„Das Fahrrad ist im großen und ganzen ein Schönwetter-Fortbewegungsmittel, es taugt nicht für Regen, Eis und Schnee und sollte auch bei starken Winden besser nicht genutzt werden“, schrieb unser Kolumnist Justus am Abend nach dem vor allem „besucherfreien“, tatsächlich aber als „autofrei“ deklarierten Straßenfest auf der Martinistraße als „Mösers Meinung“ den Verkehrsplanern der Stadt ins Stammbuch.

Obwohl der Sommer und selbst der Herbst 2018 sich als besonders trocken und warm auszeichneten, regnete es an diesem 23. September fast durchgängig und besonders ergiebig. Eben typisches Osnabrücker Wetter, an dem der Durchschnittsosnabrücker sich nicht auf gesperrten Straßen herumtreibt und auch nicht das Fahrrad benutzt. Was im Übrigen sehr schade war, denn es war keinesfalls eine „Anti-Auto“-Schau.
Zahlreiche Anlieger und Gruppen hatten Stände aufgebaut und es gab neben Musik, Essen, Trinken und Kinderbelustigung auch viel zu entdecken – wenn da nicht das Wetter gewesen wäre.



Unsere Redaktion blickt zurück auf das Jahr 2018 und was Osnabrück während des vergangenen Jahres bewegte.
In den „Rückspiegel“ blickt stellvertretend unsere Redaktions-Bulldogge „Frida“. Wo möglich, wagen wir auch einen Blick nach vorn, wie es 2019 weitergehen wird.

Kinderfest sollte zusätzliche Besucher locken

So blieb für die Befürworter dieses großzügig aus Steuergeldern finanzierten und zusätzlich als Frequenzbringer mit dem regelmäßig stattfindenden Kinderfest verkoppelten „Event“, vor allem das Gefühl, den durch Abwesenheit glänzenden Menschenmassen zumindest moralisch überlegen gewesen zu sein.

So sah es aus bei „Osnabrück hat autofrei“ am 23.10.2018: