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Dax tritt vor Berichtssaison auf der Stelle

Börse
Foto: dts

Der Dax ist am Montag kaum verändert in den Handelstag gestartet und lag am Morgen knapp unter dem Schlussstand vom Freitag. Zugleich rückte mit dem Beginn der Berichtssaison für das vierte Quartal 2025 die Entwicklung der Unternehmensgewinne in den Fokus, während Euro und Ölpreis nur leichte Bewegungen zeigten.

Verhaltener Start am Aktienmarkt

Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex Dax mit rund 25.250 Punkten berechnet und damit minimal unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Fresenius, Zalando und Gea, am Ende die Allianz, BMW und Mercedes-Benz.

„Woche der Wahrheit“ an den Börsen

Den Börsen stehe so etwas wie „die Woche der Wahrheit“ bevor, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Morgen startet die Berichtssaison für das vierte Quartal 2025. Jetzt muss sich zeigen, ob die steigenden Aktienkurse auch von steigenden Gewinnen gestützt werden.“ Negative Überraschungen könnten nach dem starken Kursanstieg stark abgestraft werden.

Euro fester, Ölpreis leicht rückläufig

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen stärker: Ein Euro kostete 1,1676 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8565 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 63,28 US-Dollar; das waren 6 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Bundesverkehrsministerium blockiert Länder-Pläne für komplettes Blitzer-App-Verbot

Starenkästen (Archiv)
Starenkästen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Das Bundesverkehrsministerium hat Pläne der Bundesländer zurückgewiesen, sogenannte Blitzerwarnapps vollständig zu verbieten. Nach Ansicht des Ministeriums reichen die bestehenden gesetzlichen Regelungen aus, um den Einsatz entsprechender Geräte zu unterbinden. Die Länder dringen hingegen auf eine deutliche Verschärfung des Nutzungsverbots und verweisen auf strengere Regelungen in anderen europäischen Staaten.

Bundesverkehrsministerium gegen Totalverbot

Das Bundesverkehrsministerium lehnt Pläne der Bundesländer ab, die sogenannten Blitzerwarnapps ganz zu verbieten. Das sagte eine Sprecherin von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) der „Rheinischen Post“.

Bereits nach geltendem Recht sei es untersagt, „ein technisches Gerät zu betreiben oder betriebsbereit mitzuführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören“, so die Sprecherin gegenüber der „Rheinischen Post“. Eine Ahndung und wirksame Sanktionierung sei daher von großer Bedeutung für die Gewährleistung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. „Hierbei ist die Ahndungsdichte beziehungsweise die Kontrollhäufigkeit entscheidend.“ Das obliege den Ländern, so die Sprecherin der „Rheinischen Post“.

Länder drängen auf schärferes Verbot

Laut „Rheinischer Post“ wollen die Länder das bereits bestehende Nutzungsverbot deutlich verschärfen. Es dürfe nicht weiter von Zufallsfunden bei Polizeikontrollen abhängig sein, heißt es in einer Stellungnahme des Bundesrates, aus der die Zeitung zitiert.

In anderen Ländern wie Frankreich seien solche Apps gänzlich verboten. Das deutsche Verbot müsse daher „an die Praxis im europäischen Ausland angeglichen werden“, fordern die Länder laut „Rheinischer Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

SPD drängt auf Abschiebestopp und Terrorlistung iranischer Revolutionsgarde

Adis Ahmetovi?
Adis Ahmetovi? (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Angesichts der Massenproteste gegen das Mullah-Regime im Iran fordert der SPD-Politiker Adis Ahmetovic ein entschiedeneres Handeln der Bundesregierung und der Europäischen Union. Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion verlangt unter anderem einen sofortigen Stopp von Abschiebungen in den Iran sowie eine Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrorgruppe in der EU.

Forderung nach Stopp von Abschiebungen und humanitären Visa

Außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Adis Ahmetovic hat die Bundesregierung angesichts der Massenproteste gegen das Mullah-Regime im Iran aufgefordert, Konsequenzen zu ziehen. „Erstens, sehr schnell, die temporären Abschiebungen in den Iran müssen vorerst gestoppt werden“, sagte Ahmetovic den Sendern RTL und ntv.

Zudem verwies Ahmetovic auf Aktivisten mit Verbindungen nach Deutschland. Es gebe viele Aktivisten, zum Beispiel im Gewerkschaftsbereich, die den Kontakt aufgenommen haben zum Deutschen Gewerkschaftsbund, wo es um das Thema humanitäre Visa gehe. „Wir können als Deutschland und als Europa auch Solidarität zeigen, nicht nur in Form von Worten, sondern indem wir auch vernünftig politisch handeln. Und wir haben ein breites Instrumentarium von humanitären Instrumenten, die wir nutzen sollten“, so der SPD-Politiker weiter (RTL und ntv).

Forderung nach Einstufung der Revolutionsgarden als Terrorgruppe

Darüber hinaus verlangt Ahmetovic eine härtere Gangart gegenüber den iranischen Revolutionsgarden. Die iranischen Revolutionsgarden sollten überdies in der EU als Terrorgruppe eingestuft werden. „Es ist obsolet, dass man darüber noch weiter diskutieren muss. Es muss passieren. Diese Revolutionsgarde ist eine Unterdrückungsgarde“, so Ahmetovic (RTL und ntv).

Er forderte, die Organisation auf die EU-Sanktionsliste zu setzen. „Die muss auf die Sanktionsliste. Solche Menschen haben in Europa als Organisation nichts zu suchen.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Merz will strategische Partnerschaft mit Indien deutlich ausbauen

Friedrich Merz
Friedrich Merz (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die Beziehungen zwischen Deutschland und Indien deutlich ausbauen. Nach einem Treffen mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi in Ahmedabad betonte er das „fundamentale Interesse“ Deutschlands an einer vertieften Zusammenarbeit und sprach von Indien als „Wunschpartner“.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die bilateralen Beziehungen zu Indien deutlich vertiefen. Daran habe man ein „fundamentales Interesse“, sagte er am Montag nach einem Treffen mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi in Ahmedabad im Bundesstaat Gujarat.

Indien als „Wunschpartner“ Deutschlands

„So wichtig Europa und die transatlantischen Beziehungen für uns Deutsche bleiben: Wir müssen heute ein weiteres, ein größeres Netz an Partnerschaften knüpfen – und zwar schnell und mit langem Atem zugleich“, sagte Merz. Indien sei dabei ein „Wunschpartner“ für Deutschland. Als Beispiel nannte der Kanzler die verteidigungspolitische Zusammenarbeit, den Ausbau der zivilen wirtschaftlichen Beziehungen oder die Zusammenarbeit in zentralen Bereichen wie kritische Mineralien und künstliche Intelligenz.

Günstige Voraussetzungen für engere Zusammenarbeit

„Die Voraussetzungen für unsere erneuerte und vertiefte Partnerschaft, sie könnten kaum besser sein als gegenwärtig“, fügte der Kanzler hinzu. „Deutschland als der einwohnerstärkste und wirtschaftlich stärkste Staat der Europäischen Union und Indien als die größte Demokratie der Welt. Uns verbinden grundlegende Werte.“

Erste große Asienreise von Merz

Der Besuch in Indien ist die erste große Asienreise von Merz im Rahmen seiner Kanzlerschaft. Es gilt als Signal, dass er diese in Indien und nicht in China absolviert.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Regelinsolvenzen in Deutschland steigen im Dezember 2025 deutlich

Amtsgericht
Foto: dts

Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist im Dezember 2025 deutlich gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) lag sie um 15,2 Prozent höher als im Dezember des Vorjahres. Zugleich zeigt ein detaillierter Blick auf die endgültigen Zahlen für Oktober 2025, dass zwar mehr Unternehmen Insolvenz anmeldeten, die Forderungen der Gläubiger jedoch geringer ausfielen als ein Jahr zuvor.

Deutlicher Anstieg der Regelinsolvenzen im Dezember

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) ist die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland im Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15,2 Prozent gestiegen. Destatis wies darauf hin, dass bei diesen Ergebnissen zu berücksichtigen ist, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liege in vielen Fällen annähernd drei Monate davor, erklärte Destatis.

