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Programm zur Digitalen Woche 2023: Anmeldungen jetzt möglich

Symbolbild: Virtuelle Realität
Symbolbild: Virtuelle Realität

Die Digitale Woche Osnabrück geht in diesem Jahr in die dritte Runde und bietet vom 20. bis 23. September in über 70 Veranstaltungen nützliche Informationen rund um Trends, Innovationen und Fachwissen zu den aktuellen Digitalisierungsthemen.

An vier Thementagen ist vom Neuling bis zum Experten jeder herzlich eingeladen, in die Welt der Digitalisierung bei den unterschiedlichen Workshops, Vorträgen und Impulsen einzutauchen. Das komplette Programm ist unterdigitalewoche-osnabrueck.de aufrufbar. Alle Veranstaltungen sind kostenlos, eine Anmeldung ist über die Internetseite möglich.

„Die Digitale Woche Osnabrück wird digital-interessierte Bürgerinnen und Bürger, Fachleute, Unternehmer und Wissenschaftler zusammenbringen, um über die digitale Zukunft unserer Stadt zu diskutieren. Dazu lade ich herzlich ein“, sagt Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. Das Programm umfasst Vorträge, Diskussionsrunden, Workshops und Networking-Events, die von Experten aus verschiedensten Bereichen durchgeführt werden. An den vier Thementagen wird eine große Bandbereite der vielfältigen Digitalisierungsaspekte abgedeckt.

Tag 1: Digitale Transformation in der Wirtschaft

Am Mittwoch, 20. September, geht es um die „Digitale Transformation in der Wirtschaft“. Hauptstandort ist das Innovatorium im Coppenrath INNOVATION CENTRE, das an diesem Tag nach der Umnutzung zum ersten Mal die Pforten für die Öffentlichkeit öffnet. „Cybersicherheit 2030“, „Arbeitsgestaltung in Unternehmen mithilfe von Virtual Reality“ oder „Microsoft KI im Arbeitsalltag“ sind nur einige der Veranstaltungen, zu denen sich angemeldet werden kann. Zudem hält Autor und Strategieberater Sascha Lobo auf der großen Abendveranstaltung der Digitalen Woche eine Keynote „Wie Künstliche Intelligenz die Welt verändert und was das für die Wirtschaft bedeuten kann“, die per Livestream verfolgt werden kann.

Tag 2: Fit für den digitalen Wandel

Der zweite Thementag steht unter dem Motto „Fit für den digitalen Wandel“. Die Berufsberatung im Erwerbsleben der Agentur für Arbeit bietet zum Beispiel einen Online-Vortrag zum Thema „Neue Chancen in der digitalen Arbeitswelt“ an. Des Weiteren stehen unter anderem die Themen LinkedIn, Social Engineering und Anwendungshilfen von ChatGPT auf dem Programm.

Tag 3: Smart City – das Osnabrück der Zukunft

Am Freitag, 22. September, geht es um das Thema „Smart City“: Die Möglichkeiten eines Makerspaces können beim Tag der offenen Tür im DigiLab der Universität Osnabrück entdeckt werden, zudem wird die Kunden-App der Arbeitsagentur vorgestellt und ein Blick auf das Osnabrück von übermorgen geworfen werden. Ein Highlight bildet die Abschlussveranstaltung zum SmartCityHack, die in diesem Jahr für eine breiten Öffentlichkeit zugänglich ist. Teams aus Programmiererinnen und Programmierern, IT-Expertinnen und -Experten, Entwicklerinnen und Entwicklern, Designerinnen und Designern präsentieren Bürgerinnen und Bürger ihre Lösungen und Prototypen für eine smartere City.

Tag 4: Digitale Welten für junge Entdecker

Am Samstag, 23. September, können junge Entdecker bei verschiedenen Veranstaltungen in die digitalen Welten eintauchen. Mit dabei ist die Polizei zu den Themen „Gefahren im Internet“ und „Polizei im digitalen Wandel“, es wird unter anderem ein Robotik-Workshop für Schülerinnen und Schüler angeboten und mit dem Chaostreff Osnabrück können Umweltsensoren gebaut werden.

