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ZDF-Politbarometer: SPD legt zu – Immer weniger mit Ampel zufrieden

Scholz mahnt zu Haushaltsdisziplin und Schuldenbremse
Scholz mahnt zu Haushaltsdisziplin und Schuldenbremse

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD können als einzige Regierungspartei in der aktuellen Wählergunst zulegen. Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, kämen laut ZDF-Politbarometer vom Freitag die Sozialdemokraten auf 19 Prozent, das ist ein Punkt mehr als bei der letzten Umfrage Mitte April.

Die Unionsparteien sowie die Grünen verlieren jeweils einen Punkt und kommen nunmehr auf 30 beziehungsweise 17 Prozent. Zulegen kann dagegen die Linke, die bei fünf Prozent (plus eins) steht. FDP und AfD kämen weiterhin auf sechs und 15 Prozent. Unverändert bleiben auch die anderen Parteien bei acht Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde.

Bei einem solchen Ergebnis hätte die Ampel-Koalition weiterhin keine parlamentarische Mehrheit. Reichen würde es für eine Koalition aus CDU/CSU und SPD und knapp für ein Bündnis aus CDU/CSU und Grünen. Unterdessen ist die Zufriedenheit mit der Ampel-Koalition auf ihren bisher niedrigsten Stand gesunken. Nach 46 Prozent vor zwei Wochen meinen jetzt noch 43 Prozent der Befragten, dass die Regierung ihre Arbeit eher gut macht.

51 Prozent (April: 48 Prozent) stellen ihr ein eher schlechtes Zeugnis aus. Die Interviews wurden in der Zeit vom 2. bis 4. Mai bei 1.225 Wahlberechtigten telefonisch erhoben.


Foto: Robert Habeck und Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Für die beruflichen Herausforderungen fit sein

Teamwork
Symbolbild

Viele Menschen können ihren Alltag kaum noch zu bewältigen. Zum einen verbringen sie den Großteil des Tages am Arbeitsplatz und müssen die ihnen übertragenen Aufgaben konzentriert erledigen. Andererseits möchten sie ihr Privatleben genießen und sich liebevoll um die Kinder kümmern. Zudem müssen alle anfallenden Haushaltstätigkeiten verrichtet werden.

Verständlicherweise möchten Mütter und Väter von Säuglingen ausreichend Zeit mit dem Nachwuchs genießen. Allerdings können sie an ihrem Arbeitsplatz oftmals keine zufriedenstellenden Veränderungen durchsetzen. Zwar plant die Bundesregierung zusätzliche Erleichterungen für junge Eltern, diese können in der Praxis nur sehr schwer umgesetzt werden, da eine Realisierung mit immensen Mehrkosten verbunden ist.

Die Gratwanderung zwischen Berufs- und Privatleben erzeugt bei vielen Menschen Stress, da sie sich zunehmend überfordert fühlen und kaum in der Lage sind, die Menge an Verpflichtungen zu bewältigen. Zu den Symptomen zählen:

  • Kopfschmerzen
  • psychische Probleme
  • Schlafstörungen
  • Burn-out
  • Verdauungsprobleme und Übelkeit

Erleichterungen bei der täglichen Aufgabenerfüllung können die gesundheitlichen Einschränkungen in der Regel nicht verhindern. Dazu gehören der Einsatz von Computern sowie eine gute Vernetzung.

Die Natur kann das Leben erleichtern

Die meisten Frauen und Männer versuchen, die Auswirkungen ihrer aufgestauten Sorgen mit starken Medikamenten zu lindern. Doch diese haben oftmals unangenehme Nebenwirkungen und stellen somit keine adäquate Hilfe dar. Eine gute Lösung ist die Einnahme von hochwertigem CBD Öl 20 Prozent, welches im Onlineshop zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis angeboten wird. Das Produkt kann hier bestellt werden.

