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Umfrageergebnisse: Mehrheit unterstützt Ausbau von Straßen- und Autobahnnetzen

Die Mehrheit der Deutschen ist laut einer Forsa-Umfrage für die Erweiterung und Erneuerung von Straßen und Autobahnen, wobei die Zustimmung je nach geografischer Region, Altersgruppe und Parteianhängerschaft variiert.

Breite Unterstützung für Straßenbau trotz umweltpolitischer Bedenken

Erneuerung und weiterer Ausbau des Autobahn- und Straßennetzes werden laut einer Umfrage von Forsa für die „Welt“ von 62 Prozent der Befragten für richtig gehalten. Dem gegenüber steht eine Minderheit von 33 Prozent, die der Meinung ist, dass diese Maßnahmen „zugunsten des Umwelt- und Klimaschutzes unterbleiben“ sollten.

Regionale und demografische Unterschiede

Die Befragung, die im August unter 1.006 Personen durchgeführt wurde, zeigt regionale und demografische Unterschiede auf. So ist die Zustimmung für den Ausbau des Straßennetzes in Ostdeutschland mit 76 Prozent besonders hoch, während im Westen 59 Prozent diesem Vorhaben zustimmen. Die Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen unterstützt den Straßenausbau zu 70 Prozent, die 50- bis 64-Jährigen zu 66 Prozent, wohingegen die Zustimmung bei den Älteren ab 65 Jahren (58 Prozent) und bei den Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren (54 Prozent) geringer ist.

Ausperspektive von Geschlecht und Wohnort

65 Prozent der befragten Männer sind für den Straßenausbau, bei Frauen liegt die Zustimmung bei 58 Prozent. Überraschenderweise spielt die Größe des eigenen Wohnortes kaum eine Rolle: Die höchste Zustimmung (67 Prozent) gibt es in Orten mit bis zu 20.000 Einwohnern, doch auch in Städten zwischen 20.000 und 100.000 Einwohnern (60 Prozent) und in Großstädten mit bis zu 500.000 Einwohnern (51 Prozent) befürwortet die Mehrheit den Straßenbau.

Parteipolitischer Blick auf die Straßenbaudebatte

Die Umfrage zeigt zudem einen klaren parteipolitischen Trend: Die meisten Befürworter finden sich unter den Anhängern der AfD (89 Prozent), gefolgt von denen der FDP (80 Prozent) und der Union (70 Prozent). Eine knappe Mehrheit der SPD-Anhänger ist dafür (53 Prozent). Bei den Anhängern der Grünen hingegen werden Erneuerung und Ausbau des Straßennetzes nur von einer Minderheit (31 Prozent) befürwortet.

AFP

FDP kritisiert Minister Paus wegen unklarer Zahlen zur Kindergrundsicherung

Kritik an Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) von der FDP betrifft die Höhe der von ihr vorgeschlagenen Kindergrundsicherung und die potenzielle Verwirrung, die diese Zahlen stiften könnten.

FDP-Kritik an Kindergrundsicherungsvorschlägen

Die FDP hat Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) für ihre Vorschläge zur Kindergrundsicherung kritisiert. Martin Gassner-Herz, der für die FDP-Bundestagsfraktion zuständige Berichterstatter für Kindergrundsicherung, bezeichnete die von Paus genannten Beträge als verwirrend, wie das „Handelsblatt“ berichtete. „Ich finde nicht hilfreich, jetzt mit neuen Zahlen innerhalb einer Woche wieder Verwirrung zu stiften“, sagte er.

Ausweitung der Leistungen unwahrscheinlich

Gassner-Herz meint, dass es keine systematische Ausweitung der Leistungen geben werde und verwies auf die kürzlich von Arbeitsminister Heil vorgestellte Fortentwicklung der Regelsätze für 2024. „Alles darüber hinaus ist zum jetzigen Zeitpunkt spekulativ“, sagte der FDP-Politiker.

Paus‘ Prognose zur Kindergrundsicherung

Paus hatte nach der Ampel-Einigung zur Kindergrundsicherung am Montag eine Prognose zur Höhe der geplanten Kindergrundsicherung für armutsgefährdete Kinder geäußert. Demnach könnten die Leistungen für das Startjahr der Reform 2025 zwischen 530 Euro für die jüngsten und 636 Euro für die ältesten Kinder liegen, wie sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ mitteilte. Dabei berücksichtigte sie die geplante Regelsatzerhöhung beim Bürgergeld um etwa zwölf Prozent für 2024 und eine weitere angenommene „moderate“ Erhöhung um drei Prozent im Folgejahr.

