Die SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken warnt davor, dass Frauen und ihre Anliegen in den laufenden Sondierungsgesprächen zwischen Union und SPD unterrepräsentiert sein könnten. Anlässlich des Internationalen Frauentags betont sie die Bedeutung des Feminismus und die Notwendigkeit, die Rolle der Frauen in der Politik zu stärken.
Forderungen nach Gleichberechtigung in den Verhandlungen
Saskia Esken, die SPD-Parteivorsitzende, äußerte sich besorgt über den Mangel an weiblicher Beteiligung in den Sondierungsgesprächen zwischen ihrer Partei und der Union. Im Gespräch mit dem „Stern“ erklärte sie: „Ich lasse mir die Notwendigkeit von Feminismus nicht ausreden.“ Zurzeit verhandeln ihr Co-Vorsitzender und sie mit CDU und CSU, die anfangs nur männliche Vertreter und keine Frauen zu den Gesprächen entsenden wollten.
Einfluss von Frauen auf die politische Kultur
In einem Interview sprach Esken darüber, wie sich die Politik ändern würde, wenn mehr Frauen in der Politik tätig wären. Ihrer Meinung nach würde „die Art, wie miteinander gesprochen wird und worüber“ sich deutlich verändern. Frauen seien oft stärker sachorientiert, während einige Männer ihrer Einschätzung nach „einfach oft zu emotional“ seien.
Plädoyer für Parität und gesellschaftliche Spiegelbildlichkeit
Esken betonte die Wichtigkeit von Gleichberechtigung in politischen Gremien und drückte ihren Wunsch nach Parität im Parlament aus. Sie ist der Ansicht, dass „damit der Bundestag ein Spiegelbild der Gesellschaft ist, müssen Frauen nicht nur den halben Kuchen bekommen, sondern die halbe Bäckerei“. Ihrer Erfahrung nach rücken in gemischtgeschlechtlichen Runden Themen wie die Zuverlässigkeit von Kitas und Gewalt gegen Frauen stärker in den Fokus.
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