Mehr Unternehmensinsolvenzen, aber geringere Forderungen

Für Oktober 2025 meldeten die Amtsgerichte nach endgültigen Ergebnissen insgesamt 2.108 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren 4,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Die Forderungen der Gläubiger aus den im Oktober 2025 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 2,6 Milliarden Euro. Im Oktober 2024 hatten die Forderungen bei rund 3,8 Milliarden Euro gelegen.

Destatis zufolge ist dieser Rückgang der Forderungen trotz steigender Zahl der Unternehmensinsolvenzen darauf zurückzuführen, „dass im Oktober 2024 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als im Oktober 2025“ (Statistisches Bundesamt).

Branchenunterschiede und Entwicklung bei Verbraucherinsolvenzen

Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es im Oktober 2025 in Deutschland insgesamt 6,1 Unternehmensinsolvenzen. Die meisten Insolvenzen je 10.000 Unternehmen entfielen auf den Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 12,3 Fällen, wie aus den Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervorgeht. Danach folgten das Gastgewerbe mit 10,5 Fällen sowie das Baugewerbe mit 8,5 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen.

Im Oktober 2025 gab es zudem insgesamt 6.709 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 7,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Am 20. Januar ist wieder Big-Band-Gala im Alando Ballhaus Osnabrück

Marc Doffey und die Uni Big Band beim Big-Band-Meeting im Alando Ballhaus
Foto: Dominik Lapp

Nach der gefeierten Premiere im vergangenen Jahr kehrt die Big-Band-Gala ein Jahr später zurück ins festliche Alando Ballhaus. Am 20. Januar öffnet sich um 20:00 Uhr der Vorhang für einen Abend, an dem kraftvoller Big-Band-Sound, raffinierte Arrangements und mitreißende Rhythmen im Mittelpunkt stehen. Gleich zwei renommierte Ensembles gestalten das Programm: die Bigband der Universität Osnabrück unter der Leitung von Jörg Niedderer und die Konsession Bigband unter der Leitung von Uwe Nolopp.

Klassiker treffen Moderne

Seit 1989 prägt Trompeter Uwe Nolopp die Konsession Bigband und hat das 17-köpfige Orchester zu einer festen Größe der regionalen Jazzszene gemacht. Das Repertoire spannt einen weiten Bogen von den großen Klassikern der Big-Band-Ära – darunter Werke von Count Basie, Duke Ellington, Thad Jones und Bill Holman – bis hin zu modernen Arrangements aus Rock, Funk und Latin-Jazz. Stücke von Komponisten und Arrangeuren wie Bob Mintzer oder Peter Herbolzheimer sorgen dabei für frische Akzente und zeitgemäßen Groove.

Jazz in all seinen Facetten

Mit ihrem satten, unverwechselbaren Klang steht die Uni-Bigband für den Jazz der vergangenen fünf Jahrzehnte. Auf dem Programm stehen Arrangements aus Latin-Jazz, Jazz-Rock, Funk und Swing. Die Band setzt sich überwiegend aus Musikstudentinnen und Musikstudenten der Universität Osnabrück zusammen und wird durch Sängerinnen, Sänger sowie profilierte Solistinnen und Solisten ergänzt. Seit dem Sommersemester 2024 leitet Jörg Niedderer das Ensemble, das bereits bei Auftritten in der Lagerhalle, der OsnabrückHalle, im Alando Ballhaus und auf der Maiwoche sein Publikum begeisterte.

Swing, Groove und große Emotionen

Die Big-Band-Gala verspricht einen Abend voller Energie, virtuoser Klänge und tanzbarer Rhythmen. Ob eingefleischte Jazzfans oder neugierige Neueinsteiger – hier kommen alle auf ihre Kosten. Der Einlass beginnt am 20. Januar um 19:00 Uhr, Konzertbeginn ist um 20:00 Uhr. Es gilt freie Platzwahl, Tickets sind über die Alando-App sowie hier online erhältlich.

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Völkerrechtler fordert UN-Sicherheitsrat zu Iran-Krise auf

Vereinte Nationen
Vereinte Nationen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Kölner Völkerrechtler Claus Kreß fordert eine Befassung des UN-Sicherheitsrats mit der Lage im Iran und warnt vor den Folgen eines möglichen Blutbads an Demonstrierenden. Zugleich kritisiert er die US-Intervention in Venezuela scharf und sieht die Gefahr, dass internationale Beziehungen in einen Zustand der Rechtlosigkeit abrutschen.

