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SPD-Vize Schweitzer fordert radikale Erneuerung sozialdemokratischer Konzepte

Alexander Schweitzer
Alexander Schweitzer (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

SPD-Vizevorsitzender Alexander Schweitzer hat seine Partei dazu aufgerufen, sich von überholten Konzepten zu lösen und ihr Programm an die kommenden Jahrzehnte anzupassen. Die SPD müsse ihren politischen „Instrumentenkasten“ überprüfen und prüfen, ob traditionelle Forderungen noch geeignet seien, Wähler zu überzeugen. Besonders mit Blick auf zentrale sozialpolitische Themen dürfe die Partei nicht stehen bleiben, mahnte er.

Schweitzer fordert Überprüfung des SPD-Programms

Der SPD-Vizevorsitzende Alexander Schweitzer drängt seine Partei dazu, ihr Programm grundlegend zu hinterfragen. „Die SPD muss ihren Instrumentenkasten überprüfen“, sagte Schweitzer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Die Partei müsse sich nach seinen Worten fragen, ob sich darin die richtigen Ideen für die 20er- und 30er-Jahre dieses Jahrhunderts finden. „Oder schleppen wir liebgewonnene Ideen aus den 80ern und 90ern des vergangenen Jahrhunderts mit uns herum, mit denen wir aber niemanden mehr begeistern?“, sagte Schweitzer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Als Beispiel nannte der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz die seit Langem im Programm verankerte Forderung nach einer Bürgerversicherung. Diese sei in „jeder programmatischen Schrift der SPD zu finden“, so Schweitzer gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zugleich stellte er die Frage nach der Aktualität dieses Konzepts: Die SPD müsse sich fragen: „Braucht es hier ein Update? Gibt es neue und bessere solidarische Modelle, um Krankenversicherung und gute Pflege zu sichern?“, sagte Schweitzer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Bei den Fragen zu einem modernen und starken Sozialstaat darf die SPD nicht stillstehen.“

Appell zu mehr Offensive in inhaltlichen Debatten

Mit einem Vergleich aus dem Sport warnte Schweitzer seine Partei davor, in Diskussionen über moderne Konzepte nur zu reagieren statt selbst Akzente zu setzen. „Wir dürfen nicht nur wie beim Tennis an der Grundlinie stehen und die Bälle der Konkurrenz retournieren“, sagte Schweitzer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wir müssen mit guten Ideen ans Netz gehen und in die Offensive kommen.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Viele Tote bei Explosion in Bar in Crans-Montana

Einsatzort nach
Einsatzort nach Explosion in Crans-Montana am 01.01.2026 / Valais Cantonal Police/Handout/AA/Abaca/ddp, via dts Nachrichtenagentur

Bei einer Explosion in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana sind in der Silvesternacht Dutzende Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Ausländer. Die Behörden bestätigten am Donnerstag zahlreiche Tote und viele Schwerverletzte, nannten aber zunächst keine genauen Zahlen oder Identitäten. Nach der Detonation brach ein Großbrand aus, in den Krankenhäusern der Region wurden Katastrophenpläne aktiviert.

Explosion in der Silvesternacht

Bei der Explosion in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana mit Dutzenden Toten sind in der Silvesternacht auch Ausländer ums Leben gekommen. Das teilten die Behörden am Donnerstag mit. Für die Identifizierung der Brandopfer sei Hilfe von Nachbarkantonen angefordert worden, hieß es. Zur genauen Zahl der Toten und ihrer Identität wurden zunächst keine weiteren Details genannt.

Der Vorfall hatte sich gegen 01:30 Uhr während Silvesterfeierlichkeiten ereignet. Die Ursache für die Explosion ist noch unklar, die Behörden von Crans-Montana gehen aber nicht von einem Attentat aus. Nach der Detonation war ein großes Feuer ausgebrochen. Insgesamt wurden den Behörden zufolge „Dutzende“ Personen getötet und etwa 100 weitere Menschen zu einem großen Teil schwer verletzt. In den örtlichen Krankenhäusern wurden Katastrophenpläne aktiviert.

Besondere Lage im Kanton Wallis

Der Walliser Staatsrat hatte als Reaktion auf das Unglück die „besondere Lage“ ausgerufen. Ziel sei es, möglichst rasch und ohne Verzögerung alle nötigen Einsatzmittel mobilisieren zu können, hieß es.

