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PKW krachen an Kreuzung in Ostercappeln zusammen, 3 Menschen verletzt

Beschädigtes Straßenschild vor Unfallfahrzeugen

Zwei Autos stießen am späten Dienstagabend (29. August 2023) an der Kreuzung zweier Landstraßen zusammen. Zahlreiche Rettungskräfte rückten aus, weil anfangs von einer eingeklemmten Person ausgegangen wurde.

Um 23:26 Uhr wurden ein Notarzt, mehrere Rettungswagen, die Frewillige Feuerwehr und die Polizei zur Unfallstelle an der Hunteburger Straße Ecke Alter Damm geschickt. „Als unsere ersten Feuerwehrleute eintrafen, fanden sie zwei stark beschädigte PKW auf einer Wiese neben der Kreuzung vor. Zwei Verletzte aus einem VW Polo saßen neben dem Auto und wurden bereits von Ersthelfern betreut. Der Fahrer eines VW Passat saß noch auf seinem Fahrersitz, auch um ihn kümmerten sich Ersthelfer. Eingeklemmt war aber niemand.“, schilderte uns René Barkau, Einsatzleiter und stellvertretender Ortsbrandmeister aus Venne die vorgefundene Situation.

Alle drei Beteiligten, der 19-jährige Fahrer des VW Polo sowie seine gleich alte Beifahrerin und der Fahrzeugführer des VW Passat im Alter von 29 Jahren wurden verletzt und vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Nach bisherigen Informationen blieben schwerste Verletzungen aber aus.

Viele kleine Trümmerteile und Splitter auf Fahrbahn

25 Freiwillige aus den Ortsfeuerwehren Venne und Schwagstorf waren vor Ort. Sie sorgten für den Brandschutz, indem sie Löschmittel bereitstellten und die Stromkreise der Fahrzeuge durch Abklemmen der Batterien unterbrachen. Die Unfallstelle wurde in der Dunkelheit gut erkennbar abgesichert und für die Behandlung der Patienten und die Unfallaufnahme ausgeleutet.

Zum Unfallhergang konnte die Polizei bisher ermitteln, dass der Passat-Fahrer auf dem Alten Damm aus Richtung Vörden gekommen war. Als er auf die Kreuzung fuhr kam es dann zur Kollision mit dem vorfahrtberechtigten Polo, der aus Venne kommend frontal gegen die Beifahrerseite des Kombi prallte. Die Fahrzeuge rutschten auf die Wiese, wobei sie mehrere Verkehrsschilder zerstörten.

AFP

Studie enthüllt: Online-Plattformen brechen häufig Verbraucherschutzregeln

Ethikrat: KI darf “menschliche Entfaltung” nicht vermindern
Ethikrat: KI darf “menschliche Entfaltung” nicht vermindern

Die großen Online-Plattformen verstoßen nach einer Studie des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) weiterhin oft gegen die EU-Verbraucherschutzregeln.

Verstöße gegen Kontakt- und Transparenzpflicht

Die Studie, welche am Mittwoch veröffentlicht wurde, zeigt, dass Mängel bei der Pflicht zu Kontaktangaben und der Transparenz von Empfehlungssystemen bestehen. Laut VZBV-Vorstand Ramona Pop müssen sich Verbraucher darauf verlassen können, geschützt zu sein vor unfairen Praktiken auf Online-Plattformen. „Die sehr großen Anbieter hatten ausreichend Zeit, die neuen Vorgaben aus Brüssel umzusetzen“, so Pop. Sie bezieht sich auf den Digital Services Act (DSA) der EU, der seit dem 25. August die Anbieter dazu verpflichtet, eine zentrale, leicht zugängliche Kontaktstelle für Nutzer anzugeben.

Kritik an mangelnder Zugänglichkeit

Trotz dieser Vorgaben ist laut der Studie eine Kontaktmöglichkeit für Nutzer oftmals nicht leicht zugänglich. Bis zu fünf Klicks könnten notwendig sein, um eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer einzusehen oder einen Kundenchat zu nutzen. Verbraucherschützer kritisieren zudem, dass stattdessen Selbsthilfelösungen hervorgehoben werden.

Unzureichende Umsetzung von Transparenzregeln

Außerdem sind die Online-Dienste-Anbieter verpflichtet, deutlich anzugeben, nach welchen Kriterien die Empfehlungen und Rankings ihrer Angebote entstehen. Laut der Studie des VZBV haben die untersuchten Anbieter, darunter Amazon, Google-Suche und Zalando, diese Regelung zum Stichtag nicht oder nicht ausreichend umgesetzt. Der Bundesverband bemängelt, dass diese Anbieter in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) nicht über die Parameter ihrer Empfehlungssysteme informieren. Einzig der Anbieter Booking verweise in seinen AGB auf weitere Informationen zum Ranking von Suchergebnissen.

Persönliche Empfehlungen nur bedingt steuerbar

Darüber hinaus gibt es bei den meisten untersuchten Plattformen keine Möglichkeit, persönliche Empfehlungen einfach zu deaktivieren. Lediglich bei Booking und Zalando kann dies mit einem Klick erfolgen, jedoch bleibt unklar, ob dies tatsächlich Profiling ausschließt. Bei der Google-Suche sind dagegen mindestens drei Klicks erforderlich, um Informationen zum Ranking der Suchergebnisse zu erhalten.

AFP

Umfrage: Jugendliche bewerten ihre Aussichten auf dem Ausbildungsmarkt positiv

Bäcker (Symbolbild)
Bäcker (Symbolbild)

Jugendliche in Deutschland sehen trotz einiger Unsicherheiten gute Chancen auf dem Ausbildungsmarkt, wie eine Umfrage im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung zeigt.

 

Positive Stimmung auf dem Ausbildungsmarkt

Laut einer Befragung im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, erfreuen sich 72 Prozent der Jugendlichen in Deutschland großer Hoffnungen auf dem Ausbildungsmarkt. Diese positiven Prognosen markieren eine spürbare Verbesserung nach den Unsicherheiten, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurden. Zusätzlich zeigt die Untersuchung ein hohes allgemeines Interesse an einer Ausbildung unter den Befragten. Drei Viertel der Jugendlichen streben eine Ausbildung an oder betrachten sie als eine mögliche Option.

Schwierigkeiten bei der Berufswahl

Trotz der allgemein positiven Stimmung gibt es einige Einschränkungen. Insbesondere Jugendliche mit niedriger Schulbildung schätzen ihre Aussichten schlecht oder eher schlecht ein, mit mehr als jedem Vierten, der sich in dieser Hinsicht pessimistisch äußert. Interessanterweise sind die Einschätzungen über die Verfügbarkeit von Ausbildungsplätzen trotz der als gut empfundenen Chancen eher negativ. Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten hält die Anzahl der verfügbaren Ausbildungsplätze für ausreichend, während mehr als ein Viertel findet, dass zu wenige Plätze vorhanden sind. Ebenfalls bemerkenswert ist, dass nur jeder Zehnte glaubt, dass zu viele Ausbildungsplätze existieren.

Bedarf an besserer Orientierung

Darüber hinaus zeigt die Studie, dass die Mehrheit der befragten Jugendlichen Schwierigkeiten bei der Orientierung auf dem Ausbildungsmarkt hat. Mehr als die Hälfte beklagt, dass die Fülle der verfügbaren Informationen die Berufswahl erschwert. Fast ein Drittel der Jugendlichen, die bereits Erfahrungen mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz gemacht haben, wünscht sich mehr Unterstützung in diesem Prozess.

AFP

Bauministerin weist Verantwortung für aktuelle Wohnungsflaute von sich

Bundesbauministerin Klara Geywitz weist die Verantwortung für den Wohnungsbaurückgang aufgrund gestiegener Zinsen von sich und fordert eine Reduzierung der Grunderwerbsteuer.

Zinssteigerung als Hauptursache

Laut Geywitz ist der zunehmende Zins für den Rückgang beim Wohnungsbau primär verantwortlich. „Dass die Lage so schwierig ist, liegt zunächst einmal daran, dass die Zinsen enorm gestiegen sind“, sagte sie der Wochenzeitung „Die Zeit“. Die jahrelang niedrigen Zinsen hätten das Wachstum vieler Unternehmen in der Immobilienbranche begünstigt. Nun, mit den gestiegenen Kosten, sehen sich diese Unternehmen vor Herausforderungen gestellt. Die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen zuletzt auf 4,25 Prozent erhöht.

Halbierung der Wohnungsbauprojekte

Für das Jahr 2023 werden nur etwa halb so viele Wohnungen fertiggestellt wie ursprünglich von der Regierung geplant. Im Koalitionsvertrag sind 400.000 Einheiten als Jahresziel festgelegt, eine Zahl, die voraussichtlich nicht erreicht wird.