Appell an den UN-Sicherheitsrat wegen Iran

Der Kölner Völkerrechtler Claus Kreß hat sich dafür ausgesprochen, dass sich der UN-Sicherheitsrat mit der Lage im Iran befasst. „Die zu uns dringenden Informationen über die Lage im Iran sind alarmierend, und man wünschte sich dringlichst, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen aktiv würde“, sagte Kreß der „Kölnischen Rundschau“ (Montagsausgabe) zur Frage einer möglichen humanitären Intervention in dem Land.

US-Präsident Donald Trump hatte dem Mullah-Regime „Strafen“ angedroht. Vor diesem Hintergrund schilderte Kreß mögliche Szenarien, sollte sich die Situation weiter zuspitzen.

Kreß sagte: „Man möchte es sich weiterhin nicht ausmalen, aber sollte das Regime im Iran dazu ansetzen, auf flächendeckende friedliche Demonstrationen mit einem Blutbad zu reagieren, und sollte der Sicherheitsrat untätig bleiben, so würde sich die Frage einer humanitären Intervention tatsächlich stellen – und das hiermit verbundene fürchterliche Dilemma.“ Das Interview erschien in der „Kölnischen Rundschau“.

Kritik an US-Vorgehen in Venezuela

Scharf verurteilte der Völkerrechtler die US-Intervention in Venezuela. Es habe sich zwar nicht um den ersten derartigen Fall gehandelt. Aber anders als etwa 1989 im Fall Panama hätten die USA „nicht einmal einen ernstzunehmenden Versuch unternommen, ihr Vorgehen nach den Regeln des Völkerrechts zu begründen“.

Der Angriff stehe „für die Gefahr, dass die internationalen Beziehungen in einen Zustand der Rechtlosigkeit entgleiten“. Trumps Aussage in der „New York Times“, ihn leite nicht das Völkerrecht, sondern nur die eigene Moral, sei „bodenlos“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Golden Globes 2026: „Hamnet“ triumphiert, „One Battle“ glänzt

Hörsaal
Hörsaal / Foto: dts

Der Film „Hamnet“ von Chloé Zhao hat bei der 83. Verleihung der Golden Globes den Preis für das beste Filmdrama gewonnen. Die Romanverfilmung erzählt von William Shakespeare und seiner Ehefrau Agnes, die mit dem Verlust ihres Sohnes Hamnet ringen. Auch Hauptdarstellerin Jessie Buckley wurde für ihre Leistung ausgezeichnet.

Auszeichnungen für „Hamnet“ und „One Battle After Another“

Im Zentrum der Verleihung stand das Filmdrama „Hamnet“ von Chloé Zhao, das als bestes Filmdrama geehrt wurde. In der Romanverfilmung geht es um William Shakespeare und seine Ehefrau Agnes, die mit dem Verlust ihres Sohnes Hamnet zu kämpfen haben. Für die Rolle der Agnes konnte Jessie Buckley den Preis für die beste Hauptdarstellerin mit nach Hause nehmen.

In der Kategorie „Bester Film – Komödie/Musical“ gewann „One Battle After Another“. Der Film erhielt zudem drei weitere Auszeichnungen, darunter die für die beste Nebendarstellerin für Teyana Taylor und die für den besten Regisseur und das beste Drehbuch für Paul Thomas Anderson.

Preise für Haupt- und Nebendarsteller

Timothée Chalamet („Marty Supreme“) und Rose Byrne („If I Had Legs I`d Kick You“) bekamen die Preise bei den Hauptdarstellern in der Kategorie Komödie/Musical. Wagner Moura wurde für seine Rolle in dem brasilianischen Film „The Secret Agent“ als bester Hauptdarsteller in einem Drama ausgezeichnet. Für Stellan Skarsgard („Sentimental Value“) gab es derweil den Preis als bester Nebendarsteller.

Erfolge für Animationsfilme und Serien

Bester Animationsfilm wurde „KPop Demon Hunters“. Der Preis für die beste Filmmusik ging an Ludwig Göransson („Sinners“). Bei den Serien gewannen „The Pitt“ (Drama), „The Studio“ (Komödie/Musical) sowie „Adolescence“ (Beste Miniserie oder Fernsehfilm) die Hauptkategorien.

