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Ökonomen verlangen Wirtschaftsunterricht an Schulen

Schwangere Lehrerinnen in NRW müssen wieder unterrichten
Schwangere Lehrerinnen in NRW müssen wieder unterrichten

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mehrere Ökonomen fordern, dass an deutschen Schulen gezielt Wirtschaftsunterricht betrieben wird. „Über ganz Deutschland weg ist ökonomische Bildung oder das Fach Wirtschaft ein Nebenfach unter den Nebenfächern“, sagte Stephan Friebel-Piechotta, Leiter des Bereichs „Schulpraxis und Unterrichtsforschung“ am Institut für Ökonomische Bildung der Universität Oldenburg, dem Radiosender MDR Aktuell.

Es sei „systematisch schlechter verankert“ als andere Nebenfächer, im Zentralabitur sogar schlechter als das Fach Philosophie. Um den eigenen Konsum, Finanzanlagen und gesellschaftliche Themen wie den Klimawandel strukturell zu verstehen, brauche man ein grundlegendes Verständnis dafür, wie Ökonomie funktioniere, so der Institutsleiter. Dieter Dohmen, Gründer des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie, sieht unterdessen keine Notwendigkeit für ein neues Fach. Dennoch befürworte auch er mehr wirtschaftliche Bildung, wie er dem Radiosender sagte.

Gerade in fächerübergreifenden Projektarbeiten wäre Platz dafür, diese müssten von der Schulleitung angestoßen werden. Roland Happ, Institutsleiter für Wirtschaftspädagogik der Universität Leipzig, ist anderer Auffassung: Ein eigenes Fach sei unbedingt notwendig, um ökonomisches Grundlagenwissen zu vermitteln, brauche es gut ausgebildete Wirtschaftspädagogen.


Foto: Klassenraum in einer Schule, über dts Nachrichtenagentur

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Bovenschulte unterstützt Forderungen nach Industriestrompreis

IW erwartet geringes Wirtschaftswachstum
IW erwartet geringes Wirtschaftswachstum

Bremen (dts Nachrichtenagentur) – Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) unterstützt Forderungen nach einem verbilligten Strompreis für die Industrie. „Also ich bin sehr dafür, weil wir haben ja eine Situation, dass unsere energieintensive Industrie sehr stark unter Druck steht durch die internationale Konkurrenz“, sagte der SPD-Politiker am Montag den Sendern RTL und ntv.

„Wenn sie sich die Situation in den USA zum Beispiel angucken, da gibt es massive Subventionen für energieintensive Industrien, und das können wir ja nicht einfach nur so hinnehmen.“ Und deshalb gebe es den Vorschlag, dass man eine Absenkung des Industriestrompreises auf ein wettbewerbsfähiges Niveau brauche, „vielleicht fünf bis sieben Cent“.


Foto: Industrieanlagen, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Dax startet kaum verändert – Streit um US-Schuldengrenze im Blick

Dax rutscht tiefer ins Minus – Notenbanken weiter im Blick
Dax rutscht tiefer ins Minus – Notenbanken weiter im Blick

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Montag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der Dax mit rund 15.960 Punkten berechnet und damit nur minimal niedriger als zum Handelsschluss am Freitag.

An der Spitze der Kursliste standen am Morgen die Aktien der Commerzbank, von Sartorius und von Adidas. Größere Abschläge gab es bei den Papieren von Vonovia, BASF und Zalando. Am Ende der Kursliste standen unterdessen die Anteilsscheine der Münchener Rück, die allerdings mit einem Dividendenabschlag gehandelt werden. Unter anderem blicken die Anleger am Montag auf die bald auslaufende Frist für die Anhebung oder Aussetzung der Schuldengrenze in den USA – sie sind aber offenbar größtenteils noch entspannt.

„Dass die verbleibende Zeit zur Anhebung der US-Schuldengrenze immer knapper wird, lässt die Börsen bislang recht kalt“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Auch die eindringliche Warnung von US-Finanzministerin Janet Yellen sorgt an den Börsen kaum für Bremsspuren.“ Dabei hätten Showdowns bei der Anhebung der Schuldengrenze in der Vergangenheit regelmäßig für Turbulenzen an den Kapitalmärkten gesorgt. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagmorgen etwas stärker.

Ein Euro kostete 1,1044 US-Dollar (+0,20 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9054 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 76,00 US-Dollar und damit 70 Cent oder 0,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Bremer Bürgermeister sieht Nachbesserungsbedarf bei Heizungsplänen

Grüne verteidigen Heizungspläne
Grüne verteidigen Heizungspläne

Bremen (dts Nachrichtenagentur) – Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sieht beim geplanten Gebäudeenergiegesetz von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) noch an „etlichen Punkten“ Nachbesserungsbedarf. „Der Gesetzentwurf, so wie er jetzt ist, der kann so nicht umgesetzt werden“, sagte der SPD-Politiker am Montag den Sendern RTL und ntv.

Im Entwurf fehle es an einer ausreichenden gesetzlichen Absicherung der Förderung, auch sei er nicht präzise genug. „Da haben wir eine Altersgrenze, die kann kein Mensch verstehen“, warum diese Grenze bei 80 Jahren und nicht zum Beispiel beim Eintritt in den Ruhestand liegt, sei für ihn unklar, so Bovenschulte. Auch gebe es keine richtigen Regelungen zum Mieterschutz. „Also die Zielrichtung ist eine richtige, aber so kann das Gesetz nicht beschlossen werden.“


Foto: Heizung, über dts Nachrichtenagentur

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London: Russland lockt Migranten an die Front

Bericht: Russland nutzt für Cyberattacken private Softwarefirmen
Bericht: Russland nutzt für Cyberattacken private Softwarefirmen

London (dts Nachrichtenagentur) – Nach Angaben des britischen Militärgeheimdienstes versuchen russische Militärrekrutierer immer stärker, zentralasiatische Migranten für die Front zu rekrutieren. In Moscheen und Einwanderungsbehörden werde mit Anmeldeboni von 2.390 US-Dollar und Gehältern bis zu 4.160 US-Dollar geworben, hieß es am Montag im täglichen Lagebericht aus London.

Auch eine schnellere Einbürgerung sei Bestandteil der Angebote. Damit wolle das russische Verteidigungsministerium das Ziel von 400.000 Freiwilligen im Kampf in der Ukraine erfüllen, so die Briten. Die russischen Behörden versuchten wohl mit ziemlicher Sicherheit, eine weitere Zwangsmobilisierung innerhalb der eigenen Bevölkerung herauszögern, um die Ablehnung des Krieges möglichst kleinzuhalten.


Foto: Fahne von Russland, über dts Nachrichtenagentur

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Immer mehr Einkommensmillionäre in Deutschland

Deutschland hat eingefrorenes Oligarchen-Vermögen fast verdoppelt
Deutschland hat eingefrorenes Oligarchen-Vermögen fast verdoppelt

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Einkommensmillionäre in Deutschland nimmt weiter zu. Im Jahr 2019 hatten gut 27.400 aller in Deutschland erfassten Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen Einkünfte von mindestens einer Million Euro, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit.

Im Vergleich zu 2018 stieg die Zahl der Einkommensmillionäre um knapp 1.200 Personen (+4,6 Prozent). Für 15.900 (58 Prozent) dieser Steuerpflichtigen bildeten die Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb die Haupteinnahmequelle. Weitere 5.400 (20 Prozent) bezogen ihre Einkünfte vorwiegend aus nicht selbstständiger Arbeit und 4.400 (16 Prozent) aus selbstständiger Arbeit. Andere Einkunftsarten spielten nur eine untergeordnete Rolle.

Im Bundesländervergleich war der Anteil der Millionäre an allen Einkommensteuerpflichtigen wie bereits in den Vorjahren in Hamburg am höchsten, so Destatis. Dort hatten zwölf von 10.000 unbeschränkt Einkommensteuerpflichtigen (1,2 Promille) Jahreseinkünfte jenseits der Millionengrenze. In Bayern waren es neun von 10.000 (0,9 Promille), in Sachsen-Anhalt und Thüringen dagegen jeweils weniger als zwei von 10.000 Steuerpflichtigen (0,19 und 0,17 Promille). Insgesamt erzielten die 42,8 Millionen Steuerzahler im Jahr 2019 Einkünfte in Höhe von 1,9 Billionen Euro – das waren 81 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr.

Zusammen veranlagte Personen werden dabei als ein Steuerpflichtiger gezählt. Die Höhe der erzielten Einkünfte lag bei den Einkommensmillionären im Bundesdurchschnitt bei 2,7 Millionen Euro (2018: 2,6 Millionen Euro). Die von den Arbeitgebern einbehaltene Lohnsteuer summierte sich zusammen mit der von den Finanzbehörden festgesetzten Einkommensteuer für 2019 auf 334 Milliarden Euro. Gegenüber 2018 war dies eine Steigerung um 16 Milliarden Euro.

2019 wurden Jahreseinkommen ab 265.327 Euro (beziehungsweise ab 530.654 Euro bei gemeinsam veranlagten Personen) mit dem Höchstsatz von 45 Prozent besteuert, teilte das Bundesamt mit. Bei rund 114.500 Steuerpflichtigen kam dieser sogenannte Reichensteuersatz zum Tragen. Das waren 2.200 mehr als im Jahr zuvor. Auf sie entfielen 6,6 Prozent der gesamten Einkünfte und 13,2 Prozent der Steuersumme.

Die Ergebnisse beziehen sich auf die Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2019, diese ist erst dreieinhalb Jahre nach Ende des Veranlagungsjahres verfügbar.


Foto: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur

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SPD stützt Gasnetzbetreiber im Streit um Wasserstoff-Netze

Gaswirtschaft meldet Durchbruch bei Einführung von Wasserstoff
Gaswirtschaft meldet Durchbruch bei Einführung von Wasserstoff

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Diskussion um den Aufbau der künftigen Wasserstoffwirtschaft fordert die SPD, den häufig kommunal verankerten Betreibern der Gasnetze eine starke Position einzuräumen. Die Gaswirtschaft müsse sich umstellen, sagte Jens Geier, Chef der SPD-Abgeordneten im Europaparlament, dem „Spiegel“.

„Daher sollte sie auch den Aufbau der Wasserstoffnetze übernehmen“, sagte er. „Das ist wichtig für die zeitnahe Versorgung der energieintensiven Industrie.“ Derzeit wird in Brüssel das sogenannte Gas-Binnenmarktpaket beraten. Nach dem Vorschlag der Kommission sollen die Betreiber von Gasnetzen langfristig nicht zugleich Inhaber der Wasserstoffnetze sein.

EU-Parlamentarier hatten im Februar beschlossen, den gemeinsamen Betrieb von regionalen Gas- und Wasserstoffnetzen zu erlauben. Der Rat der Mitgliedstaaten hat sich offiziell noch nicht festgelegt. Geier schlägt für die anstehenden Verhandlungen vor, die Regulierung der künftigen Wasserstoffwirtschaft den Mitgliedsländern zu überlassen. „Die EU sollte die Wettbewerbsordnung für die Wasserstoffwirtschaft in die Hände der Nationalstaaten legen“, sagte Geier.

„Dann kann jedes Land selbst entscheiden, welches Regime am besten zu seinem Energiesystem passt.“


Foto: Gasleitung, über dts Nachrichtenagentur

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Deutsche Produktion im März gesunken

Arbeitgeberverband Stahl weist Forderung nach 4-Tage-Woche zurück
Arbeitgeberverband Stahl weist Forderung nach 4-Tage-Woche zurück

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Produktion in Deutschland ist zuletzt gesunken. Laut der aktuellsten verfügbaren Daten für den Monat März meldete das Statistische Bundesamt am Montag einen Rückgang gegenüber dem Vormonat um 3,4 Prozent.

Das Minus folgt auf einen Anstieg im Vormonat um 2,1 Prozent (vorläufiger Wert: +2,0 Prozent). Betrachtet man das erste Quartal 2023, so war die Produktion um 2,5 Prozent höher als im vierten Quartal des Vorjahres. Einen besonders großen Anteil am Rückgang der Produktion im Produzierenden Gewerbe hatte die Automobilindustrie. Nach einem Anstieg im Vormonat um 6,9 Prozent ging die Produktion im Bereich Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen saison- und kalenderbereinigt um 6,5 Prozent zum Vormonat zurück. Auch die Rückgänge im Maschinenbau (-3,4 Prozent) und im Baugewerbe (-4,6 Prozent) wirkten sich deutlich negativ auf das Gesamtergebnis aus. Die Industrieproduktion nahm im März gegenüber Februar saison- und kalenderbereinigt um 3,3 Prozent ab. Die Produktion von Investitionsgütern sank gegenüber dem Vormonat um 4,4 Prozent, die Produktion von Vorleistungsgütern um 3,5 Prozent und die Produktion von Konsumgütern um 0,1 Prozent. Außerhalb der Industrie lag die Energieerzeugung im März um 0,8 Prozent höher als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2022 war die Produktion im Produzierenden Gewerbe im dritten Monat des Jahres kalenderbereinigt 1,8 Prozent höher. Die Industrieproduktion stieg im gleichen Zeitraum kalenderbereinigt um 3,6 Prozent. In den energieintensiven Industriezweigen sank die Produktion im März gegenüber Februar um 3,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat, der noch vergleichsweise wenig durch die starken Energiepreissteigerungen in Folge des Krieges in der Ukraine geprägt war, war die energieintensive Produktion im März 2023 um 12,9 Prozent niedriger.


Foto: Stahlproduktion, über dts Nachrichtenagentur

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Betrunkener Fahrer verursacht Unfall in Bramsche: Smart prallt gegen Baum

(Symbolbild) Streifenwagen der Polizei Osnabrück
(Symbolbild) Streifenwagen der Polizei Osnabrück

In den frühen Morgenstunden ereignete sich am Sonntag ein Verkehrsunfall in Bramsche, bei dem Alkohol eine entscheidende Rolle spielte.

Gegen 03:15 Uhr befuhr ein 35-jähriger Mann aus Bramsche die Bramscher Straße in Richtung Hesepe. Er wollte nach Angaben der Polizeiinspektion Osnabrück mit seinem Smart in die Sögelner Straße abbiegen. Nach eigenen Angaben bemerkte er die Abbiegung jedoch zu spät und bog mit überhöhter Geschwindigkeit ab.

Infolgedessen kam der Smart von der Fahrbahn ab, durchfuhr eine Hecke und prallte auf einem Privatgrundstück gegen einen Baum. Das Fahrzeug erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden. Der 35-Jährige wurde leicht verletzt, verzichtete jedoch auf eine medizinische Behandlung durch den alarmierten Rettungsdienst.

Über 1,5 Promille Alkohol im Blut

Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Fahrer mit mehr als 1,5 Promille alkoholisiert war. Daraufhin wurde ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Der beschädigte Smart musste abgeschleppt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich zu melden.

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Einzelhandelsumsätze in Innenstädten weiter unter Vor-Corona-Niveau

GfK: Konsumklima setzt Erholungskurs mit steigender Dynamik fort
GfK: Konsumklima setzt Erholungskurs mit steigender Dynamik fort

München (dts Nachrichtenagentur) – Die Einzelhandelsumsätze in den Innenstädten liegen weiter unter dem Niveau von vor der Corona-Pandemie. Das sind die Ergebnisse einer Studie des Ifo-Instituts für die Regionen von Berlin, München, Hamburg, Stuttgart und Dresden.

„Die privaten Ausgaben im Zentrum lagen im März 2023 noch immer fünf Prozent unter dem Jahr 2019. Gleichzeitig verzeichnen die Wohngebiete und die Vororte starke Umsatzgewinne“, sagte Ifo-Forscher Oliver Falck. Insbesondere da, wo viel aus dem Homeoffice gearbeitet werden konnte, nahmen die privaten Konsumausgaben bis zu 30 Prozent zu. „Knapp 25 Prozent aller Beschäftigten arbeiten seit der Pandemie zumindest einen Tag in der Woche im Homeoffice“, sagte Co-Autorin Carla Krolage vom Ifo-Institut.

„Diese Beschäftigten kaufen auch verstärkt wohnortnah ein. Wir gehen davon aus, dass diese Veränderung im Einkaufsverhalten bleiben wird.“ Diese Verteilung ähnelt laut Ifo einem Donut mit einem Loch in der Mitte, wie er auch für die Immobilienpreise in den USA nach der Pandemie gefunden wurde. Die aktuelle Analyse zeigt, dass diese Konsumverschiebung insbesondere an Wochentagen deutlich auftritt.

Die Geschäfte des Einzelhandels konnten gleichwohl im letzten Jahr Marktanteile gegenüber dem Online-Shopping zurückgewinnen. Im Sommer 2022 lag der Anteil der Online-Umsätze an privaten Konsumausgaben bei 21,2 Prozent. Das war ein Rückgang von mehr als zwei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Der Trend zum Online-Shopping ist nach der Pandemie gestoppt worden.

„Die Pandemie hat die Arbeitswelt und das Einkaufsverhalten nachhaltig verändert“, so Falck. „Die Kombination aus dauerhaft mehr Homeoffice, mehr Online-Shopping und den kleinräumigen Konsumveränderungen stellen Innenstädte umso mehr vor die Herausforderung, ihre Konzepte an die neue Normalität anzupassen und ihre Attraktivität zu steigern.“ Die Ergebnisse der Studie wurden auf Basis von anonymisierten und aggregierten Daten zu Einzelhandelsumsätzen ermittelt, die Mastercard zur Verfügung gestellt hat, sowie durch kleinräumige Daten zum Homeoffice-Potential, die Infas 360 im Auftrag des Ifo-Instituts erhoben hat.


Foto: Fußgängerzone Stuttgart, über dts Nachrichtenagentur

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