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Gute Nachricht des Tages: Bistum Osnabrück macht freiwilliges Engagement sichtbarer

📍Ort des Geschehens: Osnabrück (Gesamtstadt)

Das Bistum Osnabrück wird die Arbeit der Ehrenamtlichen weiter stärken und sichtbarer machen. Bischof Dominicus kündigte deshalb beim Neujahrsempfang des Bistums am 4. Januar 2026 die Einführung eines Ehrenamtspreises an. Dieser Preis soll zum ersten Mal beim Neujahrsempfang 2027 verliehen werden, erklärte der Bischof vor etwa 80 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Kirche in der Franz-von-Assisi-Schule in Osnabrück.

Im Bistum Osnabrück engagieren sich Tausende ehrenamtlich

Tausende Ehrenamtliche engagierten sich im Bistum unter anderem in Gremien, in der Jugendarbeit, in sozialen Einrichtungen, sagte Bischof Dominicus. Sie leiten Wort-Gottes-Feiern, Taufen und Beerdigungen. „Diese Menschen sind das Gesicht einer lebendigen Kirche. Und sie leisten zugleich einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Mir ist es ein großes Anliegen, das noch sichtbarer zu machen und ausdrücklich zu würdigen.“

Grundlegende Fragen des Bistums gemeinsam beraten und entscheiden

Bischof Dominicus hob hervor, dass das Bistum an umfassenden synodalen Strukturen arbeite. Dazu bereite man die Gründung eines Diözesanpastoralrates vor, in dem Vertreterinnen und Vertreter von Diözesangremien und Dekanaten zusammenkommen. „Der Diözesanpastoralrat ist als Beratungsorgan des Bischofs gedacht. Dort werden grundlegende Fragen für die Sendung der Kirche von Osnabrück beraten und gemeinsam entschieden.“

Er appellierte beim Neujahrsempfang auch an die politischen Verantwortlichen, die öffentliche Debatte respektvoll zu führen. Die Würde des Menschen müsse hier der Maßstab sein. „Verachtung, nationalistischer Egoismus, Rassismus und Antisemitismus sind mit der christlichen Botschaft nicht vereinbar“, sagte Bischof Dominicus.

Generalvikar Ulrich Beckwermert warnte in seiner Begrüßung vor der weltweiten Zurückdrängung der Demokratie. „Immer mehr Staaten werden autoritär regiert“, so der Stellvertreter des Bischofs. Dies schränke die Freiheit von Kunst und Kultur ein – und damit auch der Religionsfreiheit. Das Bistum will sich dagegen weiter in der Kulturförderung engagieren – beispielsweise indem es gemeinsam mit dem Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis und der jüdischen Gemeinde den Osnabrücker Musikpreis 2026 unterstützt.


 
PM
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