Die Digitale Woche Osnabrück ist ein Element der städtischen Digitalstrategie und ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zur Smart City Osnabrück. Das Digitalfestival trägt unter anderem dazu bei, Osnabrück zu einem Zentrum der digitalen Innovation zu machen.

AFP

Osnabrücker Grüne enttäuscht über mangelnde Akzeptanz von Mehrwegverpackungen durch Gastronomie

Pizza
Pizza (Symbolbild)

Nach Einschätzung der Osnabrücker Grünen wird das neue Gesetz zur Vermeidung von Verpackungsmüll in der Hasestadt noch zu wenig umgesetzt.

In einer am Wochenende veröffentlichten Pressemitteilung heißt es: „Ziel des Gesetzes war Einwegverpackungen in der Gastronomie zu vermeiden. Das ist gut für die Umwelt und die Sauberkeit der Stadt. Auch wenn sich viele Betriebe inzwischen an das Gesetz halten und Mehrwegverpackungen anbieten, gibt es zu viele schwarze Schafe, die das einfach ignorieren“, zeigt sich der Co-Sprecher der Osnabrücker Grünen, Maximilian Strautmann, enttäuscht.

Milliarden Einwegverpackungen wandern bundesweit in den Müll

Die Grünen verweisen auf Schätzungen der Deutschen Umwelthilfe, wonach jährlich 5,8 Milliarden Einwegbecher und 6,4 Milliarden Einweg-Essensboxen im Müll landeten. „Insgesamt ist das Aufkommen von Verpackungsabfällen in den letzten Jahren massiv angestiegen. Laut Umweltbundesamt gibt es jährlich knapp 19 Millionen Tonnen Verpackungsmüll. Eine extreme, weil völlig überflüssige Ressourcenverschwendung, die Umwelt und Klima belastet.  Aber auch ein großes Ärgernis für die Stadt, denn der Müll landet häufig auf der Straße oder in den Grünflächen und muss mühselig auf Kosten der Allgemeinheit entsorgt werden“, bemerkt Strautmann.

Zu wenig Mehrweg bei Veranstaltungen in Osnabrück?

Müllvermeidung, etwa durch Mehrweg, müsse daher das neue Normal werden. Auf grüne Initiative wurde die Kampagne ‚Osnabrück geht den Mehrweg‘ gestartet. „Die muss nun auch gelebt und umgesetzt werden. Ein starkes Signal hat die Stadt bereits gesetzt. Ab 2024 werden bei Veranstaltungen auf ihren Flächen und in ihren Einrichtungen nur noch Mehrweglebensmittelverpackungen erlaubt. Es gibt einige Anbieter*innen, auch größere Ketten, die mit gutem Beispiel vorangehen. Da ist aber noch reichlich Luft nach oben. Auch bei einigen Konzertveranstalter*innen. Von Besucher*innen des Schlossgarten Open Air wurde uns zugetragen, dass es dort kaum Mehrweg gab“, macht Strautmann deutlich.

Damit Verbraucherinnen und Verbraucher sich überhaupt für Mehrweg entscheiden könnten, müsse es aber auch flächig ein entsprechendes Angebot geben. „Es braucht jetzt Druck auf die Anbieter, die die Mehrwegpflicht bislang ignorieren. Manche wissen es vielleicht wirklich nicht. Aber viele drücken sich vor der Pflicht und verschaffen sich so einen unfairen Vorteil gegenüber jenen, die sich an Recht und Gesetz halten. Das ist nicht ok. Wir brauchen hier mehr Aufklärung ab er auch Kontrollen. Und da ist die Stadt gefragt“, erklärt Strautmann.

