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Gute Nachricht des Tages: Allee an der Schlachthofstraße Osnabrück ist die “Allee des Monats”

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Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

Passend zum Sommeranfang und damit auch zur Radfahrsaison kürt der Niedersächsische Heimatbund e.V. (NHB) im Juni 2020 den Radschnellweg an der Schlachthofstraße in Osnabrück zur Allee des Monats.

Noch sind Radschnellwege eine recht neue Art Verkehrsweg in Deutschland. Besonders Berufspendlern bieten sie für den täglichen Arbeitsweg eine ideale und zugleich gesunde umweltschonende Alternative zum Pkw-Individualverkehr. Ausgehend von einer verstärkten Vernetzung des Umlandes mit den Stadtzentren ermöglichen die Schnellwege dabei vor allem ein sicheres und umwegfreies Fahren für Radfahrer. Die Stadt Osnabrück verwirklicht mit dem Ausbau ihrer Radweginfrastruktur Ziele der Initiativen „Masterplan Mobilität 2025“ und „Radverkehrsplan 2030“. Als erster Teilabschnitt des geplanten Radschnellwegs Osnabrück – Belm wurde die Strecke entlang der Schlachthofstraße im Mai 2019 in Betrieb genommen. Seitdem haben bereits mehr als 255.000 Fahrräder die installierte Zählstation passiert.

Radverkehr verträgt sich mit Alleen

Eine besondere Qualität erhält der Radschnellweg dadurch, dass er auf einer Strecke von gut 800 Metern durch eine Allee führt. Der Osnabrücker Alleepate Daniel Doerk fasst die Vorteile von Alleen für den Radverkehr auf seinem Blog „it started with a fight..“ zusammen: „In der Regel verbindet man Alleen mit Landstraßen, Autounfällen und Abholzung „aus Sicherheitsgründen“. Es gibt aber auch ein Verkehrsmittel, das sich hervorragend mit dem Kulturgut verträgt: das Fahrrad. Die klassischen Probleme, die Autofahrer mit Bäumen am Straßenrand haben, gibt es beim Radverkehr nämlich nicht. Kein Baum muss gefällt werden, weil die Gefahr besteht, dass Radfahrer an ihm verunglücken. Und kein Baum muss gefällt werden, damit Radfahrer schneller fahren können. Der Radverkehr trägt also zum Erhalt des Kulturguts Alleen bei.“

Kulturgut erhalten, nicht abholzen

Der NHB begrüßt die vermehrte Berücksichtigung von Alleen bei der Anlage neuer Radverkehrsrouten sehr. Seit Jahrhunderten prägen Alleen das Landschaftsbild Niedersachsens. Sie sind wertvolles Naturgut, kulturhistorisch bedeutsam und Lebensraum und Nahrungsquelle für zahlreiche Tiere und Insekten. Zudem vernetzen sie als wichtiges Bindeglied zerschnittene Biotope in der Landschaft. Doch gerade straßenbegleitende Alleen sind aufgrund des Ausbaus von Verkehrswegen und durch fehlende Nachpflanzungen in ihrem Bestand gefährdet. Hier müssen Lösungen und Konzepte für die Vereinbarkeit von Alleen und Verkehrssicherheit entwickelt werden, sodass das Kulturgut Alleen auch für die Zukunft erhalten wird. Dies gilt für neu entstehende Alleen an Radwegen genauso wie für die typischen niedersächsischen Straßenalleen.


Hasepost
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