Am vergangenen Samstag (23.03.) wurde am Eingang des Hafenareals vom K.A.F.F. (dem neuen Ort des Kulturverein Petersburg e.V.) eine Wildblumenwiese ausgesät.

Auf einem Streifen entlang der Römereschstraße wird nun in den nächsten Monaten und Jahren eine Wildblumenwiese wachsen und durch die Aktiven des K.A.F.F. gepflegt werden. Mit der Aussaataktion wollen die Kulturschaffenden gleichermaßen auf Stadtkultur und Stadtnatur als Orte der Vielfalt und Lebensraum für Unkonventionelle Stadtkultur aufmerksam machen.

Die Aktiven vom K.A.F.F. nutzten die „Osnabrücker Mischung“, die von Vegetationskundlern der Hochschule Osnabrück entwickelt und speziell auf die Bedürfnisse von Wildbienen und anderen Insekten abgestimmt ist. Unterstützt durch den Osnabrücker Service Betrieb (OSB) und das Osnabrücker BienenBündnis wurde mit vereinten Kräften geharkt, ausgesät und angewalzt. Als bunte Blumenwiese soll die Fläche am Eingang des Hafenareals Freiraum-Interessierte, Wildbienen und andere Insekten gleichermaßen auf das kreative Hafenareal locken und Ihnen ein Zuhause bieten.

K.A.F.F. übernimmt Patenschaft für Grünfläche

Das K.A.F.F. wird die Patenschaft für die neu gestaltete öffentliche Grünfläche übernehmen und ein Auge auf dessen weitere Entwicklung halten. Doch zunächst heißt es Abwarten, bis die ersten Wildpflanzen keimen.


„Städte bieten Wildbienen und anderen Insekten mit ihren vielfältigen Strukturen wie Brachen, Gärten und Grünanlagen durch ihren Blütenreichtum oft bessere Lebensbedingungen als die intensiv genutzte Agrarlandschaft des Umlands. Allerdings führen zunehmende Bebauung und intensiv gepflegte Gärten und Grünanlagen auch in Städten zum Verlust wertvoller Lebensräume. Die Stadtnatur hat es schwer“, so K.A.F.F. in einer Pressemitteilung.