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US-Börsen fallen: Unsichere Daten aus China lösen Besorgnis aus

US-Börsen erholen sich – First Republic Bank rutscht ab
US-Börsen erholen sich – First Republic Bank rutscht ab

Die US-Börsen gaben am Mittwoch nach, beeinflusst durch Herabstufungen der Kreditwürdigkeit von US-Banken und der USA sowie Sorgen um die chinesische Wirtschaft. Der Euro stärkte sich, während der Goldpreis fiel und der Ölpreis stieg.

US-Börsen schwächer

Die US-Börsen haben am Mittwoch nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 35.123 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.468 Punkten 0,7 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 13.722 Punkten 1,2 Prozent schwächer.

Sorgen um Kreditwürdigkeit und chinesische Wirtschaft

Noch immer halten die Herabstufungen der Kreditwürdigkeit von US-Banken und der USA die Anleger in Atem. Hinzu kamen am Mittwoch Sorgen wegen einer Konjunkturflaute in China sowie zu der dort im Juli eingesetzten Deflation. Für Donnerstag stehen zudem wichtige Inflationsdaten an, die die US-Zentralbank Federal Reserve bei ihrer nächsten Leitzinsentscheidung im September berücksichtigen dürfte.

Euro stärker, Goldpreis schwächer

Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung am Mittwochabend etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0974 US-Dollar (+0,18 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9112 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.915,68 US-Dollar gezahlt (-0,49 Prozent). Das entspricht einem Preis von 56,10 Euro pro Gramm.

Ölpreis steigt

Der Ölpreis stieg hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 87,40 US-Dollar, das waren 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

AFP

Stegner fordert Bundesregierung auf, Gespräche mit Taliban zu führen

Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner fordert die Bundesregierung dazu auf, einen Dialog mit der afghanischen Taliban-Regierung zu führen, um die Versorgung und Menschenrechte in Afghanistan zu verbessern, und kritisiert den Kurs von Außenministerin Annalena Baerbock.

Kontakte mit den Taliban

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – „Wir müssen mit den Taliban reden“, sagte Stegner dem „Spiegel“. Zwar könne Deutschland „keine normalen diplomatischen Beziehungen zu den Taliban aufnehmen und gleich einen Botschafter nach Kabul entsenden“, so Stegner. „Aber unterhalb der Spitzenebene sollte es auch mit den Taliban Kontakte geben“, forderte der Vorsitzende des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Aufklärung der Evakuierungsmission nach dem Fall von Kabul im August 2021. „Es ist im Interesse der Not leidenden Menschen in Afghanistan“, sagte Stegner. Deutschland habe gerade in der Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan einen guten Ruf.

Forderung nach Verbesserung der Versorgung und Menschenrechte

„Den sollten wir uns zunutze machen und gegenüber Regime-Vertretern auf eine Verbesserung der Versorgung und der Menschenrechte im Land hinwirken“, so Stegner. Der SPD-Politiker übte Kritik am Kurs von Außenministerin Annalena Baerbock. Zwar schaffe es die Grünenpolitikerin „mit außerordentlich geschickter Öffentlichkeitsarbeit und auf eine sehr sympathische Art, Deutschlands Werte weltweit zu vermitteln“, sagte Stegner. Er schränkte jedoch ein: „Dieser klare moralische Kompass ändert nichts an der Notwendigkeit von Kontakten und Initiativen, die keinen großen Beifall bescheren. Außenpolitik darf sich nicht beschränken auf die Beschwörung der Menschenrechte.“

Notwendigkeit von Kontakten zu problematischen Akteuren

Wichtig seien auch Kontakte zu problematischen Akteuren. „Man gibt seinen Wertekompass ja nicht auf, wenn man mit einem Regime redet, das einem zutiefst unsympathisch ist“, so Stegner. Der Bundestagsabgeordnete rief die Ampelkoalition überdies zu größerer Entschlossenheit bei der Aufnahme von Ortskräften auf, die für Deutschland arbeiteten.

Aufruf zur stärkeren Nutzung humanitärer Spielräume

„Die Bundesregierung muss ihre humanitären Spielräume stärker nutzen“, mahnte er. Zudem müsse sie sich in den innerafghanischen Dialog stärker einbringen. Im Oktober solle dazu ein Treffen in Deutschland stattfinden. „Die Veranstalter haben Mühe, Einreisevisa für Teilnehmer zu erhalten. Hier könnte sich Berlin stärker einbringen, vielleicht auch zwischen den Gruppen vermitteln“, sagte Stegner. Laut „Spiegel“ sind derzeit unter anderem frühere afghanische und deutsche Diplomaten darum bemüht, ein Treffen mit zahlreichen Vertretern unterschiedlicher afghanischer Gruppierungen in Berlin abzuhalten. Auch Vertreter der herrschenden Taliban sollen daran teilnehmen.

AFP

Warnung der Verbraucherzentrale: Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln für Kinder

Verbraucherschützer warnen vor eigenständiger Verabreichung von Nahrungsergänzungsmitteln an Kinder und fordern von der Politik, Regelungslücken zu schließen.

Warnung vor Nahrungsergänzungsmitteln

Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), hat vor der eigenständigen Verabreichung von Nahrungsergänzungsmitteln an Kinder gewarnt. „Nahrungsergänzungsmittel sind oft teuer, nutzlos oder sogar gesundheitlich bedenklich“, sagte Pop den Funke-Zeitungen. „In der Regel benötigen Kinder keine Nahrungsergänzungsmittel. Sie sollten nur nach ärztlicher Absprache verabreicht werden.“

Forderung nach politischen Maßnahmen

Pop forderte die Politik auf, die bestehenden Regelungslücken bei Nahrungsergänzungsmitteln zu schließen, wie dies bereits die Verbraucherschutzministerkonferenz im Juni beschlossen hatte. Wichtig sei es, verbindliche Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln festzulegen. Diese müssten nach Altersgruppen differenziert sein, um gesundheitliche Risiken für Kinder zu vermeiden.

Unzulässige Gesundheitsangaben

Die Verbraucherschützerin ruft zudem die Lebensmittelüberwachung dazu auf, „unzulässige Gesundheitsangaben auf solchen Produkten zu ahnden“. Der Gesetzgeber müsse untersagen, dass Anbieter den Eindruck vermitteln, ihre Produkte seien harmlos, förderlich für Gesundheit, Konzentrationsfähigkeit, Intelligenz und Lernleistung der Kinder oder erzeugten besondere Lebensfreude, sagte Pop.

Marktcheck von Nahrungsergänzungsmitteln

Ein Marktcheck durch die Verbraucherzentralen ergab, dass Nahrungsergänzungsmittel für Kinder oft zu hoch dosiert sind und unzulässige Gesundheitsversprechen erhalten. So überschreiten 23 von 33 untersuchten Produkten die Vitamin- und Mineralstoff-Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Vier- bis Siebenjährige.

Kritik an Produktgestaltung

Die Verbraucherzentralen kritisieren zudem die Kinder-Optik auf den Produkten. 20 von 33 Produkten im Marktcheck haben auf ihren Verpackungen bunte Schrift oder Comic-Figuren. 22 Produkte werden ähnlich wie Süßigkeiten als Gummibärchen, Kaubonbons oder Toffees mit fruchtig-süßem Geschmack angeboten. „Das kann sowohl zu Verwechslungen mit Süßigkeiten führen als auch zu überhöhtem Konsum verleiten – mit der Gefahr der Überdosierung“, so die Verbraucherzentralen.

2022 wurden in Deutschland für 1,8 Milliarden Euro Nahrungsergänzungsmittel verkauft, berichtet der Lebensmittelverband Deutschland. Besonders gefragt waren die Vitamine C und D, Multivitamine sowie Magnesium.

AFP

Abgeordnete fordern Wachsamkeit und Aufklärung nach Festnahme eines Bundeswehr-Spions

Ex-Bundestagspräsidentin für breitere Repräsentation im Parlament
Ex-Bundestagspräsidentin für breitere Repräsentation im Parlament

Berliner Politiker fordern nach der Festnahme eines mutmaßlichen Spions in den Reihen der Bundeswehr gesteigerte Aufmerksamkeit der Behörden und umfassende Aufklärung.

