittelklasse erreichte mit einem Zuwachs von +33,0 Prozent einen Anteil von 11,3 Prozent. Die Segmente Obere Mittelklasse (+29,7 Prozent/3,3 Prozent), Oberklasse (+22,9 Prozent/1,1 Prozent), Kompaktklasse (+21,7 Prozent/15,4 Prozent), Utilities (+15,1 Prozent/4,4 Prozent) und Sportwagen (+12,5 Prozent/1,4 Prozent) konnten ebenfalls zweistellig zulegen, wobei die Kompaktklasse mit einem Anteil von 15,4 Prozent das zweitstärkste Segment war.

Die übrigen Segmente Mini-Vans (-14,4 Prozent/0,8 Prozent), Wohnmobile (-8,6 Prozent/3,6 Prozent) und Minis (-5,4 Prozent/4,5 Prozent) lagen hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Trotz eines Rückgangs von -3,7 Prozent gingen die Kleinwagen mit einem Anteil von 12,0 Prozent als drittstärkstes Segment aus dem Zulassungsmonat hervor. Elektro-Pkw konnten mit +34,1 Prozent und 29.740 Neuwagen im April einen deutlichen Anstieg bei den alternativen Antrieben verzeichnen, so das Bundesamt weiter. Ihr Anteil betrug 14,7 Prozent.

Es kamen 59.468 Hybrid-Pkw (29,3 Prozent/+4,7 Prozent), darunter 11.787 Plug-in-Hybride (5,8 Prozent/-45,7 Prozent) zur Neuzulassung. Ein Anteil von 0,4 Prozent entfiel auf Pkw mit der Kraftstoffart Flüssiggas (903 Pkw/+7,8 Prozent), 0,1 Prozent entfiel auf Pkw mit der Kraftstoffart Erdgas (153 Pkw). 76.519 Neuwagen und einem Anteil von 37,7 Prozent waren den Benzinern zuzurechnen, deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um +17,7 Prozent zunahm. Bei den Diesel-Pkw (36.138) zeigte sich ein Anstieg von +2,4 Prozent, ihr Anteil betrug 17,8 Prozent.

Auf dem Nutzfahrzeugmarkt war bei allen Fahrzeugklassen ein Zuwachs zu verzeichnen, wobei dieser bei den Kraftomnibussen (+51,0 Prozent) und den Sattelzugmaschinen (+48,2 Prozent) am deutlichsten ausfiel. 24.249 neue Krafträder wurden im April zugelassen, dies war ein Plus von +4,2 Prozent. Insgesamt wurden 257.593 (+12,0 Prozent) Kraftfahrzeuge (Kfz) und 24.817 (-19,1 Prozent) Kfz-Anhänger neu in den Verkehr gebracht. Eine positive Bilanz zeigte sich laut KBA auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt bei den Kraftomnibussen (+10,8 Prozent), den Sonstigen Kfz (+11,6 Prozent) und den Pkw (+3,3 Prozent).

Zugmaschinen insgesamt (-7,1 Prozent), darunter Sattelzugmaschinen (-12,2 Prozent), Krafträder (-9,6 Prozent) sowie Lastkraftwagen (Lkw) (-0,5 Prozent) waren am Gebrauchtfahrzeugmarkt weniger gefragt. Die Zahl der Besitzumschreibungen nahm mit 545.072 Kfz um +1,6 Prozent zu. 33.581 Kfz-Anhänger wechselten die Halterin beziehungsweise den Halter (-4,1 Prozent).