Regierungsbemühungen und Forderung nach Steuersenkung

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) engagiert sich laut Geywitz „mit viel Leidenschaft“ für den Wohnungsbau. Sie gab bekannt, dass die Regierung jüngst 18 Milliarden Euro an die Länder verteilt hat, um den Bau von Sozialwohnungen zu fördern. Aber Geywitz sieht auch die Notwendigkeit einer Senkung der Grunderwerbsteuer. Sie betont: „Diese sei in den vergangenen Jahren immer wieder erhöht worden. Das muss wieder anders werden.“

AFP

Bewaffneter Raubüberfall auf Edeka in Ostercappeln – Fahndung nach Mann mit Messer

Streifenwagen der Polizei
Symbolbild / Foto: Westermann

Raubüberfall am frühen Morgen in Ostercappeln (Landkreis Osnabrück). Nach Angaben der Polizeiinspektion Osnabrück wurde am Mittwochmorgen, kurz vor 6 Uhr der EDEKA an der Bremer Straße  in Ostercappeln überfallen.

Nach ersten Angaben der Polizei betrat ein maskierter Mann betrat den Markt über einen Hintereingang und zwang Mitarbeiter unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe von Bargeld.

Im Anschluss an seinen Überfall flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung Bremer Straße, dabei transportierte er seine Beute in einem roten Einkaufsbeutel aus Stoff. Die bedrohten Mitarbeiter blieben
körperlich unversehrt.

Fahndung nach Messermann mit Anglerhut

Der Räuber wird wie folgt beschrieben:

– männlich
– 25-30 Jahre alt
– schwarzer Anglerhut
– schwarze Maske
– Jogginganzug mit hellen Streifen an Armen und Beinen (Adidas)
– schwarze Handschuhe
– helle Schuhe
– großes Messer mit schwarzem Griff, ähnlich einer Machete
– roter Einkaufsbeutel aus Stoff

Suche nach Täter bislang erfolglos verlaufen

Nach dem Notruf löste die Polizei eine großangelegte Fahndung aus. Zahlreiche Funkstreifen aus Stadt und Landkreis waren daran beteiligt. Auch das nahe Krankenhausgelände wurde abgesucht. Leider blieb die Suche bislang ohne Erfolg.

Die Ermittler der Polizei Bramsche bitten um Zeugenhinweise zu der Tat und der beschriebenen Person. Der Mann soll sich bereits vor der Tat im Nahbereich des Marktes aufgehalten haben. Nach der Tat begab er sich in Richtung Bremer Straße.

Es werden Hinweise dazu erbeten, wer die beschriebene Person kennt oder gesehen hat. Erreichbar sind die Beamten unter 05461/94530 und 05471/9710.

AFP

Starke Erhöhung der Spritpreise zum Ende August verzeichnet

Die Spritpreise in Deutschland sind in der vergangenen Woche deutlich gestiegen, wobei sich der Preis für ein Liter Super E10 auf durchschnittlich 1,884 Euro und der Preis für Diesel auf durchschnittlich 1,797 Euro erhöht hat.

Anstieg der Kraftstoffpreise

Nach Angaben einer Sprecherin des Automobilclubs ADAC stiegen die Spritpreise in Deutschland in der vergangenen Woche deutlich. Ein Liter Super E10 kostete am Dienstag im bundesweiten Mittel 1,884 Euro und damit 2,4 Cent mehr als in der Vorwoche, wie sie der dts Nachrichtenagentur mitteilte. Diesel verteuerte sich unterdessen um 3,1 Cent und kostete im Schnitt 1,797 Euro.

Vergleich zur Vorwoche

Im Gegensatz dazu waren die Preise für Diesel und Benzin in der Vorwoche weitestgehend gleich geblieben. Diese jüngste Entwicklung hat den Unterschied bei den Preisen für die verschiedenen Kraftstoffarten erneut verringert. Demnach kostet jetzt ein Liter Diesel im Schnitt 8,7 Cent weniger als ein Liter Super E10.

Quellen

Alle Informationen stammen von der dts Nachrichtenagentur, die sich auf Aussagen einer Sprecherin des Automobilclubs ADAC beruft.

AFP

Inflationsraten in verschiedenen Ländern zeigen kaum signifikante Veränderungen

Erste Länderdaten deuten auf deutlich zurückgehende Inflation
Erste Länderdaten deuten auf deutlich zurückgehende Inflation

Erste Daten deuten darauf hin, dass sich die bundesweite Inflationsrate im August wenig verändert hat, trotz regional unterschiedlicher Preisentwicklungen und dem Einfluss von Sommerhilfen im letzten Jahr.

Regional unterschiedliche Preisentwicklungen

Erste Zahlen aus den Bundesländern, die am Mittwochmorgen veröffentlicht wurden, zeigen eine unterschiedliche Entwicklung der Verbraucherpreise. In Nordrhein-Westfalen stieg die Teuerung von 5,8 auf 5,9 Prozent und in Baden-Württemberg um 0,2 Punkte auf 7,0 Prozent. In Niedersachsen blieb sie bei 6,0 Prozent, in Hessen sank sie minimal von 6,1 auf 6,0 Prozent und in Bayern gab sie von 6,1 auf 5,9 Prozent nach.

Einfluss der Sommerhilfen auf die Preisentwicklung

Auch im August wirkte ein sogenannter Basiseffekt durch die „Sommerhilfen“ der Bundesregierung im vergangenen Jahr. Von Juni bis August 2022 hatten das 9-Euro-Ticket und der Tankrabatt dämpfend auf die Preisentwicklung gewirkt.

Mitteilung des Statistischen Bundesamtes

Das Statistische Bundesamt wird im Laufe des Tages die vorläufige Schätzung für die bundesweite Inflationsrate veröffentlichen, in der Regel gegen 14 Uhr.

Zahlen für die Inflationsrate

Endgültige Zahlen zur Inflationsrate werden Mitte des Monats erwartet. Es gibt jedoch selten Änderungen an den vorläufigen Schätzungen.

Dieser Bericht basiert auf Informationen der dts Nachrichtenagentur aus Wiesbaden.

AFP

Umfrage zeigt: Mehrheit bemerkt sinkende Qualität im Schulsystem

Mehr Anfänger in Bildungsprogrammen zwischen Schule und Ausbildung
Mehr Anfänger in Bildungsprogrammen zwischen Schule und Ausbildung

Die Mehrheit der Deutschen glaubt, dass die Corona-Pandemie die Qualität der Schulbildung negativ beeinflusst hat, wie aus dem aktuellen „Bildungsbarometer“ des Münchener Ifo-Instituts hervorgeht.

Befund des Bildungsbarometers 2021

Laut der Analyse, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, sind 79 Prozent der Befragten der Meinung, dass sich die Schulbildung infolge der Pandemie verschlechtert hat. Nur 27 Prozent der Befragten bewerten die Schulen noch mit der Note 1 oder 2 im Vergleich zu 38 Prozent im Jahr 2014. Ludger Wößmann, Leiter des Ifo-Zentrums für Bildungsökonomik, äußerte dazu: „Das sind alarmierende Befunde“. Er betonte die Dringlichkeit der Lösung dieser Schulprobleme und fügte hinzu: „Die Deutschen sind auch bereit dazu.“

Folgende Probleme wurden in der Befragung u.a. genannt: Lehrkräftemangel (77 Prozent), mangelnde Finanzierung der Schulen (68 Prozent), systemische Trägheit und dadurch verursachte Verzögerungen von Veränderungen (66 Prozent), und Lernrückstände infolge der Corona-Pandemie (61 Prozent).

Empfohlene Lösungsansätze und Finanzierung

Die Lösung für den Lehrermangel sehen die Befragten vor allem in der Nachqualifizierung von Lehrkräften für Mangelfächer (79 Prozent) und dem Einsatz von Quereinsteigern in diesen Fächern (64 Prozent). Die Ausweitung von Klassen wird von 81 Prozent abgelehnt. Wößmann stellte fest, dass 74 Prozent der Befragten der Ansicht sind, dass der Staat mehr Geld für Bildung ausgeben sollte, was der höchste Wert unter den Staatsausgaben ist.

Ausblick und Digitalisierung

Einheitliche Vergleichstests in Mathematik und Deutsch, die eine Klassenarbeit ersetzen, werden von 68 Prozent befürwortet. Ebenso spricht sich eine große Mehrheit der Deutschen für einheitliche Abiturprüfungen (86 Prozent) und gegen die Abschaffung von Schulnoten (73 Prozent) aus. Für die Klassenwiederholung bei schlechten Leistungen sind 78 Prozent. Nur 49 Prozent sehen die Digitalisierung als Gewinn.

Die Befragten unterstützen zudem den Vorschlag, dass der Bund alle weiterführenden Schüler mit Computern oder Laptops ausstatten sollte (65 Prozent) und dass Lehrkräfte sich jährlich in Digitalkompetenzen fortbilden sollten (81 Prozent). Projekte wie Zuschüsse für Schulkantinen (84 Prozent), Drogenpräventionskurse (81 Prozent) und Ernährungsberatung (73 Prozent) werden ebenfalls bevorzugt.

Das „Bildungsbarometer“ basiert auf den Antworten von 5.500 Erwachsenen.

AFP

Dax beginnt knapp unter dem Vortagesniveau im Vorfeld der Inflationsdatenveröffentlichung

Dax dreht am Mittag leicht ins Minus – Chemiewerte unter Druck
Dax dreht am Mittag leicht ins Minus – Chemiewerte unter Druck

Der DAX öffnete am Mittwoch schwach, während Anleger auf die Inflationsrate und den US-Arbeitsmarktbericht achten.

Leichter Rückgang des DAX

Die Börse in Frankfurt am Main startete den Handelstag mit leichtem Minus. Der DAX wurde gegen 9:30 Uhr mit rund 15.915 Punkten berechnet, das waren 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau des Vortags. RWE, Siemens Energy und Eon lagen am unteren Ende der Kursliste.

Anleger achten auf Inflationsrate

Thomas Altmann von QC Partners kommentierte: „Anleger rechnen mit einem Rückgang der Jahresrate auf sechs Prozent, das wäre die niedrigste Jahresrate seit fast 1,5 Jahren“. Er warnte weiterhin, dass negative Überraschungen bei den Inflationszahlen der Eurozone negative Reaktionen an den Börsen hervorrufen könnten, während positive Überraschungen „die Hoffnung auf ein Ende der Zinserhöhungen befeuern und an den Börsen sicherlich entsprechend gut ankommen“ würden.

Internationale Entwicklungen

In Bezug auf internationale Entwicklungen hob Altmann hervor, dass „Australien bereits einen Schritt weiter“ sei, nachdem es eine Inflationsrate von 4,9 Prozent veröffentlicht hatte.

Blick auf den US-Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarktbericht der privaten ADP-Agentur wird als ein wichtiges Highlight des Handelstages gesehen. Altmann erklärte: „Der private Arbeitsmarktbericht gibt einen ersten Vorgeschmack auf den offiziellen, der am Freitag folgt.“ Eine Abkühlung des US-Arbeitsmarktes im August könnte die ersehnte Zinspause und möglicherweise sogar das Ende der Erhöhungen unterstützen.

Währungs- und Ölpreise

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte etwas schwächer mit einem Euro kostend 1,0860 US-Dollar (-0,17 Prozent), während der Dollar für 0,9208 Euro zu haben war. Der Ölpreis stieg hingegen leicht an; ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete 85,91 US-Dollar, das waren 42 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstages.

AFP

Ausländische Berufsabschlüsse erhalten zunehmend mehr Anerkennung

Die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen in Deutschland ist 2022 um 11% gestiegen, wobei der medizinische Sektor den Großteil der Anerkennungen einnimmt, so das Statistische Bundesamt (Destatis).

Zweistellige Zuwachsraten bei anerkannten Berufsabschlüssen

Laut Destatis stieg die Zahl der in Deutschland anerkannten ausländischen Berufsabschlüsse im Jahr 2022 um 11% auf 52.300. Dies repräsentiert eine nahezu Verdopplung der anerkannten Abschlüsse seit 2016, als lediglich 26.200 Abschlüsse anerkannt wurden. Die Zahl der Neuanträge zur Anerkennung eines ausländischen Abschlusses stieg ebenfalls um 13% auf 49.500. Dementsprechend wurde das Vor-Corona-Niveau von 2019 wieder erreicht.

Steigende Zahlen trotz globaler Herausforderungen

Es ist bemerkenswert, dass diese Zuwächse trotz der anhaltenden globalen Herausforderungen erreicht wurden. So stiegen die Neuanträge für ukrainische Berufsabschlüsse im Jahr 2022 nur um 12% auf 1.500, trotz der starken Zuwanderung.

Medizinischer Sektor nimmt größten Anteil ein

Wie in den Vorjahren machten medizinische Berufe den größten Anteil der anerkannten Abschlüsse aus. „Rund zwei Drittel aller anerkannten Berufsabschlüsse waren im Bereich der medizinischen Gesundheitsberufe zu verzeichnen“, heißt es in dem Bericht. Darunter fallen Berufe wie der Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegefachmann und Arzt.

Top drei der anerkannten Berufe

Die am häufigsten anerkannten Berufe sind Gesundheits- und Krankenpfleger, Arzt und Ingenieur. Besonders beim Beruf des Pflegefachmanns hat sich die Anzahl an Anerkennungen gegenüber 2021 verdoppelt.

Her Herkunftsland der anerkannten Abschlüsse

Berufsabschlüsse aus über 170 Ländern wurden im Jahr 2022 in Deutschland anerkannt. Dabei lagen die Anerkennungen von Abschlüssen aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Europa und Asien deutlich vor den anderen Regionen der Welt. Die häufigsten Positivbescheide erhielten Anträge aus Bosnien und Herzegowina, den Philippinen und der Türkei. Aus der Ukraine stammten 1.400 der anerkannten Abschlüsse.

AFP