Die FDP will sich auf die Umsetzung konzentrieren

Statt über zukünftige Beträge zu spekulieren, solle man sich auf die Umsetzung der Kindergrundsicherung konzentrieren, so Gassner-Herz. „Wir sollten uns jetzt inhaltlich auf die komplexe administrative Umsetzung konzentrieren und politisch darauf, wie wir Bildung- und Teilhabechancen im Zuge der Kindergrundsicherung ausbauen“, schlug er vor.

AFP

Dax übertrifft Mittagsmarke und knackt erneut die 16.000-Punkte-Schwelle

Dax geht bei Erholungsversuch die Luft aus – EZB-Entscheid im Blick
Dax geht bei Erholungsversuch die Luft aus – EZB-Entscheid im Blick

Der DAX hat am Donnerstag weiter zugelegt und die psychologisch wichtige Marke von 16.000 Punkten zeitweise überschritten, während Bank-Aktien entgegen dem allgemeinen Trend Verluste verzeichneten.

Positiver Start für den DAX

Der DAX eröffnete am Donnerstag freundlich und konnte bis zum Mittag seine Gewinne weiter ausbauen. Rund um 12:30 Uhr lag der Leitindex bei etwa 15.995 Punkten, was einem Anstieg von 0,6 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Vortag entspricht.

16.000-Punkte-Marke geknackt

Zwischenzeitlich wurde sogar die psychologisch wichtige Marke von 16.000 Punkten überschritten. Einige der besten Performer waren die Aktien von Vonovia, Zalando und Sartorius. Dagegen verzeichneten Bank-Aktien trotz des allgemein positiven Trends Verluste.

Mixed Bewertungen

Andreas Lipkow, Marktanalyst, kommentierte die Handelsaktivitäten und stellte fest: „Der DAX kämpft am Donnerstag mit dem Kursbereich zwischen 15.950 und 16.000 Punkten. Die 16.000-Punkte-Kursmarke besitzt die Faszination der runden Zahl und kann es dem deutschen Leitindex vorerst schwer machen, nachhaltig über dieses Kursniveau springen zu können.“

Eine mögliche Zinspause in den USA

Er fügte hinzu, dass erneute Äußerungen über eine mögliche Zinspause in den USA helfen könnten, die Aktienmärkte in den USA und Europa zu unterstützen. „Zusätzlich haben die Quartalszahlen der Schweizer Großbank UBS für Erstaunen gesorgt und stützen einen Teil der Branche“, so Lipkow.

Währung und Ölpreis

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,0863 US-Dollar (-0,54 Prozent), ein Dollar kostete entsprechend 0,9205 Euro. Der Ölpreis stieg derweil: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 86,31 US-Dollar, was einem Anstieg von 45 Cent oder 0,5 Prozent im Vergleich zum Ende des vorherigen Handelstages entspricht.

AFP

Grüne fordern mehr Investitionen zur Stärkung der Wirtschaft

Die Grünen planen für die zweite Hälfte der Legislaturperiode, den Fokus auf Wirtschaftsinvestitionen zu setzen, um damit wesentliche Themen wie den Fachkräftemangel und die Infrastruktur zu adressieren.

Neue Ziele der Grünen

Omid Nouripour, der Chef der Grünen, äußerte während einer Klausurtagung des Bundesvorstands in Nürnberg, die Notwendigkeit für mehr Investitionen in die Wirtschaft. „Das sehen alle in der Koalition, es braucht mehr“, so Nouripour. Des Weiteren wurde ein Papier verabschiedet, „das noch einmal fünf Themen in den Mittelpunkt schiebt, wo wir glauben, dass wir in den nächsten Wochen und Monaten gemeinsam mehr angehen müssen“.

Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft

Zu den Plänen zählt ein von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vorgeschlagener Industriestrompreis, welcher die im internationalen Vergleich hohen deutschen Strompreise ausgleichen soll. Zusätzlich ist geplant, die Bürokratie zu verringern, etwa durch eine Vereinfachung von Aufbewahrungs- und Berichtspflichten.

Investitionen in Aus- und Weiterbildung

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, setzen die Grünen auf bezahlte Bildungszeit. Laut Nouripour werden „die Hälfte der jetzt eingeschulten Kinder später in Berufen arbeiten, die zurzeit noch gar nicht existieren.“ Dies verdeutlicht die Relevanz von Aus- und Weiterbildung.

Förderung der Infrastruktur und Startup-Szene

Außerdem wird auf verstärkte Investitionen in die Infrastruktur abgezielt, unter anderem durch Mittel „zur Schaffung einer Gründungsinfrastruktur für innovatives Unternehmertum“, die an Hochschulen vergeben werden sollen.

Bundestariftreue bei Staatsaufträgen

Schließlich planen die Grünen auch eine Bundestariftreueregelung. Dies bedeutet, dass Staatsaufträge in Zukunft an Unternehmen mit Tarifvertrag vergeben werden sollen.

AFP

Zunehmende Nutzung von Smart-Home-Anwendungen durch Deutsche verzeichnet

Die Nutzung von Smart-Home-Anwendungen in Deutschland hat erstmalig nur noch leicht zugenommen, wie eine Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom zeigt.

Aktuelle Bitkom-Umfrage

Nach Angaben des IT-Branchenverbandes Bitkom nutzen aktuell 44 Prozent der Deutschen sogenannte Smart-Home-Anwendungen. Im Vergleich dazu waren es im Vorjahr nur 43 Prozent und 2019 noch 31 Prozent.

Beliebteste Anwendungen

Die am häufigsten genutzte Technologie sind laut der Umfrage „smarte“ Lichtsysteme, die von 37 Prozent der Befragten verwendet werden. Dicht darauf folgen vernetzte Heizkörperthermostate, deren Nutzung von 26 auf 31 Prozent gestiegen ist. Mit 26 Prozent werden auch smarte Steckdosen immer beliebter, 2022 waren es noch 21 Prozent.

Stagnation und Rückgang bei einigen Geräten

Andere Geräte wie Staubsauger-Roboter verzeichnen eine gleichbleibende Nutzung von etwa einem Viertel (23 Prozent). Auch der Einsatz von Rasenmäh-Robotern und anderen vernetzten Gartengeräten wie Bewässerungsanlagen bleibt konstant bei 18 beziehungsweise sieben Prozent. Im Gegensatz dazu sinkt die Nutzung von „smarten“ Alarmanlagen von 24 auf 19 Prozent.

Bedenken der Nicht-Nutzer

Diejenigen, die sich gegen die Nutzung von Smart-Home-Technologien entscheiden, äußern vor allem Bedenken hinsichtlich Sicherheit, Datenmissbrauch und dem Schutz der Privatsphäre. Für die Umfrage wurden insgesamt 1.178 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.

AFP

Frauen, Visionen und der Weg zur erfolgreichen Unternehmensgründung

Lea Ernst / Foto: Classy Confidence
Lea Ernst / Foto: Classy Confidence

Frauen gelten immer noch zu Unrecht als das „schwächere Geschlecht“. Dabei haben sie das Potenzial, genauso erfolgreich zu sein wie Männer. Die Zeiten, in denen Frauen ausschließlich über ihre Rolle als fürsorgliche Ehefrau und Mutter definiert wurden, sind längst vorbei. Erfolgreiche Frauen wie Dr. Barbara Sturm, Paula Begoun, Judith „Judy“ Faulkner und Charlotte Tilbury beweisen eindrucksvoll, dass nicht nur Männer ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen können.

Steiniger Weg zum eigenen Business

Laut dem „Female Founders Monitor 2022“, einem jährlichen Bericht des Bundesverbands Deutsche Startups, liegt der Anteil der Gründerinnen bei 20 Prozent. Ein wesentlicher Grund dafür: Der Weg zur Unternehmensgründung ist gerade für Frauen oft einsam und herausfordernd. Sie stoßen häufig auf besondere Hürden wie fehlende Netzwerke oder Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Viele Gründerinnen – und auch Gründer – sind zwischen 25 und 34 Jahre alt, was oft auch die Zeit der Familiengründung ist.

Nach wie vor trauen sich zu wenige Frauen eine Unternehmensgründung zu, fühlen sich nicht bereit oder fühlen sich vom Wissen her schlecht vorbereitet. Hier ist mehr Unterstützung gefragt, und die bieten erfahrene Business Coaches wie Lea Ernst mit Classy Confidence. Die Betriebswirtin hat selbst viele Herausforderungen überwunden. BWL hat sie nicht erfüllt, deshalb begann sie für Tobias Beck zu arbeiten, einem Experten für Persönlichkeitsentwicklung.

