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Boris Palmer nennt Bedingungen für mögliche Rückkehr zu Grünen

Boris Palmer
Boris Palmer (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hält eine Rückkehr zu den Grünen unter bestimmten Bedingungen für denkbar, sieht diese derzeit jedoch nicht gegeben. In einem Interview mit der Funke-Mediengruppe sprach er von einer „befreienden“ Wirkung seines Parteiaustritts, betonte aber zugleich die Bedeutung einer starken ökologischen Partei in Deutschland. Palmer knüpfte einen Wiedereintritt an die Toleranz seiner Positionen zur Identitätspolitik.

Palmer knüpft Rückkehr an Bedingungen

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat Voraussetzungen für einen Wiedereintritt bei den Grünen genannt. „Es gibt Gründe, über die Rückkehr zu den Grünen nachzudenken“, sagte er der Funke-Mediengruppe. „Wenn, dann müsste es eine Situation geben, in der meine Vorstellung, was der Kern grüner Politik ist, zumindest toleriert werden kann mit meinen Meinungen zu Identitätspolitik.“

Den Parteiaustritt am 1. Mai 2023 beschrieb Palmer als seine schwerste Entscheidung. Vorausgegangen war ein Parteiausschlussverfahren, bei dem Palmers Mitgliedschaft ruhend gestellt wurde. Dem Oberbürgermeister wurden rassistische Bemerkungen – etwa die Verwendung des sogenannten „N-Worts“ – vorgeworfen.

„Befreiender Akt“ und Kritik an Identitätspolitik

Seit er nicht mehr Mitglied bei den Grüne ist, habe er dieses „ganze Theater nicht mehr“, so Palmer in dem Interview mit der Funke-Mediengruppe. „Also, ich kann die gleichen Dinge machen und sagen, ohne dass ständig jemand über mich herfällt. Also war es von daher ein befreiender Akt und damit geht es mir heute ganz gut. Aber Wirkung zu entfalten, mehr für ökologische Themen zu erreichen, ist sicherlich mit den Grünen und in den Grünen leichter als außerhalb von den Grünen.“

Wenn es die Chance für eine Rückkehr gäbe, „dann fände ich das gut, darüber würde ich mich freuen, aber ich sehe es derzeit nicht“. Deutschland brauche eine ökologische Partei, daher schmerze es ihn, dass die Grünen derzeit nicht gut in Umfragen stünden und die Regierungsbeteiligung im Bund nur drei Jahre gedauert habe, führte Palmer aus. Zum Bruch sei es nach seinen Worten gekommen, als eine neue Generation in der Partei andere Prioritäten wie Gender- und Identitätspolitik gesetzt habe. Er halte die dahinterstehenden Theorien für kontraproduktiv, so der Kommunalpolitiker.

Streit um Sprachregelungen

Palmer besteht darauf, das sogenannte „N-Wort“ – eine als rassistisch verstandene Bezeichnung für Schwarze – weiter zu verwenden. „Ich finde es problematisch, dass wir dieses Benutzen einzelner Worte moralisieren. Das macht Leute kirre, das treibt sie zur AfD, das macht sie wütend“, sagte er der Funke-Mediengruppe. Es gebe keinen Grund, einzelne Wörter zu tilgen. „Und schon gar nicht zu behaupten, dieses eine einzige Wort – über das wir jetzt natürlich nicht reden – sei schlimmer als Hitler oder Holocaust. Warum denn eigentlich? Da sagen wir doch auch nicht H-Wort. Das ist absurd.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Arbeitgeberpräsident fordert Reform der Lohnfortzahlung und Krankschreibung

Arztpraxis
Arztpraxis / Foto: dts

Angesichts steigender Fehlzeiten in deutschen Unternehmen fordert BDA-Präsident Rainer Dulger eine grundlegende Reform der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Der Arbeitgeberverband dringt unter anderem auf ein Ende der telefonischen Krankschreibung und eine Begrenzung der Lohnfortzahlung auf maximal sechs Wochen pro Jahr.