Das Breitspektrum Öl ist leicht dosierbar und kann somit individuell eingenommen werden. Denn jeder Mensch benötigt eine andere Menge. Kunden, die sich das erste Mal für diese Stärke entscheiden, sollten mit wenigen Tropfen beginnen und die Anzahl nach und nach steigern.

Alle Inhaltsstoffe des verwendeten Hanfextrakts bleiben während des Herstellungsprozesses nahezu komplett erhalten. Das CBD Öl ist frei von Schadstoffen, wie beispielsweise Pestizide oder Schwermetalle. Das Erzeugnis enthält keinerlei Ingredienzen, die abhängig machen. Damit die Qualität stets auf hohem Niveau bleibt, erfolgt regelmäßig eine Überprüfung im Labor.

Den Körper ganzheitlich stärken

Neben der Einnahme von hochwertigem CBD Öl können stressgeplagte Frauen und Männer mit regelmäßigem Sport für einen erholsamen Ausgleich sorgen. Dabei sollte jeder Einzelne die Disziplin auswählen, die ihm am besten gefällt. Schließlich soll die Bewegung Spaß machen und nicht für zusätzliche Überanstrengung sorgen.

Außerdem kann mit einer sorgfältig ausgesuchten Kost das körperliche Wohlbefinden verbessert werden. Die Zusammenstellung der Speisen hat bestenfalls einen hohen Anteil wichtiger Vitamine und Spurenelemente. Um die Bevölkerung zu sensibilisieren, erarbeitet das zuständige Ministerium diverse Programme für eine ausgewogene Ernährung.

Eine gute Grundlage, wie die ideale Zusammensetzung der Gerichte aussehen soll, stellt die von Experten erarbeitete Ernährungspyramide dar. Sie bietet einen Überblick über die ideale Zusammensetzung der täglichen Gerichte. Pflanzliche Komponenten dürfen mehrmals täglich gegessen werden, während süße oder fettreiche Snacks eher selten verzehrt werden sollten. Als Orientierung dient das sogenannte Handmaß. Dieses besagt, dass eine Portion genau in eine Hand passt. Somit kann die optimale Menge für jedes Alter ermittelt werden. Schließlich sind die Hände von Kindern kleiner als die von Erwachsenen. Ferner sollte man darauf achten, die empfohlene Menge zu trinken.

AFP

Zufriedenheit mit Ampel-Regierung sinkt auf Tiefstand

SPD ruft Koalitionsspitzen zu Kompromissbereitschaft auf
SPD ruft Koalitionsspitzen zu Kompromissbereitschaft auf

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zufriedenheit der Bundesbürger mit ihrer Ampel-Regierung ist laut einer Umfrage auf einen neuen Tiefstand gesunken. Nach 46 Prozent vor zwei Wochen meinen jetzt nur noch 43 Prozent der Befragten, dass die Regierung ihre Arbeit „eher gut“ macht, so die Erhebung für das ZDF-Politbarometer, die am Freitag veröffentlicht wurde.

51 Prozent (April: 48 Prozent) stellen der Ampel ein eher schlechtes Zeugnis aus. Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, könnte sich die SPD mit 19 Prozent (plus 1) trotzdem leicht verbessern, bleibt aber klar hinter CDU/CSU, die sich mit 30 Prozent einen Zähler verschlechtern. Einen Prozentpunkt abwärts geht es auch für die Grünen, die auf 17 Prozent kommen, die FDP bleibt unverändert bei 6 Prozent, die AfD unverändert bei 15 Prozent. Die Linke erreicht laut Umfrage 5 Prozent (plus 1) und die anderen Parteien lägen zusammen bei acht Prozent (unverändert), darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde. Bei einem solchen Ergebnis hätte die Ampel-Koalition weiterhin keine parlamentarische Mehrheit. Reichen würde es für eine Koalition aus CDU/CSU und SPD und knapp für ein Bündnis aus CDU/CSU und Grünen. Bei der Umsetzung der Maßnahmen zum Klimaschutz wird für 34 Prozent der Befragten ein zu schnelles Tempo vorgelegt, für 20 Prozent ist es gerade richtig und 41 Prozent finden, es geht zu langsam voran. Während knapp zwei Drittel der Anhängerschaft der AfD (63 Prozent), fast die Hälfte der CDU/CSU-Anhänger (46 Prozent) und 43 Prozent der FDP-Anhänger ein zu schnelles Vorgehen kritisieren, drängt eine Mehrheit der Grünen- (75 Prozent) und der Linke-Anhängerschaft (67 Prozent) sowie 45 Prozent der SPD-Anhänger auf mehr Tempo. Auch die meisten jüngeren Befragten (Unter-35-Jährige: 60 Prozent) fordern eine schnellere Umsetzung der Maßnahmen. Lediglich sieben Prozent der Befragten sind allerdings der Meinung, dass die Klimaaktivisten mit ihren Blockaden von Hauptverkehrsstraßen viel für den Klimaschutz erreichen werden; Parteiübergreifend und über alle Altersgruppen hinweg glaubt eine sehr große Mehrheit (92 Prozent), dass diese Aktionen wenig oder gar nichts für den Klimaschutz bringen. Die Umfrage zum Politbarometer wurde von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt; die Interviews wurden in der Zeit vom 2. bis 4. Mai bei 1.225 Wahlberechtigten telefonisch erhoben.

Foto: Unterschrift des Ampel-Koalitionsvertrags am 7.12.21, über dts Nachrichtenagentur

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Hafensicht: Collage innerhalb einer Fahrradtour erzählt Geschichten rund um die Schauplätze am Kanal und am Hafen

Hafensicht / Foto: Angela von Brill
Hafensicht / Foto: Angela von Brill

Der Lauf der Hase. Der Lauf des Kanals. Der Lauf der Zeit. Was war wann – und wie? Wer schwamm mit, wer gegen den Strom? Eine bewegte Collage innerhalb einer Fahrradtour erzählt bekannte und unbekannte Geschichten rund um die Schauplätze am Kanal und am Hafen: von den Anfängen des Kanalbaus über den Kampf für die Natur und einen Ort für Sinti und Roma bis hin zur Militärgeschichte am Osnabrücker Hafen.

Katrin Orth (Buch & Regie), Theo van Delft (Videokunst & Installationen) und ca. 40 Akteurinnen und Akteure, 4 Schauspielerinnen und Schauspieler, Ralf Florian und die Band „Die Grenzgänger“ bieten vielfältige Schlaglichter auf historische Ereignisse. Nach einer Eröffnungsszene um 18:30 Uhr im Piesberger Gesellschaftshaus startet dort die theatrale Fahrradtour. Sie führt am Reiseplatz entlang, weiter zum Lauten Speicher und endet schließlich gegenüber am K.A.F.F. Ein eigenes Fahrrad (!) und die Bereitschaft für eine ca. 4 km lange Fahrradtour sind mitzubringen. Feste Schuhe, wettergemäße Kleidung und ein Picknick werden empfohlen.

Premiere am 19. Mai

Ein großer Dank der Veranstalter gilt all den Zeitzeuginnen und -zeugen sowie weiteren Menschen, die bereit waren, ihre Geschichten und ihr Wissen im Vorfeld zu teilen. Das Projekt ist eingebettet in das Jubiläumsjahr 375 Jahre Westfälischen Frieden und wird gefördert von der Stadt Osnabrück, dem Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V., dem Landesverband Soziokultur und der Stiftung Niedersachsen.

Die Premiere startet am Freitag (19.Mai) um 18:30 Uhr, im Piesberger Gesellschaftshaus. Weitere Aufführungen finden statt am 20.5., 9.6., 10.6., 16.6., 17.6., 23.6. und 24.6., jeweils um 18:30 Uhr. Der Eintritt kostet 19 € im Vorverkauf, 23 € an der Abendkasse und für KUKUK-Berechtigte 1 €. Eintrittskarten gibt es auf www.piesberger-gesellschaftshaus.de zum selbst ausdrucken, in der Tourist Information in der Bierstraße und im Info-Büro des Piesberger Gesellschaftshauses.