Vom Praktikumsplatz in den Chefsessel

Lea Ernst selbst startete ihre Karriere mit einem Praktikum. Bereits mit Anfang 20 führte sie die Firma von Tobias Beck mit über 20 Mitarbeitern. Sie sorgte dafür, dass die Firma groß wurde und über 10.000 Menschen auf den Seminaren weitergebildet wurden. Inzwischen ist sie CEO mit allen Vollmachten.

Heute sagt sie: „Ich war sofort verliebt darin, andere Menschen über sich hinaus wachsen zu sehen.“ Aus dem Praktikum entwickelte sich eine langjährige Partnerschaft und aus vielen Weiterbildungen, Erfolgen und Misserfolgen sowie dem Prinzip „Trial & Error“ entwickelte Lea Ernst die Qualitäten, die schließlich zur Gründung von Classy Confidence führten, mit dem sie inzwischen über 1.000 Frauen geholfen hat, über sich hinauszuwachsen.

Unterstützung für Gründerinnen

Viele Gründerinnen wünschen sich Unterstützung bei der Umsetzung ihres Vorhabens, da sie häufig keine Co-Founder haben, sondern als Solo-Selbständige starten müssen. Hier erweist sich ein ganzheitliches 1:1-Online-Coaching-Programm wie „Classy Business“ als hilfreiche Unterstützung bei der Umsetzung. Die Basis eines gut strukturierten Coaching Programms muss die Fokussierung auf die 6 wichtigsten Säulen der Selbständigkeit sein: Mindset, Unternehmensfundament, Vertrieb, Marketing, Finanzen & Führung.

Eine ideale Ausgangssituation ist gegeben, wenn die Zielgruppe aus ambitionierten Frauen besteht, die erfolgreich ein eigenes Unternehmen gründen wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob bereits eine Geschäftsidee vorhanden ist, noch keine Geschäftsidee besteht oder mehrere Ideen im Kopf herumschwirren.

Im Rahmen solcher Programme erhalten Gründerinnen beispielsweise einen detaillierten Businessplan. Dieser bietet eine strukturierte Anleitung, um die passende Geschäftsidee zu identifizieren, das eigene Unternehmen professionell zu starten und erste zahlende Kunden zu gewinnen.

Business-Konzept als Erfolgsfaktor

Wer sich als Gründerin oder Gründer von Expertinnen und Experten beraten lässt, profitiert vor allem von einem durchdachten Geschäftskonzept. Ein erfolgreiches Geschäftsmodell basiert auf drei sich ergänzenden und voneinander abhängigen Systemen. Das erste System „Kundengewinnung“ konzentriert sich auf Marketingstrategien. Das zweite System „Conversion“ konzentriert sich auf die Umwandlung von Interessenten in Kunden. Das dritte System „Ergebnislieferung“ zielt darauf ab, die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden zu erfüllen.

Expertin Lea Ernst äußert sich dazu: „Ich kenne viele Menschen mit einer großen Reichweite, die es dennoch nicht schaffen, diese Reichweite zu monetarisieren. Keine zahlenden Kunden? Keine Umsätze? Dann hast Du ein teures Hobby und kein Business.“ Und beschreibt weiter den Weg zu einer nachhaltig erfolgreichen Gründung: „Erfolgreicher Business-Aufbau ist reine 1×1 Mathematik. Wenn Du die richtigen Dinge, in der richtigen Energie, im richtigen Umfeld mit Kontinuität umsetzt, müssen früher oder später Ergebnisse erzielt werden. Wie diese Ergebnisse aussehen, ist sehr individuell“.

Wenn Frauen Selbstvertrauen entwickeln und auf ihre Intuition und ihre Fähigkeiten vertrauen ist ein wichtiger Schritt getan. Was hilfreiche Programme den Klientinnen vermitteln, ist die Einsicht, dass es sich lohnt, mit einer klaren Vision im Kopf, einem positiven Umfeld im Rücken und den notwendigen Ressourcen im Gepäck einfach loszulegen und die Gründung nicht immer wieder aufzuschieben, weil dies oder jenes noch nicht erledigt ist. Sie werden umso erfolgreicher sein, wenn sie sich nicht zu stark auf bestimmte Aspekte fokussieren, etwa den Aufbau einer Website, sondern auch Themen wie Marktanalyse und Marketing berücksichtigen.

Erfolg stellt sich übrigens fast nie über Nacht ein, jede noch so durchdachte Strategie benötigt Zeit, um sich entfalten zu können. Deshalb ist das Prinzip „Dran bleiben“ für jede Gründung eine existenzielle Tugend.

AFP

Kulturelle Projektförderung: Zuschüsse für Vorhaben im Jahr 2024 können noch bis zum 15. September beantragt werden

Rathaus / Symbolfoto: Pohlmann
Rathaus / Symbolfoto: Pohlmann

Kulturakteurinnen und -akteure, Künstlerinnen und Künstler, Vereine, Initiativen und engagierte Einzelpersonen können in der bevorstehenden Förderrunde des städtischen Fachbereichs Kultur Anträge für die Umsetzung kultureller Vorhaben in der Stadt Osnabrück stellen. Anträge für Projekte, die 2024 umgesetzt werden sollen, können noch bis einschließlich 15. September gestellt werden.

Ab sofort steht für die Beantragung das neue digitale Antragsverfahren unter www.osnabrueck.de/projektfoerderung-kultur zur Verfügung. Das neue Verfahren ermöglicht Antragstellenden eine vereinfachte und schnellere Einreichung der Projektanträge auf digitalem Weg.

Wer kann alles mitmachen?

Förderfähig sind Kulturprojekte wie Ausstellungen und andere Veranstaltungen mit künstlerischem Schwerpunkt, Konzerte und andere Musikveranstaltungen sowie Veranstaltungen im Bereich Literatur, Tanz und Theater. Auch für innovative Formate aller künstlerischen Sparten ist eine Förderung möglich.

Die letzten Förderrunden haben gezeigt, dass die meisten Bewilligungen für Projekte im Bereich von etwa 3.000 bis 5.000 Euro erfolgen. Kulturakteurinnen und –akteure, die Projekte mit Förderbedarf im fünfstelligen Bereich umsetzen möchten, werden gebeten sich bei den unten genannten Ansprechpersonen im Fachbereich Kultur zu melden. In Anbetracht der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel erfordern Kulturprojekte mit sehr hohen Antragssummen eine längere Vorlaufzeit.

Nachdem es die Erweiterung der Förderrichtlinien in den Sonderförderrunden 2020 und 2021 ermöglichte, Produktions- und Rechercheprojekte sowie die ausschließliche Finanzierung von Anschaffungskosten zu bewilligen, fokussiert sich die Förderung in den kommenden Runden wieder auf die oben genannten klassischen Kulturformate.

Positive Wirkung auf die Stadt erwünscht

Die beantragten Vorhaben sollten im Osnabrücker Stadtgebiet durchgeführt werden. Abweichend hiervon ist die Förderung von Veranstaltungen denkbar, die außerhalb Osnabrücks stattfinden, sofern eine positive Wirkung für die Stadt Osnabrück erzielt wird.

Weitere Informationen sowie das digitale Antragsverfahren und die Richtlinien zur kulturellen Projektförderung sind hier zu finden. Die Zuschussanträge können bis zum 15. September 2023 nach Möglichkeit digital gestellt werden.

Fragen zur kulturellen Projektförderung beantworten im Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück Marius Kolkmeyer, Telefon 0541 323-2228, E-Mail kolkmeyer@osnabrueck.de, oder Melissa Yaylagül, Telefon 0541 323-4969, E-Mail yaylaguel@osnabrueck.de

AFP

Optimistischer Ausblick der Bundesnetzagentur auf Winter-Gasversorgung

Ein Jahr nach dem Gaslieferstopp aus Russland äußert sich Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller hoffnungsvoll, doch vorsichtig über die kommenden Herbst- und Wintermonate. Er appelliert an Industrie, Gewerbe und Privathaushalte, sparsam mit Gas umzugehen.

Optimismus trotz Unsicherheiten

Laut einer Mitteilung an die Sender RTL und ntv sei Deutschland sowohl logistisch als auch finanziell besser auf einen möglichen Gasengpass vorbereitet als im Vorjahr. „Wir sind in doppelter Hinsicht besser aufgestellt als vor einem Jahr,“ erklärte Müller. Im vergangenen Jahr „waren wir so gut elf Prozentpunkte tiefer und vor allem musste der Staat viel Geld investieren. Das war dieses Mal nicht der Fall.“

Aufruf zu Sparsamkeit und Vorsicht

Angesichts der Unvorhersehbarkeiten des Winters appellierte der Bundesnetzagentur-Präsident an alle Beteiligten, bewusst und sparsam mit Gas umzugehen. „Wir bitten alle Akteure, die irgendwas mit Gas zu tun haben, in der Industrie, im Gewerbe und auch alle Menschen bei uns privat, die damit heizen, wieder achtsam und auch sparsam mit Gas umzugehen.“