 

Forderung nach erhöhter Wachsamkeit

Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Spions beim Beschaffungsamt der Bundeswehr haben Abgeordnete des Bundestags Aufklärung und eine gesteigerte Aufmerksamkeit der Behörden gefordert. Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Konstantin von Notz (Grüne), betonte, Deutschland stehe im Fokus ausländischer Nachrichtendienste. „Insbesondere Russland, aber auch China spielen hier eine große und unerfreuliche Rolle“, sagte er dem „Spiegel“. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), lobte die Behörden und mahnte zur Wachsamkeit: „Ganz wichtig ist es, die entsprechenden Mitarbeiter, die an sensible Informationen kommen, vorab genau zu überprüfen“.

Warnsignal und Forderung nach Aufklärung

Der stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Henning Otte (CDU), deutete den Vorgang als Warnsignal. „Der Krieg Russlands gegen die freie Welt wird auf verschiedenen Bühnen geführt.“ Otte forderte Aufklärung: „Es muss von der Regierung dem Parlament dargelegt werden, warum dieser Spion erst jetzt so spät aufgeflogen ist.“ Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Florian Hahn (CSU) schloss sich der Forderung an.

Forderung einer schnellen Aufklärung

„Die Bundesregierung ist nun gefordert, schnell das Ausmaß aufzuklären und zu informieren“, sagte Hahn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Unsere Dienste scheinen gute Arbeit zu leisten, das ist gut und zeigt, dass wir nicht schutzlos sind.“ Die stellvertretende Vorsitzende der Grünenfraktion im Bundestag, Agnieszka Brugger, betonte, das Risiko der Spionage im Bereich der Bundeswehr sei in den letzten Jahren stark gestiegen.

Details zur Festnahme

Das Bundeskriminalamt hat am Mittwoch einen deutschen Staatsangehörigen in Koblenz festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, für den russischen Geheimdienst tätig gewesen zu sein, wie die Bundesanwaltschaft mitteilte. Der Beschuldigte, der bei der Bundeswehr beschäftigt ist, soll ab Mai 2023 mehrfach an das Russische Generalkonsulat in Bonn und die Russische Botschaft in Berlin herangetreten sein und eine Zusammenarbeit angeboten haben.

AFP

Deutschland führt EU in Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine an

CDU-Länder fordern von Ampelkoalition andere Asylpolitik
CDU-Länder fordern von Ampelkoalition andere Asylpolitik

Deutschland beherbergt die meisten ukrainischen Flüchtlinge unter den EU-Ländern seit Beginn des russischen Angriffskrieges.

Deutschland als führender EU-Aufnahmestaat

Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte, hat Deutschland unter allen EU-Ländern seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges die meisten Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen. Laut den Statistiken beherbergte die Bundesrepublik zum Stichtag am 30. Juni 1.113.420 Ukrainer. Dies entspricht rund 28 Prozent der Gesamtheit der aus dem Land geflohenen Menschen in Europa.

Über 4 Millionen Ukrainer suchen Schutz in der EU

Insgesamt haben etwa 4,1 Millionen Ukrainer seit Kriegsbeginn in EU-Ländern Schutz gesucht. Polen nahm mit 977.740 Menschen ebenfalls rund ein Viertel aller in der EU beherbergten Flüchtlinge auf, gefolgt von Tschechien mit 349.140 Menschen.

Relative Belastung für die EU-Länder

Gemessen an der eigenen Bevölkerung, beherbergt Tschechien damit die meisten Schutzberechtigten. Estland, Bulgarien und Litauen folgen auf den weiteren Plätzen. Die Zahlen zeigen das Ausmaß der Herausforderung, die der Krieg in der Ukraine für die EU darstellt und unterstreichen die Wichtigkeit einer solidarischen Flüchtlingspolitik innerhalb der Gemeinschaft.

AFP

Cyberangriffe: Viele Unternehmen in NRW fühlen sich unvorbereitet und hilflos

Verfassungsschützer gegen Offenlegung von Plänen für Cyberangriff
Verfassungsschützer gegen Offenlegung von Plänen für Cyberangriff

Die mangelnde Cybersicherheit in NRW-Betrieben stellt ein ernstes Risiko dar, wobei über die Hälfte der Unternehmen keinen Notfallplan für solche Vorfälle hat, laut einer Studie zur IT-Sicherheit in NRW.