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Länder wollen Änderungen bei Lauterbachs Klinikreform

Bett im Krankenhaus
Bett im Krankenhaus / dts

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Krankenhausreform von Karl Lauterbach (SPD) trifft auf neue, große Widerstände. Die Bundesländer fordern mehr Geld für den Umbau, Mitsprache und Zeit, wie aus Beschlussempfehlungen der Amtschefs für die Gesundheitsministerkonferenz hervorgeht, über die die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Freitagsausgabe) berichtet.

Außerdem lehnten sie einheitliche Qualitätsanforderungen des Bundes ebenso ab wie die Teilhonorierung der Kliniken durch das Bundesamt für Soziale Sicherung. Damit wüchsen die Zweifel daran, dass der Bundesgesundheitsminister seine Pläne zur Straffung der Kliniklandschaft noch in diesem Jahr durchsetzen kann – und erst recht, dass sich damit Geld sparen lasse. In Anlehnung an die Empfehlungen einer Regierungskommission zur Verbesserung der stationären Betreuung will Lauterbach eigentlich die Einteilung aller deutschen Krankenhäuser in drei Qualitätsstufen: in Grundversorger (Level I), Regel- oder Schwerpunktversorger (Level II) und Maximalversorger samt Universitätskliniken (Level III). Ihre Güte und Ausstattung soll in Leistungsgruppen gemessen werden, die feiner unterschieden sein sollen als grob definierte Abteilungen wie „Innere Medizin“.

Diese Qualitätsvorgaben müssten Lauterbach zufolge bundeseinheitlich sein. Nur Häuser, die bestimmte Standards erreichen, könnten in Level II oder Level III aufsteigen und diese Leistungen auch abrechnen. Nach den ersten Sitzungen der Bund-Länder-Gruppe für die Krankenhausreform sei Lauterbach bereits auf die Kollegen zugegangen und habe sich von einigen Positionen verabschiedet, so die FAZ. In Ausnahmefällen, vor allem außerhalb der Städte, sei er bereit, den Ländern die Möglichkeit zu bieten, Leistungsgruppen der Krankenhäuser mit Level II und Level III auch in Level I-Häusern zu erlauben. Die Durchlässigkeit gelte auch andersherum, sodass in einigen Fällen kleinere Einrichtungen ohne Geburtshilfe und Schlaganfalleinheit (Stroke Unit) in die Stufe II aufsteigen könnten.

Außerdem hat der SPD-Politiker zugesagt, den Ländern einen sogenannten Basisvorschlag zu unterbreiten, mit dem sie die Reformfolgen erst einmal abschätzen könnten. Die Länder würden darin weitere Chancen sehen, zumal kürzlich ein von Unionsministern in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten in Verstöße gegen das Grundgesetz in Lauterbachs Absichten entdeckt habe, wie die FAZ berichtet. Im Einklang damit äußert der am Donnerstag verabschiedete Beschluss der 16 Amtschefs „erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken“ und geht auch deshalb in seinen „Kernforderungen“ an die Bundesregierung sehr weit. „Krankenhausplanung ist Ländersache“, heißt es, und müsse „ohne Abstriche in Länderhand bleiben“.

Lauterbachs bisherige Reformvorstellungen werden in zentralen Teilen stark kritisiert. Zwar könnten die Länder die beabsichtigten Versorgungsstufen freiwillig einführen, die Ampel-Regierung dürfe sie aber nicht vorschreiben, so der Beschluss der Amtschefs. „Vom Bund definierte und vorgegebene Level sind – ungeachtet der Frage ihrer verfassungsrechtlichen Statthaftigkeit – für eine Krankenhausstrukturreform nicht notwendig.“ Auch von den Leistungsgruppen bleibe nicht viel übrig.