Neujahrsansprache verschoben

Guy Parmelin, Schweizer Bundespräsident, verschob unterdessen seine für Donnerstagmittag geplante Neujahrsansprache wegen des Unglücks.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Iran: Tote bei landesweiten Protesten gegen Inflation und Wirtschaftskrise

Blick auf
Blick auf die Wechselstube in Teheran am 31.12.2025 / Fatemeh Bahrami/AA/Abaca/ddp, via dts Nachrichtenagentur

Im Iran haben sich die seit mehreren Tagen andauernden Proteste gegen hohe Inflation und die angespannte Wirtschaftslage weiter ausgeweitet. Auslöser der Unruhen war ein Währungszusammenbruch, der vor allem in der Hauptstadt Teheran zu Protesten von Ladenbesitzern führte. Inzwischen kommt es in mehreren Provinzen des Landes zu Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden und Sicherheitskräften, bei denen ein Mitglied der Sicherheitskräfte getötet worden sein soll.

Mitglied der Sicherheitskräfte getötet

Wie staatliche Medien am Donnerstag berichten, wurde ein Mitglied der iranischen Sicherheitskräfte während des vierten Tages der Proteste im Land getötet, die durch einen Währungszusammenbruch ausgelöst worden waren. Der Vorfall ereignete sich demnach in der Stadt Kouhdasht in der westlichen Provinz Lorestan. Sicherheitskräfte sollen unbestätigten Medienberichten zufolge am selben Tag auf Demonstranten geschossen haben.

Proteste breiten sich auf mehrere Provinzen aus

Zu Zusammenstößen kam es zuletzt in Teheran sowie in der südlichen Provinz Fars und in den westlichen Provinzen Hamedan und Lorestan. Die Behörden in der Hauptstadt Teheran hatten den Mittwoch zum Feiertag erklärt, um die Unruhen, die am Sonntag in der Hauptstadt begannen, einzudämmen.

Wirtschaftlicher Druck und Drohungen der Justiz

Die iranische Wirtschaft steht schon länger wegen westlicher Sanktionen unter enormem Druck. Die Proteste hatten in Teheran unter Ladenbesitzern begonnen, die über den Wertverlust der iranischen Währung gegenüber dem US-Dollar verärgert waren. Mittlerweile haben sie sich auf mehrere Städte ausgeweitet. Die iranische Justiz hat bereits mit einem „entschiedenen“ Vorgehen gegen jeglichen Aufruhr gedroht.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Polizei Osnabrück verzeichnet mehrere Brände und schweren Unfall in der Silvesternacht

Feuerwehr löscht Carport in Bissendorf Natbergen
Feuerwehr löscht Carport in Bissendorf Natbergen / Foto: Heiko Westermann

Mehrere Brände, ein schwerer Verkehrsunfall und zahlreiche weitere Einsätze haben Polizei und Feuerwehr in der Silvesternacht 2025/2026 in Stadt und Landkreis Osnabrück beschäftigt.

Auch wenn die meisten Menschen friedlich feierten, blieb die Nacht für die Einsatzkräfte arbeitsreich.

Alkohol, Streit und Körperverletzungen in der Silvesternacht

Nach Angaben der Polizei kam es unter anderem zu Einsätzen wegen stark alkoholisierter Personen, Streitigkeiten, einzelner Körperverletzungsdelikte sowie Ruhestörungen. In mehreren Orten brannten Container, Carports, Mülltonnen und Fahrzeuge. Zudem ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person.

Brände in mehreren Orten in und um Osnabrück

Bereits am frühen Abend des 31. Dezember brannte gegen 18:00 Uhr in Merzen an der Hauptstraße ein Kleidercontainer vollständig aus. Unbekannte hatten den Inhalt des Containers in Brand gesetzt.

Gegen 21:40 Uhr kam es in Bissendorf Natbergen in der Kurt-Schwarzmann-Straße zu einem Carportbrand. Das Feuer griff auf ein weiteres Carport sowie auf ein Hausdach über.

Kurz nach Mitternacht, gegen 00:50 Uhr, wurden in Dissen am Teutoburger Wald mehrere dekorative Tannenbäume vom Straßenrand auf die Große Straße gelegt und angezündet. Die Feuerwehr konnte die Bäume löschen. Hinweise auf mögliche Täter lagen zunächst nicht vor.

