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UNHCR-Vertreter fordert offene Grenzen und verteidigt Asylrecht

Foto: dts

Der Nationale Direktor der Uno-Flüchtlingshilfe, Mark Ankerstein, hat davor gewarnt, die Grenzen für Flüchtlinge zu schließen und das Recht auf Asyl infrage zu stellen. Angesichts weltweiter Krisen und sinkender staatlicher Unterstützungsleistungen forderte er, Solidarität mit Geflüchteten aufrechtzuerhalten und Hilfsprogramme nicht weiter zurückzufahren.

Offene Grenzen und Schutz des Asylrechts gefordert

Mark Ankerstein</em, Nationaler Direktor der Uno-Flüchtlingshilfe, hat gefordert, die Grenzen für Flüchtlinge offen zu halten. "Weltweit zwingen Kriege und Verfolgung mehr als 117 Millionen Menschen zur Flucht, in den meisten Regionen ist eine friedliche Lösung nicht in Sicht", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Ankerstein verwies auf die Bedeutung des internationalen und nationalen Flüchtlingsschutzes. „Das Recht auf Asyl ist ein grundlegendes Menschenrecht, die Genfer Flüchtlingskonvention wird im kommenden Jahr 75 Jahre alt, und Deutschland hat das Recht auf Asyl in seiner Verfassung verankert. Jetzt ist nicht die Zeit dafür, Solidarität zurückzufahren.“

Zugleich hob er hervor, dass die meisten Geflüchteten nicht in wohlhabenden Staaten lebten. Die große Mehrheit der Geflüchteten lebe ohnehin „nicht in reichen Regionen wie Europa, sondern es sind ärmere Länder wie Äthiopien oder aktuell der Tschad, die die Mehrheit der Flüchtlinge aufnehmen.“

Finanzlücken durch gekürzte Hilfen

Ankerstein äußerte sich auch zu den finanziellen Rahmenbedingungen der Flüchtlingshilfe und zu Kürzungen durch wichtige Geberländer. Die Streichung staatlicher Flüchtlingshilfen vor allem durch die USA könne nach seinen Worten nicht vollständig durch andere Geldgeber kompensiert werden. „Niemand kann auf Dauer strukturelle Budgetlöcher großer Geberländer vollständig schließen“, sagte er dem RND.

Gleichzeitig betonte Ankerstein die Unterstützung aus der deutschen Zivilgesellschaft. „Wir sind dankbar, dass es so viele Menschen und Unternehmen in Deutschland gibt, die sich nach wie vor für Geflüchtete engagieren und spenden.“ Dennoch seien die Spielräume der internationalen Organisationen begrenzt. „Der UNHCR selbst kann zwar Prioritäten verschieben, aber faktisch werden aktuell Hilfsprogramme geschlossen.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Trump stärkt Israel im Gaza-Plan und warnt Iran

Blick von
Blick von Israel in den Gazastreifen am 14.05.2025 / via dts Nachrichtenagentur

US-Präsident Donald Trump sieht das Handeln Israels im Zusammenhang mit dem Gaza-Friedensplan gelassen und äußert keine Sorge über das Tempo beim Übergang in die zweite Phase. Nach einem Treffen mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu betonte er, Israel halte sich vollständig an die Vereinbarungen, während er das Verhalten anderer Akteure kritischer betrachtete. Zugleich warnte Trump den Iran vor „sehr mächtigen“ Konsequenzen im Zusammenhang mit dessen Raketenprogramm.

Trump stellt sich hinter Israel

US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass er sich keine Sorgen über die Handlungen Israels mache, insbesondere hinsichtlich des Tempos, mit dem das Land in die zweite Phase des Gaza-Friedensplans übergehe. Trump sagte nach einem Treffen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu auf seinem Anwesen Mar-a-Lago, dass Israel den Plan „zu 100 Prozent“ erfüllt habe. Er sei vielmehr „besorgt“ über das Verhalten anderer Akteure.

Im Kontext des Dissenses zwischen den USA und Israel bezüglich des Gaza-Friedensplans, bei dem die USA auf eine schnelle Umsetzung drängen, während Israel zögert, solange die Hamas nicht entwaffnet ist, bekräftigte Trump, dass Israel sich an die Vereinbarungen gehalten habe. Die Differenzen hatten Berichten zufolge zu Spannungen mit einigen Beratern des Weißen Hauses geführt, die glauben, dass Netanjahu den Prozess verzögern könnte.

Warnung an den Iran

Trump äußerte sich auch zum Iran und warnte, dass das Land möglicherweise neue Standorte nutze, um sein Raketenprogramm wieder aufzubauen. Er drohte mit „sehr mächtigen“ Konsequenzen, sollte Iran sein ballistisches Raketenprogramm weiter ausbauen. Trump sagte, dass die USA „genau“ wüssten, was der Iran tue, und dass sie „schnell“ handeln würden, um einen möglichen Aufbau zu verhindern.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

US-Börsen fallen vor Fed-Protokoll, Ölpreis steigt deutlich

Straßenschild Wall Street
Wall Street / Foto: dts

Die US-Börsen haben den Handel am Montag mit Verlusten beendet. Während wichtige Aktienindizes nachgaben, stiegen die Ölpreise deutlich, der Goldpreis brach hingegen ein. Am Devisenmarkt zeigte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar etwas schwächer.

In New York schloss der Dow am Montag mit 48.461 Punkten. Das entspricht einem Minus von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten vor Handelsende lag der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.905 Punkten 0,4 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.525 Punkten 0,5 Prozent im Minus.

Blick auf die US-Notenbank

Als voraussichtlich letztes Highlight des Börsenjahres gilt die Veröffentlichung des Protokolls der letzten Sitzung der US-Notenbank am Dienstag. Zuletzt hatte die Fed die Leitzinsen gesenkt und nur eine weitere Senkung für das kommende Jahr in Aussicht gestellt, während Anleger mindestens zwei weitere einpreisen.

Währungen, Gold und Öl im Fokus

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Montagabend etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1766 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8499 Euro zu haben.

Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang. Am Abend wurden für eine Feinunze 4.330 US-Dollar gezahlt, was einem Rückgang von 4,5 Prozent entspricht. Das entspricht einem Preis von 118,32 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 61,75 US-Dollar, das waren 1,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Hintergrund dürfte hier die weiter unsichere geopolitische Weltlage sein. An einem baldigen Ende des Ukrainekriegs gibt es immer noch erhebliche Zweifel. Zudem hat Saudi-Arabien erneut Luftangriffe im Jemen durchgeführt. Die militärisch explosive Lage im Nahen Osten schürt wieder mal Ängste vor Lieferengpässen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Bundeswehr-Skandal: Heer kündigt harte Konsequenzen und Reformen an

Uniform deutscher Berufssoldaten
Foto: dts

Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Christian Freuding, hat nach Vorwürfen gegen Angehörige des Fallschirmjägerregiments 26 Konsequenzen angekündigt. Interne Ermittlungen deckten nach Hinweisen von Soldatinnen weitere, teils schwerwiegende Dienstvergehen bis hin zu Straftaten auf, die dem Werteverständnis der Truppe nach Angaben des Heeres widersprechen.

Schwerwiegende Vorwürfe innerhalb der Luftlandetruppe

Generalinspekteur des Heeres Christian Freuding sagte dem „Spiegel“: „Die im Sommer durch die Meldung von Soldatinnen bekannt gewordenen Vorwürfe sind in den vergangenen Wochen umfassend aufgeklärt worden. Dabei wurden weitere, zum Teil schwerwiegende Dienstvergehen bis hin zu Straftaten aufgedeckt. Die Vorfälle widersprechen dem Werteverständnis und der Führungskultur des Heeres diametral.“

Es seien erste Maßnahmen eingeleitet worden, die in einem Aktionsplan Luftlandetruppe gebündelt werden sollten. Dieser habe zum Ziel, „das Werteverständnis zu stärken und eine Führungskultur zu etablieren, die von Vertrauen, Verantwortung und Vorbild geprägt wird“. Weiter sagte Freuding dem „Spiegel“: „Das ist für mich Grundvoraussetzung für einen hohen Gefechtswert der Luftlandetruppe“.