Foto: Autos, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Bifurkationstag lockt am Sonntag mit Aktionen für Jung und Alt sowie zahlreichen Angeboten

Auf dem weitläufigen Gelände des Umweltbildungsstandortes wird am Bifurkationstag wieder ein vielfältiges Angebot präsentiert. / Foto: Stadt Melle
Auf dem weitläufigen Gelände des Umweltbildungsstandortes wird am Bifurkationstag wieder ein vielfältiges Angebot präsentiert. / Foto: Stadt Melle

Sich in der freien Natur mit Natur- und Umweltthemen zu beschäftigen und darüber hinaus tolle Aktionen für Jung und Alt zu erleben – dazu lädt der traditionelle Bifurkationstag ein, der am Sonntag (7. Mai) in der Zeit von 11 bis 17 Uhr auf dem Gelände des gleichnamigen Umweltbildungsstandortes vor den Toren Gesmolds stattfindet. Zu dieser Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

„Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Akteure mit ins Rad greifen, um den Aktionstag zu einem vollen Erfolg werden zu lassen“, sagt Iris Schriever vom Kultur- und Tourismusbüro der Stadt Melle, die die Veranstaltung in bewährter Weise organisiert. Mit von der Partie sind an diesem ereignisreichen Tag unter anderem das Krötenmobil, die Station „Elseniederung meets Haseniederung“, das Umweltmobil „Grashüpfer“, der Ortslandvolkverband Gesmold mit einem Aktionsbereich, das Infomobil der Jägerschaft Melle, der Verein „Radweg Allendorfer Straße“ und das Kunterbunte Spielmobil, das an diesem Tag kindgerechte Aktionen zum Toben, Klettern und Rutschen präsentiert.

Hinzu kommen weitere Programmpunkte, etwa das beliebte Kinderschminken, eine Goldwaschaktion und das Tassenbemalen. Für den musikalischen Rahmen sorgt die BlechReiz Company – und dass am Bifurkationstag auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst. Für Speisen und Getränke sorgt in bewährter Weise das Team des Heimatvereins Gesmold.

AFP

Gute Nachricht des Tages: Becherspende des VfL Osnabrück bringt über 2.000 Euro für die Seebrücke ein

VfL Osnabrück, Bremer Brücke / Foto: Guss
VfL Osnabrück, Bremer Brücke / Foto: Guss

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

Erneut gewonnen, erneut Spenden gesammelt: Das vergangene Wochenende war aus Sicht des VfL Osnabrück ein erfolgreiches. Am Rande des packenden Sieges gegen Zwickau wurde an der Bremer Brücke erneut eine vierstellige Summe an Bechern gespendet.

Auf diesem Wege kamen ganze 2.052 Euro zusammen. Das Geld geht an die Seebrücke Osnabrück.

 

AFP

Fahrradbügel statt PKW: Auch am Johannistorwall müssen Parkplätze weichen

Dort, wo lange Zeit PKW-Parkplätze waren, stehen am Johannistorwall nun Fahrradbügel und Sperrbaken. / Foto: Guss
Dort, wo lange Zeit PKW-Parkplätze waren, stehen am Johannistorwall nun Fahrradbügel und Sperrbaken. / Foto: Guss

Nicht nur an der Pagenstecherstraße wird es künftig immer schwerer Parkplätze zu finden – auch entlang des Walls ist die Zahl der Parkmöglichkeiten in den vergangenen Tagen wieder gesunken.

Bereits Mitte April brachte die Stadt an neun bisherigen PKW-Parkplätzen entlang des Johannistorwalls teils Fahrradbügel, teils provisorische Sperrbaken an. „Hintergrund ist, dass die Gefahr von Dooring-Unfällen dort aufgrund des schmalen Radfahrstreifens deutlich erhöht war“, erklärt ein städtischer Sprecher dazu.

Weitere Parkplätze sollen folgen

Die Maßnahmen sind dabei allerdings weder der Anfang noch das Ende der Planungen am Wall. Am Goethering sowie am Hasetorwall sind ebenfalls bereits Parkplätze umgewidmet worden, ein Beschluss des Stasdtrates aus dem vergangenen Oktober sieht zudem weitere solcher Maßnahmen vor. Auf Nachfrage der HASEPOST bestätigte der Stadtsprecher: „Ja, auch auf weiteren Abschnitten werden Parkplätze wegfallen. Am meisten Plätze entfallen auf dem Schloßwall zwischen Rehmstraße und Schloßstraße, wo 26 Stellplätze entzogen werden.“ Vollständig abgeschlossen seien die Planungen allerdings noch nicht.

AFP

Vorbereitungen auf das Seifenkistenrennen am Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink laufen – Noch sind Plätze frei

Seifenkistenrennen am Ziegenbrink (Archivbild 2018)
Seifenkistenrennen am Ziegenbrink (Archivbild 2018)

Die Vorbereitungen auf das Seifenkistenrennen des Gemeinschaftszentrums Ziegenbrink am Donnerstag (18. Mai) gehen in die heiße Phase. Am Freitag (5. Mai) ab 16 Uhr findet an dem Gemeinschaftszentrum im Hauswörmannsweg 65 das Einsitzen statt. Dabei weisen die jungen Fahrerinnen und Fahrer nach, dass sie eine Seifenkiste steuern und – ganz wichtig – auch sicher abbremsen können. Freie Plätze für das Rennen gibt es auch noch.

„Wir freuen uns über alle, die sich entscheiden, am Renntag an den Start zu gehen“, sagt Karsten Sonnemann, Leiter des Gemeinschaftszentrums. Wer sich noch unter https://seifenkistenrennen.osnabrueck.de/login anmelden möchte, kann das tun. „Doch alle, die sich noch nicht registriert haben, können auch einfach zum Einsitzen am 5. Mai kommen, eine noch freie Seifenkiste auswählen und sich für das Rennen anmelden“, so Sonnemann.

Die Teilnahme ist kostenlos. Mitfahren können alle ab acht Jahren.

AFP

Bewerbungsstart an der Hochschule Osnabrück: 25 zulassungsbefreite Studiengänge im Wintersemester 2023/24

Hochschule Osnabrück, Campus Westerberg / Foto: Guss
Hochschule Osnabrück, Campus Westerberg / Foto: Guss

Die Bewerbungsphase an der Hochschule Osnabrück beginnt und hält Neuerungen bereit: Zum Wintersemester 2023/24 sind in 20 Bachelor- und fünf Masterstudiengängen die Zulassungsbeschränkungen aufgehoben.

Zu den zulassungsfreien Bachelorstudiengängen zählen unter anderem „Landschaftsbau“, „Elektrotechnik“, „Volkswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftsingenieurwesen“ (Campus Lingen). Auch in Masterstudiengängen wie „Soziale Arbeit: Lokale Gestaltung sozialer Teilhabe“, „Wirtschaftsinformatik“ und „Taxation“ gibt es keine Zulassungsbeschränkungen mehr.

Eine Einschreibung für die zulassungsfreien Studiengänge ist bis zum 1. September 2023 über das Online-Bewerbungsportal möglich. Alle Studieninteressierten, die einen form- und fristgerechten Antrag auf Einschreibung stellen und die Zugangsvoraussetzungen für den Studiengang erfüllen, haben einen Anspruch auf Immatrikulation – ohne zusätzliches Auswahlverfahren.

Neue zulassungsbeschränkte Studiengänge an der Hochschule Osnabrück

Auf die 65 zulassungsbeschränkten Studiengänge können sich Studieninteressierte bis zum 15. Juli bewerben, soweit für einzelne Studiengänge keine abweichenden Regelungen gelten. Darunter sind auch zwei neue Studienprogramme zu finden:

Im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang „Pflanzentechnologie in der Agrarwirtschaft“ lernen die Studierenden – überwiegend im Online-Format – Feld- und Gewächshausversuche zu planen, Pflanzen mit modernen Analyseverfahren zu untersuchen und Versuchsergebnisse auszuwerten. Ziel ist es, sie auf Tätigkeitsfelder vorzubereiten, die in der agrarnahen Zulieferindustrie sowie in der pflanzenbaulichen Beratung und Forschung liegen.

