Lindner plant politische Karriere über Bundestagswahl 2025 hinaus

Christian Lindner, FDP-Chef, hat angekündigt, seine politische Karriere über die Bundestagswahl 2025 hinaus fortzusetzen. Er bekundete seine Unzufriedenheit mit der aktuellen politischen Situation und positionierte die nächste Bundestagswahl als Richtungsentscheidung.

Zukunftsperspektiven von Lindner

Christian Lindner, FDP-Chef, plant, seine politische Karriere auch über die Bundestagswahl im Jahr 2025 hinaus fortzusetzen. In einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärte er: “Unverändert habe ich das Gefühl, dass ich gerade erst angefangen habe, und die Ziele, die mir wichtig sind, werden ja drängender.” Er argumentierte, dass Grundwerte wie “Selbstverantwortung, Respekt vor Leistung und Eigentum” gegenwärtig eher auf dem Rückzug seien.

Richtungsentscheidung bei der nächsten Bundestagswahl

Auf die Frage, ob er nach 2025 weiterhin als FDP-Chef und Finanzminister dienen möchte, bezeichnete Lindner die nächste Bundestagswahl als entscheidend für die zukünftige Ausrichtung des Landes. “Es ist offensichtlich, dass es im nächsten Bundestagswahlkampf um Freiheit, Generationengerechtigkeit, um die Entlastung der Bürger und um einen Staat geht, der den Menschen effektiv das Leben einfacher macht. Oder ob es zurück geht zu Schulden, Steuererhöhungen und mehr Bevormundung”, so Lindner. “Klar will ich weiter dafür kämpfen und mitarbeiten, dass unser Land freier, faire, digitaler und moderner wird.” Als Wahlziel gab er an, dass die FDP zum dritten Mal in Folge ein zweistelliges Wahlergebnis anstrebe.

Koalitionsfragen und politische Prioritäten

Hinsichtlich der Frage, ob die FDP in der richtigen Koalition ist, betonte Lindner, dass es ihm “um die Sache, nicht um Koalitionsspielereien” gehe. Auf die Anspielung, ob die FDP einen Bruch des Ampelbündnisses provozieren wolle, reagierte der FDP-Chef mit einer Gegenfrage: “Warum sprechen wir nicht darüber, was unser Land braucht?” Damit verdeutlichte er, dass seine Prioritäten in der inhaltlichen politischen Arbeit liegen, nicht in parteipolitischen Manövern.


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mit Material von dts Nachrichtenagentur
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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