Arbeitgeber fordern Ende der telefonischen Krankschreibung

Rainer Dulger, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), sieht in der derzeitigen Praxis der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ein zentrales Problem für die Unternehmen. „Internationale Erfahrungen zeigen: Je großzügiger die Lohnfortzahlung, desto höher die Fehlzeiten, vor allem bei leichten Erkrankungen“, sagte Dulger der „Welt“. Eine zentrale Forderung der Arbeitgeber ist das Ende der telefonischen Krankschreibung. „Die telefonische Krankschreibung gehört abgeschafft“, sagte Dulger der „Welt“. „Sie war ein Notinstrument in der Pandemie, ist heute aber ein Einfallstor für Missbrauch.“ Als Alternative bezeichnete er Videosprechstunden, die er als zeitgemäßere und bessere Lösung einordnet.

Begrenzung der Lohnfortzahlung und weniger Zuschläge

Weiterhin will der Verbandspräsident die Lohnfortzahlung auf maximal sechs Wochen pro Jahr begrenzen. Bisher gilt die Lohnfortzahlung für sechs Wochen pro Erkrankung. Weil die Lohnfortzahlung bislang an einzelne Krankheitsfälle gekoppelt ist, haben Beschäftigte unter bestimmten Voraussetzungen mehrfach innerhalb eines Jahres Anspruch auf jeweils bis zu sechs Wochen Lohnfortzahlung. Außerdem fordert Dulger, dass Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und Mehrarbeit im Krankheitsfall nicht mehr fortgezahlt werden sollten. „Wer nicht arbeitet, hat auch keine Mehrbelastung“, so der BDA-Präsident gegenüber der „Welt“. Auch der Medizinische Dienst der Krankenkassen solle häufiger und schneller Arbeitsunfähigkeiten überprüfen können. Derzeit seien entsprechende Prüfungen die Ausnahme.

Hohe Kosten durch Fehltage

Hintergrund der Debatte ist ein Anstieg der Fehlzeiten seit dem Jahr 2022. Im Jahr 2024 haben Arbeitgeber laut Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) rund 82 Milliarden Euro für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gezahlt. Hinzu kommen Produktionsausfälle und entgangene Wertschöpfung, die Unternehmen und Volkswirtschaft Hunderte Milliarden kosteten. Laut einer aktuellen Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin verursachten Fehltage im Jahr 2024 Produktionsausfälle von insgesamt 134 Milliarden Euro. Demnach war im Jahr 2024 jeder Beschäftigte im Durchschnitt 20,8 Tage krank.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Studie: Deutsche fürchten so stark wie seit 2009 um Jobs

Bürogebäude
Foto: dts

Immer mehr Menschen in Deutschland fürchten um ihren Arbeitsplatz. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft EY zum Verbrauchervertrauen, über die die „Welt“ berichtet, glaubten im Jahr 2025 16 Prozent der Bundesbürger, dass ihr Job unsicher ist – der höchste Wert seit 2009. Zugleich bleiben die Erwartungen an die eigene Finanzlage gedämpft, der Anteil der Pessimisten übersteigt seit Jahren den der Optimisten.

Wachsende Jobangst in der Bevölkerung

„Wir sehen einen schleichenden Rückgang der Arbeitsplatzsicherheit“, sagte Henrik Ahlers, der Vorsitzende der Geschäftsführung von EY, laut „Welt“. Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil derer, die sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen, um drei Prozentpunkte gestiegen, verglichen mit 2023 sogar um fünf Prozentpunkte.

Die EY-Studie zum Verbrauchervertrauen zeigt damit eine deutliche Zunahme der Jobangst in der Bevölkerung. Mit 16 Prozent erreicht der Anteil der Bundesbürger, die ihren Job als unsicher einschätzen, den höchsten Stand seit 2009.

Jüngere und Geringverdiener besonders betroffen

Doch die Sorgen sind in den verschiedenen Bevölkerungsgruppen unterschiedlich ausgeprägt. Die Generation der Babyboomer zeigt nach wie vor das größte Zutrauen in die eigene berufliche Zukunft. Lediglich zehn Prozent der Über-55-Jährigen fürchten derzeit um ihren Arbeitsplatz.

In jüngeren Altersgruppen fallen die Werte deutlich höher aus. In der Altersgruppe von 36 bis 45 Jahren machen sich überdurchschnittliche 17 Prozent Sorgen um den eigenen Job. Bei den Unter-35-Jährigen sind es sogar 21 Prozent und damit mehr als jeder Fünfte.