Ebenfalls neu ist der Bachelorstudiengang „Berufliche Bildung – Teilstudiengang Informationstechnik“, der das Kooperationsangebot von der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück um eine weitere Lehramtsausbildung für berufsbildende Schulen ergänzt. Der Studiengang kombiniert das Studium der Informationstechnik mit einem allgemein bildenden Unterrichtsfach. Primäres Ziel ist das anschließende Masterstudium für die akademische Lehramtsausbildung für berufsbildende Schulen. Nach dem Bachelorabschluss sind aber auch Tätigkeiten als Fachreferent*innen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Unternehmen oder außerschulischen Bildungseinrichtungen möglich.

Das Studienangebot an der Hochschule Osnabrück

Zum Wintersemester 2023/24 nehmen die Fakultäten Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL), Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI), Management, Kultur und Technik (MKT, Campus Lingen) und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) sowie das Institut für Musik (IfM) insgesamt 3.800 neue Studierende in 63 Bachelor- und 27 Masterstudiengängen auf. Die Lehrveranstaltungen beginnen am 25. September 2023.

Eine Übersicht sämtlicher zulassungsbeschränkter sowie zulassungsbefreiter Studiengänge, die neue Studierende aufnehmen, sowie das Bewerbungsportal finden sich unter www.hs-osnabrueck.de/bewerbung. Weitere Informationen zu Bewerbungs- und Einschreibungsvoraussetzungen sind dort ebenfalls nachzulesen. Unter www.hs-osnabrueck.de/studium erhalten Studieninteressierte einen Einblick in das Studienangebot, Campusleben und den Studienstart.

Vielfältige Beratungsmöglichkeiten

Studieninteressierte können sich zu den Studiengängen und dem Bewerbungs- oder Antragsverfahren beraten lassen. Der Studiengangsnavigator dient als erste Orientierung bei der Studiengangssuche. Außerdem unterstützt die Zentrale Studienberatung (ZSB) bei der Suche nach einem passenden Studiengang. Weitere Informationen zum Beratungsangebot gibt es auf www.zsb-os.de. Der ServiceDesk der Hochschule beantwortet Fragen telefonisch unter 0541 969-7100 oder per E-Mail unter servicedesk@hs-osnabrueck.de.

AFP

Nach Randale im Schinkel: Polizei leitet neun Strafverfahren gegen 23-jährigen Osnabrücker ein

Polizei (Symbolbild)
Polizei (Symbolbild)

Ein aggressiver Mann hat am Dienstagnachmittag (2. Mai) im Stadtteil Schinkel für einen Polizeieinsatz, selbst vor einer Polizistin machte der 23-Jährige keinen Halt. Die Polizei leitete gleich mehrere Strafverfahren ein.

Gegen 16.50 Uhr erreichten die Leitstelle der Polizei mehrere Notrufe aus dem Stadtteil Schinkel. Zeugen meldeten einen aggressiven Mann, der in der Schwanenburgstraße zahlreiche parkende Fahrzeuge beschädigte und wahllos Beleidigungen umherschrie. Als ein Fahrzeug an dem Randalierer vorbeifuhr, riss der Mann die Fahrertür auf und versuchte den 25-jährigen Insassen mit Faustschlägen zu verletzen. Glücklicherweise blieb dieses Vorhaben ohne Erfolg. Es folgten weitere Beleidigungen, ehe der aggressive Mann bei Eintreffen der ersten Funkstreife die Flucht ergriff.

Alkoholtest ergibt über 1,5 Promille

Eine 25-jährige Polizistin folgte dem Flüchtigen und konnte diesen zu Fuß stellen. Dabei beleidigte und bedrohte der Randalierer die Beamtin und versuchte diese anzugreifen. Als weitere Polizeibeamte eintrafen, gelang es schließlich den Mann zu fixieren. Hierbei trat der Randalierer gegen das Bein der Polizistin und verletzte diese leicht. Die 25-Jährige blieb weiter dienstfähig. Ein Alkoholtest bei dem aggressiven Mann ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde dem 23-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Anschließend wurde er in eine Osnabrücker Klinik gebracht. Insgesamt leitete die Polizei neun Strafverfahren gegen den Mann aus Osnabrück ein.

AFP