Unzureichender Schutz gegen Cyberangriffe

Viele Betriebe in NRW sind unzureichend gegen Cyberangriffe geschützt. „Mehr als die Hälfte aller Unternehmen hat keinen Notfallplan für Vorfälle im Bereich Cybersicherheit. Fast ein Fünftel hat gar keine Vorkehrungen getroffen“, heißt es in einer Studie zur IT-Sicherheit in NRW, über die die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (Donnerstagsausgaben) berichtet.

Schwachstellen bei kleinen und mittleren Unternehmen

Laut der von dem IT-Sicherheitsunternehmen „G-Data Cyber-Defense“ erstellten Erhebung zur „Cybersicherheit in NRW“ schwächeln besonders kleine und mittlere Unternehmen so sehr bei der IT-Sicherheit, dass sie Angriffen fast wehrlos ausgesetzt seien. Mögliche Konsequenzen sind der Verlust von Daten und Geschäftsgeheimnissen sowie Erpressungsversuche durch Hacker.

Überschätzte Kompetenzen und Handlungsbedarf

Weiter zeigte die Erhebung, dass ein Drittel der befragten Beschäftigten in NRW die eigene Kompetenz in Sachen IT-Sicherheit als groß oder sehr groß einschätzt. Etwa jeder zweite Befragte ist eigenen Angaben zufolge über IT-Notfallmaßnahmen informiert. Das Landeskompetenzzentrum für Cybersicherheit in der Wirtschaft teilte der Zeitung mit, die Computerkenntnisse von Arbeitnehmern in NRW könnten „höchstens als durchwachsen“ bezeichnet werden. Landeswirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) sieht dringenden Handlungsbedarf.

Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit

Die Wirtschaft müsse „resilienter“, also widerstandsfähiger gegen digitale Angriffe werden, sagte sie der WAZ. Am Donnerstag treffen sich Fachleute und Branchenverbände im Bochumer Zentrum für IT-Sicherheit, um sich auf ein Maßnahmenpaket zur IT-Sicherheit zu einigen. Die Landesregierung verspricht ihnen Hilfe beim Aufbau einer soliden Abwehr gegen Cyber-Angriffe.

AFP

Strack-Zimmermann fordert Präventive Kontrolle vor Einstellung von Mitarbeitern

Bericht: FDP schickt Strack-Zimmermann nach Brüssel
Bericht: FDP schickt Strack-Zimmermann nach Brüssel

Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Spions in der Bundeswehr fordert FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann strengere Vorabüberprüfungen von Mitarbeitern in sensiblen Bereichen.

Festnahme eines mutmaßlichen Spions

Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwoch einen deutschen Mitarbeiter des Beschaffungsamts der Bundeswehr festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, für Russland spioniert zu haben. Laut Bundesanwaltschaft hat der Beschuldigte Informationen, „die er im Zuge seiner beruflichen Tätigkeit erlangt hatte“, an die russische Botschaft und das russische Generalkonsulat weitergeleitet, „zwecks Weiterleitung an einen russischen Nachrichtendienst“.

Verstärkte Sicherheitsmaßnahmen gefordert

In Reaktion auf die Festnahme fordert die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann eine strenge Vorabüberprüfung von Mitarbeitern in sensiblen Bereichen. „Es spricht für die neu gewonnene Sensibilität unserer Dienste, nichts mehr auszuschließen, auch nicht, dass es tatsächlich Informanten in unseren Behörden gibt, die keine Skrupel haben, Geheimnisse an die Russen zu verraten“, sagte Strack-Zimmermann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sie betonte, wie wichtig es sei, „entsprechende Mitarbeiter, die an sensible Informationen kommen, vorab genau zu überprüfen.“

AFP

Mittwochs-Lottozahlen vom 09. August 2023: Wer sind die Gewinner?

Lottozahlen vom Samstag (01.04.2023)
Lottozahlen vom Samstag (01.04.2023)

In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ wurden die neuesten Lottozahlen bekannt gegeben, während der Deutsche Lotto- und Totoblock auf die Risiken des Glücksspiels hinweist.

Lottozahlen und Gewinnzahlenblöcke

Aus Saarbrücken wurde berichtet, dass in der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks die Lottozahlen gezogen wurden. Sie lauten 16, 24, 29, 33, 35 37, mit der Superzahl 7. Zudem wurden die Gewinnzahlenblöcke in den Spielen „Spiel77“ und „Super 6“ bekannt gegeben, welche 7912991 und 992096 lauten.

Glücksspiel und seine Risiken

Diese Angaben sind ohne Gewähr, wie der Deutsche Lotto- und Totoblock betonte. Das Unternehmen wies auch darauf hin, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege. Zudem warnte es davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

Lotto in Deutschland

Nach unterschiedlichen Statistiken spielen rund 10-20 Millionen Deutsche jede Woche Lotto. Innerhalb eines Jahres beteiligen sich etwa 25 Millionen Deutsche mindestens einmal an dem Gewinnspiel. Diese Zahlen verdeutlichen die Beliebtheit des Glücksspiels, aber auch die Wichtigkeit, sich über die potenziellen Risiken bewusst zu sein.

AFP

Brugger alarmiert: Spionage-Risiko bei der Bundeswehr stark angestiegen

FDP-Verteidigungsexperte für Ausbildung ukrainischer Kampfpiloten
FDP-Verteidigungsexperte für Ausbildung ukrainischer Kampfpiloten

Die Festnahme eines mutmaßlichen Spions beim Beschaffungsamt der Bundeswehr unterstreicht die gestiegene Gefahr von Spionageaktivitäten und die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit, so die Grünen-Verteidigungsexpertin Agnieszka Brugger.

Gestiegene Spionagegefahr

In den Worten von Agnieszka Brugger: „Einmal mehr wird deutlich, dass das Risiko der Spionage gerade auch im Bereich der Bundeswehr in den letzten Jahren stark gestiegen ist.“ Die Festnahme verdeutlicht nach ihrer Einschätzung, wie sehr die Bundeswehr in den Fokus von ausländischen Diensten geraten ist.

Erhöhte Wachsamkeit

Die jüngste Festnahme zeigt jedoch auch die gestiegene Wachsamkeit in der Bundeswehr. „Diese jüngste Festnahme zeigt aber auch, dass die Wachsamkeit endlich zugenommen hat und dass sie auch weiterhin maximal hoch bleiben muss“, betonte Brugger.

Vorwürfe gegen den Beschuldigten

Wegen des Verdachts der Spionage für Russland hat die Bundesanwaltschaft einen deutschen Mitarbeiter des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr festnehmen lassen. Der Beschuldigte soll sich an die russische Botschaft und das russische Generalkonsulat gewandt haben. Laut Bundesanwaltschaft übermittelte er Informationen, „die er im Zuge seiner beruflichen Tätigkeit erlangt hatte, zwecks Weiterleitung an einen russischen Nachrichtendienst“.

AFP

Endlich was „gehaltvolles“ zum Westfälischen Frieden: „Fasskorn Cuvée 375“

Ansgar Buschmann und Tobias Neumann mit dem Ausgangsprodukt für den 375 Cuvée Korn aus Münster und Osnabrück
Ansgar Buschmann und Tobias Neumann mit dem Ausgangsprodukt für den 375 Cuvée Korn aus Münster und Osnabrück. / Foto: Pohlmann

Gute acht Monate ruhten zwei ehemalige Portweinfässer in zwei alten und historischen Gebäuden der Friedensstädte Münster und Osnabrück – dann war es am Dienstagnachmittag endlich soweit: Ihr hochprozentiger Inhalt wurde auf der Besucherterrasse des Flughafen FMO feierlich „vermählt“.

Was dabei herauskam, ist der wohl gehaltvollste Beitrag zum Friedensjubiläum in diesem Jahr. Und genau deswegen wird es auch nur 1648 Flaschen davon geben, gefüllt mit einem exklusiven Inhalt, dessen Alkoholgehalt genau 37,5 Volumenprozent beträgt.

Hier wird der 375 Cuvée Korn aus Münster und Osnabrück erstmals "vermählt"
Hier wird der 375 Cuvée Korn aus Münster und Osnabrück erstmals „vermählt“. / Foto: Pohlmann

Es ist ein Kornbrand, den es so nur einmal geben kann. Anders als viele andere am Markt erhältliche Cuvées ist der „37fünfer“, wie ihn seine Macher nennen, nicht aus zahlreichen Fässern verschnitten. Dieser Korn kann daher auch nicht bei Bedarf durch genaues Abschmecken „ähnlicher“ Brände wieder reproduziert werden.
Weil nur zwei Fässer verwendet wurden, deren Ausgangszustand sich nach dieser Fassreife wieder deutlich verändert hat, ist die Einmaligkeit dieses Cuvées gesichert.

Nur 1648 einzigartige Flaschen: „Wenn weg, dann weg“

Die beiden Fässer, die jeweils seit Januar reiften – eines beim Münsteraner Ansgar Buschmann am Drubbel, das andere bei Tobias Neumann in der Osnabrücker Steakmeisterei – sind nun „eins geworden“ und werden in den kommenden Tagen in 1648 genau abgezählte Flaschen abgefüllt. Ab der kommenden Woche sind sie dann in ausgewählten Einzelhandelsgeschäften und der Gastronomie der beiden Friedensstädte erhältlich. „Wenn weg, dann weg“, resümiert Tobias Neumann über die Einzigartigkeit dieser Abfüllung.

Korn-Spezialist Frank Wigger lädt zum ersten Korn-Tasting am FMO
Korn-Spezialist Frank Wigger lädt zum ersten Korn-Tasting am FMO. / Foto: Pohlmann

Frank Wigger, der zusammen mit Björn Bochinski für das nötige KnowHow beim Brenn- und Lagervorgang sorgte, ist sich sicher, dass es auch nicht gelingen kann das vorliegende Ergebnis – also den Korn – so noch einmal zu reproduzieren.

Zwei sehr unterschiedliche Fässer für einen ganz besonderen Korn

Für den Münsteraner-Anteil des Jubiläumskorns wurde ein Fass aus amerikanischer Eiche ausgesucht, dass zuvor mit einem eher fruchtigen „Ruby-Port“ gefüllt war. Die verwendete Eiche spendete dem enthaltenen Korn nicht nur eine im Vergleich zum Osnabrücker Korn etwas dunkle Farbe, sondern auch leichte Vanille-Aromen.
Der Osnabrücker-Korn, reifte bei Tobias Neumann im alten Steinwerk, dem nachweislich zweitältesten erhaltenen Haus in Osnabrück. Der darin zuvor gelagerte „Tawny-Port“ steuerte unter anderem eine an Honig erinnernde Geschmackskomponete  bei, die das aus französischer Eiche hergestellte Fass mit weiteren etwas schwereren Aromen anreicherte.

Korn-Spezialist Frank Wigger lzusammen mit Whobert- und Steakmeister-Chef Tobias Neumann vor dem "Osnabrücker Fass"
Korn-Spezialist Frank Wigger lzusammen mit Whobert- und Steakmeister-Chef Tobias Neumann vor dem „Osnabrücker Fass“ / Foto: Pohlmann

Frieden wurde 1648 sicher auch beim gemeinsamen Feiern geschlossen

Zusammen mit Ansgar Buschmann ist sich Tobias Neumann sicher, dass dieser ganz besondere Korn auch daran erinnert, wie die Gesandten aus halb Europa vor 375 Jahren in den beiden Friedensstädten auch in geselliger Runde Frieden miteinander geschlossen haben. Etwas, dass sich alle Beteiligten bei der feierlichen Korn-Vermählung – auf der ungefähren Mitte zwischen Münster und Osnabrück – am FMO auch für die aktuellen Konflikte wünschen.

Kommentar des Redakteurs

Die größte Marionette der Welt – deren Horrorshow allerdings zahlreiche Kinder zum Weinen brachte. Eine Friedenskette zwischen den Friedensstädten – die, wenn man es realistisch betrachtet, doch recht lückenhaft war. Und natürlich das vermüllte verhüllte Kaufhaus – das nicht nur teuer sondern auch allzu leicht entflammbar ist und dessen Sinnhaftigkeit sich nicht jedem Betrachter erschließen will. Zumindest auf der Osnabrücker Seite ging dieses Jubiläumsjahr bislang ziemlich daneben.

Ach hätten die Friedensjahr-Verantwortlichen in Osnabrück doch nur einen Hauch der Kreativität an den Tag gelegt, die hinter diesem „Friedensprojekt“ steckt. Was hätte aus diesem Jubiläumsjahr werden können!
Immerhin kann man sich das Jubiläumsjahr jetzt wenigstens gepflegt schöntrinken, besser wird’s wohl nicht mehr!

AFP