Man gesteht zu, dass „bundesweit einheitliche Rahmenfestlegung von Leistungsgruppen und Mindeststrukturvoraussetzungen“ sinnvoll sein könnten, diese Vorgaben dürften aber nicht die Planungshoheit der Regionen untergraben: „Leistungsgruppen und Strukturanforderungen müssen daher zwischen Bund und Ländern abgestimmt werden.“ Letztlich könnte Berlin also nichts selbst entscheiden, orientieren sollte man sich ohnehin an dem Modell von Nordrhein-Westfalen, wie es heißt. Zusätzlich müsse es „gesetzliche Öffnungsklauseln“ geben, um von den vorgeschriebenen Standards abweichen zu können.


Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

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Schritt in Richtung Digitalisierung: Osnabrücker Landgericht führt E-Akte in Zivilsachen ein

Landgericht Osnabrück
Symbolbild: Landgericht Osnabrück. / Foto: Pohlmann

Am Landgericht Osnabrück wurde zum 1. Mai 2023 für alle neueingehenden Verfahren in Zivilsachen die elektronische Akte, die sogenannte E-Akte, eingeführt. Im Oberlandesgerichtsbezirk Oldenburg folgt damit das Landgericht Osnabrück dem Landgericht Oldenburg, bei dem als erstes Gericht im Bezirk im Juli 2022 die E-Akte die klassische Papierakte in Zivilsachen abgelöst hat.

Bereits im Jahr 2017 wurde im Bundestag mit dem Gesetz zur Förderung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs bestimmt, dass die Verfahrensakten bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften spätestens ab dem 1. Januar 2026 verbindlich flächendeckend elektronisch geführt werden.

Pilotprojekt am Osnabrücker Landgericht

Am Landgericht Osnabrück wurde bereits in zwei Kammern seit dem Herbst letzten Jahres im Rahmen eines Pilotprojekts mit der E-Akte gearbeitet. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nunmehr den anderen Zivilkammern den Umstieg auf die E-Akte erleichtern.

Für die Rechtsschutzsuchenden wird sich durch die Einführung der E-Akte nichts verändern, da seit dem 1. Januar 2022 Gerichte, Rechtsanwälte und Behörden bereits verpflichtet sind, ausschließlich elektronisch zu kommunizieren. Seitdem wurden die elektronisch eingegangenen Schriftsätze ausgedruckt und zur Papierakte genommen. Darauf kann nun verzichtet werden. Allein die bei Gericht bis April 2023 eingegangenen Verfahren werden – vorerst – als Papierakte fortgeführt.

„Werden uns die Papierakte zurückwünschen“

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung am vergangenen Freitag ((28. April) dankte der Präsident des Landgerichts Dr. Thomas Veen allen Beteiligten für ihre Bereitschaft, an der Einführung der E-Akte mitzuwirken. Bereits im April fanden mehrtätige Schulungen für Richterinnen und Richter, Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger sowie die Mitarbeitenden in den Serviceeinheiten statt. „Es wird sicherlich kein leichter Umstieg und wir werden uns gerade in der Anfangszeit die Papierakte zurückwünschen. Aber die Erfahrungen bei anderen Gerichten haben gezeigt, dass nach 6 Monaten bereits niemand mehr der alten Papierakte nachtrauert“, so der Präsident des Landgerichts.

Auch der Digitalisierungskoordinator des Landgerichts, Herr Richter am Landgericht Dr. Andreas Mahret, betonte im Rahmen der Auftaktveranstaltung: „Wir sind die „letzte“, aber auch die „erste“ Generation.“ Jeder Umstieg sei holprig, aber der Mehrwert der E-Akte, die zum Beispiel ein gezieltes Durchsuchen von Schriftsätzen nach bestimmten Themen – ähnlich wie bei jedem elektronischen Dokument – ermögliche und sich auf Klick „durch das Gerichtsgebäude tragen lasse“ oder Rechtsanwälten und Sachverständigen übersandt werden könne, bringe auch spürbare Erleichterungen.

AFP

Dax startet nach EZB-Entscheid freundlich – Adidas vorn

Dax vor US-Zinsentscheid in grünen Bereich
Dax vor US-Zinsentscheid in grünen Bereich

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitagmorgen freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 15.830 Punkten berechnet, 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

Größere Zuwächse gab es am Morgen unter anderem bei den Papieren von Adidas, Commerzbank und der Deutschen Bank. Der Sportartikelhersteller hatte vor Handelsstart Quartalszahlen veröffentlicht, die trotz Verlusten bei den Anlegern offenbar gut ankamen. Am Donnerstag hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 Prozent erhöht. Dabei stellte sie auch weitere Zinserhöhungen in Aussicht.

Nach den Entscheidungen der Notenbanken rücken am Freitag die US-Arbeitsmarktdaten in den Fokus. „Das Idealszenario für die Börsen ist aktuell sicherlich ein Arbeitsmarkt, der stabil ist, aber nicht boomt oder gar überhitzt“, sagte Thomas Altmann von QC Partners am Morgen. Denn in diesem Szenario könne das nächste Meeting der Fed nach 10 Zinserhöhungen in Serie das erste Meeting ohne Anhebung werden. Genau so wichtig sei für die Fed und die Börsen sicherlich die Entwicklung der Löhne: Verlangsamt sich das Lohnwachstum weiter, würde das das Ende der Erhöhungen zusätzlich unterstützen, so der Marktanalyst.

Die Börsen profitierten unterdessen zum Handelsstart am Freitag von den Apple-Zahlen. „Apple ist eines der Schwergewichte, die an der Börse immer unter besonderer Beobachtung stehen, da wiegen gute Zahlen doppelt“, so Altmann. Trotz der guten Vorgaben drohe dem Dax allerdings nach drei positiven Wochen in Serie mal wieder eine negative Woche. „Sobald es in Richtung der 16.000 geht, dominiert aktuell die Vorsicht das Geschehen auf dem Parkett, umgekehrt hat sich der Markt in dieser Woche nach unten aber auch gut abgesichert gezeigt“, so Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1035 US-Dollar (+0,19 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9062 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 73,37 US-Dollar, das waren 87 Cent oder 1,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Nachwuchs bei Warzenschweinen und Capybaras: Gleich vier neue Gesichter im Osnabrücker Zoo

Bereits am 23. April erblickte ein junges Warzenschwein am Schölerberg das Licht der Welt. / Foto: Zoo Osnabrück
Bereits am 23. April erblickte ein junges Warzenschwein am Schölerberg das Licht der Welt. / Foto: Zoo Osnabrück

Neue Gesichter am Schölerberg: Im Zoo Osnabrück können seit Ende April gleich vier Jungtiere bestaunt werden. Sowohl bei den Warzenschweinen als auch bei den Capybaras gab es Nachwuchs. 

Bei den Warzenschweinen in der afrikanischen Tierwelt „Takamanda“ hat bereits am 23. April ein noch unbenanntes Männchen das Licht der Welt erblickt. Mutter Sarabi und Kind sind beide wohlauf. Aktuell hält sich das Männchen noch viel im kuscheligen Innenbereich auf, künftig wird es allerdings an der Seite von Mama und Papa Siggi auf der Außenanlage gegenüber der Drill-Anlage zu sehen sein.

Auch sonst tut sich was bei den Warzenschweinen: Jungtier Kwini, das vor rund einem Jahr auf dem Schölerberg zur Welt kam, durfte vor ein paar Tagen in einen anderen Zoo umziehen. Mit rund fünf Monaten werden Warzenschweine von ihren Müttern entwöhnt, mit 15 Monaten gelten sie dann als ausgewachsen.