Um 01:05 Uhr meldete die Polizei brennende Mülltonnen am Haster Weg in Osnabrück. Das Feuer griff auf eine Hauswand über, konnte jedoch noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit eigenen Mitteln gelöscht werden.

Auch in Gehrde im Landkreis Osnabrück brannte erst ein Carport

Ein größeres Brandgeschehen ereignete sich gegen 01:15 Uhr in Gehrde (Nordkreis Osnabrück) im Bereich Blumenhalle / An der Landwehr. Zunächst geriet ein Carport an einem Mehrfamilienhaus in Brand. Die Flammen breiteten sich weiter aus und griffen auf zwei benachbarte Wohnhäuser über. An einem der Gebäude brannten Teile des Dachstuhls aus. Der entstandene Sachschaden wird nach aktuellem Stand auf einen hohen sechsstelligen Betrag geschätzt. Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.

Polizei vermutet Brandstiftung bei Autohändler in Osnabrück

In den frühen Morgenstunden gegen 03:30 Uhr kam es auf dem Firmengelände eines Autohändlers an der Straße Neue Wiese in Osnabrück zu einem weiteren größeren Brand. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten zwölf Fahrzeuge sowie ein Container in Brand. Ein Zeuge berichtete von einem Knall. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Schwerer Verkehrsunfall in Berge

In der Nacht zu Neujahr ereignete sich gegen 01:30 Uhr auf der Hekeser Straße in Berge ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 21-jähriger Mann aus dem Osnabrücker Nordkreis kam mit seinem Mercedes in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Der Fahrer wurde leicht verletzt. Seine 25-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Im Rahmen der ersten Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Alkoholisierung des Fahrers. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein beschlagnahmt. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.

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SEK stoppt suizidalen Armbrust-Angreifer in Oberbayern

Polizei
Polizei / Foto: dts

In Fischbachau im Landkreis Miesbach ist in der Silvesternacht ein 33-jähriger Deutscher von Spezialeinsatzkräften der Polizei angeschossen und schwer verletzt worden. Der Mann hatte zuvor Rettungssanitäter und später auch Polizeibeamte mit einer geladenen Armbrust bedroht, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Neujahrstag mitteilte.

Bedrohung von Sanitätern mit Armbrust

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd hatten gegen 3 Uhr morgens Rettungssanitäter die Polizei um Unterstützung gebeten, nachdem sie am Wohnanwesen des Mannes von ihm mit der Waffe bedroht worden waren. Der 33-Jährige, der nach Polizeiangaben wegen verschiedener Delikte bereits in der Vergangenheit auffällig geworden war, befand sich demnach in einer psychischen Ausnahmesituation und hatte suizidale Äußerungen gemacht.

Nachdem sich der Mann in das Haus zurückgezogen hatte, in dem seine Lebensgefährtin und deren Familie wohnen, wurden Spezialeinsatzkräfte aus München alarmiert.

Schussabgabe durch Spezialeinsatzkräfte

Gegen 4:45 Uhr kam es nach Darstellung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zum Schusswaffengebrauch durch das SEK, als der Mann gestoppt werden musste, um eine Eigen- oder Fremdgefahr auszuschließen. Er wurde im Rumpfbereich getroffen und mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht. Laut den behandelnden Ärzten besteht aktuell keine Lebensgefahr mehr.

Die Ermittlungen zur Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs hat unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II das Bayerische Landeskriminalamt übernommen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Viele Tote und Verletzte bei Explosion in Crans-Montana

Fahne der
Fahne der Schweiz (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Bei einer Explosion in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana sind in der Silvesternacht Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Rund 100 Personen wurden verletzt, die Ursache der Detonation ist noch unklar. Die Behörden gehen nicht von einem Attentat aus und haben zur Bewältigung des Unglücks die „besondere Lage“ ausgerufen.

Explosion in der Silvesternacht

In einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana hat sich in der Silvesternacht eine schwere Explosion ereignet, bei der Dutzende Menschen ums Leben gekommen sind. Rund 100 Personen seien verletzt worden, teilten die Behörden mit.

Der Vorfall hatte sich gegen 01:30 Uhr während Silvesterfeierlichkeiten ereignet. Nach der Detonation war ein großes Feuer ausgebrochen.

