Der Zoo Osnabrück möchte eine neue Attraktion schaffen: Auf der Fläche der ehemaligen Seelöwenanlage soll eine naturnahe Auenlandschaft entstehen – ein Wasserspielplatz mit Bachläufen, Picknickplätzen und Begegnungen mit heimischen Tieren.
Besucherinnen und Besucher befragt
„Über unsere Social-Media-Kanäle haben wir unsere Besucher gefragt, was sie sich für die ungenutzte Fläche wünschen. Die Rückmeldungen waren eindeutig: Familien sehnen sich nach einem Wasserspielplatz zum Toben, Abkühlen und Entdecken. Daraus ist die Idee zur Auenlandschaft entstanden“, erklärte Zoogeschäftsführer Philipp Bruelheide bei der Jahreshauptversammlung.

Spendenziel: 300.000 Euro für den Start
Für die Umsetzung der Grundidee mit Wasserflächen, Pflanzen und Spielgeräten werden zunächst 300.000 Euro benötigt. „Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, brauchen wir die Unterstützung unserer Mitglieder, Besucher und Freunde. Jeder Euro hilft“, appellierte Zoopräsident Dr. E.h. Fritz Brickwedde. Weitere Spenden sollen später tierische Begegnungen mit Schafen, Hühnern oder Kaninchen ermöglichen.
Finanzielle Stabilität für den Zoo
Neben dem Spendenprojekt beschlossen die rund 110 Mitglieder der Zoogesellschaft, das Präsidium zu ermächtigen, zwei weitere Geschäftsanteile von je zehn Prozent an die Stadt Osnabrück zu verkaufen. So sollen die finanziellen Spielräume für Investitionen erweitert werden. „Mit diesem Schritt schaffen wir die notwendige finanzielle Stabilität, um unseren Zoo auch in Zukunft weiterentwickeln zu können“, betonte Brickwedde.