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Musical „Kein Pardon“ begeistert auf der Waldbühne Kloster Oesede noch bis 6. September

Die Waldbühne Kloster Oesede hat sich in diesem Sommer an ein Stück gewagt, das auf einem echten Kultfilm basiert: „Kein Pardon“, die Musicalfassung des legendären Hape-Kerkeling-Streifens. Unter der Regie von Bernard Niemeyer ist daraus ein temporeicher Abend voller Humor, Musik und Nostalgie geworden – mit tosendem Applaus am Ende.

Großer Fernsehzauber

Schon das Bühnenbild (Tom Grasshof) sorgt für staunende Blicke. Links das Wohnzimmer der Familie Schlönzke, rechts die Aufnahmeleitung, in der Mitte die Tonabteilung – und über allem die glitzernde Showtreppe für den großen Fernsehzauber. Ergänzt wird das Ganze durch witzige Hingucker wie den Glücksmelodienautomaten oder einen überdimensionalen Fernseher.

"Kein Pardon" auf der Waldbühne Kloster Oesede. / Foto: Dominik Lapp
„Kein Pardon“ auf der Waldbühne. / Foto: Dominik Lapp

Grotesker Glückshase ist auch dabei

Das Musical lebt von schrillen Bildern: Pailletten, Glitzer und wandelnde Schnittchen-Platten bringen das Publikum zum Schmunzeln. Der groteske Glückshase mausert sich zum heimlichen Star des Abends und karikiert die Fernsehwelt der Neunzigerjahre auf herrlich überdrehte Weise.

Musik mit Wumms, Choreografie mit Witz

Christian Tobias Müller leitet eine neunköpfige Band, die stilsicher zwischen Ruhrpott-Schlagerparodie, Musicalballade und Showrevue wechselt. Für Bewegung sorgen Marieke Börger und Larissa Fühner: dynamische Choreografien, originelle Details und perfekt gesetzte Showbilder – vom „Bottrop Beach“ bis zum berühmten „Käffchen“.

"Kein Pardon" auf der Waldbühne Kloster Oesede. / Foto: Dominik Lapp
„Kein Pardon“ auf der Waldbühne. / Foto: Dominik Lapp

Ensemble voller Spielfreude

Das Herzstück des Abends ist das Ensemble. Werner Knappheide glänzt in der Doppelrolle als Heinz Wäscher und Uschi Blum – mal schillernd und ironisch, mal brüchig und berührend. Timm Hellermann als Peter Schlönzke überzeugt mit naiver Liebenswürdigkeit, Ann-Kathrin Fischer als Ulla mit starker Stimme und Vielseitigkeit.

Kerstin Hartberger, Karen Gülker und Markus Westermeyer bilden als Ruhrpott-Familientrio ein komödiantisches Highlight. Lisa Weber wandelt sich charmant von Käffchen-Karin zur Talkmasterin, Annika Wesselkamp holt aus der kleinen Rolle der Doris alles heraus. Michael Dreier als Bertram und Gerrit Wesselmann als Walter spielen ebenfalls mit spürbarem Spaß.

"Kein Pardon" auf der Waldbühne Kloster Oesede. / Foto: Dominik Lapp
„Kein Pardon“ auf der Waldbühne. / Foto: Dominik Lapp

Jetzt die letzten Tickets sichern

Wer die gelungene Sommerproduktion noch nicht gesehen hat, sollte sich jetzt sputen: Die letzten Vorstellungen von „Kein Pardon“ gehen am 22., 29. und 30. August sowie am 5. und 6. September über die Bühne. Tickets gibt es online im Vorverkauf.


 
Dominik Lapp
Dominik Lapp
Dominik Lapp ist seit 2023 Redaktionsleiter der HASEPOST. Der ausgebildete Journalist und Verlagskaufmann mit Zusatzqualifikation als Medienberater, Social-Media- und Eventmanager war zuvor unter anderem als freier Reporter für die Osnabrücker Nachrichten, die Neue Osnabrücker Zeitung und das Meller Kreisblatt sowie als Redakteur beim Stadtmagazin The New Insider und als freier Autor für verschiedene Kultur-Fachmagazine tätig. Seine größte Leidenschaft gilt dem Theater, insbesondere dem Musical und der Oper, worüber er auch regelmäßig auf kulturfeder.de berichtet.
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