Volatilität der Gaspreise

Trotz der Preisbremsen, die seiner Ansicht nach aus sozial- und wirtschaftspolitischer Sicht korrekt sind, warnte Müller vor einer möglichen Knappheit und Teuerung von Gas. Er bemerkte eine zunehmende Volatilität auf den Gasmärkten, mit Preisschwankungen, die von weltweiten Ereignissen abhängig sind. „Wir haben gesehen, dass wir vor allem volatiler werden. In Australien gab es Streikgerüchte und schon ist der Gaspreis in Europa nach oben geschossen.“

Reaktion auf russisches Flüssiggas

Auch bezog er Stellung zu Berichten, dass europäische Unternehmen Rekordmengen an Flüssiggas aus Russland erhalten haben. „Deutschland hat sich, was Pipelinegas angeht, anders entschieden. Gas es aber nicht sanktioniert. Trotzdem glaube ich, dass es moralisch richtig ist, auf russisches Gas zu verzichten“, sagte Müller gegenüber RTL/ntv.

AFP

FDP-Fraktion bekräftigt Ablehnung weiterer Sozialreformen

Die FDP-Fraktion im Bundestag bekräftigt ihre Ablehnung weiterer Sozialreformen im Rahmen der Ampel-Koaliton, mit der Begründung, es stünden keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung.

FDP lehnt weitere Sozialreformen ab

Christoph Meyer, stellvertretender FDP-Fraktionsvorsitzender, kommentierte im Interview mit der „Bild“ (Freitagsausgabe) die Situation um weitere Sozialreformen in der laufenden Legislaturperiode: „Für mehr Sozialreformen ist kein Geld da, immer mehr Sozialausgaben und immer mehr Umverteilung helfen niemandem.“ Die FDP-Bundestagsfraktion bekräftigte damit ihren Standpunkt gegen weitere Sozialreformen, die im Rahmen der Ampel-Koalition diskutiert werden.

Kritik an SPD und Grüne

Meyer übte Kritik an den Koalitionspartnern SPD und Grüne und warf ihnen vor, sie hätten ihre Aufgabe und Verantwortung gegenüber den Menschen verfehlt. Er warf ihnen vor, übermäßig auf Daueralimentation und Ausweitung der Umverteilung zu setzen, während er sich für die „Befähigung zur Selbsthilfe und mehr Eigenverantwortung statt wachsender Daueralimentation“ aussprach.

Weiterer Stopp von Sozialreformen angekündigt

Bereits vor Meyer hatte FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai in der „Bild“ einen Stopp von Sozialreformen bis zum Ende der Legislaturperiode angekündigt. Diese Äußerungen unterstreichen die ablehnende Haltung der FDP gegenüber weiteren Sozialreformen im Rahmen der derzeitigen Legislaturperiode.

AFP

Flick holt Pascal Groß in den DFB-Kader, Goretzka fehlt

Bundestrainer Hansi Flick hat Pascal Groß für die anstehenden Länderspiele gegen Japan und Frankreich aufgerufen, während andere prominente Namen von der Einberufung ausgeschlossen wurden.

Groß‘ Erstnominierung und bekannte Abwesenheiten

Laut einer Bekanntgabe des Deutschen Fußballbunds (DFB) am Donnerstag in Frankfurt, ist es die erste Nominierung für den 32-jährigen Offensivspieler von Brighton und Hove Albion. Groß, der bis 2017 für den FC Ingolstadt in der Bundesliga spielte und in der vergangenen Premier-League-Saison 17 Scorerpunkte erzielte, wurde für die kommenden Länderspiele gegen Japan und Frankreich in den Kader berufen. In Kontrast dazu stehen die Abwesenheiten von Bayern-Spielern Leon Goretzka und Thomas Müller, die nicht nominiert wurden.

Rückkehrer und Vorbereitung auf die EM 2024

Zu den Spielern, die wieder in den Kader berufen wurden, gehören Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Niklas Süle und Felix Nmecha (beide Borussia Dortmund), Jonathan Tah (Bayer Leverkusen), Kevin Schade (FC Brentford) und Serge Gnabry (Bayern München), die zuletzt aus unterschiedlichen Gründen im Kreis der Nationalmannschaft gefehlt hatten.

Die Vorbereitung der DFB-Auswahl auf die Europameisterschaft 2024 im eigenen Land beginnt am 9. September in Wolfsburg gegen Japan. Das Nachbarschaftsduell gegen Frankreich findet am darauffolgenden Dienstag in Dortmund statt.

AFP