Bußgelder in Höhe von bis zu 10.000 Euro drohen

Man begrüße, dass das städtische Marketing auf der Internetseite ‚osnabringts‘ Informationen zur Mehrwegangebotspflicht für Verbraucher*innen und Gastronomie zur Verfügung stelle. „Diese Informationen müssen jetzt in die Restaurants, Bistros und Cafés. Und wenn es beim ersten Mal nicht fruchtet, dann hoffentlich beim zweiten Mal. Niemand erhebt gerne Bußgelder in Höhe von bis zu 10.000 Euro. Zugleich ist es gut und richtig, dass aktuell vor allem kleinere Betriebe unterstützt werden, die bislang noch von der Angebotspflicht ausgenommen sind. Führen diese ein Mehrwegsystem ein, unterstützt sie ein städtisches Förderprogramm dabei finanziell. Aber auch dies scheint noch weitgehend unbekannt zu sein, denn abgerufen wurden die Mittel noch nicht“, so die Grünen abschließend.

Die Grünen hoffen, dass die Maßnahmen jetzt fruchten. Denn eine zusätzliche Verpackungssteuer wie sie in Tübingen verlangt wird, wolle man in Osnabrück nach Möglichkeit vermeiden.

 

AFP

Grimm warnt: Ohne „grünes Wirtschaftswunder“ drohen ernsthafte Konsequenzen

Veronika Grimm, eine führende Wirtschaftsweise, warnt vor möglichen Verzögerungen im „grünen Wirtschaftswunder“ und fordert bessere Standortbedingungen für Investoren in Deutschland, berichtet die „Bild“ (Montagsausgabe).

Hohe Energiepreise bremsen grünes Wirtschaftswunder

Die Ökonomin Veronika Grimm sieht die hohen Energiepreise als Hauptproblem für die Realisierung des grünen Wirtschaftswunders in Deutschland. Sie erklärte gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Wirtschaftliches Wachstum gibt es erst wieder, wenn von den Investoren künftig gute Standortbedingungen erwartet werden. Die Energiepreise sind dafür weiterhin zu hoch. Es gilt, so schnell wie möglich Erzeugungs- und Netzkapazitäten auszubauen, damit die Strompreise für alle wieder sinken.“

Zukunftsaussichten von Wasserstoff

In Bezug auf die Wasserstoffstrategie und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft erläuterte Grimm, dass die Errichtung von Elektrolyseanlagen bis 2030 eine entscheidende Rolle spielt. Diese würden etwa ein Drittel der prognostizierten Nachfrage für das Jahr 2030 abdecken. Für die Deckung der verbleibenden Nachfrage sagte die Wirtschaftsexpertin: „Die restlichen zwei Drittel werden wir aus anderen Regionen weltweit importieren, die bessere Konditionen für die Produktion haben, weil dort Grünstrom günstiger erzeugt werden kann – unter zwei Cent pro Kilowattstunde.“

Bedeutung internationaler Zusammenarbeit

Indem Deutschland seine Importe beschleunigt und die grüne Infrastruktur in anderen Ländern unterstützt, könnten neue Wachstumsimpulse entstehen, so Grimm. „Der deutsche Maschinenbau könnte zu dem Aufbau der Anlagen auch im Ausland beitragen und es stünde schneller mehr Wasserstoff in Deutschland zur Verfügung“, argumentiert sie. Aus Grimms Sicht ist es essenziell, die Strukturen für das grüne Wirtschaftswunder erst aufzubauen, bevor die Menschen in Deutschland eine Verbesserung ihrer ökonomischen Lage erwarten können.

AFP

Söder lädt Freie Wähler zu speziellem Koalitionsausschuss-Treffen ein

Söder kritisiert AKW-Abschaltung scharf
Söder kritisiert AKW-Abschaltung scharf

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat einen Sonder-Koalitionsausschuss einberufen, um die Antisemitismusvorwürfe gegen seinen Stellvertreter Hubert Aiwanger (Freie Wähler) zu untersuchen, die potenziell Einfluss auf die bevorstehenden bayerischen Landtagswahlen haben könnten.

Sonder-Koalitionsausschuss einberufen

Nach Berichten mehrerer Medien, die sich auf Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) berufen, hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder einen Sonder-Koalitionsausschuss für Dienstag einberufen. Dieser Schritt erfolgt als Reaktion auf Antisemitismusvorwürfe gegen Söders Stellvertreter Hubert Aiwanger von den Freien Wählern.

