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Im Landkreis Osnabrück wird das Streusalz knapp: Wo es auf den Kreisstraßen noch eingesetzt wird

📍Ort des Geschehens: Landkreis Osnabrück (Region)

Die anhaltenden Schneefälle stellen den Winterdienst in Melle derzeit vor große Herausforderungen. Grund dafür sind massive Lieferengpässe bei Streusalz. Die Deutsche Straßen-Dienst GmbH kann aktuell kein Salz liefern – und das trifft auch den städtischen Baubetriebsdienst mit voller Wucht. Die Kreisstraßenmeistereien in Bersenbrück und Bissendorf sind ebenfalls betroffen.

Ausgebliebene Lieferungen

„Eigentlich sollten uns in der vergangenen Woche zwölf Lastzugladungen mit Salz erreichen – diese Lieferung ist jedoch angesichts der weiterhin winterlichen Wetterlage ausgeblieben“, erläutert Wiebke Heimhalt, Leiterin des städtischen Baubetriebsdienstes. Nach aktuellem Stand werde es der Deutschen Straßen-Dienst GmbH voraussichtlich bis Mitte Februar nicht möglich sein, weiteres Streusalz an die Stadt Melle zu liefern.

Notreserve für kritische Situationen in Melle

Trotz der angespannten Situation arbeiten der Baubetriebsdienst, das Tiefbauamt sowie beauftragte Lohnunternehmen weiter auf Hochtouren. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dabei auch außerhalb der regulären Dienstzeiten im Einsatz, um Straßen und Gehwege vom Schnee zu befreien.

Ganz ohne Mittel steht der Winterdienst jedoch nicht da. Der Baubetriebsdienst verfügt aktuell noch über einen begrenzten Notvorrat an Splitt. Dieser wird gezielt eingesetzt, vor allem in besonders kritischen Situationen – etwa bei Glätte im Zusammenhang mit Notfall- und Feuerwehreinsätzen.

Auch Kreisstraßenmeistereien in Bersenbrück und Bissendorf betroffen

Die Nachlieferung von Streusalz kann zudem auch auch nicht in dem Maße erfolgen, dass mittelfristig in den Kreisstraßenmeistereien in Bersenbrück und Bissendorf ausreichende Lagermengen für einen uneingeschränkten Winterdienst zur Verfügung stehen. Dies teilte der Landkreis Osnabrück mit.

Bei der Belieferung von Straßenmeistereien wird bereits eine Priorisierung vorgenommen, damit die zuständigen Stellen für verkehrswichtige Straßen vorrangig einsatzbereit bleiben. Unter Berücksichtigung der Wetterprognosen wird für die Kreisstraßen eine Änderung der Winterdienststrategie erforderlich: Fahrbahnen und Radwege werden von Schnee geräumt. Streusalz wird überwiegend nur noch im Bereich von Strecken mit hohen Verkehrsmengen beziehungsweise Abschnitten mit Steigungen und Gefällestrecken zum Einsatz kommen können.


 
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