Auch das Einkommen beeinflusst die Jobangst. Je weniger die Menschen verdienen, desto größer ist ihre Furcht vor einem Arbeitsplatzverlust. Unter Geringverdienern mit weniger als 25.000 Euro Jahreseinkommen sorgt sich mittlerweile schon mehr als jeder Dritte um den eigenen Job. Bei Personen mit einem Salär von über 70.000 Euro liegt der entsprechende Wert lediglich bei acht Prozent.

Anhaltende Skepsis bei der Finanzlage

Parallel zu den gestiegenen Sorgen um den Arbeitsplatz bleiben die Erwartungen an die eigene Finanzsituation verhalten. Lediglich 17 Prozent der gut 1.000 Befragten gehen laut EY-Studie davon aus, dass sie im neuen Jahr mehr Geld zur Verfügung haben werden. Umgekehrt fürchten 26 Prozent, dass sich ihre Finanzlage verschlechtern wird. Damit setzt sich ein Trend fort: Schon im vierten Jahr in Folge ist der Anteil der Pessimisten höher als die Zahl der Optimisten.

„Nach wie vor sehen wir in der Bevölkerung eine große Skepsis, sowohl in Bezug auf die eigene Finanzlage als auch hinsichtlich der Konjunktur und der generellen Entwicklung des Standorts Deutschland“, sagte EY-Chef Ahlers laut „Welt“. „Viele Menschen bleiben angesichts geopolitischer Verwerfungen, einer schwachen Konjunktur und schlechter Nachrichten aus wichtigen Wirtschaftszweigen sehr vorsichtig und halten sich mit größeren Anschaffungen zurück.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Bielefeld: Zwei 18-Jährige sterben durch selbstgebaute Böller

Rettungswagen (Archiv)
Rettungswagen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

In Bielefeld sind in der Silvesternacht zwei 18-Jährige durch selbstgebaute Pyrotechnik ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei brachten die Jugendlichen ihre Böller an unterschiedlichen Orten unkontrolliert „zur Umsetzung“ und erlitten dabei tödliche Gesichtsverletzungen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen demnach nicht vor.

Zwei Tote nach Einsatz selbstgebauter Pyrotechnik

In Bielefeld sind zwei 18-Jährige durch Silvester-Böller getötet worden. Die beiden Bielefelder brachten an unterschiedlichen Orten ihre selbstgebaute Pyrotechnik unkontrolliert „zur Umsetzung“, wie die Polizei in der Nacht mitteilte. „Dabei erlitten Sie tödliche Gesichtsverletzungen“, so die Polizei.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand lägen in beiden Fällen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Todesermittlungsverfahren wurden in beiden Fällen eingeleitet, so die Polizei.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Schweitzer drängt Bundesregierung zu entschlossenem Wirtschaftsaufschwung 2026

Alexander Schweitzer
Alexander Schweitzer (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat die Bundesregierung aufgefordert, im Jahr 2026 mit Nachdruck die deutsche Wirtschaft zu stärken. Die wirtschaftliche Erholung müsse im kommenden Jahr ganz oben auf der Agenda der Regierung stehen, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zugleich äußerte er deutliche Kritik an Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und mahnte eine konsequente Umsetzung der mit Kanzler Merz vereinbarten Modernisierungsagenda an.

Schweitzer warnt vor eingetrübtem Wirtschaftsausblick

Alexander Schweitzer sieht die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland mit großer Sorge. „Die Bundesregierung muss die wirtschaftliche Erholung 2026 ganz oben auf ihre Agenda setzen“, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Meine Sorgen sind groß.“

Es habe zunächst die Hoffnung auf eine Erholung im Jahr 2026 gegeben, nun habe sich der Ausblick jedoch verschlechtert. „Es habe die Hoffnung auf eine Erholung in 2026 gegeben, nun habe sich der Ausblick aber sogar eingetrübt. „Das besorgt nicht nur mich, sondern auch Beschäftigte und Unternehmer sehr.“, erklärte Schweitzer laut Funke-Mediengruppe.

Kritik an Wirtschaftsministerin Reiche

Mit Blick auf die Bundesregierung zeigte sich Schweitzer insbesondere über das Agieren von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) irritiert. Er „wundere“ sich angesichts der Lage über die zuständige Ministerin. „Sie hätte eigentlich viel zu tun“, sagte der SPD-Vizevorsitzende den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Von der Wirtschaftsministerin höre ich aber ständig ihre private Meinung zum Thema Rente, sie zeigt jedoch wenig Einsatz für deutsche Schlüsselbranchen wie Chemie, Pharma, Biotechnologie, Automobilwirtschaft und Stahl, die entscheidend sind für unseren Wohlstand“, kritisierte Schweitzer laut Funke-Mediengruppe.

Forderung nach Modernisierungsagenda und Geschlossenheit

Der rheinland-pfälzische Regierungschef verlangte von der Bundesregierung, die von den Ministerpräsidenten mit Kanzler Merz vereinbarte Modernisierungsagenda umzusetzen. „Wir brauchen den Abbau von Bürokratie und Berichtspflichten“, sagte Schweitzer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wir müssen die Verwaltung digitalisieren und Bauvorhaben schneller vergeben, planen und genehmigen.“

Dann könne das Geld aus dem Sondervermögen für Infrastruktur gezielt verwendet werden. „Wenn die Bundesregierung das entschlossen umsetzt, sind wir ein gutes Stück weiter“, erklärte Schweitzer den Funke-Zeitungen.

Von der Bundesregierung verlangte der Ministerpräsident zudem „Entschlossenheit“ und eine gute Zusammenarbeit innerhalb der Koalition. „Die Koalition muss für Mehrheiten sorgen und sich nicht von unnötigen Debatten ablenken lassen“, sagte Schweitzer laut Funke-Mediengruppe. „Und ganz wichtig: Schwarz-Rot darf nicht zu einer Streitkoalition werden.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Neues Jahr 2026: Wichtige Änderungen für Verbraucher und Arbeitende

Silvesterfeuerwerk am
Silvesterfeuerwerk am Berliner Fernsehturm / via dts Nachrichtenagentur

Mit Beginn des Jahres 2026 treten zahlreiche finanzielle und rechtliche Änderungen in Kraft, die Beschäftigte, Familien, Pendlerinnen und Pendler sowie Unternehmen betreffen. Neben höheren Entlastungen etwa beim Mindestlohn und Kindergeld steigen auch einzelne Kostenpunkte wie der Preis für das Deutschlandticket.

Höherer Mindestlohn und mehr Spielraum bei Minijobs

Zum Jahresanfang 2026 erhöht sich der gesetzliche Mindestlohn von 12,82 auf 13,90 Euro brutto pro Stunde. Gleichzeitig steigt die Verdienstgrenze im Minijob auf 603 Euro monatlich im Jahresdurchschnitt.

Die Pendlerpauschale wird auf 38 Cent angehoben. Zudem wird die Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie auf sieben Prozent reduziert.

Neue Regelungen für Rente, Kindergeld und Deutschlandticket

Ab 2026 können Menschen, die sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind und bereits die gesetzliche Regelaltersgrenze erreicht haben, mit der sogenannten „Aktivrente“ bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen. Das Kindergeld klettert für jedes Kind um vier Euro auf 259 Euro pro Monat.

Der Preis für das Deutschlandticket steigt von 58 auf monatlich 63 Euro. Die Gasspeicherumlage ist mit dem Jahreswechsel entfallen, und ein Bundeszuschuss zu den Netzentgelten soll die Stromkosten dämpfen. Ob dies auch bei den Verbrauchern ankommt, muss zwischen Energieversorgern und Kunden am Markt ausgehandelt werden.

Befragung zur Bundeswehr und Steuervorteile für Agrarbetriebe

Alle 18-jährigen Frauen und Männer sollen im neuen Jahr einen Fragebogen ausfüllen, um die Motivation und Eignung für den Einsatz in der Bundeswehr zu erfragen. Männer müssen den Fragebogen ausfüllen, für die Frauen ist die Beantwortung freiwillig.