Unbeantwortete Fragen

Entscheidende Fragen sind laut Staatskanzleichef Florian Herrmann immer noch unbeantwortet. Aiwanger wird aufgefordert, sich „persönlich und umfassend“ zu erklären.

Antisemitismusvorwürfe gegen Aiwanger

Die Vorwürfe gegen Aiwanger, die im Zentrum dieser Untersuchung stehen, betreffen ein antisemitisches Flugblatt, das ihm zugeschrieben wurde. Ein Medienbericht hatte Aiwanger im Verdacht, Ende der 1980er-Jahre als Schüler das besagte Flugblatt verfasst zu haben. Allerdings räumte Aiwangers Bruder später ein, dass er der Verfasser des umstrittenen Schriftstücks ist.

Einfluss auf bevorstehende Wahlen

Dieser Skandal könnte die bayerischen Landtagswahlen, die am 8. Oktober stattfinden, überschatten. Die Untersuchung der Vorwürfe und die Klärung der Sachlage sind daher von besonderer Bedeutung für die politische Landschaft Bayerns.

AFP

Kulturnacht XXL und Bürgerfest als Höhepunkt der Feiern zum Friedensjahr 2023

Bürgerfest auf dem Wall 2023 / Foto: Pohlmann
Bürgerfest auf dem Wall 2023 / Foto: Pohlmann

Mit der Kulturnacht XXL von Freitag bis Samstag und dem Bürgerfest auf dem Wall erlebte die Stadt einen kulturellen Höhepunkt und auch die Feiern zum Friedensjahr 2023 erlebten einen Publikumshöhepunkt.

Anlass für die XXL-Version der etablierten Kulturnacht und des Straßenfestes auf dem Wall war das Jubiläum „375 Jahre Westfälischer Friede“.

Vor allem Gruppen aus dem linken Spektrum tummelten sich auf dem Wall um ihre Positionen zum Klimawandel, zu illegaler Migration oder gegen den Flughafen FMO zu präsentieren – Themen, die allerdings nur schwerlich einen Bezug oder Anknüpfungspunkt zum Westfälischen Frieden von 1648 boten.

360-Grad-Konzert: Eine beeindruckende Zeitreise vor dem historischen Rathaus

Ein besonderes Highlight des Wochenendes – hier auch mit Bezug zum Friedensjahr – war das 360-Grad-Konzert am Samstag auf dem Markt. Auf einer beeindruckenden Bühne mit zwei Stegen präsentierten rund 150 Künstlerinnen und Künstler eine Zeitreise zum Thema Krieg und Frieden. Die erste Vorstellung zog nach Einbruch der Dunkelheit etwa 3.000 Zuschauer an. Die zweite Vorstellung, die um Mitternacht mit Glockenläuten endete, war ebenfalls ein Publikumsmagnet. Projektionen an Rathaus, Marienkirche und Giebelhäusern machten das Schauspiel zu einem unvergesslichen Erlebnis.

FMO-Gegner beim Bürgerfest auf dem Wall
FMO-Gegner beim Bürgerfest auf dem Wall / Foto: Pohlmann

Bürgerfest konnte nach Regenschauer nicht mehr so richtig begeistern

Zahlreiche Osnabrückerinnen und Osnabrücker  nutzten am Sonntag die seltene Gelegenheit, über den sonst stark befahrenen Wall zwischen Rißmüllerplatz und Helmut-Kohl-Platz zu flanieren. Am frühen Nachmittag kam sogar so etwas wie echte Straßenfest-Atmosphäre auf und es wurde etwas gedrängter – vor allem an den nur sehr wenigen Buden, die auch ein gastronomisches Angebot machten.

Angaben zur Besucherzahl des Bürgerfests machte die Stadt bislang nicht, allerdings war insbesondere nach einem Regenschauer am Nachmittag ein deutliches Abflauen des Interesses zu erkennen. Am Abend spielten zahlreiche Bands vor nur noch überschaubarem Publikum.
Im Vergleich zur Maiwoche war nicht nur beim gastronomischen Angebot auch bei der Auswahl der Musikbands noch viel Luft nach oben. Wer zur Musik auch eine Bratwurst oder ein Bier genießen wollte, hatte es schwer ein entsprechendes Angebot zu finden.

Musik ohne Massen - aber klimaneutral
Musik ohne Massen – aber klimaneutral / Foto: Pohlmann

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter fasste das Wochenende in einem ersten Statement zusammen: „Die Atmosphäre war an diesen drei Tagen besonders schön in der Stadt. Es wurde sehr viel geboten und es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich für dieses XXL-Fest engagieren und sich begeistern lassen.“ Es war ein Wochenende, das lange in Erinnerung bleiben wird und die Gemeinschaft und Kultur der Stadt in den Vordergrund stellte.

Teures Spektakel für den Steuerzahler

Lange in Erinnerung bleiben wird dieses Wochenende auch dem Steuerzahler. So sollen allein die beiden Aufführungen des 360-Grad-Konzerts mit 90.000 Euro zu Buche schlagen; der Eintritt war frei.
Und das Straßenfest, bei dem man – anders als bei der Maiwoche oder dem Hollandmarkt – weitestgehend auf eine Refinanzierung der Kosten durch die Standbetreiber verzichtete, soll die Stadtkasse nochmals um einen mittleren fünfstelligen Betrag erleichtert haben.

AFP

Wachsender Schaden durch Wölfe: Rekordzahl an gerissenen Nutztieren verzeichnet

Schaf
Schaf / dts

Die Ausgleichszahlungen für von Wölfen gerissene Nutztiere haben in den letzten zwölf Monaten ein historisches Hoch erreicht, wie das Nachrichtenportal T-Online berichtet.

Zunahme der Ausgleichszahlungen

Die Bundesländer haben in den letzten zwölf Monaten mehr Ausgleich für von Wölfen gerissene Nutztiere gezahlt als je zuvor. Seit Mitte 2022 wurden mindestens 667.000 Euro ausgezahlt – im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, in welchem die Höhe des Ausgleichs 519.000 Euro betrug, bedeutet das eine bemerkenswerte Zunahme.

Historischer Höchststand seit Wiederansiedlung

Seit der Wiederansiedlung der Wölfe in Deutschland vor etwa zwei Jahrzehnten haben die Länder insgesamt rund 3,44 Millionen Euro an Ausgleich gezahlt. Dieser historisch hohe Betrag dürfte laut T-Online voraussichtlich in den nächsten Monaten weiter ansteigen. Einige Bundesländer haben bei ihren Angaben die Monate des Jahres 2023 bislang nicht berücksichtigt, was darauf hindeutet, dass die tatsächlichen Ausgleichszahlungen noch höher liegen könnten.

Bedeutung der Ausgleichszahlungen

Die steigenden Ausgleichszahlungen zeigen, dass die Wiederansiedlung der Wölfe in Deutschland nicht ohne Herausforderungen ist und die Interaktion zwischen Wildtieren und Nutztierhaltung weiterhin mit finanziellen Konsequenzen verbunden ist. Die Ausgleichszahlungen dienen dazu, die Lasten für Nutztierhalter zu mindern und einen Ausgleich für den Verlust durch Wolfsrisse zu bieten.

AFP

Anmeldungen bereits möglich: Spendenlauf „Bewegung für Inklusion“ geht am 9. September in eine neue Runde

„Bewegung für Inklusion“ 2019 (Archivbild) / Foto: Vanessa Wiethaup
„Bewegung für Inklusion“ 2019 (Archivbild) / Foto: Vanessa Wiethaup

Am 9. September findet im Zentrum der Stadt Osnabrück erneut der Spendenlauf „Bewegung für Inklusion“ der Patsy & Michael Hull Foundation e.V. statt. Anmeldungen sind bereits möglich.

An der Startlinie treffen sich Menschen mit und ohne Behinderung, um für eine inklusive Zukunft zu laufen. Neben der Gründerin und dem Gründer der Foundation, Michael und Patsy Hull, werden zahlreiche Persönlichkeiten aus der regionalen Wirtschaft sowie der Politik unter den Läuferinnen und Läufern erwartet. Anschließend feiert die Foundation ihre Jubiläumsfeier „20 Jahre – Vision Inklusion“.