Nachwuchs auch im „Südamerika-Areal“

Weiteren Nachwuchs gab es am 25. April bei den Capybaras, die auch Wasserschweine genannt werden. Gleich drei Jungtiere brachte Mutter Jenna im „Südamerika-Areal“ zur Welt. Der Nachwuchs tollt bereits quietschfidel durch das Gelände am Schölerberg, denn Capybaras sind Nestflüchter und laufen bereits kurz nach der Geburt mit der Herde mit.

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Haßelmann bekräftigt Forderung nach mehr Hilfen bei Heizungen

Grüne wollen mehr Geld für Wärmepumpen-Förderung
Grüne wollen mehr Geld für Wärmepumpen-Förderung

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Fraktionsvorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Britta Haßelmann, hat die Forderung ihrer Fraktion nach mehr Hilfen beim Heizungsumtausch verteidigt. Eine sozial gestaffelte Förderung sei notwendig, damit der Umtausch einer kaputten Öl- oder Gasheizung für alle Bürger möglich werde, sagte sie am Freitag den Sendern RTL und ntv.

„Sozial und bezahlbar soll Wärme sein – und deshalb diese soziale Förderung als Vorschlag von uns.“ Damit die Wärmewende gelinge, sei es wichtig, dass sie große Akzeptanz finde. „Da ist für mich die soziale Frage entscheidend“, so Haßelmann. Gebe es keinen Umstieg auf klimafreundlichere Heizungen werde man in den kommenden Jahren bei Öl, Gas und Kohle in eine Kostenfalle geraten, denn die Preise würden steigen.

„Wir brauchen aus Klimaschutzgründen die Wärmewende, wir brauchen sie aber auch, damit Menschen auf Dauer nicht abhängig sind von Fossilen, die teuer werden.“ Auf Nachfrage wollte die Grünen-Politikerin eine höhere Forderung nicht zur Bedingung für eine Zustimmung durch die Fraktion machen. Außerdem kritisierte sie FDP-Chef Lindner für seine Äußerung, das Kabinett habe das Gesetz bislang lediglich als Arbeitspapier erarbeitet, das noch nicht praxistauglich sei. „Diese Aussage irritiert mich einfach erst mal, denn Beschlüsse des Kabinetts sind Beschlüsse“, sagte die Fraktionsvorsitzende.

Dort würden Entscheidungen der Regierung getroffen, in diesem Fall auch einstimmig. „Bisher dachte ich immer, Kabinettsbeschlüsse hätten einen anderen Charakter als Arbeitspapiere.“ Haßelmann lehnte weitere Änderungen bei Heizungstechnologien ab. Die seien längst festgelegt.


Foto: Heizung, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Neuerliche Schüsse in Serbien – Verdächtiger festgenommen

Mindestens neun Tote nach Schüssen an Schule in Belgrad
Mindestens neun Tote nach Schüssen an Schule in Belgrad

Dubona (dts Nachrichtenagentur) – In Serbien sind am Donnerstagabend erneut Menschen bei einem Schusswaffenangriff getötet worden. Wie mehrere Medien am Freitagmorgen übereinstimmend berichten, hat die Polizei den mutmaßlichen Täter nahe Belgrad festgenommen.

Im Dorf Dubona, das knapp 50 Kilometer südöstlich von Belgrad liegt, hatte am Donnerstagabend ein Mann mit einer Schnellfeuerwaffe auf eine Menschengruppe geschossen und dabei mindestens acht von ihnen getötet. 13 weitere sollen verletzt worden sein. In der Nacht wurde in einer Großfahndung nach dem flüchtigen Täter gesucht. Am Morgen wurde er in der Stadt Kragujevac, rund 100 Kilometer vom Tatort entfernt, festgenommen.

Das Motiv blieb zunächst unklar. Serbien war erst am Mittwoch durch einen Amoklauf in einer Belgrader Schule erschüttert worden. Ein Schüler im Teenager-Alter hatte acht Mitschüler und einen Wachmann erschossen. Anschließend hatte ihn die Polizei in Gewahrsam genommen.


Foto: Serbien und Kosovo, über dts Nachrichtenagentur

AFP