Umfangreiche Ermittlungen und erste personelle Konsequenzen

Eine Sprecherin des Heeres erläuterte, es habe in den vergangenen Monaten umfangreiche Ermittlungen gegen insgesamt 55 Beschuldigte der in Zweibrücken in Rheinland-Pfalz stationierten Einheit gegeben. Bei 19 Beschuldigten sei die Entlassung eingeleitet worden, in drei Fällen sei diese bereits erfolgt, teilte die Sprecherin mit.

Insgesamt 16 Fälle wurden nach Angaben des Heeres an die Staatsanwaltschaft abgegeben. Ebenfalls in 16 Fällen wurden Disziplinarmaßnahmen ausgesprochen, und in 20 Fällen hat die Wehrdisziplinaranwaltschaft Vorermittlungen aufgenommen. Die Ermittlungen dauerten jedoch weiter an, hieß es von der Sprecherin des Heeres.

Hinweise von Soldatinnen als Auslöser

Nach den Eingaben von Soldatinnen an das Amt des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages im Juni 2025 sei es aus den internen Ermittlungen und den Vernehmungen heraus zu weiteren Meldungen aus der Truppe gekommen, erläuterte die Sprecherin weiter. Sie schilderten demnach „Vorfälle im Zusammenhang mit sexualisiertem Fehlverhalten, extremistischen Verhaltensweisen und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Eintracht Frankfurt verpflichtet Zweitliga-Torschützenkönig Younes Ebnoutalib

Younes Ebnoutalib
Younes Ebnoutalib (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Eintracht Frankfurt hat den Stürmer Younes Ebnoutalib von der SV Elversberg verpflichtet und damit einen der derzeit treffsichersten Angreifer der Zweiten Bundesliga unter Vertrag genommen. Der 22-Jährige erhält einen Kontrakt ab dem 1. Januar 2026 und kehrt mit dem Wechsel in seine Heimatstadt zurück.

Eintracht Frankfurt gab die Verpflichtung des Angreifers Ebnoutalib von der SV Elversberg am Montag bekannt. Der 22-Jährige, der einen Vertrag ab dem 1. Januar 2026 erhält, spielt damit künftig für den Bundesligisten aus seiner Heimatstadt.

Ausbildung in Frankfurt, Durchbruch in Elversberg

Younes Ebnoutalib wurde fußballerisch unter anderem beim SV 07 Heddernheim und der SG Rot-Weiss Frankfurt ausgebildet. In der laufenden Saison ist er mit zwölf Treffern in 17 Spielen der beste Torschütze der Zweiten Bundesliga. Nach Stationen in Italien beim AC Perugia und in Deutschland beim FC Gießen hatte sich der 1,91 Meter große Angreifer bei der SV Elversberg im Profifußball etabliert.

Lob von Sportvorstand und Sportdirektor

Sportvorstand Markus Krösche sagte, Ebnoutalib sei ein „torgefährlicher Spieler mit einer sehr guten Physis“, dem man die notwendige Eingewöhnungszeit geben werde. Sportdirektor Timmo Hardung bezeichnete den Neuzugang als einen der „aktuell spannendsten deutschen Stürmer“, der dem Trainerteam in der Offensive weitere Optionen biete.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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WM 2026: Rekordnachfrage mit über 150 Millionen Ticketanfragen

Fans aus
Fans aus Polen und den Niederlanden (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Zur Halbzeit der laufenden Verkaufsphase für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 mit Zufallsziehung sind bei der Fifa mehr als 150 Millionen Ticketanfragen eingegangen. Damit ist nach Angaben des Weltverbands ein neuer Rekord erreicht worden, die Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich.

Nachfrage übersteigt Angebot um mehr als das 30-Fache

Die Fifa teilte am Montag mit, dass in der aktuellen Verkaufsphase, die am 11. Dezember 2025 begonnen hatte, die Nachfrage das verfügbare Angebot um mehr als das 30-fache übersteige. Diese Zahl basiert den Angaben zufolge auf verifizierten, individuellen Kreditkartennummern, die mit jeder Ticketbestellung eingegangen sind. Die Nachfrage entspreche zudem dem 3,4-fachen der kumulierten Zuschauerzahl, die seit Beginn des Wettbewerbs 1930 bei den 964 Spielen in allen 22 Ausgaben verzeichnet wurde.

Verkaufsphase mit Zufallsziehung bis Mitte Januar 2026

Die laufende Verkaufsphase mit Zufallsziehung soll nach Fifa-Angaben noch bis zum 13. Januar 2026 dauern. Der Zeitpunkt der Bestellung in diesem Zeitraum hat laut Fifa keinen Einfluss auf die Erfolgsaussichten. Im Anschluss an die laufende Verkaufsphase werde eine Ticketverlosung durchgeführt. Fans, die dabei leer ausgehen, sollen die Gelegenheit erhalten, sich in der darauffolgenden Verkaufsphase einen Platz zu sichern, in der weitere Tickets verfügbar sein werden. In dieser Verkaufsphase gelten fixe Ticketpreise.

Turnier in drei Ländern mit 48 Mannschaften

Das Turnier findet den Angaben zufolge vom 11. Juni 2026 bis zum 19. Juli 2026 in 16 Gastgeberstädten in Kanada, Mexiko und den USA statt und umfasst 48 Mannschaften, die in insgesamt 104 Spielen gegeneinander antreten werden.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Ryanair knackt die Millionenmarke am Flughafen Münster/Osnabrück

1 Mio Ryanair Fluggäste ab FMO
1 Mio Ryanair Fluggäste ab FMO / Foto: FMO

Die irische Low-Cost-Airline Ryanair hat am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) einen wichtigen Meilenstein erreicht: Seit Aufnahme der Flüge im Jahr 2013 nutzten mehr als eine Million Passagiere Ryanair-Verbindungen von und zum FMO.

Auffällig ist dabei der hohe Anteil niederländischer Fluggäste. Rund 20 Prozent der Passagiere reisen aus den Niederlanden an, um ihren Flug vom deutschen Regionalflughafen aus anzutreten.

Mit dem aktuell stärksten Flugangebot seit Beginn der Zusammenarbeit unterstreicht Ryanair nach Angaben des Flughafens ihr langfristiges Engagement am Standort. Das Streckennetz umfasst ganzjährig mehrere Ziele in Spanien sowie eine Verbindung nach Großbritannien.

Klares Bekenntnis von Ryanair zum Standort FMO

„Der Flughafen ist für uns einer der wenigen wettbewerbsfähigen Flughäfen in Deutschland. Umso mehr freut es uns, dass auch niederländische Gäste den FMO als Abflughafen wählen, um ab hier mit Ryanair zu fliegen“, erklärt Marcel Pouchain Meyer, Head of Marketing & Communications DACH bei Ryanair.

Aus Sicht des Flughafens bestätigt die Entwicklung die strategische Ausrichtung im Low-Cost-Segment. „Ryanair bedient bei uns die Sparte der Low-Cost-Flüge. Mit ganzjährigen Verbindungen nach Spanien und auch nach London-Stansted erreichen wir eine breite Zielgruppe nicht nur in Deutschland, sondern auch in den niederländischen Grenzregionen. Als serviceorientierter Standort freuen wir uns über diese hohe Zahl an niederländischen Fluggästen“, sagt Mathias Richter, Leiter Aviation Business Development am FMO.

Ganzjährige und saisonale Ziele im Angebot ab FMO

Aktuell fliegt Ryanair vom Flughafen Münster/Osnabrück ganzjährig die Ziele Palma de Mallorca, Málaga und Alicante in Spanien sowie London an. Ab dem Sommer 2026 sollen zudem wieder saisonale Verbindungen nach Korfu in Griechenland und Zadar in Kroatien an der Adriaküste aufgenommen werden.

Alle Flüge sind bereits buchbar. Weitere Informationen zu den Ryanair-Destinationen ab dem FMO stellt der Flughafen auf seiner Website bereit. Ryanair verweist zudem auf kurze Wege am Flughafen und vergleichsweise günstige Parkmöglichkeiten, mit Preisen ab 39 Euro für eine Woche Parken.

AFP

Dax tritt zum Jahresstart auf der Stelle

Börse Frankfurt
Börse Frankfurt / Foto: dts

Der Dax hat zum Wochenstart kaum Bewegung gezeigt und ist nur leicht im Plus aus dem Handel gegangen. Belastet wurde die Stimmung an den Märkten von geopolitischen Risiken, während zugleich Rohstoffe wie Gold und Öl deutliche Kursausschläge verzeichneten.

Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Dax am Montag mit 24.351 Punkten berechnet, ein Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Geopolitische Risiken im Fokus

„Auch wenn der Goldpreis nach seiner Weihnachtsrally auf über 4.500 Dollar heute wieder deutlich verliert, sollte die Story der nach Rendite und gleichzeitig Sicherheit suchenden Investoren auch im kommenden Jahr intakt bleiben“, sagte Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets, laut CMC Markets. „Denn während sich die Friedensverhandlungen mit Blick auf die Ukraine weiter in die Länge ziehen, bleibt ein geopolitischer Krisenherd in den Schlagzeilen: China startet ein großangelegtes Militärmanöver rund um Taiwan und Moskau sichert Peking seine Unterstützung in einem möglichen Krieg gegen die Inselrepublik zu“, so Romar weiter, wie CMC Markets mitteilte.

„Und nicht zu vergessen: US-Präsident Trump baut sich gerade vor Venezuela auf, als wolle er schon bald in diesem, vermeintlich `seinem` lateinamerikanischen Vorgarten einmarschieren. Die Geopolitik könnte den erfolgsverwöhnten Anlegern 2026 durchaus den einen oder anderen Strich durch die Rechnung machen“, sagte Romar ebenfalls laut CMC Markets.

Verhaltene Dax-Entwicklung und Blick auf Rüstungsaktien

„Im Dax ging wie schon an den Tagen vor Weihnachten auch am letzten vollen Handelstag des Jahres nicht mehr viel. Die kleine Rally kurz nach dem Start über 24.400 Punkte wurde gleich wieder verkauft, was auch eine Indikation für die ersten Handelstage des neuen Jahres sein könnte. Nach einem erneut starken Börsenjahr – dem dritten in Folge – und einer weitgehend ausgefallenen Jahresendrally dürfte die Neigung zu Gewinnmitnahmen nach Kursanstiegen noch eine Weile anhalten“, erklärte Romar nach Angaben von CMC Markets.

„Mit dem Blick auf Einzelaktien bleibt der Fokus auch zum Jahreswechsel auf der Rüstungsbranche, wo die Investoren versuchen, die Wahrscheinlichkeit eines nachhaltigen Friedens in der Ukraine in den kommenden Wochen abzuschätzen“, sagte Romar weiter laut CMC Markets. Aber auch wenn sogar in Moskau nun von Fortschritten gesprochen werde, von einem Durchbruch und konkreten Ergebnissen, die von allen Seiten akzeptiert würden, sei man noch weit entfernt. „Ebenso dürfte auch ein Schweigen der Waffen in der Ukraine nicht zu einem nachlassenden Sicherheitsbedürfnis in Europa führen, weshalb kurzfristige Gewinnmitnahmen bei Rheinmetall und Co. auch 2026 den längerfristigen Aufwärtstrend nicht zerstören sollten“, sagte Romar laut CMC Markets.

Währungen und Rohstoffe in Bewegung

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1759 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8504 Euro zu haben.

Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.338 US-Dollar gezahlt, ein Minus von 4,3 Prozent. Das entspricht einem Preis von 118,61 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 61,94 US-Dollar, das waren 2,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Selenskyj informiert Merz über Trump-Gespräch und Ukraine-Krieg

Friedrich Merz
Friedrich Merz und Wolodymyr Selenskyj (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) über sein Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Florida informiert. In dem Gespräch ging es nach Angaben Selenskyjs unter anderem um Schwerpunkte des Treffens, russische „Desinformationen“ sowie Wege zu einem möglichen Frieden im Ukraine-Krieg.

Selenskyj berichtet Merz von Treffen mit Trump

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) über die Ergebnisse seines Treffens mit dem US-Präsidenten Donald Trump in Florida gesprochen. Wie Selenskyj am Montag mitteilte, informierte er Merz über die Hauptthemen und Schwerpunkte, die bei dem Treffen angesprochen worden seien. Er dankte Merz für dessen „Rat und ständige Koordination“.

Russische „Desinformationen“ und Vorwürfe aus Moskau

Im Gespräch zwischen Selenskyj und Merz ging es den Angaben zufolge auch um die jüngsten russischen „Desinformationen“, die Moskau einsetze, um diplomatische Bemühungen zu untergraben und den Krieg in die Länge zu ziehen. Dabei bezog er sich offenbar auf die Vorwürfe des Kremls, dass ukrainische Truppen das Anwesen des russischen Präsidenten Wladimir Putin angegriffen hätten.

Selenskyj sagte, dass Putin akzeptieren müsse, dass er den Krieg, die Angriffe und das Blutvergießen beenden müsse. Die Ukraine setze alles daran, Frieden zu erreichen. Er äußerte zudem, dass Russland aufhören solle, neue Wege in der Kriegsführung zu finden, und stattdessen darüber nachdenken müsse, wie die Sicherheit wiederhergestellt werden könne. Die Ukraine habe Vorschläge unterbreitet. Der ukrainische Präsident dankte Deutschland, Europa und den Vereinigten Staaten „für ihre Unterstützung auf dem Weg zum Frieden“.

Trump spricht von „positivem Gespräch“ mit Putin

Trump ließ derweil am Montag mitteilen, dass er ein „positives Gespräch“ mit Putin geführt habe. Nach Angaben des Kremls sprachen die beiden Staatschefs dabei auch über die angeblichen Angriffe auf die Residenz des russischen Präsidenten.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Münchner Sicherheitskonferenz lädt 2026 wieder AfD-Politiker ein

Wolfgang Ischinger
Wolfgang Ischinger (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die Entscheidung verteidigt, zum nächsten Treffen im Februar 2026 nach zweijähriger Pause wieder AfD-Politiker einzuladen. Er betonte, die Konferenz lebe vom breiten Meinungsspektrum und sehe keine Mitwirkung der AfD an Regierungsbildungen vor. Auftritte von AfD-Politikern auf den Bühnen der Veranstaltung seien nicht geplant. Zugleich kritisierte Ischinger die Russland-Politik der AfD scharf.

Ischinger verteidigt Einladung von AfD-Politikern

Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), Wolfgang Ischinger, erklärte, die Entscheidung zur erneuten Einladung von AfD-Politikern entspreche dem Selbstverständnis des Forums. „Die Münchner Sicherheitskonferenz ist ein Dialogformat. Es soll traditionell ein möglichst breites Spektrum an Meinungen, auch konträren, deutlich werden. Das ist geradezu die DNA der Sicherheitskonferenz“, sagte Ischinger der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagsausgabe). In den vorigen Jahren hatte der damalige MSC-Vorsitzende, Christoph Heusgen, weder Politiker der AfD noch des BSW eingeladen.

Keine Regierungsbeteiligung, keine Bühnenauftritte

Ischinger wies gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ den Vorwurf zurück, sogenannte Brandmauern zu beseitigen. „Durch Einladungen an AfD-Politiker reißen wir keine Brandmauern ein, wie mancher behauptet“, sagte der einstige Diplomat, der schon vor Heusgen lange die Sicherheitskonferenz geleitet hatte. „Die Brandmauer soll die AfD von der Regierungsbeteiligung fernhalten.“ Um Regierungsbeteiligung gehe es aber nicht beim Treffen der Münchner Sicherheitskonferenz. „Die Parteien müssen selbst dafür sorgen, dass die AfD nicht mehr im Bundestag sitzt.“

Zugleich machte Ischinger in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ deutlich, dass AfD-Vertreter bei der Konferenz keine Plattform auf den Podien erhalten sollen. „Auftritte von AfD-Politikern auf den Bühnen der Sicherheitskonferenz sind nicht geplant. Wir laden einzelne Fachpolitiker aus den relevanten Ausschüssen nur zur Teilnahme ein. Damit kehren wir zu der Praxis und Logik zurück, die bis 2024 gegolten hat.“

Kritik an Russland-Politik der AfD

Schwere Kritik übte Ischinger in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ an der außenpolitischen Linie der AfD. „Die Haltung der AfD in der Russland-Politik wird völlig zurecht von der großen Mehrzahl der Experten in der Sicherheitspolitik und auch von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung abgelehnt. Meine persönliche Meinung ist, dass die Positionen dieser Partei insbesondere auch in ihrer Haltung zum Ukrainekrieg falsch und entgegen deutschen Interessen sind.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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