Nach dem Nato-Außenministertreffen in Brüssel äußerte sich Nato-Generalsekretär Mark Rutte zu den möglichen Auswirkungen der angekündigten US-Zölle auf die Verteidigungsausgaben der Allianz. Er betonte, dass nationale Politiker regelmäßig mit finanziellen Unwägbarkeiten umgehen müssten und dass es nicht seine Aufgabe sei, die Situation zu kommentieren.
Nato und die finanziellen Unsicherheiten
Mark Rutte, Nato-Generalsekretär, betonte nach dem Nato-Außenministertreffen in Brüssel, dass er nicht über mögliche Konsequenzen der US-Zollpolitik auf die Verteidigungsausgaben der Nato spekulieren wolle. „Es sei immer ein Thema, wenn das Geld, was man erwartet habe, nicht reinkomme“, erklärte er laut einer Agenturmeldung. Bezüglich der Verteidigungsausgaben sagte er, dass nationale Politiker fortlaufend mit solchen Fragen konfrontiert seien.
Das Zwei-Prozent-Ziel
Die Nato gibt die Ziele für Verteidigungsausgaben der Mitgliedsstaaten als prozentualen Anteil des Bruttoinlandsprodukts an. Das langjährige Ziel, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung zu investieren, dient als Maßstab, dessen Erreichung oder Überschreitung regelmäßig gefordert wird.
Potenzielle Auswirkungen der US-Zölle
Rutte erläuterte, dass Wachstumsschwankungen des Bruttoinlandsprodukts, wie sie durch die US-Zölle hervorgerufen werden könnten, die absoluten Verteidigungsausgaben beeinflussen können. Sollte es durch die Zollpolitik zu einer globalen Rezession kommen, könnten viele Länder mit geringeren absoluten Ausgaben dennoch die Nato-Ziele erfüllen. Diese Aussichten bleiben jedoch Spekulationen, da konkrete wirtschaftliche Folgen noch abzuwarten sind.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .