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Neues Geschäft in der Osnabrücker Wüste: Darum ist das Konzept von „Organicfans“ außergewöhnlich

Nachhaltigkeit – ein mittlerweile großes Thema. Viele Unternehmen haben sich einem eigenen Nachhaltigkeitskonzept verpflichtet. Seit Kurzem gibt es im Osnabrücker Stadtteil Wüste ein Modegeschäft, das Firmen die Möglichkeit bietet, ihre Marke mit nachhaltig produzierter Arbeitskleidung zu präsentieren. Die Inhaber Philipp Wessel und Torben Paul verrieten unserer Redaktion, was ihr Konzept so besonders macht.

Die Idee kam von den Kunden

Wessel und Paul haben Erfahrung im Betreiben von Modegeschäften. Mit „Young Diversity“ führen die beiden Cousins bereits ihr eigenes Geschäft in der Heger Straße, in dem nachhaltige Mode verkauft wird. Die Idee nachhaltiger Mode kam so gut an, dass einige Kunden vorschlugen, sie auch an Unternehmen zu verkaufen. Wie Wessel sagt, ist das Konzept von „Organicfans“ mehr oder weniger „aus Kundenwünschen entstanden.“

Organicfans Geschäft Showroom
Der Showroom von „Organicfans“. / Foto: Hinnerk Gramm

Organicfans produziert nachhaltige Arbeitskleidung speziell für Unternehmen

Im Gespräch wird schnell deutlich, dass die Cousins den Unterschied zwischen „Organicfans“ und „Young Diversity“ betonen möchten. „Oft kennen Kunden den Unterschied nicht“, sagt Torben Paul. „Organicfans“ konzentriere sich auf „Merch für Unternehmen“ – der Kern des Geschäftsmodells sei „zielgerichtete Corporate Fashion“, so der Geschäftsinhaber. Wie in jedem anderen Projekt der beiden Unternehmer seien auch bei „Organicfans“ die Textilien stets „gepflegt, nachhaltig und modern.“

Die Auswahl an Kleidungsstücken ist vielseitig: T-Shirts, Hoodies, aber auch klassische Westen gehören zum Sortiment von „Organicfans“. Im Showroom am Willy-Brandt-Platz können sich Interessierte beraten lassen. „Wir sind immer offen für individuelle Beratung“, sagt Wessel.

Organicfans Geschäft
Torben Paul mit einem Pullover von Organicfans. / Foto: Hinnerk Gramm

So stellt „Organicfans“ nachhaltige Mode sicher

Auf die Frage, wie genau „Organicfans“ sein eigenes Nachhaltigkeitskonzept umsetzt, verweisen Wessel und Paul auf das so genannte GOTS-Zertifikat. GOTS steht für „Global Organic Textile Standard“ und gewährleistet eine klimagerechte sowie faire Wertschöpfungskette in der Modebranche. Alle Kleidungsstücke, die bei „Organicfans“ verkauft werden, erfüllen diese Standards, versichern die Inhaber. Für Philipp Wessel ist aber vor allem das Material entscheidend: „Biobaumwolle ist bei uns gesetzt“, unterstreicht er.

Das Konzept bringt Aufträge aus ganz Deutschland

Die Idee nachhaltiger Arbeitskleidung für Unternehmen ist nicht jedem sofort geläufig. „Wir leisten hier sehr viel Aufklärungsarbeit“, erklärt Wessel im Interview. Dennoch blicken die Cousins stolz auf „Aufträge aus ganz Deutschland.“ Besonders Osnabrück spiele für sie eine große Rolle: „Wir schätzen das Vertrauen hier“, sagen die beiden Unternehmer. Mit dem Wachstum kamen neue Herausforderungen auf sie zu. Wie Torben Paul erklärt, ist ihr familiäres Unternehmen in den letzten Jahren stark gewachsen, weshalb sie mittlerweile neue Projektleiter benötigen, um der steigenden Auftragslage gerecht zu werden.


 
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