Nach einer verletzungsbedingten Zwangspause, die ihm im Vorjahr den WM-Start in Tokio kostete, feierte der Osnabrücker Langsprinter Fabian Dammermann beim hochkarätigen CMCM Indoor Meeting in Luxemburg eine überzeugende Rückkehr auf die internationale Bühne.
International besetztes Feld
In einem international besetzten Feld erkämpfte sich Fabian Dammermann über 400 Meter den sechsten Gesamtrang. Mit einer Zeit von 46,92 Sekunden lieferte er seinen drittbesten Hallenlauf überhaupt ab und bewies insbesondere auf der zweiten Rennhälfte seine gewohnte Stärke, indem er als schnellster Läufer des Feldes Boden auf die Konkurrenz gutmachte.
Dieser gelungene Saisoneinstieg setzt ein deutliches Ausrufezeichen, auch wenn die nationale Konkurrenz nicht schläft: Nur Augenblicke nach Dammermanns Lauf setzte der Wolfsburger Jean-Paul Bredau mit einer historischen Bestzeit eine neue Messlatte für die deutsche Leichtathletik.
Geänderte Ausgangslage
Für Dammermann und seinen Teamkollegen Florian Kroll ändert sich damit die Ausgangslage für die kommenden Wochen. Statt wie im Vorjahr als Gejagte in die Rennen zu gehen, nehmen sie nun die Rolle der Jäger ein – ein spannungsgeladener Auftakt für die weitere Hallensaison.
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