Betriebe der Land- und Forstwirtschaft bekommen ab 1. Januar wieder Zuschüsse für den Einsatz von Diesel-Kraftstoff. Künftig können sich land- und forstwirtschaftliche Betriebe wieder 21,48 Cent pro Liter von der Energiesteuer für Diesel erstatten lassen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Trump zieht Nationalgarde aus Chicago, Los Angeles und Portland ab

Donald Trump
Donald Trump / Foto: dts

US-Präsident Donald Trump zieht die Nationalgarde aus den Metropolen Chicago, Los Angeles und Portland ab. In Botschaften auf seiner eigenen Plattform „Truth Social“ begründet Trump den Schritt damit, dass die Kriminalität in den betroffenen Städten nach seiner Darstellung durch den Einsatz der Nationalgarde deutlich zurückgegangen sei.

Abzug der Nationalgarde aus drei US-Großstädten

US-Präsident Donald Trump zieht die Nationalgarde aus Chicago, Los Angeles und Portland ab. Angeblich „nur“ durch diesen Einsatz sei die Kriminalität in diesen Städten deutlich zurückgegangen, schrieb Trump an Silvester auf seiner eigenen Plattform „Truth Social“.

Trump kündigt mögliches späteres Eingreifen an

„Wir werden zurückkehren, vielleicht in einer ganz anderen und stärkeren Form, wenn die Kriminalität wieder ansteigt – es ist nur eine Frage der Zeit“, so der US-Präsident. In weiteren Ausführungen auf „Truth Social“ kritisierte Trump zudem führende Vertreter der Demokraten scharf. „Es ist kaum zu glauben, dass diese demokratischen Bürgermeister und Gouverneure, die allesamt zutiefst inkompetent sind, unseren Abzug wollen, insbesondere angesichts der großen Fortschritte, die erzielt wurden“, schrieb Trump.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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US-Börsen schließen schwächer, bleiben 2025 klar im Plus

Straßenschild der
Straßenschild der Wall Street (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die US-Aktienmärkte haben das Börsenjahr 2025 mit leichten Verlusten beendet, blicken aber auf deutliche Kursgewinne im Jahresverlauf zurück. Während die wichtigsten Indizes am letzten Handelstag nachgaben, stehen auf Jahressicht zweistellige Zuwächse zu Buche. Auch Gold verzeichnete ein außergewöhnlich starkes Jahr, während der Ölpreis und der US-Dollar gegenüber dem Euro an Wert verloren.

US-Leitindizes mit Gewinnjahr trotz schwachem Jahresende

Zum Handelsende in New York wurde der Dow mit 48.063,29 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag, aber ein Jahresplus von 13 Prozent. Im letzten Jahr hatte der Dow ebenfalls um rund 13 Prozent zugelegt.

Der breiter gefasste S&P 500 schloss mit 6.845,50 Punkten 0,7 Prozent im Minus gegenüber dem Vortag, auf Jahressicht aber etwa 16 Prozent höher, nach 23 Prozent im Vorjahr. Und die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 am Ende mit 25.249,85 Punkten 0,8 Prozent schwächer als am Vortag, aber rund 20 Prozent höher als am Ende des letzten Jahres. 2024 betrug das Jahresplus 25 Prozent.

Goldpreis mit Rekordjahr

Der Goldpreis, der in diesem Jahr von Rekord zu Rekord geeilt und rund 64 Prozent zugelegt hat, zeigte sich im Tagesverlauf ebenfalls etwas schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 4.312 US-Dollar gezahlt (-0,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 118,00 Euro pro Gramm.

Rückgang beim Ölpreis, schwächerer Dollar

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 60,85 US-Dollar, das waren 48 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags – und etwa 20 Prozent weniger als zu Jahresbeginn.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1748 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8512 Euro zu haben. Auf Jahressicht hat der Dollar gegenüber dem Euro etwas 14 Prozent verloren, vor einem Jahr waren die beiden Währungen fast gleich viel wert.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Petition für bundesweites Böllerverbot knackt Drei-Millionen-Marke

Feuerwerksverkauf am
Feuerwerksverkauf am 29.12.2025 / via dts Nachrichtenagentur

Eine von der Berliner Gewerkschaft der Polizei initiierte Petition für ein bundesweites Böllerverbot hat am Silvestertag 2025 erneut deutlich an Unterstützung gewonnen. Innerhalb eines Tages stieg die Zahl der digitalen Unterschriften von 2,7 auf rund 3 Millionen, nachdem der Zulauf im Jahresverlauf zuvor deutlich abgeflacht war.

Starker Anstieg der Unterstützung zum Jahresende

Die Anfang 2025 von der Berliner Gewerkschaft der Polizei gestartete Petition für ein Böllerverbot in Deutschland hat am Silvestertag offensichtlich wieder deutlich mehr Zulauf bekommen. Lag die Zahl der digitalen Unterschriften am Vorabend noch bei 2,7 Millionen, waren es am letzten Abend des Jahres rund 3 Millionen. Doppelte Unterschriften sind dabei allerdings technisch nicht ausgeschlossen.

Nach Start der Initiative im Januar 2025 hatte die Petition innerhalb weniger Tage 1,8 Millionen Unterschriften gesammelt, im Jahresverlauf war der Zulauf dann deutlich niedriger. Der deutliche Anstieg zum Jahresende hebt sich damit vom zurückhaltenderen Verlauf der Monate zuvor ab.

GdP fordert bundesweites Böllerverbot

„An einem bundesweiten Böllerverbot führt kein Weg mehr vorbei“, heißt es im Forderungstext der Gewerkschaft. „Was wir vergangenes Silvester erlebten, übersteigt jeden Rahmen.“ Die Berliner Gewerkschaft der Polizei verweist damit auf die Ereignisse rund um den Jahreswechsel.

Verletzte, Tote und Angriffe auf Einsatzkräfte

Neben Böller-Angriffen auf Polizeibeamte und Rettungskräfte gab es im letzten Jahr auch mindestens fünf Tote durch Unfälle mit Böllern und wie in jedem Jahr unzählige Verletzte. Diese Vorfälle werden von der Gewerkschaft der Polizei als zentrale Begründung für die Forderung nach einem bundesweiten Böllerverbot angeführt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Danke für 2025 – wir sehen uns im neuen Jahr!

Feuerwerk über Osnabrück
Feuerwerk über Osnabrück / ki-generiert

Liebe Leserinnen und Leser,

mit diesem Beitrag verabschieden wir uns aus dem Jahr 2025. Ein Jahr, das geprägt war von vielen Nachrichten aus Osnabrück und der Region, von Diskussionen, Begegnungen und Entwicklungen, die uns alle bewegt haben. Dass wir diese Themen täglich für Sie einordnen, begleiten und erklären dürfen, ist keine Selbstverständlichkeit – sondern ein großes Privileg.

Ihre Treue, Ihr Interesse und Ihre Rückmeldungen machen die HASEPOST zu dem, was sie ist: ein lebendiges, unabhängiges Online-Nachrichtenportal für unsere Hasestadt und die Region Osnabrück.

Eine hoffentlich friedliche Silvesternacht

Zum Jahreswechsel wünschen wir Ihnen eine ruhige, sichere und vor allem friedliche Silvesternacht. Ganz gleich, ob Sie den Abend im kleinen Kreis verbringen, unterwegs sind oder bewusst leise ins neue Jahr starten – kommen Sie gut hinüber und bleiben Sie gesund.

Am Neujahrstag sind wir wieder für Sie da und begleiten auch 2026 das Geschehen in Osnabrück mit aktuellen Nachrichten, Hintergründen und Geschichten aus dem Alltag.

Gemeinsam ins neue Jahr – mit vielen Neuerungen

Und jetzt auch ganz persönlich: Schön, dass du dabei bist. Schön, dass du liest, teilst, diskutierst und uns immer wieder Hinweise und Anregungen schickst. Für das kommende Jahr haben wir uns viel vorgenommen – neue Ideen, neue Formate und den festen Willen, weiter nah an den Menschen und Themen unserer Region zu bleiben.

Wir freuen uns, wenn du uns auch im neuen Jahr begleitest, kritisch bleibst und Teil der HASEPOST-Community bist.

Auf ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr!

Wir sagen Danke für 2025 und freuen uns auf ein Wiedersehen nach dieser Silvesternacht – am Neujahrstag und an vielen weiteren Tagen im neuen Jahr.

Ihre
und eure
Redaktion der HASEPOST

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