Nach vier gemeinsamen Jahren: Maurice Trapp verlässt den VfL Osnabrück

Maurice Trapp (links), hier beim Bejubeln eines Treffers von Marc Heider an der Bremer Brücke (rechts.). / Foto: Marc Niemeyer

Nach vier gemeinsamen Jahren gehen der VfL Osnabrück und Maurice Trapp getrennte Wege. Der 30-jährige Innenverteidiger verlässt die Lila-Weißen, ihn zieht es zur zweiten Mannschaft von Bundesligist 1. FSV Mainz 05.

Zur Saison 2018/19 wechselte Maurice Trapp vom Chemnitzer FC an die Bremer Brücke. In den vier Spielzeiten seither absolvierte der in Berlin geborene Innenverteidiger insgesamt 121 Pflichtspiele für die Farben Lila-Weiß, davon 45 Partien in der 2. Bundesliga und 68 in der 3. Liga.

Aufstieg als Highlight

Direkt in seiner ersten Saison beim VfL feierte er als wichtiger Bestandteil des Teams gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen die Meisterschaft in der 3. Liga und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Bundesliga – sicherlich das Highlight in seiner VfL-Vita, gefolgt vom Klassenerhalt im Folgejahr.

Mit seinen Führungsqualitäten war er in seiner Zeit beim VfL unter anderem Teil des Mannschaftsrates und auch Kapitän des Teams. Nun wechselt der 30-Jährige in die Regionalliga Südwest zum 1. FSV Mainz 05 II. Die von Jan Siewert trainierte U23 steht mit neun Punkten nach vier Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz – mit einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter SSV Ulm.

„Nach vier Jahren ist in mir der Entschluss gereift, nochmal eine neue Herausforderung anzunehmen, nachdem der Kontakt mit Mainz zustande kam. Ich habe mir die Entscheidung nicht leichtgemacht, ich hatte beim VfL eine ereignisreiche und erfolgreiche Zeit. Gleichzeitig freue ich mich aber darüber, nochmal ein neues fußballerisches Kapitel in einem neuen Umfeld aufschlagen zu können“, sagt Maurice Trapp.

VfL in der Innenverteidigung gut aufgestellt

VfL-Sportdirektor Amir Shapourzadeh zum Trapp-Wechsel: „Wir entsprechen mit der Wechselfreigabe dem Wunsch von Maurice Trapp, nachdem er uns über das Angebot von Mainz und seinem Interesse informiert hat. Das konnten wir auch deshalb, weil wir in der Innenverteidigung in Quantität und Qualität ausreichend gut aufgestellt sind. Wir wünschen Maurice alles Gute.“

Über eine wahrscheinliche Ablösesumme für Trapp herrscht Stillschweigen. Mit dem Routinier verlässt die Osnabrücker allerdings ein Top-Verdiener. Ein Ersatz wurde dennoch nicht geholt, seit Donnerstagabend (1. September) ist das zudem Transferfenster geschlossen. Verpflichtet werden könnten daher nur noch vertragslose Spieler. Übrig bleiben in der VfL-Innenverteidigung Maxwell Gyamfi, Paterson Chato, Timo Beermann, Benas Šatkus und Yigit Karademir.


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