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Osnabrücker Freizeitindustrie in der Krise – Gutscheinverkauf kann Fixkosten nicht decken

Die Freizeitindustrie Osnabrücks wird durch die Corona-Pandemie stark eingeschränkt und ist auf Unterstützung angewiesen. Gutscheinverkäufe helfen nur bedingt und sind nur ein Tropfen Wasser auf heißem Stein.

Die Freizeitindustrie in Osnabrück befindet sich wie andere Branchen in der Krise. Da sie nicht als systemrelevant eingestuft wird, existieren bisher noch keine Pläne, Geschäfte wiederzueröffnen oder sie durch Hilfszahlungen zu unterstützen. Folge ist, dass bei Unternehmen der Freizeitindustrie eine große Unsicherheit im Hinblick auf die Zukunft herrscht. Werden Veranstalter nicht unterstützt, könnte die Freizeit für viele Osnabrücker im nächsten Jahr trist aussehen.

Gutscheinverkäufe sind nur ein Tropfen auf heißem Stein

Das größte Problem sind fehlende Einnahmen zur Deckung von Fixkosten wie Gehältern und Mieten. Aktuell können Unternehmen wie Teammotion, Betreiber des Kletterwaldes im Nettetal, und Room Fox, aber auch viele andere Anbieter nur Gutscheine verkaufen. Diese Einnahmen sind aber nur ein Tropfen Wasser auf heißem Stein. „Der Gutscheinverkauf läuft nur mäßig. Wenn wir Glück haben, nehmen wir alle 2 Wochen 50 bis 100 Euro ein“, sagt Melanie Schwarz von Teammotion. Mithilfe dieser Einnahmen könnten ihrer Aussage nach nicht mal ein Drittel der Fixkosten im Monat gedeckt werden. Ein weiteres Problem stellt sich in Bezug auf Arbeitskräfte: Viele Minijobber müssen wegen der Krise entlassen werden. Frank & seine Freunde Spielearenen mussten bereits einen Teil ihrer Angestellten entlassen oder in Kurzarbeit schicken.


 
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