Die Golden Globes gelten nach den Academy Awards und den Emmys als jeweils zweitbedeutendste Auszeichnung in den Bereichen Film und Serie.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 12. bis 18. Januar 2026

(Symbolbild) Mobiler Blitzer
Symbolbild / Foto: Heiko Westermann

Im Landkreis Osnabrück werden auch in der Woche vom 12. bis 18. Januar 2026 wieder Blitzer aufgestellt. Autofahrer sollten daher in sieben Orten ganz besonders aufmerksam sein.

Der Landkreis Osnabrück wird in folgenden Orten rund um Osnabrück die Geschwindigkeit mit Radarkontrollen überwachen:

Datum Wochentag Ort
12.01.2026 Montag Bohmte
13.01.2026 Dienstag Bramsche
14.01.2026 Mittwoch Hilter
15.01.2026 Donnerstag Voltlage
16.01.2026 Freitag Bad Iburg
17.01.2026 Samstag Bippen
18.01.2026 Sonntag Glandorf

Grundsätzlich sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, und es kann selbstverständlich auch an anderen Orten zu Kontrollen kommen. Es gilt daher immer: Augen auf im Straßenverkehr! Alle Angaben ohne Gewähr. Hier finden Sie tagesaktuell die Blitzermeldungen für die Stadt Osnabrück. Und wir erklären, warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren – und weshalb das richtig ist.

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SPD-Politiker verteidigt Merz’ Indienkurs trotz Russlands Einfluss

Indisches Parlament
Indisches Parlament (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Zum Antrittsbesuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Indien verteidigt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Roloff, den Kurs der Bundesregierung. Angesichts der engen Beziehungen Indiens zu Russland plädiert er für realpolitische Erwartungen an mögliche Partnerschaften und warnt vor überzogenen Forderungen an Neu-Delhi.

Signalwirkung des Kanzlerbesuchs

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Roloff, betonte die Bedeutung der Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach Indien. „Es ist vor allem das Signal, dass der Bundeskanzler da hinfliegt“, sagte Roloff im Berlin Playbook Podcast von POLITICO. Auch ein kurzer Besuch sei „sicher ein Schritt in die richtige Richtung“.

Roloff wertete die Entscheidung, nicht nach China, sondern nach Indien zu reisen, als bewusstes wirtschafts- und geopolitisches Signal. „Man sollte die steigende Relevanz von Indien gar nicht unterschätzen“, sagte Roloff mit Blick auf Marktgröße und Wachstum in dem Land. Ziel sei es, „die Abhängigkeit von China vielleicht ein bisschen zu reduzieren“.

Abwägung zwischen Demokratie und Partnerschaften

Zugleich wies Roloff auf demokratische Defizite in Teilen des BRICS-Bündnisses hin. „Bei den BRICS-Staaten ist es mit der Demokratie nicht so weit her“, räumte er ein. Mit Blick auf Indien fügte er hinzu, man könne dort „noch einigermaßen zufrieden sein“.

Indiens enge Russland-Beziehungen betrachtet Roloff als klare Grenze für den möglichen Einfluss Deutschlands. Deutschland könne nicht neue Partnerschaften aufbauen und zugleich verlangen, „dass ihr den Draht nach Russland kappt“. Das gelte nach seinen Worten auch für Rüstungsexporte.

Schrittweiser Ansatz statt harter Bedingungen

Roloff warnte vor zu rigiden Bedingungen bei Rüstungsgeschäften mit Indien. „Wenn wir sagen, wir wollen unsere U-Boote verkaufen, aber nur, wenn ihr euch von Russland lossagt, ist das nicht die Art, wie Diplomatie funktioniert“, sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO.

Stattdessen setzt Roloff auf graduelle Veränderungen in den Beziehungen zu Indien. „Man kann das thematisieren als deutscher Bundeskanzler, aber wir können keinen Cut erzwingen“, sagte er. Einfluss entstehe nur „Schritt für Schritt“ – auch wenn das politische Spannungen mit sich bringe.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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