Ursache noch unklar

Die Ursache für die Explosion ist noch unklar, die Behörden von Crans-Montana gehen aber nicht von einem Attentat aus.

„Besondere Lage“ ausgerufen

Der Walliser Staatsrat hat als Reaktion auf das Unglück die „besondere Lage“ ausgerufen. Ziel sei es, „möglichst rasch und ohne Verzögerung alle nötigen Einsatzmittel mobilisieren zu können“, hieß es. Der Einsatz am Unglücksort war am Donnerstagvormittag noch immer im Gange.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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FC St. Pauli verpflichtet japanischen Nationalspieler Tomoya Ando

Spieler des
Spieler des FC St. Pauli (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der FC St. Pauli hat seinen Kader für die Rückrunde mit dem japanischen Nationalspieler Tomoya Ando verstärkt. Der 26-jährige Innenverteidiger wechselt vom japanischen Erstligisten Avispa Fukuoka an das Millerntor, wie der Bundesligist aus Hamburg am Neujahrstag mitteilte. Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart.

Japanischer Nationalspieler für die Defensive

Der 26-jährige Innenverteidiger Tomoya Ando kommt vom japanischen Erstligisten Avispa Fukuoka zum FC St. Pauli. Der Club gab den Transfer am Neujahrstag bekannt. Über die Höhe der Ablösesumme machten die Hanseaten keine Angaben.

In der abgelaufenen Saison bestritt Ando 36 Spiele in der höchsten japanischen Liga und erzielte dabei vier Tore. Zuvor sammelte der Verteidiger bereits Erfahrung in der zweiten Liga.

Nationalmannschaftserfahrung und Dreierketten-Kompetenz

Im Juli 2025 debütierte Ando in der japanischen Nationalmannschaft, für die er bislang drei Einsätze hat. Sportchef Andreas Bornemann sieht in Ando einen Spieler, der der Defensive zusätzliche Flexibilität verschaffe, da er auf allen Positionen in einer Dreierkette eingesetzt werden könne.

Lob von Trainer und Spieler

Auch Cheftrainer Alexander Blessin äußerte sich zufrieden mit der Verpflichtung. Er lobte Andos Antizipationsvermögen, sein offensives Verteidigen und sein gefährliches Kopfballspiel. Der Spieler selbst sagte, der Wechsel in die Bundesliga sei ein wichtiger Schritt und der FC St. Pauli der richtige Verein für seine weitere Entwicklung.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Bissendorf: Carport brannte in der Silvesternacht in Natbergen [Update]

Feuerwehr löscht brennenden Carport in Bissendorf Natbergen
Feuerwehr löscht Carport in Bissendorf Natbergen / Foto: Heiko Westermann

Noch vor Mitternacht in der Silvesternacht mussten Feuerwehrleute aus der Gemeinde Bissendorf im Ortsteil Natbergen* einen Carport löschen.

Während im Hintergrund Raketen flogen und Böller gezündet wurden, waren die Einsatzkräfte vor Ort, um ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Wohnhaus zu verhindern.

Brandursache am Neujahrsmorgen noch unklar

Am Neujahrsmorgen lagen unserer Redaktion noch keine weiteren Informationen vor – auch nicht zur Brandursache. Den Feuerwehrleuten gelang es jedoch, die Flammen noch vor Mitternacht zu löschen, sodass Schlimmeres verhindert werden konnte.


*[Update] Aufmerksame Leser wiesen darauf hin, dass sich das Feuer nicht – wie zunächst berichtet – in Schledehausen, sondern im Ortsteil Natbergen ereignete. Wir haben den Artikel entsprechend aktualisiert.

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Selenskyj: Friedensabkommen zu 90 Prozent ausgehandelt

Wolodymyr Selenskyj
Wolodymyr Selenskyj (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in seiner Neujahrsansprache erklärt, dass ein Friedensabkommen zur Beendigung des Krieges mit Russland zu 90 Prozent ausgearbeitet sei. Die noch offenen Punkte seien entscheidend für die Zukunft der Ukraine und Europas.

Friedensabkommen laut Selenskyj zu 90 Prozent fertig

In seiner Neujahrsansprache erklärte Wolodymyr Selenskyj, dass ein Friedensabkommen zur Beendigung des Krieges mit Russland zu 90 Prozent fertig sei. Die verbleibenden zehn Prozent des Abkommens würden über das Schicksal der Ukraine und Europas entscheiden, sagte er.

„Keinen Frieden um jeden Preis“

Selenskyj betonte, die Ukraine wolle keinen Frieden „um jeden Preis“. Es werde ein Ende des Krieges angestrebt, aber „nicht das Ende der Ukraine“. Ein Rückzug der Ukraine aus der östlichen Donbas-Region würde das Ende bedeuten, was auf Russlands Forderung nach vollständiger Kontrolle der Region hinweist.

Dank an Unterstützer und Forderung nach Sicherheitsgarantien

In seiner Ansprache dankte Selenskyj den Unterstützern der Ukraine, drängte aber zugleich auf Sicherheitsgarantien. Nach Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump in Florida sagte Selenskyj, dass Washington Sicherheitsgarantien für 15 Jahre angeboten habe, jedoch sei der Zeitrahmen für deren Umsetzung noch unklar.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Nabu-Präsident fordert verpflichtenden Zivildienst mit Klima-Fokus

Jörg-Andreas Krüger
Jörg-Andreas Krüger (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Vor dem Hintergrund der Einführung des neuen Wehrdienstes fordert Nabu-Präsident Jörg-Andreas Krüger eine Einbeziehung seines Verbandes in einen künftigen Zivildienst. Zudem warnt er vor zunehmendem Druck auf Ehrenamtliche und einer grundlegenden Ablehnung der Nabu-Arbeit durch die AfD.

Nabu-Chef fordert verpflichtenden Zivildienst

Jörg-Andreas Krüger, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu), hat sich im Zusammenhang mit der Einführung des neuen Wehrdienstes für eine stärkere Rolle seines Verbandes ausgesprochen. „Nach dem Wehrdienstgesetz wird auch die Diskussion über ein Zivildienstgesetz wieder aufflammen“, sagte er dem Nachrichtenportal T-Online. „Ich bin für einen verpflichtenden Zivildienst, der auch beim Nabu möglich wäre“, erklärte Krüger T-Online.

Er betonte zugleich die persönliche Bedeutung seiner eigenen Zivildienstzeit. „Ich weiß, dass das für viele junge Menschen eine Herausforderung wäre. Aber ich habe den Zivildienst als wahnsinnig prägende Zeit wahrgenommen“, sagte Krüger T-Online. Der Klimawandel werde die Gesellschaft in der Zukunft stark fordern, so Krüger gegenüber T-Online, sei es durch Dürren, Brände oder Starkregen. „Beim Zivildienst einen Fokus auf ökologische Resilienz zu legen, halte ich für sehr sinnvoll“, sagte der Verbandsfunktionär T-Online.

Belastung für Ehrenamtliche und Kritik an der AfD

Gleichzeitig hob Krüger in dem Gespräch mit T-Online die Bedeutung der Ehrenamtlichen für die Arbeit des Nabu hervor und warnte vor der AfD. „Die AfD lehnt unsere Arbeit grundsätzlich ab, stellt wissenschaftliche Erkenntnisse wie den menschengemachten Klimawandel infrage und greift Umweltverbände regelmäßig an. Mit dieser Partei gibt es für uns keine Zusammenarbeit“, sagte er T-Online.

Nach seinen Worten sind die Ehrenamtlichen vor Ort häufig mit Anfeindungen konfrontiert. „Vor Ort erleben unsere Ehrenamtlichen oft Ablehnung – teils schon gegenüber der bloßen Existenz des Nabu – bis hin zu üblen Beleidigungen. Manchmal gibt es auch Vereinnahmungsversuche durch AfD-Vertreter. Beides ist schwierig und muss geklärt werden“, sagte Krüger T-Online.

Druck in manchen Regionen besonders hoch

Krüger betonte laut T-Online, man wolle niemanden in Konfrontationen zwingen. „Ehrenamtliche sollen keine politischen Konflikte auf der Straße austragen müssen.“ Zugleich verwies er auf regionale Unterschiede beim Druck auf Engagierte. Aber: „In manchen Regionen, gerade in Ostdeutschland, ist der Druck besonders hoch. Dafür haben wir großes Verständnis“, sagte Krüger T-Online.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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