Michael & Patsy Hull / Foto: Vanessa Wiethaup
Michael & Patsy Hull / Foto: Vanessa Wiethaup

Spenden für den Erhalt des Inklusionstreffs der Foundation

„Wir freuen uns auf die erneute Ausrichtung dieses besonderen Spendenlaufs. Gemeinsam bewegen wir uns für eine inklusive Gesellschaft in unserer Stadt. Dabei kann jede:r mitmachen – ganz individuell im eigenen Tempo“, so Jennifer Krogull-Grüter, die Geschäftsführerin der Patsy und Michael Hull Foundation e.V. Konkret werden in diesem Jahr Spenden für den Erhalt des Inklusionstreffs der Foundation gesammelt.

Die Strecke verläuft wie bereits im vergangenen Jahr über 1,5 Kilometer: Los geht es vor dem Eingang der Tanzschule Hull. Danach geht es über die Hasestraße und über den Herrenteichswall bevor umgekehrt wird. Eine vorgegebene Rundenanzahl gibt es nicht.

Um teilnehmen zu können, benötigen alle Teilnehmenden individuelle Spenderinnen oder Spender, die einen abgesprochenen Betrag pro erlaufender Runde zahlen Anmeldungen sind per Mail an info@pm-foundation.de unter Angabe der folgenden Infos möglich: Vor- und Nachname des Teilnehmenden, Vor- und Nachname sowie Mailadresse und Beitrag der Spenderinnen oder Spender.

„20 Jahre – Vision Inklusion“

Im Anschluss an den diesjährigen Spendenlauf „Bewegung für Inklusion“ lädt die Patsy & Michael Hull Foundation zur 20jährigen Jubiläumsfeier ein. Neben einem gemeinsamen Grillen warten weitere tolle Überraschungen auf alle Gäste.

„Als Michael und ich vor 20 Jahren, den Verein gegründet haben, hätten wir niemals gedacht, dass wir im wahrsten Sinne des Wortes so viel für Inklusion bewegen werden. Wir möchten allen danken, die daran ihren Anteil hatten und haben“, sagt Patsy Hull. „Durch die Arbeit mit dem Verein, haben wir ein großes Netzwerk in Osnabrück aufgebaut und freuen uns nun, gemeinsam mit allen zu feiern“, sagt Michael Hull.

AFP

Bahn plant, zusätzliche Mitarbeiter aus der Ukraine zu rekrutieren

Deutsche Bahn plant Bodycams für Zugbegleiter
Deutsche Bahn plant Bodycams für Zugbegleiter

Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, fordert eine Verlängerung der Aufenthaltstitel für Ukrainer und betont die Bedeutung ihres Beitrages zur deutschen Wirtschaft.

Lutz plädiert für ukrainische Arbeitskräfte

Der Deutsche Bahnchef Richard Lutz spricht sich für eine Verlängerung der Aufenthaltstitel für Ukrainer aus. In einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe betonte er, dass „viele Unternehmen Personalknappheit haben, wir wären verrückt, wenn wir Menschen, die schon hier leben und gerne arbeiten möchten, nach Hause schicken würden“.

Bedeutender Beitrag zur Gesellschaft

Er hob hervor, dass er keinen Ukrainer kenne, der sich auf den Sozialsystemen ausruhen wolle. Stattdessen wolle diese Gruppe „ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten und etwas Sinnvolles tun“. Lutz betonte, dass „häufig die Integration am besten über die Arbeit“ gelingt.

Wertvolle Mitarbeiter bei der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn ist ein klarer Beweis für Lutz‘ Aussagen: Das Unternehmen beschäftigt bereits 120 Mitarbeiter aus der Ukraine, von Zugbegleitern bis hin zu Bauingenieuren und Bauarbeitern. Lutz zeigt sich erfreut über das große Potenzial, das die ukrainischen Mitarbeiter mitbringen und erwähnt, dass die Deutsche Bahn „500 verschiedene Berufe zu bieten“ hat.

Dieser Vorstoß vom Deutsche Bahn-Chef könnte eine diskussionsreiche Debatte entfachen und die aktualle Politik zur Verlängerung von Aufenthaltstiteln beeinflussen.

AFP

Dax beginnt positiv, Geldpolitik bleibt weiterhin im Zentrum der Aufmerksamkeit

Dax setzt Erholungskurs fort – Anleger warten auf Fed
Dax setzt Erholungskurs fort – Anleger warten auf Fed

Die Börse in Frankfurt startet mit einem positiven Trend in die Woche, während internationale Geldpolitik weiterhin im Fokus steht und die jüngsten Maßnahmen der chinesischen Regierung für Optimismus sorgt.

Positive Entwicklung am Aktienmarkt

Der Dax wurde am Montag gegen 09:30 Uhr mit rund 15.740 Punkten berechnet, was einem Zuwachs von 0,7 Prozent gegenüber dem Handelsschluss am Freitag entspricht. Die Aktien von Infineon, Rheinmetall und Siemens standen an der Spitze der Kursliste, während es nur bei Vonovia zu Abschlägen kam.

Geldpolitik im Blickpunkt der Anleger

Thomas Altmann von QC Partners betonte die Bedeutung internationaler Geldpolitik: „Aus Jackson Hole haben die Börsen nicht viel zu verarbeiten. Jerome Powell und Christine Lagarde sind beide bewusst vage geblieben. Damit bleibt der zukünftige Pfad der Geldpolitik offen“.

Für die kommende Woche stehen wichtige Wirtschaftsdaten an. Altmann dazu: „Schon am Mittwoch wird die vorläufige deutsche Inflationsrate für den August veröffentlicht. Am Freitag folgt der US-Arbeitsmarktbericht.“ Beide Zahlen könnten bei zukünftigen geldpolitischen Entscheidungen eine „gewichtige Rolle“ spielen.

Chinas Maßnahmen stärken das Vertrauen der Investoren

Zudem leistet die chinesische Regierung einen positiven Beitrag zur Entwicklung an den Börsen. „Insbesondere die Halbierung der Stempelsteuer sorgt für Kauflaune“, sagte der Marktexperte Altmann und fügte hinzu: „Damit zeigt China, dass es einem weiteren Einbruch der Börsen nicht tatenlos zusehen wird.“

AFP

Spahn bestätigt: Merz hat Mitspracherecht und Entscheidungsgewalt in Kanzlerkandidatur-Frage

Friedrich Merz
Friedrich Merz / dts

Unionsfraktionsvize Jens Spahn ist der Ansicht, dass CDU-Chef Friedrich Merz maßgeblich bei der Entscheidung des nächsten Kanzlerkandidaten der Union beteiligt sein wird.

Merz als entscheidender Faktor

In einem Interview mit den Sendern RTL und ntv am Montag betonte Jens Spahn, Unionsfraktionsvize und Mitglied der CDU, die Rolle von Parteichef Friedrich Merz in Bezug auf die Kanzlerkandidatur der Union. „Der CDU-Vorsitzende hat immer zuerst auch Mitsprache- und Entscheidungsrechte bei der Kanzlerkandidatur“, so Spahn.

Mehr als nur Entscheidungsrecht

Allerdings geht es Spahn nicht nur um Entscheidungsrechte. Er legt großen Wert auf die Darstellung der Union als regierungsfähige Partei. „Entscheidend ist aber doch vor allem eins, dass wir diejenigen sind, die eben auch zeigen, wie man gut regieren könnte“, betonte er.

Unterstützung in Umfragen

Zudem wies Spahn auf die starke Zustimmung hin, die die Union seit der letzten Bundestagswahl in Umfragen erhält. „Wenn ich das richtig sehe, haben wir fast seit der letzten Bundestagswahl die meiste Unterstützung, Zustimmung in den Umfragen. Wir sind die stärkste politische Kraft in Deutschland, mit großem Abstand“, sagte er. Trotz einer enttäuschenden Wahlniederlage sieht Spahn die Union mit Merz an der Spitze jetzt stark in der Opposition positioniert.

AFP